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Jeder Vierte starb 2010 an Krebs

Pressemitteilung Nr. 041 vom 03.02.2012  In Deutschland starben im Jahr 2010 insgesamt 218 889 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung (Bösartige Neubildung), davon 118 202 Männer und 100 687 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebs-tages am 4. Februar weiter mitteilt, war Krebs damit bei einem Viertel aller Todesfälle (858 768) die Todesursache. 


Drei Kinder und Jugendliche pro Tag starben 2009 durch Unfälle, Gewalt oder Suizid

Pressemitteilung Nr. 007 vom 09.01.2012  Im Jahr 2009 starben insgesamt 1 076 Kinder und Jugendliche an den Folgen von Unfällen, Gewalt oder Selbstverletzungen (Suizid). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verloren so 2009 durchschnittlich drei Kinder und Jugendliche pro Tag ihr Leben. Unfälle, Gewalt aber auch Suizid zählen somit zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern und Jugendlichen.


2010: Anstieg auf rund 4,8 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen

Pressemitteilung Nr. 470 vom 15.12.2011  Zum 31. Dezember 2010 waren rund 4,8 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es 2010 im Gesundheitswesen damit rund 90 000 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 1,9 %.


Diagnose Alkoholmissbrauch: Im Jahr 2010 weniger Kinder stationär behandelt

Pressemitteilung Nr. 464 vom 13.12.2011  Im Jahr 2010 wurden weniger Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging ihre Anzahl je 100 000 Einwohner  gegenüber 2009 um 5,5 % zurück. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren hingegen stieg sie um 2,9 %.


1,8 % mehr Schwangerschaftsabbrüche im dritten Quartal 2011

Pressemitteilung Nr. 450 vom 07.12.2011  Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche stieg im dritten Quartal 2011 – verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal – um 1,8 %. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im dritten Quartal 2011 rund 27 000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Das waren 500 mehr als im dritten Quartal 2010.


2010: Stationäre Krankenhauskosten je Fall auf 3 854 Euro gestiegen

Pressemitteilung Nr. 417 vom 11.11.2011  Die Gesamtkosten der Krankenhäuser beliefen sich im Jahr 2010 auf 79,7 Milliarden Euro. Umgerechnet auf rund 18 Millionen Patientinnen und Patienten, die 2010 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, betrugen die stationären Krankenhauskosten je Fall im Jahr 2010
im Bundesdurchschnitt 3 854 Euro.



47 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren bei stationären Patienten im Jahr 2010

Pressemitteilung Nr. 379 vom 12.10.2011  Rund 47 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren wurden bei den im Jahr 2010 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patientinnen und Patienten durchgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 5,2 % mehr als im Jahr 2009. Auf einen Krankenhausfall entfielen damit im Durchschnitt 2,7 Maßnahmen dieser Art.


2010: Herz-/Kreislauferkrankungen verursachten rund 41 % aller Todesfälle

Pressemitteilung Nr. 354 vom 23.09.2011  Im Jahr 2010 verstarben in Deutschland insgesamt 858 768 Menschen, davon 409 022 Männer und 449 746 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Todesfälle gegenüber 2009 um 0,5 % und damit weniger stark als im Vorjahr (2009: + 1,2 %) an. Die häufigste Todesursache war wie in den Vorjahren eine Herz-/Kreislauferkrankung. 41,1 % aller Sterbefälle wurden im Jahr 2010 hierdurch verursacht.


3,1 % weniger Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2011

Pressemitteilung Nr. 333 vom 13.09.2011  Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist im zweiten Quartal 2011 – verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal – um 3,1 % gesunken. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im zweiten Quartal dieses Jahres rund 26 600 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Das waren 800 weniger als im zweiten Quartal 2010.


2010: Erstmals über 18 Millionen Behandelte im Krankenhaus

Pressemitteilung Nr. 304 vom 19.08.2011  Im Jahr 2010 wurden erstmals über 18 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik mit. Die Zahl der Behandelten stieg gegenüber dem Vorjahr um etwa 207 000 (+ 1,2 %). Der Krankenhausaufenthalt dauerte für die Patientinnen und Patienten im Jahr 2010 durchschnittlich 7,9 Tage (2009: 8,0 Tage).


2,8% weniger Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2011

Pressemitteilung Nr. 222 vom 10.06.2011  Im ersten Quartal des Jahres 2011 wurden rund 29 000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 2,8% oder 800 weniger als im ersten Quartal 2010.


