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Pressemitteilungen im Sachgebiet Bildung, Forschung, Kultur

Resultate (2 Seiten).
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Anzahl der Schülerinnen und Schüler geht um 1,3% zurück

Pressemitteilung Nr. 105 vom 16.03.2010  11,7 Millionen Schülerinnen und Schüler haben nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2009/10 allgemeinbildende und berufliche Schulen in Deutschland besucht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden davon 8,9 Millionen Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen und 2,8 Millionen Schülerinnen und Schüler in beruflichen Schulen unterrichtet. Damit ging sowohl an allgemeinbildenden als auch an beruflichen Schulen die Anzahl der Schülerinnen und Schüler im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr um 1,3% zurück.


4,5% der Studierenden an privaten Hochschulen

Pressemitteilung Nr. 102 vom 15.03.2010  Der Anteil der Studierenden an privaten Hochschulen an allen Studentinnen und Studenten liegt heute in Deutschland zwar auf einem vergleichsweise geringen Niveau, hat aber in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren im Wintersemester 2009/10 von den insgesamt 2 119 500 Studierenden in Deutschland 96 100 an einer staatlich anerkannten Hochschule in privater Trägerschaft eingeschrieben. Das ist ein Anteil von 4,5% an allen Studierenden. Im Wintersemester 2000/01 hatte der Anteil noch 1,4% betragen.


Zahl der Studienberechtigten 2009 um 1,2% gestiegen

Pressemitteilung Nr. 075 vom 03.03.2010  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2009 nach vorläufigen Ergebnissen rund 447 200 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Das waren 1,2% (+ 5 200) mehr als im Vorjahr.


Frauen nutzen Karrierechancen an Hochschulen  

Pressemitteilung Nr. 478 vom 09.12.2009  Der Frauenanteil in der Professorenschaft an deutschen Hochschulen stieg von 11% im Jahr 2000 auf 17% im Jahr 2008. Peter Weigl, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), erklärte dazu heute in Berlin auf einer Pressekonferenz zum Thema „Hochschulstandort Deutschland 2009“: „Vergleicht man die Strukturen im Jahr 2008 mit den Strukturen im Jahr 2000, so hat sich der Frauenanteil in den höheren Stufen der akademischen Karriere deutlich erhöht. Dennoch gilt nach wie vor: je höher die Position auf der akademischen Karriereleiter, desto weniger Frauen arbeiten in diesem Bereich.“


2009 rund 100 Milliarden Euro öffent­liche Bildungsausgaben veranschlagt

Pressemitteilung Nr. 477 vom 09.12.2009  Bund, Länder und Gemeinden haben für das Jahr 2009 Bildungsausgaben in Höhe von 97,9 Milliarden Euro veranschlagt und damit 4% mehr als für 2008 geplant waren. Zusätzlich stellen Bund, Länder und Gemeinden nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz in den Jahren 2009 bis 2011 insgesamt 8,7 Milliarden Euro für den Bildungsbereich zur Verfügung. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) im heute veröffentlichten Bildungsfinanzbericht 2009. Im Jahr 2006, dem letzten Jahr für das endgültige Angaben aus der Finanzstatistik verfügbar sind, gaben Bund, Länder und Gemeinden insgesamt 89,2 Milliarden Euro für Bildung aus.


7% mehr Studienanfänger im Studienjahr 2009

Pressemitteilung Nr. 450 vom 25.11.2009  Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahmen im Studienjahr 2009 (Sommersemester 2009 und Wintersemester 2009/2010) rund 423 400 Erstsemester ein Studium an Hochschulen in Deutschland auf, darunter 210 800 Frauen (50%). Im Vergleich zu 2008 ist damit die Zahl der Erstsemester insgesamt um knapp 7% gestiegen. An den Universitäten immatrikulierten sich im Vergleich zum Vorjahr 5% mehr Studienanfänger und -anfängerinnen, an den Fachhochschulen erhöhte sich ihre Anzahl um 9%.


