Ausgewählte Pressemitteilungen von Destatis zum Thema "Zensus 2011":
Volkszählung war gestern – Zensus ist morgen
Pressemitteilung
Nr.
102
vom
18.03.2009Im Jahr 2011 wird in Deutschland ein Zensus stattfinden. Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben und wie sie wohnen und arbeiten. Dabei unterscheidet sich die Methode des Zensus 2011 grundlegend von einer traditionellen Volkszählung, bei der alle Haushalte befragt werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der ersten Beratung des Zensusgesetzes am 19. März im Deutschen Bundestag mitteilt, bietet die amtliche Statistik umfassende Fachinformationen zu der für Deutschland neuen Methode und zu aktuellen Fragen rund um den Zensus 2011.
Bevölkerungszahl vermutlich um 1,3 Millionen zu hoch
Pressemitteilung
Nr.
265
vom
22.07.2008Die Bevölkerungszahl für Deutschland (82,2 Millionen am 31.12.2007) ist vermutlich – wie seit längerem bekannt – etwas höher als die tatsächliche Bevölkerungszahl. Das Statistische Bundesamt (Destatis) rechnet damit, dass die Bevölkerungszahl um etwa 1,3 Millionen Personen überzeichnet ist. Medienberichte der vergangenen Wochen, die von einer Überzeichnung von vier Millionen Personen ausgingen, können somit nicht bestätigt werden. Genaue amtliche Bevölkerungszahlen werden wieder nach dem Zensus 2011 vorliegen, die EU-weite Erhebung, die ermittelt, wie viele Menschen in einem Land leben, wie sie wohnen und arbeiten.
Intensive Vorbereitung des registergestützten Zensus beginnt
Pressemitteilung
Nr.
349
vom
29.08.2006Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss hat die Bundesregierung die Grundsatzentscheidung getroffen, dass sich Deutschland an der kommenden EU-weiten Zensusrunde 2010/2011 mit einem registergestützten Verfahren beteiligen wird. Damit beginnt für die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder die nächste Vorbereitungsphase für einen registergestützten Zensus, der in den kommenden Jahren ein zentrales Projekt der amtlichen Statistik sein wird. Die Erhebung heißt registergestützt, da sie im Unterschied zu einer traditionellen Volkszählung vorrangig Daten vorhandener Verwaltungsregister nutzen wird.