Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund leicht gestiegen
Pressemitteilung
Nr.
033
vom
26.01.2010Im Jahr 2008 hatten 15,6 Millionen der insgesamt 82,1 Millionen Einwohner Deutschlands einen Migrationshintergrund. Das heißt, 19% der Bevölkerung sind seit 1950 nach Deutschland zugewandert oder Nachkommen von Zugewanderten (2007: 18,7%, 2005: 18,3%). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Zahlen aus dem Mikrozensus mit. Der gestiegene Anteil ist auf zwei Ursachen zurückzuführen: Gegenüber 2007 ist die Bevölkerung mit Migrationshintergrund durch Zuzug und Geburten um 155 000 angewachsen, gleichzeitig ist die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund um 277 000 auf 66,6 Millionen zurückgegangen.
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Nr.
028
vom
21.01.2010Die Einwohnerzahl Deutschlands dürfte nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2009 gegenüber dem Vorjahr erneut leicht gesunken sein. Der Rückgang wird auf etwa 0,3% geschätzt, von 82,0 Millionen Einwohnern Ende 2008 auf 81,8 bis 81,7 Millionen Ende 2009. Damit setzt sich die Abnahme der Bevölkerungszahl weiter fort. Seit 2003 hat Deutschland jedes Jahr Einwohner verloren.
Über eine halbe Million Deutsche leben in den Nachbarländern
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Nr.
494
vom
17.12.20092008 haben mehr als eine halbe Million deutsche Staatsbürger in einem der Nachbarländer Deutschlands gelebt, davon allein rund 203 000 in der Schweiz und 120 000 in Österreich. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des internationalen Tages der Migranten am 18. Dezember auf der Basis von Daten des statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) mit. Auch Belgien, die Niederlande und Luxemburg waren bei deutschen Auswanderern beliebt: In den Benelux-Staaten lebten 2008 rund 112 000 Deutsche. Für Frankreich liegen nur Daten für 2005 vor. Damals wohnten rund 91 000 Deutsche zwischen Rhein und Atlantik. In Dänemark, Polen und der Tschechischen Republik lebten 2008 zusammen etwa 46 000 Deutsche.
Im Jahr 2060 wird jeder Siebente 80 Jahre oder älter sein
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Nr.
435
vom
18.11.2009Heute leben in Deutschland etwa 82 Millionen Menschen, 2060 werden es voraussichtlich nur noch 65 bis 70 Millionen sein. Daneben kommt es zu erheblichen Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung. Heute sind 20% der Bevölkerung 65 Jahre oder älter. Bereits in den kommenden beiden Jahrzehnten wird der Anteil älterer Menschen deutlich steigen. „Im Jahr 2060 wird dann jeder Dritte mindestens 65 Lebensjahre durchlebt haben – jeder Siebente wird sogar 80 Jahre oder älter sein“ sagte der Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), Roderich Egeler, im Rahmen einer Pressekonferenz zur 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.
Bevölkerung in Deutschland Ende März 2009 unter 82 Millionen
Pressemitteilung
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417
vom
04.11.2009Im ersten Quartal 2009 ist die Zahl der Einwohner im wiedervereinigten Deutschland erstmals unter die 82-Millionen-Grenze gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Zahl der Einwohner nach vorläufigen Ergebnissen am 31. März 2009 bei 81,9 Millionen. Zu Jahresbeginn hatte die Bevölkerungszahl rund 82,0 Millionen betragen. Im Jahr davor waren es am Ende des ersten Quartals 2008 noch 82,1 Millionen Personen.
Zum Tag des Mannes: Auf 1 000 Männer kommen 1 041 Frauen
Zahl der Woche
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043
vom
27.10.2009Nach wie vor ist der kleinere Teil der Bevölkerung unseres Landes männlich. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) waren Ende 2008 rund 49% der insgesamt 82,0 Millionen Menschen in Deutschland Jungen und Männer. Dabei hat sich in den letzten Jahrzehnten das Geschlechterverhältnis immer mehr angeglichen. 1961 standen zum Teil kriegsbedingt 1 000 Männern noch 1 147 Frauen gegenüber, im Jahr 1990 waren es 1 072 und Ende 2008 nur noch 1 041 Frauen.