Zahl der Einschulungen 2009 fast konstant

Pressemitteilung Nr. 446 vom 24.11.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden zu Beginn des laufenden Schuljahres 2009/10 in Deutschland 734 350 Kinder eingeschult. Das waren 0,1% weniger als im Vorjahr. Am stärksten ging die Zahl der Schulanfängerinnen und -anfänger in Rheinland-Pfalz (– 7,3%), Hessen (– 4,5%) und Niedersachsen (– 4,0%) zurück. Dagegen stieg die Zahl der ABC-Schützen in Nordrhein-Westfalen stark an (+ 7,3%). Der Zuwachs in Nordrhein-Westfalen resultierte dabei auch daraus, dass der Einschulungsstichtag im Jahr 2009 vom 30. Juni auf den 31. Juli verschoben wurde.


Immer mehr deutsche Studierende im Ausland

Pressemitteilung Nr. 411 vom 29.10.2009  Ausländische Hochschulen werden bei deutschen Studierenden immer beliebter. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Jahr 2007 etwa 90 000 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben, 8% oder 6 700 Studierende mehr als 2006. Dies ist unter anderem auf einen starken Anstieg der Zahl der deutschen Studierenden in den Niederlanden, in Österreich und in der Schweiz zurückzuführen.


Fachhochschulabsolventen haben die schlechteren Noten

Pressemitteilung Nr. 395 vom 19.10.2009  Im Prüfungsjahr 2008 (Wintersemester 2007/08 und Sommersemester 2008) haben von den 82 800 Absolventinnen und Absolventen mit einem herkömmlichen Fachhochschulabschluss 26 700 ihr Studium mit der Gesamtnote „befriedigend oder schlechter“ abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 32,5% an allen traditionellen Fachhochschulabschlüssen. Bei den universitären Abschlüssen (ohne Bachelor- und Masterabschlüsse) lag die Quote der Absolventinnen und Absolventen mit der Gesamtnote „befriedigend oder schlechter“ deutlich niedriger, nämlich bei 20,7%; bei den Lehramtsabschlüssen betrug sie 21,4%. Auch bei den Bachelorabschlüssen lagen die Universitäten im Vergleich zu den Fachhochschulen vorn. Der Anteil der Abschlüsse mit der Gesamtnote „befriedigend oder schlechter“ betrug hier an Fachhochschulen 19,8%, an Universitäten 17,7%.


Zwei Drittel aller Studienanfänger wählten Bachelorstudium

Pressemitteilung Nr. 356 vom 21.09.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben an deutschen Hochschulen im Wintersemester 2008/2009 insgesamt 455 300 Studierende ein Studium im ersten Fachsemester begonnen. Das waren 12% mehr als im Vorjahr. 66% aller Studienanfängerinnen und -anfänger (301 800) schrieben sich in einen Bachelorstudiengang ein. Damit nahmen die Studierenden im ersten Fachsemester eines Bachelorstudiums im Vergleich zum vorhergehenden Wintersemester um 25% zu.


822 000 BAföG-Empfänger im Jahr 2008

Pressemitteilung Nr. 270 vom 17.07.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten im Jahr 2008 in Deutschland rund 822 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungs-förderungsgesetz (BAföG). Das waren 16 000 oder 2% mehr als im Vorjahr. Unter den Geförderten waren knapp 312 000 Schülerinnen und Schüler sowie 510 000 Studierende. Während die Zahl der geförderten Schüler nahezu gleich blieb (+ 0,1%), wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Studierende gefördert (+ 3,2%).


