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Pressemitteilung Nr.440 vom 19.11.2009


September 2009: Mehr Tote und Verletzte im Straßenverkehr


WIESBADEN – Im September 2009 starben in Deutschland erstmals seit April wieder mehr Menschen in einem Monat durch Straßenverkehrsunfälle als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verloren im September 393 Menschen ihr Leben, das waren fünf Personen oder 1,3% mehr als im September 2008. Verletzt wurden 37 900 Personen, 3,2% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Zahl der von der Polizei aufgenommenen Straßenverkehrsunfälle betrug 191 400 und damit 1,1% weniger als im September 2008. Während die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 1,8% auf rund 161 300 abgenommen hat, stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 3,4% auf 30 100 an.
 
Insgesamt erfasste die Polizei in den ersten drei Quartalen dieses Jahres rund  1,68 Millionen Straßenverkehrsunfälle, fast genauso viele wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Unfälle mit Personenschaden sind von Januar bis September 2009 gegenüber dem Vorjahr um 3,8% auf 235 200 zurückgegangen. Dagegen sind die Unfälle, bei denen ausschließlich Sachschaden festgestellt wurde, um 0,6% auf 1,44 Millionen leicht angestiegen. Etwa 303 500 Menschen kamen bei Straßenverkehrsunfällen in den ersten neun Monaten zu Schaden, 3,5% weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 3 099 Menschen starben an den Folgen eines Unfalls, das waren 9,9% weniger als von Januar bis September 2008.
 
 
Weitere Ergebnisse zeigt die nachfolgende Tabelle:

 
Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete
von Januar bis September 2009 *)

Land
Verunglückte
Insgesamt
Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum
darunter: Getötete
insgesamt
Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum
Anzahl
%
Anzahl
______
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschließlich derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen
Baden-Württemberg35 711– 5,7385– 29
Bayern52 408– 5,0565– 39
Berlin12 420– 8,2405
Brandenburg8 3690,0162– 9
Bremen2 847– 2,19– 2
Hamburg7 654– 4,722– 9
Hessen22 555– 2,1236– 17
Mecklenburg-Vorpommern6 119– 4,111313
Niedersachsen33 266– 2,1388– 70
Nordrhein-Westfalen59 400– 2,6458– 81
Rheinland-Pfalz15 537– 3,3179– 2
Saarland4 239– 7,030– 1
Sachsen13 600– 5,5143– 44
Sachsen-Anhalt8 604– 7,6128– 39
Schleswig-Holstein11 773– 2,9108– 9
Thüringen7 397– 7,0113– 29
Deutschland 1)303 535– 3,53 099– 342



Weitere Auskünfte gibt:
Gerhard Kraski,
Telefon: +49 611 75 2687,



 

 



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Version: 2.25.5 / 20.10.2008