Zahl der Woche
Nr.
001
vom
06.01.20092007 wurden fast 22 400 Mehrlingskinder geboren. 21 600 davon waren Zwillinge, gut 700 Drillinge und 40 Vierlinge. Gegenüber dem Vorjahr nahm ihre Zahl um 3% zu. Auch der Anteil der Mehrlingskinder an allen Geborenen war 2007 mit 32,6 Mehrlingen je 1000 lebend- oder totgeborenen Kindern höher als 2006 mit 32,2. Im langfristigen Vergleich lag damit der Anteil der Mehrlingskinder auch in 2007 wieder auf einem hohen Niveau.
Auch Migranten haben 2007 vom Beschäftigungszuwachs profitiert
Pressemitteilung
Nr.
447
vom
26.11.2008Im Jahr 2007 konnte die Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Deutschland erheblich von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitieren. Dies zeigen vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichte Ergebnisse aus dem Mikrozensus. Die Zahl der Erwerbslosen unter ihnen ging im Vergleich zum Vorjahr um 178 000 zurück, die Zahl derjenigen Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund, die nicht nur geringfügig beschäftigt waren, stieg um 221 000 an.
Polinnen und Türken beliebteste ausländische Ehepartner
Zahl der Woche
Nr.
046
vom
18.11.2008Bei deutsch-ausländischen Eheschließungen gibt es klare „Favoriten“. Deutsche Männer heirateten 2007 vor allem Polinnen, in deutschen Standesämtern wurden über 4 200 dieser Ehen registriert. Mit deutlichem Abstand folgten Türkinnen (1 900), Russinnen (1 700) und Thailänderinnen (1 500). Noch etwas niedriger fiel 2007 die Zahl der Eheschließungen zwischen einem deutschen Mann und einer Frau aus der Ukraine (1 100) oder Italien (1 000) aus. Insgesamt schlossen 2007 24 900 deutsche Männer die Ehe mit einer ausländischen Frau.
1. Halbjahr 2008: Mehr Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen
Pressemitteilung
Nr.
418
vom
11.11.2008Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder in Deutschland im ersten Halbjahr 2008 mit 334 200 Kindern gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 (330 400) leicht angestiegen (+ 1,2%).
137 000 Migrantenkinder ohne regulären Schulabschluss
Zahl der Woche
Nr.
042
vom
21.10.2008Kinder von Migranten tun sich schwer im deutschen Schulsystem. Das Statistische Bundesamt hat anhand von Zahlen aus dem Jahr 2007 den Schulerfolg von „Menschen mit Migrationshintergrund“ untersucht, die ihre schulische Ausbildung ausschließlich in Deutschland erhalten haben. Dazu mussten diese entweder in Deutschland geboren oder beim Zuzug höchstens fünf Jahre alt gewesen sein.
Zahl der Ehescheidungen ging im Jahr 2007 um 2% zurück
Pressemitteilung
Nr.
317
vom
28.08.2008Die Zahl der Ehescheidungen ist im Jahr 2007 um 2% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2007 in Deutschland knapp 187 100 Ehen geschieden; 2006 waren 190 900 Ehescheidungen registriert worden. Wie im Vorjahr wurden damit 2007 von 1 000 bestehenden Ehen zehn geschieden, 1992 waren es sieben und in den Jahren 2002 bis 2005 elf Ehen gewesen
Lebenserwartung der Menschen in Deutschland nimmt weiter zu
Pressemitteilung
Nr.
304
vom
22.08.2008Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat die Lebenserwartung in Deutschland weiter zugenommen. Nach der neuen Sterbetafel 2005/2007 beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Jungen 76,9 Jahre und für neugeborene Mädchen 82,3 Jahre. Nach der vorherigen Sterbetafel 2004/2006 waren es 76,6 beziehungsweise 82,1 Jahre.
Jahr 2007: Durchschnittliche Kinderzahl steigt auf 1,37 Kinder je Frau
Pressemitteilung
Nr.
298
vom
20.08.2008Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug im Jahr 2007 in Deutschland die durchschnittliche Kinderzahl je Frau 1,37 nach 1,33 im Jahr 2006. Sie nahm damit 2007 erstmals seit 2004 wieder zu. Einen höheren Wert hatte die durchschnittliche Kinderzahl je Frau zuletzt 2000 erreicht (1,38). 2007 waren rund 685 000 Kinder geboren worden, etwa 12 000 mehr als 2006.
Das erste Kind wird 2,4 Jahre nach der Hochzeit geboren
Zahl der Woche
Nr.
030
vom
29.07.2008Das erste Kind einer Ehe wird im Durchschnitt 2,4 Jahre oder gut 29 Monate nach der Hochzeit geboren, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Dabei kommt von den Erstgeborenen weit über die Hälfte in den beiden ersten Jahren der Ehe zur Welt (2006: 57,9%) und bei jedem achten ersten ehelichen Kind sind die Eltern schon mindestens fünf Jahre verheiratet (2006: 12,8%). Zwischen der Geburt des ersten und des zweiten Kindes einer Ehe vergehen im Durchschnitt etwa 3,6 Jahre. Die meisten der zweiten Kinder kommen zwei bis drei Jahre nach dem ersten Kind der Ehe zur Welt (2006: 29,5%). Etwa ein Fünftel der zweiten Kinder wird in einem Abstand von fünf oder mehr Jahren zum ersten Kind geboren (2006: 19,1%).
Pressemitteilung
Nr.