Zum Weltnichtrauchertag: Tabakkonsum und seine Folgen

Pressemitteilung Nr. 204 vom 30.05.2011  Der Verbrauch von in Deutschland versteuerten Tabakwaren hat sich in den letzten Jahren je nach Tabakart unterschiedlich entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2011 mitteilt, sank der tägliche Konsum von Zigaretten von 391 Millionen Stück im Jahr 2001 auf nur noch 229 Millionen Stück im Jahr 2010. Dagegen nahm im gleichen Zeitraum der tägliche Konsum von Zigarren und Zigarillos von 7 auf 11 Millionen Stück und der von Feinschnitt von 38 auf 70 Tonnen zu.


Eine Hebamme leistet jährlich bei etwa 63 Frauen Geburtshilfe

Zahl der Woche Nr. 018 vom 03.05.2011  Etwa 63 Frauen betreute eine Hebamme oder ein Entbindungspfleger im Durchschnitt während der Entbindung in einem deutschen Krankenhaus im Jahr 2009. Insgesamt 8 250 festangestellte Hebammen und Entbindungspfleger leisteten 2009 in den Krankenhäusern Deutschlands bei 644 274 Entbindungen Geburtshilfe. Dabei wurden sie von 1 980 Beleghebammen und ‑entbindungspflegern unterstützt.


Gesundheitsausgaben steigen 2009 um 5,2% auf 278,3 Milliarden Euro

Pressemitteilung Nr. 135 vom 06.04.2011  Die Ausgaben für Gesundheit lagen in Deutschland im Jahr 2009 bei insgesamt 278,3 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltgesundheitstages mitteilt, erhöhten sie sich gegenüber 2008 um 13,8 Milliarden Euro oder 5,2%. Dieser Anstieg liegt deutlich über den Wachstumsraten der Vorjahre: zwischen 2000 und 2008 wuchsen die Ausgaben im Durchschnitt jährlich um 2,7%.


2009: Fast jede dritte Entbindung im Krankenhaus per Kaiserschnitt

Pressemitteilung Nr. 117 vom 23.03.2011  Im Jahr 2009 haben 644 274 Frauen im Krankenhaus entbunden, davon fast ein Drittel (31,3%) per Kaiserschnitt. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist der Anteil der Kaiserschnittentbindungen damit gegenüber 2008 um 1,1 Prozentpunkte gestiegen. Andere Geburtshilfen wurden nur selten angewandt: eine Saugglocke (Vakuumextraktion) wurde in 5,2% der Fälle (33 418) und eine Zangengeburt in 0,7% der Fälle (4 247) durchgeführt.


0,2% weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2010

Pressemitteilung Nr. 108 vom 16.03.2011  Im Jahr 2010 wurden rund 110 400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 0,2% oder 300 weniger als im Jahr 2009.


2009: Krankenhauskosten um 6,1% auf 77,1 Milliarden Euro gestiegen

Pressemitteilung Nr. 083 vom 01.03.2011  Die Kosten der 2 084 Krankenhäuser Deutschlands betrugen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2009 insgesamt 77,1 Milliarden Euro. Das waren 4,5 Milliarden Euro oder 6,1% mehr als im Jahr zuvor.



Jeder vierte Todesfall auf Krebsleiden zurückzuführen

Pressemitteilung Nr. 048 vom 03.02.2011  In Deutschland starben im Jahr 2009 insgesamt 216 128 Personen an einer Krebserkrankung (bösartige Neubildung), davon 116 711 Männer und 99 417 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltkrebstag am 4. Februar 2011 weiter mitteilt, war damit jeder vierte Todesfall auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Lungen- und Bronchialkrebs war mit 42 221 Fällen die insgesamt am häufigsten aufgetretene Krebsart mit Todesfolge.


Diagnose Alkoholmissbrauch: 2,8% mehr junge Krankenhauspatienten im Jahr 2009

Pressemitteilung Nr. 039 vom 28.01.2011  Im Jahr 2009 wurden rund 26 400 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das ein Anstieg von 2,8% gegenüber 2008. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl sogar um 178% gestiegen; damals wurden rund 9 500 junge Patientinnen und Patienten mit der Diagnose „akute Alkoholintoxikation“ stationär behandelt.


21 000 Fettsuchtpatienten im Jahr 2009 – Anstieg von 12% gegenüber 2004

Zahl der Woche Nr. 004 vom 25.01.2011  In den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland mit mehr als 100 Betten wurden im Jahr 2009 rund 21 000 Fälle von Adipositas (Fettsucht) vollstationär behandelt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Zahl der Behandlungsfälle im Vergleich zum Jahr 2004 um 12%. Der Anteil weiblicher Adipositas-Patienten war mit rund 53% höher als der männlicher Patienten (47%).