Frauenanteil bei Promotionen steigt auf 42%

Pressemitteilung Nr. 266 vom 16.07.2009  2007 wurden rund 10 000 Doktortitel an Frauen verliehen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg damit der Frauenanteil an allen Promotionen auf 42%. Im Jahr 2000 lag er noch bei 34%. Bund und Länder haben sich zum Ziel gesetzt, die Karrierechancen von Frauen in Lehre und Forschung zu verbessern. Unter den Studienanfängerinnen- und –anfängern waren 2007 junge Frauen mit einem Anteil von 50 % ebenso häufig vertreten wie ihre männlichen Kommilitonen. Von den Erstabsolventen an deutschen Hochschulen waren 2007 sogar 52% Frauen.


2008: 5% mehr wissenschaftliches Personal an Hochschulen

Pressemitteilung Nr. 252 vom 08.07.2009  Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren Ende 2008 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 273 200 Menschen als wissenschaftliches und künstlerisches Personal (ohne studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Das waren 13 100 oder 5% mehr als 2007. Innerhalb des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals waren 183 600 hauptberuflich und 89 400 Personen nebenberuflich tätig.


Meister-BAföG 2008: Wieder mehr Geförderte in Deutschland

Pressemitteilung Nr. 232 vom 24.06.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten im ver­gangenen Jahr knapp 140 000 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz — das sogenannte Meister-BAföG. Damit zeigte sich nach zwei Jahren des Rückgangs erstmals wieder ein Anstieg der Gefördertenzahlen (+ 4,4%). An Förderleistungen wurden im Jahr 2008   insgesamt rund 382 Millionen Euro bewilligt, 7% mehr als im Vorjahr.


Zahl der Habilitationen 2008 weiter gesunken

Pressemitteilung Nr. 213 vom 08.06.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2008 ins­gesamt 1 800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Bezogen auf das Vorjahr sank die Anzahl der Habilitationen um 4%; verglichen mit dem Höchststand im Jahr 2002 ging die Anzahl sogar um 502 Habilitationen beziehungsweise 28% zurück.


Hochschulen gaben im Jahr 2007 33,3 Milliarden Euro aus

Pressemitteilung Nr. 196 vom 25.05.2009  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gaben die deutschen Hochschulen im Jahr 2007  33,3 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus (2006: 32,1 Milliarden Euro). Dies waren 3,6% mehr als im Vorjahr.


Anteil der über 60-jährigen Gaststudierenden  steigt

Pressemitteilung Nr. 183 vom 14.05.2009  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im Wintersemester 2008/2009 an deutschen Hochschulen 36 900 Gasthörer und -hörerinnen gemeldet. Damit stieg die Zahl der Gaststudierenden innerhalb der letzten zehn Jahre um 7%. Auffällig ist, dass in den letzten zehn Jahren der Anteil der älteren Gasthörerinnen und -hörer immer mehr zugenommen hat. Betrug im Wintersemester 1998/1999 der Anteil der Gruppe der über 60-jährigen an allen Gaststudierenden 35%, so machte er im Wintersemester 2008/2009 bereits 45% aus. Dagegen sank der Anteil der jüngeren Gaststudentinnen und Studenten. Im Wintersemester 1998/1999 waren noch 39% aller Gasthörer und ‑hörerinnen unter 40 Jahre alt. Zehn Jahre später lag der Anteil der unter 40-jährigen bei 35%.


2,1% weniger neue Ausbildungsverträge im Jahr 2008

Pressemitteilung Nr. 152 vom 21.04.2009  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben nach vor­läufigen Ergebnissen im Jahr 2008 rund 610 800 Jugendliche in Deutschland  einen neuen Ausbil­dungs­vertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen, das sind 2,1% (– 13 100) weniger als im Jahr 2007.


Zahl der Studienberechtigten 2008 um 1,7% gestiegen

Pressemitteilung Nr. 127 vom 27.03.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2008 nach vorläufigen Ergebnissen rund 441 700 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben, das sind 1,7% (+ 7 200) mehr als im Vorjahr.