Wanderungssaldo von Ost- nach Westdeutschland ändert sich wenig
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Nr.
375
vom
01.10.2009Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum "Tag der Deutschen Einheit" mitteilt, zogen 2008 nach vorläufigen Ergebnissen 136 500 Personen aus den neuen Bundesländern in die alten Länder (2007: 138 100), während 85 500 Menschen die umgekehrte Richtung wählten (2007: 83 300). Die neuen Bundesländer verloren also per Saldo rund 51 000 Personen durch Abwanderung (2007: 54 800). Damit schwächte sich die Wanderung von Ost- nach Westdeutschland wieder leicht ab, nachdem in den Jahren 2006 und 2007 ein geringfügiger Anstieg zu verzeichnen war. Berlin bleibt bei dieser Betrachtung unberücksichtigt, weil sich die Umzüge nicht mehr nach Berlin-West und Berlin-Ost trennen lassen.
Pressemitteilung
Nr.
364
vom
24.09.2009Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Lebenserwartung in Deutschland weiter angestiegen. Sie beträgt nach der neuen Sterbetafel 2006/2008 für neugeborene Jungen 77,2 Jahre und für neugeborene Mädchen 82,4 Jahre. Nach der vorherigen Sterbetafel 2005/2007 waren es 76,9 beziehungsweise 82,3 Jahre.
Durchschnittliche Kinderzahl 2008 bei 1,38 Kindern je Frau
Pressemitteilung
Nr.
327
vom
04.09.2009Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im Jahr 2008 in Deutschland 1,38. Gegenüber 2007, als sie bei 1,37 gelegen hatte, nahm sie damit geringfügig zu. Die durchschnittliche Kinderzahl fiel damit 2008 etwa so hoch aus wie zuletzt 2000. Einen höheren Wert hatte sie zuletzt 1990 erreicht (1,45). 2008 waren nach endgültigen Ergebnissen rund 683 000 Kinder geboren worden, etwa 2 000 weniger als 2007. Wie in den vergangenen Jahren ging die durchschnittliche Zahl der Geburten bei jüngeren Frauen auch 2008 zurück, während sie bei den Frauen ab etwa 30 Jahren zunahm.
Zuwanderung nach Deutschland 2008 konstant geblieben
Pressemitteilung
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276
vom
23.07.2009Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sind im Jahr 2008 682 000 Menschen nach Deutschland zugezogen. Damit blieb die Zahl der Zuzüge im Vergleich zum Vorjahr (681 000) nahezu konstant. Zuvor war die Zuwanderung von 2001 bis 2006 kontinuierlich zurückgegangen.
Pressemitteilung
Nr.
261
vom
10.07.2009Im Moment leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde, bis Anfang 2012 werden es über sieben Milliarden sein. Dies ist eines der Kernergebnisse aus den jüngsten Projektionen der Vereinten Nationen (UN), die das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des morgigen Weltbevölkerungstages veröffentlicht. In den Vorrausschätzungen geht das „mittlere Szenario“ von den am wenigsten extremen Annahmen aus. Demnach wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf über 9,1 Milliarden Menschen anwachsen.
Pressemitteilung
Nr.
251
vom
08.07.2009Im Jahr 2008 ist die Zahl der Ehescheidungen um 3% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2008 in Deutschland etwa 191 900 Ehen geschieden; 2007 waren rund 187 100 Ehescheidungen registriert worden. Damit wurden 2008 von 1 000 bestehenden Ehen 11 geschieden, im Jahr 1993 waren es dagegen nur 8 von 1 000 Ehen gewesen.
Pressemitteilung
Nr.