Im Krisenjahr 2009: 2,2% mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen

Pressemitteilung Nr. 470 vom 15.12.2010  Trotz Wirtschaftskrise gab es 2009 im Gesundheitswesen rund 103 000 Beschäftigte mehr als 2008, ein Zuwachs von 2,2%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, arbeiteten in Deutschland zum 31. Dezember 2009 im Gesundheitswesen insgesamt 4,7 Millionen Menschen. Damit war jeder neunte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen tätig.


Demografischer Wandel: Engpässe beim Pflegepersonal werden zunehmen

Pressemitteilung Nr. 449 vom 06.12.2010  Der demografische Wandel wird zu einem Personalmangel bei Pflegekräften führen: Im Jahr 2025 werden rund 152 000 Beschäftigte in Pflegeberufen fehlen, um die dann zu erwartende Zahl an Krankenhauspatientinnen und -patienten und Pflegebedürftigen versorgen zu können. Dies zeigen Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).


0,5% weniger Schwangerschaftsabbrüche im dritten Quartal 2010

Pressemitteilung Nr. 446 vom 03.12.2010  Im dritten Quartal 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 26 500 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Das waren 0,5% oder gut 100 weniger als im dritten Quartal 2009.


347 000 Operationen am Herzen im Jahr 2009

Zahl der Woche Nr. 048 vom 30.11.2010  347 000 Operationen am Herzen wurden im Jahr 2009 in deutschen Krankenhäusern durchgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht das im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg um 3,7%. Am häufigsten implantierten Ärzte dabei einen Herzschrittmacher und Defibrillator – rund 103 000 chirurgische Eingriffe nahmen sie dazu vor. An zweiter und dritter Stelle lagen Operationen, in denen sie einen aortokoronaren Bypass anlegten (88 000 Eingriffe) oder einen Herzschrittmacher und Defibrillator entf ernten, korrigierten und wechselten (48 000 Eingriffe).


Zahl der AIDS-Toten in Deutschland leicht rückläufig

Pressemitteilung Nr. 439 vom 30.11.2010  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember mitteilt, starben in Deutschland im Jahr 2009 insgesamt 431 Personen an der durch HIV (human immunodeficiency virus) verursachten Erkrankung AIDS. Im Vergleich zum Vorjahr (443 Personen) war die Zahl der AIDS-Toten damit leicht rückläufig.


Steigende Behandlungszahlen in Krankenhäusern durch demografischen Wandel zu erwarten

Pressemitteilung Nr. 430 vom 22.11.2010  Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann sich die Zahl der Behandlungen in Krankenhäusern von heute 17,9 Millionen auf 19,3 Millionen im Jahr 2030 erhöhen. Dies entspricht einem Anstieg um 8%. Ursache hierfür ist die deutlich steigende Zahl älterer Menschen im Zuge des demografischen Wandels.


Unfälle, Gewalt und Selbstverletzungen häufigste Todesursachen bei Kindern

Pressemitteilung Nr. 402 vom 05.11.2010  Unfälle, Gewalt und Selbstverletzungen sind die häufigsten Todesursachen bei Kindern und Jugendlichen zwischen 1 und 19 Jahren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, starben im Jahr 2008 an den Folgen von Unfällen, Gewalt oder Selbstverletzungen 1 113 Kinder und Jugendliche. Das waren 43% aller Todesfälle in dieser Altersgruppe.


45 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren bei stationären Patienten im Jahr 2009

Pressemitteilung Nr. 386 vom 26.10.2010  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden bei den im Jahr 2009 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patientinnen und Patienten rund 45 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren durchgeführt. Das waren 7,7% mehr als im Jahr 2008. Auf einen Krankenhausfall entfielen damit im Durchschnitt 2,6 Maßnahmen dieser Art.


Herz-/Kreislauferkrankungen nach wie vor häufigste Todesursache

Pressemitteilung Nr. 371 vom 18.10.2010  Im Jahr 2009 verstarben in Deutschland insgesamt 854 544 Menschen, davon 404 969 Männer und 449 575 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Todesfälle gegenüber 2008 um 1,2%. Die häufigste Todesursache war wie in den Vorjahren eine Erkrankung des Herz-/Kreislaufsystems.