Studienjahr 2008: Noch nie gab es so viele Studienanfänger

Pressemitteilung Nr. 104 vom 19.03.2009  Im Studienjahr 2008 (Sommersemester 2008 und Wintersemester 2008/09) haben sich so viele Studienanfängerinnen und -anfänger wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahmen rund 386 500 Anfängerinnen und Anfänger ein Studium auf. Damit wurde die bisherige Höchstmarke aus dem Studienjahr 2003 noch einmal um 9 000 Erstimmatrikulierte (+ 2,4%) übertroffen. Während bei den Frauen der Spitzenwert um 5,8% von 181 800 auf rund 192 300 stieg, verfehlten ihre männlichen Kommilitonen den Höchstwert von 2003 um 0,7% (2008: knapp 194 300).


Berufliche Schulen: Mehr Schüler im früheren Bundesgebiet

Pressemitteilung Nr. 101 vom 18.03.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchen nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2008/2009 in Deutschland rund 2,8 Millionen Schülerinnen und Schüler berufliche Schulen. Bezogen auf ganz Deutschland sind das etwa so viele wie im vorhergehenden Schuljahr (+ 0,1%). Regional steht dabei einer Zunahme von 1,7% im früheren Bundesgebiet ein Rückgang von 6,1% in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin gegenüber. Diese Entwicklung ist vor allem auf den zu Beginn der 1990er Jahre einsetzenden Geburtenrückgang in den neuen Ländern zurückzuführen.


45,5% weniger Schülerinnen und Schüler in Ostdeutschland als 1992/93

Pressemitteilung Nr. 066 vom 26.02.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchten nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2008/09 in Deutschland rund 9 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen; das sind 158 400 (– 1,7%) weniger als im Vorjahr. Mit einer Abnahme von 2,7% (– 37 100) setzte sich in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) der seit Jahren anhaltende Trend der rückläufigen Schülerzahlen aufgrund der demografischen Entwicklung fort. Im Vergleich zu 1992/93 – dem Jahr für das erstmals Daten aus der Schulstatistik für Deutschland vorliegen – ist die Schülerzahl in den neuen Bundesländern um 45,5% zurückgegangen.


4,7% mehr Ausgaben für außeruniversitäre Forschung im Jahr 2007

Pressemitteilung Nr. 058 vom 18.02.2009  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gaben die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland im Jahr 2007  8,5 Milliar­den Euro für Forschung und Entwicklung aus. Das waren 4,7% mehr als 2006.


Ausgaben von 4 900 Euro je Schülerin und Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2006

Pressemitteilung Nr. 028 vom 22.01.2009  Im Jahr 2006 gaben nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die öffentlichen Haushalte durch­schnittlich 4 900 Euro für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an öffentlichen Schulen aus. Das waren 200 Euro mehr als im Vorjahr.


Hochschulabsolventenquote erreicht Höchststand im Jahr 2007

Pressemitteilung Nr. 499 vom 19.12.2008  WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg im Prüfungsjahr 2007 die Zahl der Erstabsolventinnen und -absolventen an deutschen Hochschulen auf 239 900. Damit erreichte die Absolventenquote, das ist der Anteil der Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums an der altersspezifischen Bevölkerung, mit 24% einen neuen Höchststand. Der kontinuierliche Anstieg in den vergangenen Jahren ist vor allem auf die wachsende Zahl der Erstabsolventinnen zurückzuführen. 2007 betrug die Absolventenquote bei den Frauen 25% und bei den Männern 23%. Der Anteil der Frauen mit Studienabschluss ist zwischen 1997 und 2007 um knapp elf Prozentpunkte gestiegen, bei den Männern um fünf Prozentpunkte. Gegenüber dem Vorjahr hat die Absolventen­quote 2007 sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern um jeweils zwei Prozentpunkte zugenommen.


