Jump to navigation (Accesskey n) Jump to content (Accesskey c)
Maximize content (Accesskey 3)

Pressemitteilung Nr.308 vom 21.08.2009


11% weniger Tote auf deutschen Straßen im ersten Halbjahr 2009


WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen im ersten Halbjahr 2009 in Deutschland 1 955 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet; das waren 245 Personen oder 11% weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Mit diesem erneut deutlichen Rückgang setzt sich die günstige Entwicklung bei der Zahl der Verkehrstoten bisher auch in diesem Jahr fort.

Ebenfalls abgenommen hat im Zeitraum von Januar bis Juni 2009 gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 die Zahl der Personen, die bei Straßenverkehrsunfällen schwer- oder leichtverletzt wurden, nämlich um 6,5% auf rund 184 600. Insgesamt musste die Polizei in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1,1 Millionen Straßenverkehrsunfälle aufnehmen, 0,4% weniger als von Januar bis Juni 2008. Während die Zahl der Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen, um 7,0% auf rund 144 000 abgenommen hat, stieg die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden leicht um 0,7% auf 965 300.

Betrachtet man die Entwicklung in den Bundesländern, dann ist die Zahl der Verkehrstoten in den ersten sechs Monaten 2009 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 nur in Mecklenburg-Vorpommern (+ 31% oder 18 Personen), im Saarland (+ 21% oder 4 Personen) und in Berlin (+ 13% oder 3 Personen) gestiegen, in Rheinland-Pfalz ist sie gleich­geblieben, in allen anderen Bundesländern hat sie abgenommen. Prozentual starke Abnahmen bei der Zahl der Unfalltoten waren insbesondere in Bremen (– 56% oder 5 Personen), in Niedersachsen (– 23% oder 70 Personen), in Hamburg (– 22% oder 4 Personen) und in Sachsen (– 22% oder 25 Personen) zu verzeichnen.

Bezogen auf eine Million Einwohner starben im ersten Halbjahr 2009 im Bundesdurchschnitt 24 Straßenverkehrsteilnehmer. Weit über diesem Durchschnitt lagen die Werte in Mecklenburg-Vorpommern mit 46 und in Brandenburg mit 42.

Für den Zeitraum Januar bis Mai 2009 liegen schon tiefer gegliederte Ergebnisse vor. Diese zeigen, dass in den ersten fünf Monaten dieses Jahres vor allem wesentlich weniger Kinder im Alter von unter 15 Jahren im Straßenverkehr ums Leben kamen. Von Januar bis Mai 2009 wurden 29 getötete Kinder gezählt, das waren 22 Kinder oder 43% weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.

Im Monat Juni 2009 erfasste die Polizei in Deutschland rund 189 300 Straßenverkehrs­unfälle, dies bedeutet eine Abnahme um 1,0% gegenüber Juni 2008. Bei 28 700 Unfällen mit Personenschaden (– 11%) kamen 377 Menschen ums Leben, 52 Personen weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Zahl der Verletzten ist um 8,9% auf 36 500 zurückgegangen.

Weitere Ergebnisse zeigen die nachfolgenden Tabellen:
 
Straßenverkehrsunfälle im 1. Halbjahr 2009 in Deutschland
Gegenstand der Nachweisung1. Halbjahr 2009*)1. Halbjahr 2008Veränderung
gegenüber
1. Halbjahr 2008
Anzahl%
*) Vorläufiges Ergebnis.
Polizeilich erfasste Unfälle insgesamt1 109 3041 113 759– 0,4
davon:
Unfälle mit Personenschaden144 034154 805– 7,0
Unfälle mit nur Sachschaden965 270958 9540,7
Verunglückte insgesamt186 548199 582– 6,5
davon:
Getötete1 9552 200– 11,1
Verletzte184 593197 382– 6,5

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete im 1. Halbjahr 2009*)
LandVerunglückteGetötete je
1 Million
Einwohner
insgesamtVeränderung
gegenüber
1. Halbjahr
2008
darunter: Getötete
insgesamtVeränderung
gegenüber
1. Halbjahr
2008
Anzahl%Anzahl
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschließlich nach Ländern nicht aufteilbarer Nachmeldungen.
Baden-Württemberg21 901– 9,1230– 3421
Bayern30 874– 10,1326– 6326
Berlin7 281– 14,627 38
Brandenburg5 119– 1,1105– 742
Bremen1 795– 1,94– 56
Hamburg4 782– 6,814– 48
Hessen14 195– 2,0160– 826
Mecklenburg-Vorpommern3 571– 5,676 1846
Niedersachsen20 442– 6,1236– 7030
Nordrhein-Westfalen36 733– 7,4293– 5216
Rheinland-Pfalz9 587– 4,3114028
Saarland2 702– 7,523 422
Sachsen8 180– 10,989– 2521
Sachsen-Anhalt5 320– 10,781– 1734
Schleswig-Holstein6 971– 8,677– 127
Thüringen4 525– 10,376– 834
Deutschland 1)186 548– 6,51 955– 24524


Weitere Auskünfte gibt:
Ingeborg Vorndran,
Telefon: (0611) 75-4547,



 




Maximize content (Accesskey 3)

Version: 2.25.5 / 20.10.2008