Die Reallöhne waren im zweiten Quartal 2009 um durchschnittlich 1,2% niedriger als im Vorjahresquartal. Das Sinken der Reallöhne resultiert hauptsächlich aus dem Rückgang der nominalen Bruttomonatsverdienste (– 1,0%). Die Verbraucherpreise stiegen im gleichen Zeitraum um 0,3%. Ursache für den Verdienstrückgang waren vor allem die im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 um 9,2% niedrigeren Sonderzahlungen. Die Grundvergütung, das heißt die Bruttomonatsverdienste ohne Sonderzahlungen, stieg im gleichen Zeitraum um 0,9%.
1 Im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich.
1. Quartal
2008
0,1
2. Quartal
1,0
3. Quartal
-0,1
4. Quartal
0,8
1. Quartal
2009
-0,4
2. Quartal
-1,2
Verdienste nach Berufen
Den höchsten Bruttojahresverdienst differenziert nach Berufen – Selbstständige werden nicht erfasst – erzielten im Jahr 2006 Geschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter mit 91 180 Euro.