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Pressemitteilung Nr.509 vom 23.12.2009


Sommerflugplan 2009: 4,3% weniger Passagiere als im Vorjahr


WIESBADEN – Während des Sommerflugplans von April bis Oktober 2009 unternahmen insgesamt 58,8 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen aus eine Flugreise. Das waren 4,3% weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. In allen sieben Monaten des Sommerflugplans sanken die Passagierzahlen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat, der stärkste Rückgang wurde im Juni mit – 8,0% beobachtet.

Der Inlandsverkehr war mit – 5,5% stärker vom Rückgang betroffen als der Auslandsverkehr (– 3,8%). Fast jeder vierte Passagier (24%, 14,0 Millionen Passagiere) reiste innerhalb Deutschlands, insgesamt 44,8 Millionen oder 76% aller Passagiere flogen ins Ausland.

Die meisten Auslandsreisen gingen mit 35,0 Millionen Passagieren ins europäische Ausland. Bei fast allen europäischen Zielen nahm die Passagierzahl ab, insgesamt lag der Rückgang bei 4,4%. Der Passagierstrom nach Spanien, dem von Deutschland aus beliebtesten Flugreiseziel, verringerte sich um 5,3%. Frankreich musste die prozentual höchste Abnahme hinnehmen (– 7,6%). Weniger stark betroffen vom Rückgang waren Italien (– 2,3%) und das Vereinigte Königreich (– 2,6%). Hingegen konnten für Norwegen (+ 10,2%), Finnland (+ 0,7%) und Kroatien (+ 0,8%) mit jeweils 0,5 Millionen Zunahmen der Passagierzahlen verzeichnet werden.

Zum amerikanischen Kontinent flogen 4,2 Millionen Passagiere, das waren 4,7% weniger als im Vorjahr. Die USA kamen allein auf 3,0 Millionen Passagiere (– 4,4%). Flugreisen nach Kanada gingen um 0,4% und Flugreisen nach Brasilien um 1,1% zurück. Die Passagierzahl in die Dominikanische Republik ist indessen um 15,8% gesunken.

Entgegen dem Gesamttrend nahmen Flugreisen nach Asien um 1,0% zu, dorthin reisten insgesamt 3,7 Millionen Passagiere. Erstmals stellten in der Sommerflugperiode die Vereinigten Arabischen Emirate mit einer Zunahme von 20,3% das wichtigste asiatische Reiseziel dar. Allerdings waren mehr als die Hälfte aller Passagiere in die Vereinigten Arabischen Emirate Durchgangsreisende, allein ihre Zahl stieg um + 29,8%. Aber auch andere asiatische Länder konnten ihre Vorjahreswerte verbessern: So kam China auf ein Plus von 0,6%, Flugreisen nach Indien nahmen um 1,9% und nach Israel um 6,0% zu.

Auch Afrika traf der Einbruch weniger stark: Hierher reisten mit 1,8 Millionen Passagieren 1,4% weniger als im Vorjahr, das wichtigste afrikanische Reiseland Ägypten musste mit 0,8 Millionen Passagieren ebenfalls nur leichte Einbußen hinnehmen (– 1,0%). Der stärkste Rückgang wurde bei Flugreisen nach Südafrika beobachtet (– 19,9%).
Reiseverkehr von deutschen Flughäfen
– Einsteigende Passagiere von den 26 ausgewählten Flughäfen–
ZielgebietApril bis OktoberVeränderung
in %
20092008
1 000 Passagiere
Einsteigende Passagiere
insgesamt
 58 792 61 406– 4,3
mit Flugziel in/im:
Deutschland 13 988 14 809– 5,5
Ausland 44 803 46 597– 3,8
Europa 34 988 36 584– 4,4
Spanien 7 210 7 615– 5,3
Balearen 3 228 3 390– 4,8
Kanaren 1 166 1 299– 10,3
Italien 3 474 3 556– 2,3
Vereinigtes Königreich 3 332 3 421– 2,6
Frankreich 2 040 2 209– 7,6
Griechenland 1 919 2 000– 4,1
Griechische Inseln 1 017 1 061– 4,1
Österreich 1 663 1 760– 5,5
Polen  856890– 3,9
Niederlande  830  838– 0,9
Portugal  815  850– 4,2
Türkei 3 716 3 815– 2,6
Antalya 1 840 1 853– 0,7
Schweiz 1 612 1 682– 4,1
Amerika 4 207 4 415– 4,7
USA 3 039 3 179– 4,4
Kanada  628  630– 0,4
Brasilien  171  173– 1,1
Dominikanische Republik  102  121– 15,8
Asien 3 726 3 6881,0
Vereinigte Arabische Emirate  546  45420,3
China  484  4810,6
Indien  395  3881,9
Israel  301  2846,0
Japan  282  313– 9,9
Thailand  281  317– 11,3
Singapur  213  219– 2,8
Hongkong  188  193– 2,5
Afrika 1 849 1 876– 1,4
Ägypten  766  774– 1,0
Tunesien  454  467– 2,8
Südafrika  166  207– 19,9
Marokko  158  165– 3,8
Australien/Ozeanien  33  35– 5,0

 
Methodischer Hinweis: Es handelt sich hierbei um Passagiere, die eine Flugreise in Deutschland beginnen oder auf einem deutschen Flughafen umgestiegen sind. Als Ziele werden die jeweils nächsten Streckenziele dargestellt, von denen aus weiter umgestiegen werden kann.

Weitere Auskünfte gibt:
Kristina Walter,
Telefon: +49 611 75 2661,



 




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Version: 2.25.5 / 20.10.2008