Lebenserwartung im Ländervergleich in Baden-Württemberg am höchsten
Pressemitteilung
Nr.
425
vom
18.11.2010Innerhalb Deutschlands gibt es zwischen den Bundesländern deutliche Unterschiede bei der Lebenserwartung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt umfasste die Spanne zwischen dem Land mit der höchsten und dem Land mit der geringsten Lebenserwartung Neugeborener im Zeitraum 2007/2009 bei Jungen 3 Jahre und 6 Monate und bei Mädchen 2 Jahre und 1 Monat.
Durchschnittliche Kinderzahl je Frau sinkt 2009 leicht auf 1,36
Pressemitteilung
Nr.
414
vom
12.11.2010Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im Jahr 2009 in Deutschland 1,36. Damit war die zusammengefasste Geburtenziffer etwas niedriger als 2008 (1,38) und 2007 (1,37). Wie in den vergangenen Jahren ging im Jahr 2009 die durchschnittliche Zahl der Geburten bei jüngeren Frauen zurück, während sie bei den Frauen ab 33 Jahren zunahm.
Lebenserwartung in Deutschland erreicht höchsten Stand
Pressemitteilung
Nr.
401
vom
04.11.2010Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Lebenserwartung in Deutschland weiter angestiegen. Sie beträgt nach der Sterbetafel 2007/2009 für neugeborene Jungen 77 Jahre und 4 Monate und für neugeborene Mädchen 82 Jahre und 6 Monate. Dies ist der höchste Stand seit Berechnung der ersten Sterbetafel 1871/1881 für das Deutsche Reich. Im Vergleich zur vorherigen Sterbetafel 2006/2008 stieg die Lebenserwartung für neugeborene Jungen um zwei Monate und für Mädchen um einen Monat.
Zum Tag des Mannes: Auf 1 000 Männer kommen 1 040 Frauen
Zahl der Woche
Nr.
043
vom
26.10.2010Nach wie vor ist der kleinere Anteil der Bevölkerung unseres Landes männlich. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) waren Ende 2009 rund 49% der insgesamt 81,8 Millionen Menschen in Deutschland Jungen und Männer. Allerdings hat sich in den letzten Jahrzehnten das Geschlechterverhältnis immer mehr angeglichen. 1961 standen zum Teil kriegsbedingt 1 000 Männern noch 1 127 Frauen gegenüber, Ende 2009 waren es nur noch 1 040 Frauen.
Pressemitteilung
Nr.
355
vom
01.10.2010Ende 2009 waren von den rund 81,8 Millionen Einwohnern in Deutschland 16,9 Millionen 65 Jahre und älter. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war damit mehr als jeder fünfte Einwohner (20,7%) im Rentenalter. Der Anteil der Seniorinnen und Senioren an der Bevölkerung ist regional sehr unterschiedlich: So lebten in den östlichen Bundesländern (ohne Berlin) mit durchschnittlich 23,5% vergleichsweise mehr ältere Menschen ab 65 Jahren. Dabei verzeichnete Sachsen mit 24,7% den höchsten Anteil, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 24,2%. Die westlichen Bundesländer haben mit durchschnittlich 20,2% einen geringeren Anteil älterer Menschen. Die niedrigsten Werte sind in den Stadtstaaten Berlin mit 19,1% und Hamburg mit 19,0% zu finden. Im Westen Deutschlands hat das Saarland mit 22,2% den höchsten Anteil älterer Menschen.
Die meisten Babies wiegen zwischen 3 000 und 3 500 Gramm
Zahl der Woche
Nr.
037
vom
14.09.2010Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wiegen die meisten Kinder, die in Deutschland zur Welt kommen, zwischen 3 000 und 3 500 Gramm. 2008 gehörten 36,9% der Kinder zu dieser Gruppe. 30,2% der Neugeborenen waren zwischen 3 500 und 4 000 Gramm schwer. Die Verhältnisse waren auch zehn Jahre zuvor ähnlich gewesen. 1998 hatten 36,2% ein Geburtsgewicht von 3 000 und 3 500 Gramm und 30,6% ein Geburtsgewicht 3 500 und 4 000 Gramm.
Erstmals mehr als 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland
Pressemitteilung
Nr.
