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Pressemitteilung Nr.294 vom 10.08.2009


2% weniger Gästeübernachtungen im 1. Halbjahr 2009


WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat sich die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland im ersten Halbjahr 2009 um 2% unter den Wert des ersten Halbjahres 2008 verringert. Von den insgesamt 162,6 Millionen Übernachtungen entfielen 139,1 Millionen auf inländische Gäste (– 1%) und 23,5 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (– 7%). Gezählt wurden alle Übernachtungen auf Campingplätzen sowie in Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten.

In der Hotellerie fiel die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3% auf 97,6 Millionen und in den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken um 2% auf 21,9 Millionen. Eine gegenteilige Entwicklung zeigte sich in den übrigen Betriebsarten mit einer Zunahme von Übernachtungen im ersten Halbjahr 2009 um 2% auf 43,1 Millionen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Ferienunterkünfte wie beispielsweise Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime.

In Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern fiel die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 3%; in den übrigen Gemeinden gab es ein Minus von 1%.

Im Juni 2009 wurden 36,0 Millionen Gästeübernachtungen gezählt, 3% mehr als im Juni 2008. Davon entfielen 31,2 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+ 5%) und 4,8 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (– 8%).
 
Entwicklung der Übernachtungen von Gästen in Beherbergungsstätten
mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen
Jahr / MonatÜbernachtungen aller Gästedarunter mit ständigem Wohnsitz außerhalb Deutschlands
1 000Veränderung in % gegenüber
Vorjahreszeitraum
1 000Veränderung in % gegenüber
Vorjahreszeitraum
2004338 7230,145 3638,8
2005343 9251,548 2436,3
2006351 1852,152 9539,8
2007361 8463,054 7793,4
2008369 5452,156 5413,2
2008Juni34 975– 2,35 2605,5
2009Juni36 000 34 850– 8

Entwicklung der Übernachtungen nach Betriebsarten und Gemeindegrößenklassen 
Betriebsarten

Gemeindegrößenklassen
1. Halbjahr 2009
MillionenVeränderung in % gegenüber Vorjahr
Insgesamt162,6– 2%
nach Betriebsarten:
Hotellerie97,6– 3%
Vorsorge- und Rehakliniken21,9– 2%
Übrige Betriebsarten mit Schwerpunkt Ferienunterkünfte und Ähnliches43,1 2%
nach Gemeindegrößenklassen:
Gemeinden unter 100 000 Einwohner119,2– 1%
Gemeinden über 100 000 Einwohner43,4– 3%


Detaillierte Informationen sind in circa 14 Tagen online im Bereich Publikationen, Fachveröffentlichungen kostenlos erhältlich.

Weitere Auskünfte gibt:
Christine Graffy,
Telefon: (0611) 75-4851,



 




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Version: 2.25.5 / 20.10.2008