Zur Bevölkerung Deutschlands zählen alle Einwohner, die mit ihrer Hauptwohnung in der Bundesrepublik Deutschland gemeldet sind, also auch alle hier gemeldeten Ausländer und Ausländerinnen. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein dichtbesiedeltes Land. Hier leben rund 82 Millionen Einwohner, das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 230 Personen je Quadratkilometer.
Bevölkerungsvorausberechnungen zeigen, wie sich die Bevölkerungszahl und der Altersaufbau unter bestimmten Annahmen zur Entwicklung wesentlicher demographischer Einflussfaktoren - Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und Wanderungen - verändern.
Altersaufbau der Bevölkerung Deutschlands 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung
Geburtenentwicklung
Die Ergebnisse der laufenden Geburtenstatistik für das Kalenderjahr 2008 zeigen für Deutschland einen minimalen Anstieg der zusammengefassten Geburtenziffer von 1,37 auf 1,38 Kinder je Frau. Dafür ist vorrangig die Zunahme der Geburtenhäufigkeit in den neuen Ländern (ohne Berlin) verantwortlich, wo die zusammengefasste Geburtenziffer zum ersten Mal nach 1990 das Niveau von 1,40 Kindern je Frau erreicht hat. In den alten Ländern (ohne Berlin) blieb die Geburtenziffer konstant bei 1,37 Kindern je Frau.