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Pressemitteilung Nr.091 vom 04.03.2008


2007: Ausfuhren in die EU um 11,1% gestiegen


WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Jahr 2007 die deutschen Exporte in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) mit 11,1% (auf 627,5 Milliarden Euro) gegenüber dem Jahr 2006 wesentlich stärker gewachsen als die Ausfuhren in Drittstaaten, die sich 2007 mit einem Plus von 4,1% (auf 341,5 Milliarden Euro) stark unterdurchschnittlich entwickelt haben.
 
Innerhalb der EU entwickelte sich der Handel mit der Eurozone mit einer Zunahme um 10,2% (auf 414,9 Milliarden Euro) etwas schwächer als der Handel mit den EU-Mitgliedstaaten, die nicht am Euro teilnehmen (+ 12,9% auf 212,6 Milliarden Euro).
 
Insgesamt nahmen die deutschen Ausfuhren im Vergleich zu 2006 um 8,5% zu (auf 969,0 Milliarden Euro). Besonders stark stiegen dabei die Ausfuhren in die EU-Staaten Frankreich (+ 10,4% auf 93,9 Milliarden Euro) und Niederlande (+ 10,3% auf 62,4 Milliarden Euro) sowie nach Russland (+ 20,6% auf 28,2 Milliarden Euro).
 
Die Gesamteinfuhren (772,5 Milliarden Euro) entwickelten sich im Jahr 2007 mit einem Zuwachs von 5,2% gegenüber 2006 wesentlich schwächer als die Gesamtausfuhren (+ 8,5%), so dass sich der Handelsbilanzüberschuss weiter vergrößert hat (auf 196,5 Milliarden Euro gegenüber 159,0 Milliarden Euro im Jahr 2006).
 
Besonders China (+ 9,4% auf 54,6 Milliarden Euro) und die EU-Mitgliedstaaten (+ 8,5% auf 459,9 Milliarden Euro) konnten bei den Einfuhren signifikante Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die USA (– 7,3% auf 45,6 Milliarden Euro) und Russland (– 4,2% auf 28,8 Milliarden Euro) hatten hingegen relativ starke Rückgänge zu verzeichnen.
 
Ein- und Ausfuhr nach Ländern
Gegenstand der Nachweisung4. Quartal 2007Jahr 20074. Quartal 2006Jahr 2006Veränderung gegenüber
4. Quartal 2006Jahr 2006
Milliarden Euro%
Ausfuhr insgesamt249,9969,0242,1893,0+ 3,2+ 8,5
darunter:
EU-27160,8627,5148,9564,9+ 8,0+ 11,1
  Eurozone106,2414,999,2376,6+ 7,0+ 10,2
  darunter:
    Frankreich24,293,922,585,0+ 7,6+ 10,4
    Niederlande16,362,415,056,5+ 9,3+ 10,3
    Italien16,465,115,559,3+ 5,5+ 9,8
  Nicht Eurozone54,6212,649,7188,3+ 9,9+ 12,9
  darunter:
    Rumänien2,27,52,47,2– 6,2+ 4,4
    Bulgarien0,72,30,72,2– 4,3+ 5,2
    Vereinigtes Königreich17,371,015,964,7+ 8,6+ 9,7
Drittländer89,1341,593,2328,2– 4,4+ 4,1
darunter:
  USA18,573,421,378,0– 12,9– 5,9
  Japan3,313,13,713,9– 10,5– 5,8
  China8,029,98,127,5– 1,9+ 8,9
  Russland7,928,27,623,4+ 4,4+ 20,6
Einfuhr insgesamt201,1772,5196,2734,0+ 2,5+ 5,2
darunter:
EU-27118,8459,9114,9423,7+ 3,5+ 8,5
  Eurozone78,5305,577,4285,1+ 1,5+ 7,2
  darunter:      
    Frankreich16,164,917,462,1– 7,7+ 4,5
    Niederlande17,564,316,160,7+ 8,3+ 5,9
    Italien11,244,311,341,5– 0,9+ 6,9
  Nicht Eurozone40,3154,437,5138,6+ 7,6+ 11,3
  darunter:
    Rumänien1,04,01,34,4– 19,0– 7,7
    Bulgarien0,41,40,41,4+ 5,6+ 2,1
    Vereinigtes Königreich11,343,410,640,8+ 6,6+ 6,3
Drittländer82,3312,681,4310,3+ 1,1+ 0,8
darunter:
  USA11,245,613,249,2– 15,1– 7,3
  Japan6,124,16,324,0– 2,9+ 0,3
  China15,254,614,650,0+ 4,5+ 9,4
  Russland8,428,87,030,0+ 20,8– 4,2


Weitere Auskünfte gibt:
Alexander Loschky,
Telefon: (0611) 75-4558,



 




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Version: 2.25.5 / 20.10.2008