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Pressemitteilung Nr.175 vom 11.05.2009


Rohstahlproduktion im April 2009 um 53,1% niedriger als im Vorjahr


WIESBADEN – Die deutschen Hüttenwerke haben im April 2009  1,06 Millionen Tonnen Roheisen und 1,88 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 56,8% weniger Roheisen und 53,1% weniger Rohstahl als im April 2008. So starke Rückgänge im Vorjahresvergleich hat es seit Bestehen der Bundesrepublik noch nicht gegeben. Gegenüber März 2009 ging die Produktion im April 2009 bei Roheisen um 14,7% und bei Rohstahl um 9,0% zurück, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion eine Zunahme um 2,5%.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2009 wurden bundesweit 5,54 Millionen Tonnen Roheisen und 9,16 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion somit um 44,9% und die von Rohstahl um 43,0% zurückgegangen.
 
Herstellung von Roheisen, Rohstahl und
warmgewalzten Stahlerzeugnissen *)
 März
2009
April
2009
Veränderung gegenüber
März
2008
April
2008
Millionen Tonnen%
*) Für März 2009 endgültige Ergebnisse, für April 2009 vorläufige Ergebnisse.
 Deutschland
Roheisen1,251,06– 51,7– 56,8
Rohstahl2,071,88– 50,6– 53,1
Warmgewalzte Stahlerzeugnisse2,06– 44,9

 
Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen zur Rohstahlproduktion (Tabelle: 42311-0002, Erzeugung von Eisen und Stahl) können auch kostenfrei in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden. 

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Roman Hartmann,
Telefon: (0611) 75-8505,



 




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Version: 2.25.5 / 20.10.2008