Jump to navigation (Accesskey n) Jump to content (Accesskey c)
Maximize content (Accesskey 3)

Verkehrsunfälle

Im Jahr 2010 wurden auf  Deutschlands Straßen 3 648 Personen getötet. Das waren 504 Getötete oder 12% weniger als ein Jahr zuvor. Damit hat sich der positive Trend der letzten Jahre in 2010 sogar noch verstärkt fortgesetzt: die Zahl der Getöteten erreichte den niedrigsten Stand seit 60 Jahren. Auch bei den Verletzten gab es gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang, und zwar um 6,7% auf rund 371 170 Personen. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung darf nicht vergessen werden, dass immer noch durchschnittlich 10 Menschen täglich im Straßenverkehr sterben und mehr als 1 000 verletzt werden.
 
Für 1953 lässt sich das erste Bundesergebnis (nach dem heutigen Gebietsstand) errechnen: 12 631 Verkehrstote bei einem Bestand von fast 4,8 Millionen motorisierten Fahrzeugen, das bedeutete beinahe 27 Tote je 10 000 Fahrzeuge. Beide Zahlen stiegen in den Folgejahren. Der Höchststand  wurde 1970 mit 21 332 Verkehrstoten gezählt, der Kraftfahrzeugbestand hatte inzwischen auf 20,8 Millionen zugenommen. Je 10 000 Fahrzeuge wurden somit zehn Getötete registriert. Seitdem ist – mit wenigen Ausnahmejahren – die Zahl der Verkehrstoten kontinuierlich gesunken, trotz weiter steigendem Fahrzeugbestand (2010: 52,3 Millionen Fahrzeuge). Bezogen auf den Kraftfahrzeugbestand gab es im Jahr 2010 weniger als einen Getöteten je 10 000 Fahrzeuge.


Als Hauptunfallursache bei Unfällen mit Personenschaden wurde im Jahr 2010 eine nicht angepasste Geschwindigkeit  festgestellt.  Zweithäufigste Unfallursache war Fehler beim Abbiegen, Wenden,  Rückwärtsfahren sowie Ein- und Anfahren. Insbesondere bei schweren Unfällen spielt auch Alkoholeinfluss eine bedeutende Rolle. Diese Unfallursache hat im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 14% abgenommen.




 

Maximize content (Accesskey 3)

Version: 2.25.5 / 20.10.2008