223
vom
12.06.2009Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2008 rund 94 500 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren gut 16 800 Einbürgerungen weniger als im Vorjahr (– 15%). Damit fiel die Zahl der Einbürgerungen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Den Höchststand hatten die Einbürgerungen im Jahr 2000 mit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts erreicht. Damals wurden etwa 186 700 Personen eingebürgert – nahezu doppelt so viele wie 2008.
Immer mehr in Deutschland geborene Kinder haben ausländische Eltern
Zahl der Woche
Nr.
019
vom
12.05.2009In den vergangenen zehn Jahren ist in Deutschland der Anteil der Kinder mit mindestens einem ausländischen Elternteil an allen neugeborenen Kindern weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten von den rund 684 900 Kindern, die 2007 in Deutschland geboren wurden, etwa 164 000 (24%) einen oder zwei ausländische Elternteile. Im Jahr 1997 hatte der Anteil noch bei 20% gelegen, 2002 bei 23%.
2008: Mehr Sterbefälle und Eheschließungen, etwas weniger Geburten
Pressemitteilung
Nr.
137
vom
07.04.2009Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder in Deutschland im Jahr 2008 mit 675 000 Kindern gegenüber der vergleichbaren Zahl des Vorjahres (683 000) leicht zurückgegangen (– 1,1%).
2008: Bevölkerung mit türkischem Pass um 25 000 zurückgegangen
Pressemitteilung
Nr.
110
vom
23.03.2009Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) weist das Ausländerzentralregister (AZR) am Jahresende 2008 insgesamt rund 6,73 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Gegenüber 2007 waren das knapp 0,3% weniger.
Zahl der Woche
Nr.
009
vom
03.03.2009Der größere Teil der Bevölkerung unseres Landes ist weiblich. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren über die Hälfte (51% beziehungsweise 41,9 Millionen) der insgesamt 82,2 Millionen Menschen, die Ende 2007 in Deutschland lebten, Mädchen und Frauen. Dabei hat sich das Geschlechterverhältnis in den letzten Jahrzehnten immer mehr angeglichen: In erster Linie kriegsbedingt lag die Relation Männer zu Frauen Anfang der 1960er Jahre (1961) noch bei 1 000 Männern zu 1 127 Frauen; Ende 2007 lag sie bei 1 000 zu 1 041
Im Jahr 2020 voraussichtlich weniger Kinder aber mehr Betreuungsbedarf bei Kleinkindern
Pressemitteilung
Nr.
032
vom
27.01.2009Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zeigen die gemeinsamen Berechnungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, dass im Jahr 2020 die Zahl der Kinder unter drei Jahren in öffentlich geförderter Kindertagesbetreuung um rund 400 000 höher liegen könnte als im Jahr 2007 (+ 124%). Dieser Zuwachs tritt ein, wenn in den alten Ländern die Betreuungsquote auf 35% der unter Dreijährigen und in den neuen Ländern auf über 50% ansteigt.
Zahl der Woche
Nr.
003
vom
20.01.2009Bis zur Eheschließung wird hierzulande immer länger gewartet, sowohl Männer als auch Frauen sind heute bei der ersten Hochzeit deutlich älter als noch vor einigen Jahren. In Deutschland waren Männer im Jahr 2007 bei der ersten Eheschließung im Durchschnitt 32,7 Jahre und Frauen 29,8 Jahre alt. Noch 1991 hatte das durchschnittliche Heiratsalter lediger Männer 28,5 Jahre und das lediger Frauen 26,1 Jahre betragen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Pressemitteilung
Nr.
005
vom
07.01.2009Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) dürfte die Einwohnerzahl Deutschlands im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken sein. Gegenüber Ende 2007 wird mit einem Rückgang von etwa 0,2% gerechnet (82,06 gegenüber 82,22 Millionen). Die Bevölkerung Deutschlands nimmt seit 2003 ab. Der Rückgang wird 2008 voraussichtlich etwas stärker ausfallen als in den Vorjahren.