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Pressemitteilung Nr.075 vom 03.03.2010


Zahl der Studienberechtigten 2009 um 1,2% gestiegen


WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2009 nach vorläufigen Ergebnissen rund 447 200 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Das waren 1,2% (+ 5 200) mehr als im Vorjahr.
 
Aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre erwarben im Saarland im Jahr 2009 zwei Schuljahrgänge die Hochschulreife. Dies führte dort zu einer starken Zunahme der Anzahl der Studienberechtigten um 47,0%. Dem stand in Mecklenburg-Vorpommern ein Rückgang um 46,2% gegenüber. Dort waren bereits im Jahr 2008 zwei Schuljahrgänge aufgrund der Verkürzung der Schulzeit aus den Gymnasien entlassen worden. In Sachsen-Anhalt, wo bereits 2007 gleichzeitig Absolventinnen und Absolventen der 12. und 13. Jahrgangsstufe das Gymnasium verlassen hatten, war der Rückgang mit – 17,4% im Jahr 2009 gegenüber 2008 noch immer spürbar.
 
In den Ländern, die keine doppelten Entlassungsjahrgänge in den Jahren 2007 bis 2009 hatten, lag die Zahl der Studienberechtigten um 2,6% (+ 10 700) über der des Vorjahres. Dabei verlief die Entwicklung unterschiedlich: Während in Thüringen (– 9,1%) und Sachsen (– 7,2%) die Studienberechtigtenzahlen deutlich zurück gingen, stiegen sie vor allem in Hamburg (+ 9,0%), Baden-Württemberg (+ 7,3%) und Rheinland-Pfalz (+ 7,0%) stark an.
 
Mit einem Anteil von 70,0% erwarb die Mehrheit der Studienberechtigten die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (313 300); 133 900 Absolventen und Absolventinnen erlangten die Fachhochschulreife. Von den Studienberechtigten des Jahres 2009 waren 53,1% Frauen und 46,9% Männer. Vor allem bei den Absolventen mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife war der Männeranteil mit 44,9% gering; bei den Absolventen mit Fachhochschulreife stellten die Männer hingegen mit 51,6% die Mehrheit.
 
 
Absolventen mit Fachhochschul- und Hochschulreife 2009 *)
Land
Insgesamt
Veränderung
gegenüber
dem Vorjahr in %
*) Vorläufige Ergebnisse.
1) Doppelter Entlassungsjahrgang 2009.
2) Doppelter Entlassungsjahrgang 2008.
3) Doppelter Entlassungsjahrgang 2007.
Baden-Württemberg65 8007,3
Bayern55 0005,4
Berlin17 4000,7
Brandenburg15 4004,9
Bremen3 500– 4,1
Hamburg9 8009,0
Hessen33 1000,5
Mecklenburg-Vorpommern 2)7 200– 46,2
Niedersachsen39 8004,9
Nordrhein-Westfalen116 4000,8
Rheinland-Pfalz21 9007,0
Saarland 1)8 80047,0
Sachsen18 500– 7,2
Sachsen-Anhalt 3)10 000– 17,4
Schleswig-Holstein13 3000,7
Thüringen11 300– 9,1
Deutschland447 2001,2
Ohne Absolventen aus Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt nach acht Jahren Gymnasium421 3002,6

 
Weitere Informationen finden Sie im Bereich Publikationen, Fachveröffentlichungen "Schnellmeldungsergebnisse der Schulstatistik zu Schülerinnen und Schülern der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen", Vorläufige Ergebnisse - Schuljahr 2010/2011.


Weitere Auskünfte gibt:
Hanna Lutsch,
Telefon: +49 611 75 2443,



 




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Version: 2.25.5 / 20.10.2008