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Pressemitteilung Nr.152 vom 21.04.2009


2,1% weniger neue Ausbildungsverträge im Jahr 2008


WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben nach vor­läufigen Ergebnissen im Jahr 2008 rund 610 800 Jugendliche in Deutschland  einen neuen Ausbil­dungs­vertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen, das sind 2,1% (– 13 100) weniger als im Jahr 2007.
 
Maßgeblich hierfür war der starke Rückgang der Vertragsabschlüsse in den neuen Ländern (einschließlich Berlin). Obwohl in Ostdeutschland ein großer Teil der Ausbildungsanfänger staatlich gefördert wird, sank die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem Vorjahr um 10,8% (– 13 600). Im früheren Bundesgebiet stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um 0,1% (+ 500).
 
Im größten Ausbildungsbereich Industrie und Handel (zu dem auch die Ausbildungsberufe von Banken, Versicherungen sowie des Gast- und Verkehrsgewerbes gehören) wurden 0,2% (– 600) weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Im Handwerk, dem zweitgrößten Ausbildungsbereich, sank die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um 5,0% (– 8 800).
 
Insgesamt befanden sich am 31. Dezember 2008 nach vorläufigen Ergebnissen rund 1,611 Millionen Jugendliche in einer Ausbildung im dualen System. Das sind 1,1% (+ 16 800) mehr als im Vorjahr. Auch hier verlief die Entwicklung in Ost und West unterschiedlich. Während die Zahl der Auszubildenden im früheren Bundesgebiet um 2,4% (+ 30 900) stieg, gab es in den neuen Ländern 4,3% (– 14 100) weniger Auszubildende als im Vorjahr.
 
 
Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und Auszubildende 2008 1)
 
 
Neu abgeschlossene Ausbildungs-
verträge
Veränderung
gegenüber
dem Vorjahr in %
Auszubildende
am 31.12.
Veränderung
gegenüber
dem Vorjahr in %
Anzahl
Anzahl

1) Vorläufige Ergebnisse - Teilweise liegen die Meldungen noch nicht vor, in Einzelfällen wurden die Daten des Vorjahres verwendet
2) Im Ausbildungsbereich Landwirtschaft werden in Bayern Einzelverträge über jeweils ein Jahr abgeschlossen, wodurch die Zahl der Neuabschlüsse in Bayern gegenüber früheren Jahren überhöht dargestellt wird
Nach Ausbildungsbereichen
Industrie und Handel368 300– 0,2934 0002,6
Handwerk167 500– 5,0471 900– 0,7
Landwirtschaft 2)16 400– 7,142 500– 1,0
Öffentlicher Dienst12 500– 3,737 200– 4,6
Freie Berufe41 800– 3,1114 000– 0,3
Hauswirtschaft4 300–7,611 500– 1,7
Insgesamt610 800– 2,11 611 0001,1
Nach Ländern
Baden-Württemberg81 8001,0213 7003,0
Bayern103 8001,0270 5003,1
Berlin20 700– 5,754 600– 0,5
Brandenburg17 300– 9,748 100– 3,0
Bremen6 3002,616 3003,5
Hamburg14 4003,336 0003,4
Hessen41 700– 1,8108 9001,0
Mecklenburg-Vorpommern13 900– 13,439 400– 6,6
Niedersachsen59 6000,3152 5002,2
Nordrhein-Westfalen131 300+ 0,1340 6002,1
Rheinland-Pfalz30 300– 2,780 8003,3
Saarland8 4001,021 6001,2
Sachsen27 300– 12,579 200– 6,3
Sachsen-Anhalt16 800– 13,049 200– 3,2
Schleswig-Holstein20 900– 3,254 6000,6
Thüringen16 200– 10,745 200– 5,5
Nachrichtlich:    
   Früheres Bundesgebiet498 5000,11 295 3002,4
   Neue Länder und Berlin112 300– 10,8315 700– 4,3

 

Weitere Auskünfte gibt:
Rotraud Kellers,
Telefon: (0611) 75-4157,



 





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Version: 2.25.5 / 20.10.2008