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Pressemitteilung Nr.102 vom 10.03.2008


Inlandstourismus im Januar 2008: 6% mehr Gästeübernachtungen


WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Januar 2008 in Deutschland 19,6 Millionen Gästeübernachtungen gezählt. Das war ein Plus von 6% gegenüber dem Januar 2007. Sowohl die Übernachtungen inländischer Gäste als auch die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland lagen im Januar 2008 um jeweils 6% über dem Vorjahresmonat (16,6 Millionen beziehungsweise 3,0 Millionen). Gezählt wurden alle Übernachtungen auf Campingplätzen sowie in Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten. Für Hamburg und Schleswig-Holstein wurden für dieses vorläufige Ergebnis die Daten des Vorjahresmonats verwendet, da für den Januar 2008 noch keine aktuellen Angaben vorliegen.

Gegenüber dem Vormonat Dezember haben die Übernachtungen im Januar 2008 nach Kalender- und Saisonbereinigung um 2% zugenommen.

Differenziert nach den verschiedenen Betriebsarten erzielte das sonstige Beherbergungsgewerbe, zu dem unter anderem Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime gehören, mit 3,8 Millionen Übernachtungen den höchsten Zuwachs (+ 8%) im Vergleich zum Januar 2007. In der Hotellerie stieg die Zahl der Übernachtungen auf 12,7 Millionen, in den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken auf 3,1 Millionen (jeweils + 5%).

Entgegen dem sonst zu beobachtenden Trend konnten im Januar 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat die Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern (+ 6%) eine höhere Zunahme verbuchen als die Großstädte (+ 5%).
 
Entwicklung der Übernachtungen von Gästen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen
Jahr / MonatÜbernachtungen aller Gästedarunter mit ständigem Wohnsitz außerhalb Deutschlands
1 000Veränderung in % gegenüber1 000Veränderung in % gegenüber Vorjahreszeitraum
VorjahreszeitraumVormonat 1)
1) Kalender- und saisonbereinigter Wert nach Berliner Verfahren 4.1 (BV 4.1) .
2) Vorläufiges Ergebnis; genauere Werte liegen in circa zwei Wochen vor.
2004338 6250,4X45 3448,9
2005342 6501,2X47 9625,8
2006351 1832,5X52 95210,4
2007361 8413,0X54 7803,5
2006Januar18 4411,31,32 7246,5
Februar19 6131,4– 0,83 1953,2
März22 061– 5,7– 1,03 3639,1
April26 68411,01,73 7344,3
Mai32 511– 2,8– 0,34 51410,9
Juni35 2788,01,05 84134,8
Juli41 5972,3– 0,16 74510,5
August43 234– 1,8– 1,86 3952,7
September37 3215,33,75 25112,1
Oktober32 6413,0– 0,84 5188,9
November21 1903,8– 0,23 2558,8
Dezember20 6116,81,13 41711,0
2007Januar18 6241,0– 1,72 8805,7
Februar20 2163,11,33 3494,8
März23 6067,01,53 6859,6
April28 0435,10,54 19112,2
Mai33 4502,9– 1,64 7094,3
Juni35 7981,51,24 987– 14,6
Juli42 7252,70,47 0013,8
August44 7153,40,46 7145,0
September37 6260,8– 1,65 3251,4
Oktober33 1301,51,04 8727,8
November22 5756,51,33 4566,2
Dezember21 3343,5– 1,73 6125,7
2008 Januar 2)19 630623 0366

 
Entwicklung der Übernachtungen nach Betriebsarten und Gemeindegrößenklassen
Betriebsarten

Gemeindegrößenklassen
Januar 2008
MillionenVeränderung in % gegenüber Vorjahr
Insgesamt19,6+ 6%
nach Betriebsarten:
Hotellerie12,7+ 5%
Sonstiges Beherbergungsgewerbe3,8+ 8%
Vorsorge- und Reha-Kliniken3,1+ 5%
nach Gemeindegrößenklassen:
Gemeinden unter 100 000 Einwohner13,7+ 6%
Gemeinden über 100 000 Einwohner5,9+ 5%


Detaillierte Informationen sind in circa 14 Tagen online beim Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes Stichwort: Übernachtungen) kostenlos erhältlich.

Weitere Auskünfte gibt: 
Christine Graffy,
Telefon: (0611) 75-4851,



 




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Version: 2.25.5 / 20.10.2008