Die Vorarbeiten für eine neue Zeitbudgeterhebung in 2012/13 haben begonnen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das die Ergebnisse für unterschiedliche Fachaufgaben benötigt, beteiligt sich wieder an der Finanzierung. Mit Ergebnissen ist in 2015 zu rechnen. Auf seiner diesjährigen Tagung hat der Statistische Beirat die Durchführung einer neuen Zeitbudgeterhebung ausdrücklich begrüßt und die Zeitbudgeterhebung zum Thema seiner diesjährigen Pressemitteilung „Wo bleibt die Zeit? Statistischer Beirat begrüßt geplante Zeitbudgeterhebung“ vom 28.06.2011 gemacht. Damit betont er die Relevanz dieser Erhebung und würdigt auch das Ergebnis der Arbeitsgruppe, die den Nutzerbedarf und die Machbarkeit im Vorfeld untersucht hat.
Unbezahlte Arbeit
Von den unbezahlten Arbeiten nimmt die „Haus- und Gartenarbeit“ die weitaus meiste Zeit in Anspruch. Bei Frauen (63%) allerdings deutlich mehr als bei Männern (46%).