Öffentliche Bildungsausgaben im Jahr 2008 bei 92,6 Milliarden Euro

Pressemitteilung Nr. 458 vom 02.12.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben Bund, Länder und Gemeinden für das Jahr 2008 Bildungsausgaben in Höhe von etwa 92,6 Milliarden Euro veranschlagt; das sind 0,8% mehr als für das Jahr 2007 geplant waren. Die Haus­haltsplanungen sehen damit für 2008 Ausgaben vor, die in allen Bildungsbereichen über dem Niveau der tatsächlichen Aufwendungen für 2005 liegen. Im Jahr 2005, dem letzten Jahr, für das endgültige Angaben verfügbar sind, wurden von Bund, Ländern und Ge­mein­den insgesamt 86,7 Milliarden Euro für Bildung zur Verfügung gestellt; 1995 waren es 75,9 Milliarden Euro.


Neuer Höchststand bei Studienanfängerquote

Pressemitteilung Nr. 457 vom 01.12.2008  Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben im Studienjahr 2008 rund 385 500 Erstsemester ein Studium in Deutschland aufgenommen. Die Studienanfängerquote – das ist der Anteil Studienanfängerinnen und -anfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung – liegt für das Studienjahr 2008 bei 39%. Sie erreicht damit einen neuen Höchststand. Das bildungspolitische Ziel, 40% eines Altersjahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen, wird also beinahe realisiert.


Drittmitteleinnahmen der Hochschulen stiegen 2006 um 5,3%

Pressemitteilung Nr. 424 vom 13.11.2008  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben die deutschen Hochschulen im Jahr 2006 ihre Drittmitteleinnahmen von privaten und öffentlichen Einrichtungen gegenüber dem Vorjahr um 5,3% auf 3,86 Milliarden Euro steigern können. Damit lagen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen eines Professors beziehungsweise einer Professorin bei 107 600 Euro. Das entspricht einer Zunahme von 7,6% gegenüber dem Jahr 2005.


Zahl der Einschulungen geht weiter zurück

Pressemitteilung Nr. 421 vom 12.11.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden zu Beginn des laufenden Schuljahres 2008/09 in Deutschland 754 900 Kinder eingeschult. Das waren 2,3% weniger als im Vorjahr. Am stärksten ging die Zahl der Schulanfängerinnen und -anfänger in Bremen (– 7,3%) und Schleswig-Holstein (– 8,6%) zurück. Dagegen stieg die Zahl der ABC-Schützen in Rheinland-Pfalz (+ 4,5%), Hessen (+ 1,8%) und im Saarland (+ 0,8%).


Hochschulen gaben im Jahr 2006 32,2 Milliarden Euro aus

Pressemitteilung Nr. 370 vom 29.09.2008  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gaben im Jahr 2006 die deutschen Hochschulen 32,2 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus, das waren 3,8% mehr als 2005. Ein Teil dieser Steigerung ist allein buchungsbedingt und auf die Neuordnung der Hochschulmedizin in Hessen zurückzuführen. Im Bundesgebiet (ohne Hessen) lagen die Hochschulausgaben 2006  2,6% über denen des Vorjahres.


7% mehr deutsche Studierende im Ausland

Pressemitteilung Nr. 353 vom 17.09.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Jahr 2006 etwa 83 000 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben, 7% oder 5 700 Studierende mehr als im Vorjahr. Dies ist unter anderem auf einen starken Anstieg der Zahl der deutschen Studierenden in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz zurückzuführen.


11% mehr Studienanfängerinnen und -anfänger im Maschinenbau

Pressemitteilung Nr. 349 vom 15.09.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben sich im Wintersemester 2007/2008 im Studienbereich Maschinenbau 27 700 Studienanfängerinnen und -anfänger eingeschrieben, 11% mehr als im Vorjahr. Die Ingenieurwissenschaften insgesamt verzeichneten in Deutschland eine Zunahme um 9% auf 61 600 Erstsemester. Zweistellige Zuwachsraten erreichten in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften neben Maschinenbau auch die Studienbereiche Raumplanung (+ 11%) und Bauingenieurwesen (+ 16%). Dagegen lag im Studienbereich Elektrotechnik die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger nur um 4% über dem Stand vom Vorjahr.