239
vom
03.07.2008Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2007 rund 113 000 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren 11 800 Einbürgerungen weniger als im Vorjahr (– 9,5%). Im Jahr 2000 hatten die Einbürgerungen mit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts den Höchststand von knapp 186 700 Personen erreicht. In den Folgejahren nahm ihre Zahl jeweils ab, lediglich unterbrochen von einer Zunahme um + 6,5% im Jahr 2006.
2007: Mehr Geburten, aber dennoch geringere Bevölkerung
Pressemitteilung
Nr.
229
vom
26.06.2008Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verlor Deutschland 2007 nach vorläufigen Ergebnissen rund 97 000 Einwohner. In diesem Zeitraum nahmen die Geburten um 1,8% und die Sterbefälle leicht um 0,7% zu, die Eheschließungen gingen dagegen um 1,3% zurück.
1. Quartal 2008: Mehr Sterbefälle, etwas weniger Geburten und Eheschließungen
Pressemitteilung
Nr.
215
vom
12.06.2008Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder in Deutschland im ersten Quartal 2008 mit 164 000 Kindern gegenüber dem ersten Quartal 2007 (165 800) leicht zurückgegangen (– 1,1%).
Pressemitteilung
Nr.
185
vom
19.05.2008Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Jahr 2007 nach vorläufigen Ergebnissen 683 000 Personen nach Deutschland zugezogen und 635 000 Personen aus Deutschland fortgezogen. Daraus ergibt sich ein Wanderungsüberschuss von 48 000 Personen. Dies waren 21 000 Zuzüge mehr und 4 000 Fortzüge weniger als 2006. Dadurch hat sich der Wanderungsüberschuss gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt, nachdem er von 2005 auf 2006 um 71% gesunken war.
Jedes dritte Kind wird außerhalb einer Ehe geboren
Zahl der Woche
Nr.
019
vom
13.05.2008Während die Geburtenzahl insgesamt zurückgeht, steigt die Anzahl der Kinder an, deren Eltern zum Zeitpunkt ihrer Geburt nicht miteinander verheiratet waren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2006 knapp 202 000 Kinder außerhalb einer Ehe geboren, das waren 30% aller geborenen Kinder. 1998, als mit der Reform des Kindschaftsrechts die Rechtstellung nichtehelicher Kinder verbessert wurde, waren es 157 000 (20%) und 1993 118 000 Kinder (15%).
Jahr 2030: Alterung führt zu mehr Pflegebedürftigen und Krankenhauspatienten
Pressemitteilung
Nr.
121
vom
19.03.2008Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann der absehbare demografische Wandel in Deutschland zu etwa 58% mehr Pflegebedürftigen und 12% mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2030 im Vergleich zu heute führen. Die Zahl der Pflegebedürftigen dürfte von 2,1 Millionen auf 3,4 Millionen und die in Krankenhäusern behandelten Fälle von 17 auf 19 Millionen steigen.
Leichter Anstieg der Bevölkerung mit Migrationshintergrund
Pressemitteilung
Nr.
105
vom
11.03.2008Das Statistische Bundesamt (Destatis) stellt zum zweiten Mal detaillierte Zahlen zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Deutschland vor. Sie basieren auf den Angaben des Mikrozensus 2006. Mit diesen Zahlen lassen sich erstmals Aussagen dazu machen, wie sich die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund insgesamt und in ihrer Zusammensetzung im Vorjahresvergleich verändert hat.
Ausländerzahl in Deutschland geringfügig zurückgegangen
Pressemitteilung
Nr.
059
vom
18.02.2008Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) weist das Ausländerzentralregister (AZR) am Jahresende 2007 insgesamt rund 6,74 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Ihre Zahl ist gegenüber 2006 um etwas mehr als 6 100 Personen (– 0,1%) zurückgegangen.
Pressemitteilung
Nr.
019
vom
16.01.2008Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) dürfte die Einwohnerzahl Deutschlands auch 2007 wieder gesunken sein. Von Ende 2006 bis Ende 2007 wird mit einem Rückgang von etwa 100 000 Personen auf 82,21 Millionen gerechnet.
86% der verheirateten Frauen im Alter von 35 bis 49 Jahren haben Kinder
Zahl der Woche
Nr.
001
vom
08.01.2008In Deutschland haben 86% der verheirateten Frauen, die zwischen 35 und 49 Jahre alt sind, Kinder. Von den ledigen Frauen dieses Alters haben dagegen nur 33% Kinder. Das zeigt eine Sondererhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und der Statistischen Ämter der Länder zu Geburten in Deutschland, die 2006 durchgeführt wurde. Betrachtet man verheiratete und unverheiratete Frauen gemeinsam, sind 78% der 35- bis 49-Jährigen Mutter.
Durchschnittliche Haushaltsgröße sinkt auch zukünftig
Pressemitteilung
Nr.
518
vom
20.12.2007Die Entwicklung hin zu kleineren Haushalten geht auch in den nächsten Jahren weiter und vollzieht sich in sämtlichen Bundesländern. Dies zeigt die Haushaltsvorausberechnung 2007 des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die Ergebnisse für die Bundesländer bis zum Jahr 2020 umfasst. In den westlichen Flächenländern sinkt die durchschnittliche Haushaltsgröße von 2007 bis 2020 voraussichtlich von 2,13 auf 2,02, in den neuen Ländern von 2,00 auf 1,90 und in den Stadtstaaten von 1,80 auf 1,72 Personen je Haushalt.