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Pressemitteilung Nr.205 vom 05.06.2008


13,1% weniger Insolvenzen im ersten Quartal 2008


WIESBADEN – Im ersten Quartal 2008 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 38 281 Insolvenzen, darunter 7 147 von Unternehmen und 24 152 von Verbrauchern. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahr würde die tatsächliche Entwicklung nicht widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2007 nicht periodengerecht gemeldet worden sind. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich aber die Entwicklung auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen ist die Gesamtzahl der Insolvenzen um 13,1% und die der Unternehmen um 12,6% zurückgegangen. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen, die in den vergangenen Jahren stark angestiegen war, ist ebenfalls um 13,2% zurückgegangen.
 
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für das erste Quartal 2008 auf 7,3 Milliarden Euro gegenüber 8,3 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Insolvenzen in Deutschland 
Gegenstand der NachweisungMärz
20081)
Veränderung
gegenüber
März 2007
in %2)
1.  Quartal
20081)
Veränderung
gegenüber
1.  Quartal 2007
in %2)
1) Einschließlich Nordrhein-Westfalen.
2) Ohne Nordrhein-Westfalen.
Insgesamt12 108– 22,038 281– 13,1
Unternehmen2 315– 23,07 147– 12,6
Übrige Schuldner9 793– 21,831 134– 13,2
davon: 
– Verbraucher7 592– 22,024 152– 13,2
– natürliche Personen als Gesellschafter126– 44,6397– 32,2
– ehemals selbstständig Tätige1 869– 21,05 975– 13,1
– Nachlässe206+ 4,0610+ 8,2

 
>>> Methodische Kurzbeschreibung

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Weitere Auskünfte gibt:
Michael Ziebach,
Telefon: (0611) 75-2811,



 




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Version: 2.25.5 / 20.10.2008