Klassen 1 bis 4: Zwischen 18 und 25 Schüler lernten zusammen

Pressemitteilung Nr. 343 vom 10.09.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug im Jahr 2006 die durchschnittliche Klassengröße im Primarbereich (Klassen 1 bis 4) in Deutschland genau wie im OECD-Durchschnitt jeweils 22 Schülerinnen und Schüler. Im Ländervergleich wies Hamburg mit 25 Schülerinnen und Schülern je Klasse die höchste Klassengröße und Sachsen-Anhalt mit 18 die niedrigste auf.


2007: Kulturausgaben der öffent­lichen Hand 8,1 Milliarden Euro

Pressemitteilung Nr. 339 vom 09.09.2008  Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), gaben Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2007 gut 8,1 Milliarden Euro für Kultur aus. Insgesamt stellten die öffentlichen Haushalte für den Kulturbereich 1,62% ihres Gesamtetats zur Verfügung. Die öffentlichen Kulturausgaben entsprachen 2007 somit einem Anteil von 0,34% am Bruttoinlandsprodukt; 2005 waren es noch 0,36% des Bruttoinlandsprodukts gewesen.


8% mehr Hochschulabschlüsse

Pressemitteilung Nr. 312 vom 27.08.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Prüfungsjahr 2007  8% mehr Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss als im Vor­jahr erreicht. Die Zahl der bestandenen Lehramtsprüfungen stieg um 9%, der Universi­tätsdiplome um 6% und der Fachhochschulabschlüsse um 2%. Zusammengefasst verzeichneten diese traditionellen Prüfungsgruppen eine Zunahme von 5% im Vergleich zu 2006. Dagegen lagen die Bachelorabschlüsse an Universitäten um 38% und an Fachhochschulen um 95% über dem Stand des Vorjahrs. Die Zahl der Masterabschlüsse erhöhte sich um 28% an Universitäten und um 23% an Fachhochschulen. Zusammen­gefasst erreichten die neuen Abschlussarten binnen Jahresfrist eine Zunahme von 43%.


806 000 BAföG-Empfänger im Jahr 2007

Pressemitteilung Nr. 294 vom 15.08.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten im Jahr 2007 in Deutschland rund 806 000 Personen (knapp 312 000 Schüler und Schülerinnen sowie 494 000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Dies waren 11 000 oder 1,4% weniger als im Vorjahr. Die Zahl der geförderten Studierenden ging um 4 000 (– 0,8%), die der geförderten Schüler und Schülerinnen um 7 000 (– 2,3%) zurück.


In Hamburg geht man ins Theater – in Berlin ins Museum

Pressemitteilung Nr. 273 vom 29.07.2008  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) besuchten im Jahr 2006 in Deutschland durchschnittlich vier von zehn Einwohnern ein Theater. Auf die Einwohnerzahl bezogen, besuchten in den Stadtstaaten wesentlich mehr Menschen ein Theater als in den Flächenländern. Eindeutiger Spitzenreiter ist Hamburg, auch bekannt als „Musicalhauptstadt“, mit 238 Theaterbesuchen auf 100 Einwohner. Auf den nächsten Plätzen folgten Bremen und Berlin mit 92 beziehungsweise 91 Theaterbesuchen auf 100 Einwohner. Ein Grund für die relativ hohen Besuchs­zahlen in den Stadtstaaten ist der ausgeprägte Städtetourismus.


