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Frauen werden heute im Durchschnitt mit 26 Jahren Mutter

Pressemitteilung Nr. 511 vom 18.12.2007  Das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihrer Kinder hat sich in Deutschland in den 1960er Jahren zunächst verringert und ist danach angestiegen. Die heute 30- bis 44-jährigen Frauen bekamen ihr erstes Kind im Durchschnitt mit 26 Jahren und waren damit etwa drei Jahre älter als die Mütter mit ersten Kindern in den 1960er Jahren. Mit dem Anstieg des Alters der Mütter bei der ersten Geburt ging in Deutschland bisher der Rückgang der Kinderzahl einher, die eine Frau im Laufe des Lebens bekommt. Der Anstieg des durchschnittlichen Alters der Frauen bei der ersten Geburt hat sich zuletzt nicht mehr fortgesetzt, wobei diese Entwicklung durch die alten Bundesländer geprägt wurde.
Diese Ergebnisse stammen aus einer Sondererhebung zu Geburten und Kinderlosigkeit, die Dr. Sabine Bechtold, Abteilungsleiterin im Statistischen Bundesamt, heute in Berlin vorgestellt hat.


Vorabauswertung zeigt leichte Zunahme der Geburten

Pressemitteilung Nr. 501 vom 11.12.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, kann nach vorläufigen Ergebnissen mit einem Anstieg der Zahl der lebend geborenen Kinder in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 um etwa 1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gerechnet werden. Die endgültigen Veränderungsraten können von dem hier genannten Wert noch abweichen.


1. Halbjahr 2007: Geburten gingen leicht zurück

Pressemitteilung Nr. 456 vom 13.11.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder im ersten Halbjahr 2007 mit 313 100 Kindern gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 (313 900) gering­fügig zurückgegangen (– 0,3%). Dabei standen 161 100 Geburten von Jungen 152 000 Geburten von Mädchen gegenüber.


Gut 5% weniger Ehescheidungen im Jahr 2006

Pressemitteilung Nr. 442 vom 07.11.2007  Die Zahl der Ehescheidungen ist im Jahr 2006 um 5,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, wurden 2006 gut 190 900 Ehen geschieden; 2005 waren 201 700 Ehescheidungen registriert worden. Damit wurden 2006 von 1 000 bestehenden Ehen zehn geschieden, 1992 waren es sieben und in den Jahren 2002 bis 2005 elf Ehen gewesen.
Von 1992 bis 2003 war die Zahl der Ehescheidungen mit Ausnahme des Jahres 1999 beständig von 135 000 – damals wurden in den neuen Ländern vorübergehend sehr wenige Ehen geschieden – auf 214 000 angestiegen, seit 2004 ist eine Abnahme zu verzeichnen.


56% der deutschen Auswanderer sind Männer

Zahl der Woche Nr. 43 vom 30.10.2007  Wie das Statistische Bundesamt zum Weltmännertag am 3. November mitteilt, wurden im Jahr 2006  155 300 Fortzüge deutscher Staatsangehöriger (Frauen und Männer zusammen) aus Deutschland registriert; das ist die höchste Zahl deutscher Auswanderer seit dem Jahr 1954. Von den ausgewanderten Deutschen insgesamt waren deutlich mehr als die Hälfte Männer (56%).


Höchste Lebenserwartung in Baden-Württemberg

Pressemitteilung Nr. 427 vom 26.10.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gibt es bei der Lebenserwartung in Deutschland zwischen den Bundesländern deutliche Unterschiede. Die Spanne zwischen dem Land mit der höchsten und demjenigen mit der niedrigsten Lebenserwartung beträgt für im Zeitraum 2004/2006 geborene Jungen 3,5 und für Mädchen 2,3 Jahre. Für Baden-Württemberg wurde unter allen Bundesländern die höchste Lebenserwartung ermittelt.