248
vom
14.07.2010Im Jahr 2009 hat die Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Deutschland erstmals den Wert von 16 Millionen überschritten; dies zeigen die vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichten Zahlen aus dem Mikrozensus. Im Jahr 2005 hatte die Zahl noch bei 15,3 Millionen gelegen. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund hat entsprechend von 18,6% auf 19,6% zugenommen. Dieser Anstieg speist sich aus zwei Quellen: Von 2005 bis 2009 ist die Bevölkerung mit Migrationshintergrund durch Zuzug und Geburten um 715 000 angewachsen und die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund ist sterblichkeitsbedingt um 1,3 Millionen zurückgegangen.
Pressemitteilung
Nr.
225
vom
29.06.2010Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2009 gut 96 100 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren zwar 1 650 Einbürgerungen mehr als im Vorjahr (+ 1,7%), allerdings deutlich weniger als im Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2007 von jährlich rund 140 000 Fällen. Seit dem Jahr 2000, in dem das neue Staatsangehörigkeitsrecht eingeführt wurde und insgesamt 186 700 Einbürgerungen stattfanden, hat die Zahl tendenziell abgenommen.
Vorläufige Ergebnisse für das 1. Quartal 2010: Mehr Geburten und Eheschließungen, weniger Sterbefälle
Pressemitteilung
Nr.
213
vom
16.06.2010Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder in Deutschland im ersten Quartal 2010 mit 162 100 Kindern um rund 7 000 oder um 4,5% gegenüber dem ersten Quartal 2009 (155 100) gestiegen.
Zahl der Woche
Nr.
023
vom
08.06.2010In Brasilien leben 2010 rund 25,5 Millionen Männer im Alter von 20 bis 34 Jahren, in Deutschland gibt es lediglich 7,5 Millionen Männer im „besten Fußballeralter“. Diese Daten der Bevölkerungsprojektionen der Vereinte Nationen (UN) veröffentlicht das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der am Freitag beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft (WM). Vor 20 Jahren, als Deutschland zuletzt den Titel holte, sah das Verhältnis im Vergleich zum Rekordweltmeister noch anders aus: Damals gab es 19,4 Millionen Brasilianer und 10,0 Millionen Deutsche in der entsprechenden Altersgruppe.
Wanderungen 2009: wieder mehr Personen nach Deutschland gezogen
Pressemitteilung
Nr.
185
vom
26.05.2010Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Jahr 2009 nach vorläufigen Ergebnissen 721 000 Personen nach Deutschland zugezogen. Dies waren 39 000 Zuzüge mehr als 2008 (+ 6%). Über 700 000 Zuzüge waren zuletzt im Jahr 2005 verzeichnet worden. Zum Vergleich: Anfang des Jahrtausends wanderten jährlich deutlich über 800 000 Personen nach Deutschland zu.
2009: Weniger Geburten und Sterbefälle, Eheschließungen nahezu konstant
Pressemitteilung
Nr.
176
vom
17.05.2010Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder in Deutschland im Jahr 2009 mit 651 000 Kindern gegenüber der vergleichbaren Zahl des Vorjahres zurückgegangen (– 3,6%). Das vorläufige Jahresergebnis liegt somit im Rahmen der Schätzung von etwa 645 000 bis 660 000 Geburten, die Destatis Anfang des Jahres auf Grundlage der bis dahin verfügbaren Angaben vorgenommen hatte (siehe Pressemitteilung 28/2010 vom 21.01.2010).
Fast ein Viertel der in Deutschland geborenen Kinder haben ausländische Eltern
Zahl der Woche
Nr.
019
vom
11.05.2010In den vergangenen zehn Jahren ist in Deutschland der Anteil der Kinder mit mindestens einem ausländischen Elternteil an allen neugeborenen Kindern gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten von den rund 683 000 Kindern, die 2008 in Deutschland das Licht der Welt erblickten, etwa 159 000 (23%) mindestens ein ausländisches Elternteil. Im Jahr 1998 hatte der Anteil noch bei 20% gelegen.
Jedes dritte Kind wird außerhalb einer Ehe geboren
Zahl der Woche
Nr.