Frauen erlernen weiterhin häufiger einen Pflegeberuf als Männer

Zahl der Woche Nr. 027 vom 08.07.2008  In Deutschland werden Pflegeberufe nach wie vor in erster Linie von jungen Frauen erlernt, bei der Berufswahl von jungen Männern spielen Berufe wie Gesundheits- und Krankenpfleger oder Altenpfleger nur eine untergeordnete Rolle. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Herbst 2006 insgesamt rund 44 300 Jugendliche eine Berufsausbildung in einem Pflegeberuf begonnen. Dazu zählen die Ausbildungen als Gesundheits- und Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpfleger beziehungsweise -pflegerin sowie die nur ein Jahr dauernden Ausbildungen als Gesundheits- und Krankenpflege- oder Altenpflegehelfer beziehungsweise -helferin. Bezogen auf alle eine Ausbildung beginnenden Jugendlichen erlernte damit jede elfte Frau gegenüber jedem 45. Mann einen Pflegeberuf.


Frauenanteil in Professorenschaft steigt weiter auf 16%

Pressemitteilung Nr. 240 vom 07.07.2008  Ende 2007 lehrten und forschten nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 37 700 Professoren und Professorinnen an deutschen Hochschulen. Während in den letzten zehn Jahren die Gesamtzahl nahezu unverändert blieb, waren beim Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft stetige Zuwächse zu verzeichnen. Der Anteil der Lehrstuhlinhaberinnen stieg im Vergleich zu 1997 von 9% auf über 16% an. Die Zahl der Professorinnen erreichte 2007 mit rund 6 100 einen neuen Höchststand.


Meister-BAföG 2007: Geringer Rückgang der Gefördertenzahl

Pressemitteilung Nr. 231 vom 27.06.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von „Meister-BAföG“ im vergangenen Jahr um 1,7% abgenommen. 2007 erhielten in Deutschland rund 134 000 Personen „Meister-BAföG“-Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. 32% der Geförderten waren Frauen. Ihre Zahl ging gegenüber 2006 um 3% auf 42 000 zurück. Daneben wurden im Jahr 2007 mit knapp 92 000 Männern rund 1% weniger gefördert als im Jahr 2006. An Förderleistungen wurden insgesamt rund 356 Millionen Euro bewilligt, 4% weniger als im Vorjahr


Frauen erreichen 24% der Habilitationen 2007

Pressemitteilung Nr. 220 vom 18.06.2008  Im Jahr 2007 entfielen 24% der Habilitationen aller Fachrichtungen auf Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Memorandums zum nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen (MINT: Mathematik, Informatik, Natur­wissenschaften und Technik) weiter mitteilt, lag der Frauenanteil bei den Habilitationen in Mathematik/Naturwissenschaften einschließlich Informatik mit 16% und in Ingenieurwissenschaften mit 21% unter dem Durchschnitt. Überdurchschnittlich hoch waren dagegen die Frauenanteile bei den Habilitationen in Veterinärmedizin (46%) sowie in Sprach- und Kulturwissen­schaften und Kunst/Kunstwissenschaften mit jeweils 38%.


Rund 143 Milliarden Euro für Bildung im Jahr 2006

Pressemitteilung Nr. 202 vom 30.05.2008  Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2006 in Deutschland 142,9 Milliarden Euro für Bildung ausgegeben (2005: 141,6 Milliarden Euro). Das entspricht einem Anteil am Bruttoin­landsprodukt von 6,2% (2005: 6,3%).


Älteste Gasthörer in den Sprach- und Kulturwissenschaften

Pressemitteilung Nr. 196 vom 28.05.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Winter­semester 2007/2008 die Gasthörerinnen und Gasthörer, die an deutschen Hochschulen Sprach- und Kulturwissenschaften studierten, mit einem Durchschnittsalter von 55,0 Jahren am ältesten. Innerhalb dieser Fächergruppe wurde für den Studienbereich Geschichte mit 65,9 Jahren das höchste Durchschnittsalter ermittelt.