Bis 2025 mehr Privathaushalte trotz Bevölkerungsrückgang

Pressemitteilung Nr. 402 vom 05.10.2007  Die Zahl der Privathaushalte in Deutschland wird bis zum Jahr 2025 – trotz sinkender Bevölkerungszahl – von aktuell rund 39,5 Millionen auf 40,5 Millionen und somit um knapp 3% zunehmen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, liegt die Ursache dieser Entwicklung vor allem in einem Trend zu kleineren Haushalten, der seit Ende der 1950er Jahre beobachtet und sich wahrscheinlich künftig fortsetzen wird. Von dieser Annahme geht die neue Haushaltsvorausberechnung des Statistischen Bundes­amtes aus. Sie beruht auf den Ergebnissen der 11. koordinierten Bevölkerungsvoraus­berechnung und reicht bis zum Jahr 2025.


2006: Durchschnittlich 1,33 Kinder je Frau geboren

Pressemitteilung Nr. 366 vom 10.09.2007  In Deutschland kamen im Jahr 2006 rund 672 700 Kinder zur Welt, das waren etwa 13 100 weniger als 2005. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ging gleichzeitig die durchschnittliche Kinderzahl je Frau leicht von 1,34 auf 1,33 zurück..


Lebenserwartung der Menschen in Deutschland nimmt weiter zu

Pressemitteilung Nr. 336 vom 27.08.2007  Die Lebenserwartung in Deutschland hat erneut weiter zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt nach der aktuellen Sterbetafel 2004/2006 für neugeborene Jungen 76,6 Jahre und für neugeborene Mädchen 82,1 Jahre. Nach der vorherigen Sterbetafel 2003/2005 waren es 76,2 beziehungsweise 81,8 Jahre.


Einbürgerungen 2006 zum ersten Mal seit 2001 wieder gestiegen

Pressemitteilung Nr. 292 vom 23.07.2007  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2006 rund 124.830 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren etwa 7.590 (+ 6,5%) Einbürgerungen mehr als im Vorjahr. Mit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 hatten die Einbürgerungen den Höchst­stand von knapp 186.700 Personen erreicht. In den Folgejahren nahm ihre Zahl jeweils ab und hatte 2005 den niedrigsten Stand erreicht. Allerdings hat sich der Rückgang 2005 (– 7,8% gegenüber 2004) gegenüber den Vorjahren erheblich abgeschwächt; in 2006 ist zum ersten Mal seit 2001 wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen.


1. Quartal 2007: Geburten nehmen nur geringfügig zu

Pressemitteilung Nr. 290 vom 20.07.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat sich nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der lebend geborenen Kinder im ersten Quartal 2007 mit 149.300 Kindern gegenüber dem Vorjahresquartal 2006 (148.700) nur gering­fügig erhöht (+ 0,4%). Dabei standen 76.700 Geburten von Jungen 72.600 Ge­burten von Mädchen gegenüber. Die hohen Zuwachsraten, wie sie von einigen Medien gemeldet worden waren, blieben damit bisher aus.


2006: Geburten, Sterbefälle und auch Bevölkerung gingen zurück

Pressemitteilung Nr. 228 vom 05.06.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, zeigen vorläufige Ergebnisse für das Jahr 2006 sowohl eine Abnahme der Geburten als auch der Sterbefälle in Deutschland. Die Bevölkerung ging in diesem Zeitraum ebenfalls leicht zurück.


2006 zogen wieder viele Westdeutsche ins Ausland; viele Ostdeutsche nach Westen

Pressemitteilung Nr. 220 vom 30.05.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind im Jahr 2006 nach vor­läufigen Ergebnissen 662.000 Personen nach Deutschland zugezogen und 639.000 Personen fortgezogen. Daraus ergibt sich ein Wanderungsüberschuss von 23.000 Personen. Dies waren 46.000 Zuzüge weniger und 11.000 Fortzüge mehr als 2005. Dadurch ging der Wanderungsüberschuss gegenüber dem Vorjahr stark zurück (– 71%), nachdem er von 2004 auf 2005 nur um 4% gesunken war.