018
vom
04.05.2010Während in Deutschland die Geburtenzahl insgesamt zurückgeht, steigt die Anzahl der Kinder an, deren Eltern zum Zeitpunkt ihrer Geburt nicht miteinander verheiratet sind. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2008 knapp 219 000 Kinder außerhalb einer Ehe geboren, das waren 32% aller geborenen Kinder. 1998, als mit der Reform des Kindschaftsrechts die Rechtsstellung nichtehelicher Kinder verbessert wurde, waren es 157 000 (20%) und 1993 118 000 Kinder (15%).
Pressemitteilung
Nr.
153
vom
29.04.2010Die weltweite Stadtbevölkerung wird bis 2025 von heute 3,5 Milliarden auf voraussichtlich 4,5 Milliarden wachsen, während die Landbevölkerung lediglich von 3,4 Milliarden auf rund 3,5 Milliarden zunimmt. Dies geht aus den jüngsten Projektionen der Vereinten Nationen (UN) hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der am 1. Mai beginnenden EXPO in Shanghai veröffentlicht. Die EXPO beschäftigt sich dieses Jahr mit dem Thema „Better city, better life “.
Ausländische Bevölkerung geht 2009 um 32 800 Personen zurück
Pressemitteilung
Nr.
076
vom
04.03.2010Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wies das Ausländerzentralregister (AZR) am Jahresende 2009 insgesamt rund 6,69 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Dabei waren Staatsbürger von 186 der insgesamt 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in Deutschland vertreten.
Zahl der Woche
Nr.
009
vom
02.03.2010Der größere Teil der Bevölkerung unseres Landes ist weiblich. Über die Hälfte der insgesamt 82,0 Millionen Menschen, die Ende 2008 in Deutschland lebten, waren Mädchen und Frauen (51% beziehungsweise 41,8 Millionen). Dabei hat sich laut Statistischem Bundesamt (Destatis) das Geschlechterverhältnis in den letzten Jahren immer mehr angeglichen. Während 1961 zum Teil kriegsbedingt 1 000 Männern noch 1 127 Frauen gegenüberstanden, waren es Ende 2008 nur noch 1 041 Frauen.
Bevölkerung im Osten Deutschlands wird besonders schnell zurückgehen und altern
Pressemitteilung
Nr.
060
vom
23.02.2010Der Osten Deutschlands wird bis zum Jahr 2060 in viel stärkerem Maße vom Rückgang und der Alterung der Bevölkerung betroffen sein als der Westen: In den neuen Bundesländern (ohne Berlin) werden 2060 rund 37% weniger Menschen als im Jahr 2008 leben und 36% von ihnen werden 65 Jahre und älter sein. Besonders schnell wird diese Entwicklung in den kommenden zwei Jahrzehnten voranschreiten: Bereits um 2030 wird die Bevölkerungszahl in den neuen Ländern um 15% niedriger sein als heute und jeder dritte Einwohner wird 65 Jahre oder älter sein. Dies zeigt eine der beiden Varianten der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung nach Ländern, die das Statistische Bundesamt (Destatis) jetzt in Ergänzung der am 18. November 2009 veröffentlichten Bundesergebnisse vorgelegt hat. Die zwischen den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung liefert vergleichbare Ergebnisse für alle Bundesländer.
Pressemitteilung
Nr.
046
vom
09.02.2010Rund 3,2 Millionen der 32,6 Millionen Kanadier haben bei der letzten kanadischen Volkszählung 2006 angegeben, deutscher ethnischer Herkunft zu sein. Diese Daten des kanadischen Statistikamts veröffentlicht das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Olympischen Winterspiele in Vancouver vom 12. bis 28. Februar 2010. Demnach war deutsch die fünfthäufigste fremde ethnische Herkunft nach englisch (6,6 Millionen), französisch (4,9 Millionen), schottisch (4,7 Millionen) und irisch (4,4 Millionen).
Durchschnittliche Kinderzahl 2008 in den neuen Ländern angestiegen
Pressemitteilung
Nr.
034
vom
27.01.2010In den neuen Ländern setzt sich der langfristige Wiederanstieg der Geburtenhäufigkeit nach dem starken Einbruch Anfang der 1990er Jahre fort: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg 2008 die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in den neuen Ländern auf 1,40 an (2007: 1,37). Im früheren Bundesgebiet (jeweils ohne Berlin) blieb sie mit 1,37 konstant. Hier war die durchschnittliche Kinderzahl je Frau zuletzt 2001 mit 1,38 und 2000 mit 1,41 höher ausgefallen als 2008.