Höchster Wanderungsgewinn an Studierenden in Berlin

Pressemitteilung Nr. 187 vom 20.05.2008  Von allen deutschen Bundesländern hat Berlin im Wintersemester 2006/2007 mit 27 600 den höchsten Wanderungsgewinn an Studierenden aufgewiesen, gefolgt von Hamburg mit 18 300 Studierenden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren unter den Flächenländern Nordrhein-Westfalen (+ 12 700), Rheinland-Pfalz (+ 10 300), Bayern (+ 6 500), Sachsen (+ 3 700) und Hessen (+ 900) die Wanderungsgewinner. Sachsen war dabei das einzige östliche Flächenland mit einer positiven Wanderungs­bilanz. Die Länder Niedersachsen (– 27 300) und Brandenburg (– 16 600) hatten die größten negativen Wanderungsbilanzen: Sie verloren deutlich mehr Studierende an andere Länder, als bei ihnen zuwanderten.


Zahl der Studienberechtigten steigt weiter

Pressemitteilung Nr. 125 vom 20.03.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2007 nach vorläufigen Ergebnissen rund 432 500 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben, dies sind 4,2% (+ 17 400) mehr als im Jahr 2006. Aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre erwarben in Sachsen-Anhalt im Jahr 2007 zwei Schuljahrgänge die Hochschulreife. Ohne die Abiturienten Sachsen-Anhalts, die erstmals diesen Abschluss bereits nach acht Jahren erreichten, lag die Zahl der Absolventen mit Studienberechtigung um 2,6% (+ 10 700) über derjenigen des Vorjahres.


4 700 Euro je Schülerin und Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2005

Pressemitteilung Nr. 123 vom 19.03.2008  Im Jahr 2005 gaben die öffentlichen Haushalte in Deutschland wie im Vorjahr durchschnittlich 4 700 Euro für die Ausbildung einer Schülerin oder eines Schülers an öffentlichen Schulen aus. Das Statistische Bundesamt (Destatis) legt damit die aktuell verfügbaren Zahlen für diesen Bereich vor.


Schülerzahlen in Berufsschulen deutlich gestiegen

Pressemitteilung Nr. 109 vom 13.03.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchen nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2007/2008 in Deutschland rund 2,8 Millionen Schülerinnen und Schüler berufliche Schulen. Das sind 21 000 oder 0,7% mehr als im Vorjahr. Dabei steht einer Zunahme der Schülerinnen und Schüler im früheren Bundesgebiet von 1,8% (+ 39 000) ein Schülerrückgang in den neuen Ländern und Berlin von 3,1% (– 18 000) gegenüber. Dieser dürfte vor allem demographisch bedingt sein: Der Geburtenrückgang zu Beginn der 1990er Jahre führt zu entsprechend rückläufigen Schülerzahlen, die nun die beruflichen Schulen in den neuen Bundesländern erreicht haben.


13% mehr Studienanfängerinnen in Ingenieurwissenschaften

Pressemitteilung Nr. 094 vom 05.03.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltfrauentag am 8. März mitteilt, war bei jungen Frauen im Wintersemester 2007/2008 ein steigendes Interesse an einem Studium der Ingenieurwissenschaften festzustellen. Nach vorläufigen Ergebnissen haben sich im Wintersemester 2007/2008 in Deutschland 13 300 Studienanfängerinnen im ersten Hochschulsemester für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entschieden. Das waren 13% mehr als im Winter­semester 2006/2007. Die Zahl der männlichen Studienanfänger in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften stieg um 8% auf 48 300.


3,7% mehr Ausgaben für außeruniversitäre Forschung in 2006

Pressemitteilung Nr. 083 vom 28.02.2008  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gaben die außeruniversitären Forschungseinrichtungen 8,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung im Jahr 2006 aus. Das waren 3,7% mehr als im Vorjahr.


Weiter rückläufige Schülerzahlen – außer in Gymnasien

Pressemitteilung Nr. 075 vom 26.02.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchten nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2007/2008 in Deutschland rund 9,2 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen; das sind 157 000 (– 1,7%) weniger als im Vorjahr.




 

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Version: 2.25.5 / 20.10.2008