Zunehmende Kluft in der Bevölkerungsentwicklung zwischen den neuen und alten Ländern

Pressemitteilung Nr. 210 vom 22.05.2007  Ergänzend zu den Bundesergebnissen der zwischen den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder koordinierten 11. Bevölkerungsvorausberechnung vom November 2006 liegen nun entsprechende Daten nach Ländern vor: Die Unterschiede in der Bevölkerungsent­wicklung zwischen den alten und den neuen Ländern werden sich danach weiter vergrößern. Während in den alten Ländern im Zeitraum von 2006 bis 2050 ein Bevölkerungsrückgang von 14% zu erwarten ist, wird die Bevölkerung der neuen Länder um 31% sinken.


Neue Daten zur Migration in Deutschland verfügbar

Pressemitteilung Nr. 183 vom 04.05.2007  Das Statistische Bundesamt hat jetzt weitere Daten aus dem Mikrozensus 2005 zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Zugewanderte und ihre Nachkommen) in Deutschland ausgewertet. Danach lebten 2005 von den 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund 14,7 Millionen oder 96% im früheren Bundesgebiet und in Berlin. Am höchsten ist ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Großstädten, vor allem in Stuttgart mit 40%, in Frankfurt am Main mit 39,5% und in Nürnberg mit 37%.


Ausländerzahl in Deutschland fast unverändert

Pressemitteilung Nr. 94 vom 07.03.2007  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes weist das Ausländer­zentralregister (AZR) am Jahresende 2006 insgesamt rund 6,75 Millionen Personen in Deutsch­land nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Ihre Zahl ist gegenüber 2005 um etwas mehr als 4.800 Personen (– 0,1%) zurück­gegangen.


2006: Bevölkerungsrückgang hält an

Pressemitteilung Nr. 003 vom 05.01.2007  Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes ist die Ein­wohnerzahl Deutschlands 2006 erneut gesunken. Ende 2006 dürfte sie bei etwa 82,31 Millionen Menschen gelegen haben. Ein Jahr zuvor lebten 82,44 Millionen Menschen in Deutschland.


Zahl der Ehescheidungen geht im Jahr 2005 auf 201 700 zurück

Pressemitteilung Nr. 516 vom 08.12.2006  Die Zahl der Ehescheidungen in Deutschland ist im Jahr 2005 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden 2005 knapp 201 700 Ehen geschieden, das waren 5,6% weniger als 2004. Damit wurden von 1 000 bestehenden Ehen elf geschieden.


Im Jahr 2050 doppelt so viele 60-Jährige wie Neugeborene

Pressemitteilung Nr. 464 vom 07.11.2006  Derzeit hat Deutschland 82,4 Millionen Einwohner. 2050 werden es noch knapp 69 Millionen bis 74 Millionen sein. Dann wird die Bevölkerungszahl unter dem Niveau des Jahres 1963 (gut 75 Millionen Einwohner) liegen. Dies zeigen diejenigen Varianten der neuen 11. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes, die eine Fortsetzung der aktuellen demografischen Entwicklung annehmen. Sie unterscheiden sich nur in der Höhe der Zuwanderung.


Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt weiter an

Pressemitteilung Nr. 443 vom 19.10.2006  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland weiter angestiegen. Sie beträgt nach der neuen Sterbetafel 2003/2005 für einen neugeborenen Jungen 76,2 Jahre und für ein Mädchen 81,8 Jahre. Nach der vorherigen Sterbetafel 2002/2004 waren es 75,9 beziehungsweise 81,5 Jahre gewesen. Damit hat auch in der aktuellen Sterbetafel 2003/2005 die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Jungen stärker zugenommen als die der Mädchen. Ein neugeborenes Mädchen hat eine um 5,6 Jahre höhere durchschnittliche Lebens­erwartung als ein neugeborener Junge, 2002/2004 waren es noch 5,7 Jahre gewesen.




 

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Version: 2.25.5 / 20.10.2008