Jump to navigation (Accesskey n) Jump to content (Accesskey c)
Maximize content (Accesskey 3)

Pressemitteilung Nr.446 vom 24.11.2009


Zahl der Einschulungen 2009 fast konstant


WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden zu Beginn des laufenden Schuljahres 2009/10 in Deutschland 734 350 Kinder eingeschult. Das waren 0,1% weniger als im Vorjahr. Am stärksten ging die Zahl der Schulanfängerinnen und -anfänger in Rheinland-Pfalz (– 7,3%), Hessen (– 4,5%) und Niedersachsen (– 4,0%) zurück. Dagegen stieg die Zahl der ABC-Schützen in Nordrhein-Westfalen stark an (+ 7,3%). Der Zuwachs in Nordrhein-Westfalen resultierte dabei auch daraus, dass der Einschulungsstichtag im Jahr 2009 vom 30. Juni auf den 31. Juli verschoben wurde.
 
Im Vergleich zu 1999 nahm die Zahl der Einschulungen in Deutschland um 12% ab.Die Zahl der Schulanfängerinnen und -anfänger im früheren Bundesgebiet ging um 16% zurück. Dem stand eine deutliche Zunahme um knapp 12% in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin gegenüber.
 
Der überwiegende Teil der Schulanfängerinnen und -anfänger begann die Schullaufbahn in Grundschulen (95%). Lediglich 4% der ABC-Schützen wurden in Förderschulen und 1% in Freien Waldorfschulen eingeschult. Der Anteil der Schulanfängerinnen und -anfänger, die Integrierte Gesamtschulen besuchen, war verschwindend gering (0,4%). Von allen neu eingeschulten Kindern waren 49% Mädchen. Während ihr Anteil in den Förderschulen nur bei 34% lag, erreichte er in den Freien Waldorfschulen und in den Grundschulen jeweils 49% und in den Integrierten Gesamtschulen 50%.
  

Einschulungen zu Beginn des Schuljahres 2009/10
 
Land
Anzahl 1)
Veränderung gegenüber Vorjahr in %
___________
1) Vorläufige Ergebnisse; Daten zum Teil geschätzt.
2) Einschließlich Berlin (West und Ost).
Baden-Württemberg 100 000– 2,5
Bayern 115 900– 1,4
Berlin 26 9500,0
Brandenburg 19 600 2,1
Bremen 5 160 1,6
Hamburg 14 560 2,2
Hessen 52 010– 4,5
Mecklenburg-Vorpommern 12 050– 3,3
Niedersachsen 73 170– 4,0
Nordrhein-Westfalen 179 810 7,3
Rheinland-Pfalz 36 630– 7,3
Saarland 8 260– 2,0
Sachsen 30 820– 0,3
Sachsen-Anhalt 16 490– 3,5
Schleswig-Holstein 26 270– 0,5
Thüringen 16 680– 0,4
Deutschland 734 350– 0,1
Früheres Bundesgebiet 611 770– 0,0
Neue Länder 2) 122 590– 0,6

 
 
Weitere Auskünfte gibt:
Hanna Lutsch
Telefon: +49 611 75 2443,



 




Maximize content (Accesskey 3)

Version: 2.25.5 / 20.10.2008