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Periodensterbetafeln und Lebenserwartung

Die Periodensterbetafeln der amtlichen Statistik basieren auf den Daten über die Gestorbenen und die Durchschnittsbevölkerung der letzten drei Jahre. Eine Sterbetafel ist ein demographisches Modell, das die zusammenfassende Beurteilung der Sterblichkeitsverhältnisse einer Bevölkerung unabhängig von ihrer Größe und Altersstruktur ermöglicht. Die Sterbetafel zeigt hierzu in einer nach Geschlecht getrennten Tabelle, wie viele Personen eines Ausgangsbestandes aufgrund von Sterbewahrscheinlichkeiten in den einzelnen Altersjahren überleben und sterben werden. Darüber hinaus gibt die Sterbetafel Auskunft über die geschlechtsspezifische durchschnittliche Lebenserwartung in den einzelnen Altersjahren. Die sogenannte fernere Lebenserwartung gibt daher an, wie viele weitere Lebensjahre Menschen eines bestimmten Alters nach den in der aktuellen Berichtsperiode – zum Beispiel 2008/2010 – geltenden Sterblichkeitsverhältnissen im Durchschnitt noch leben könnten. Die mit Hilfe der Sterbetafel berechnete durchschnittliche Lebenserwartung wird in internationalen und zeitlichen Vergleichen als Indikator für den Entwicklungsstand eines Landes verwendet.

Ausführliche methodische Erläuterungen zur Berechnung von Periodensterbetafeln (Sterbetafel 2008/10) finden Sie in den Publikationen.

Auf Grundlage der Absterbeordnung der Sterbetafel werden weiterführende Berechnungen zu den Kommutationszahlen und Versicherungsbarwerten für Leibrenten durchgeführt

Die Ergebnisse der Berechnungen (zur Zeit Sterbetafel 2008/10) liegen im PDF-Format vor.

Weitere Informationen erhalten Sie über unser Kontaktformular oder unsere

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Telefon:  +49 611 75 4866


 
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Version: 2.25.5 / 20.10.2008