Über 21 000 Teilnehmer: Neue Daten zur Gesundheit in Deutschland

Pressemitteilung Nr. 334 vom 21.09.2010  Die große Mehrheit der Bevölkerung erfreut sich guter Gesundheit. Regionale Unterschiede im Gesundheitszustand sind gering. Die Jüngeren sind seltener chronisch krank als vor einigen Jahren. Der Anteil der sportlich sehr Aktiven hat seit 2003 um vier Prozentpunkte zugenommen. Vor allem jüngere Menschen rauchen inzwischen seltener. Personen mit niedrigem Bildungsstatus schätzen ihre Gesundheit seltener als sehr gut oder gut ein als diejenigen mit mittlerem oder oberem Bildungsstatus. Ein Zehntel der Bevölkerung ist gesundheitlich erheblich eingeschränkt. Bei den über 65-Jährigen musste ein knappes Viertel innerhalb der letzten zwölf Monate ins Krankenhaus. Die neuen Ergebnisse einer großen telefonischen Befragung des Robert Koch-Instituts mit insgesamt 21.262 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Regionen geben ein aktuelles umfassendes Bild der Gesundheit der Bevölkerung und der Entwicklung seit dem ersten (kleineren) Telefonsurvey 2003.


1,2% weniger Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2010

Pressemitteilung Nr. 305 vom 02.09.2010  Im zweiten Quartal 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 27 400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,2% oder gut 300 weniger als im zweiten Quartal 2009.


17,8 Millionen Krankenhauspatientinnen und -patienten 2009

Pressemitteilung Nr. 286 vom 16.08.2010  Im Jahr 2009 wurden 17,8 Millionen Patientinnen und Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik mit. Die Zahl der Behandelten stieg gegenüber dem Vorjahr um 290 000 (+ 1,6%). Der Aufenthalt im Krankenhaus dauerte für die Patientinnen und Patienten im Jahr 2009 durchschnittlich 8,0 Tage (2008: 8,1 Tage).


Hohe Kosten durch Demenz und Depressionen

Pressemitteilung Nr. 280 vom 11.08.2010  Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrugen die Krankheitskosten durch psychische und Verhaltensstörungen im Jahr 2008 knapp 28,7 Milliarden Euro. Für gut die Hälfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden für Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro für Depressionen ausgegeben. Das ist eines der neuen Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes.


1,3% mehr Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2010

Pressemitteilung Nr. 208 vom 11.06.2010  Im ersten Vierteljahr 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 29 800 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,3% oder 400 mehr als im ersten Quartal 2009.


Mehr als jeder Zweite in Deutschland hat Übergewicht

Pressemitteilung Nr. 194 vom 02.06.2010  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Jahr 2009 insgesamt 51% der erwachsenen Bevölkerung (60% der Männer und 43% der Frauen) in Deutschland übergewichtig. Der Anteil Übergewichtiger ist im Vergleich zu 1999 (Männer 56%, Frauen 40%) gestiegen. Das zeigen die Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragung 2009, bei der zum vierten Mal Fragen zu Körpergröße und Gewicht gestellt wurden.


Drei Viertel der Bevölkerung in Deutschland sind Nichtraucher

Pressemitteilung Nr. 190 vom 28.05.2010  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltnichtrauchertag am 31.5.2010 mitteilt, zählten sich im Jahr 2009 nach den Ergebnissen des Mikrozensus 74% der Bevölkerung über 15 Jahren zu den Nichtrauchern. Von allen Personen dieses Alters, die Angaben zu ihren Rauchgewohnheiten machten, haben 54% noch nie geraucht, 20% waren ehemalige Raucher. Als aktive Raucherinnen und Raucher bezeichneten sich 26%.


774 000 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger in Deutschland

Pressemitteilung Nr. 172 vom 12.05.2010  Im Jahr 2008 arbeiteten 774 000 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Pflegenden mitteilt, stellen sie die mit Abstand größte Berufsgruppe von den insgesamt 4,6 Millionen Beschäftigten im deutschen Gesundheitswesen dar. 


2008: 263 Milliarden Euro für Gesundheit ausgegeben

Pressemitteilung Nr. 126 vom 06.04.2010  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltgesundheitstages mitteilt, betrugen die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland im Jahr 2008 insgesamt 263,2 Milliarden Euro. Sie stiegen gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Milliarden Euro oder 3,9%. Auf jeden Einwohner entfielen damit Ausgaben in Höhe von rund 3 210 Euro (2007: 3 080 Euro). Die Gesundheitsausgaben entsprachen 10,5% des Bruttoinlandsproduktes. Schon jetzt ist abzusehen, dass durch den Rückgang der Wirtschaftsleistung im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise dieser Anteil für das Jahr 2009 vermutlich auf über 11% ansteigen wird.


2008: 11% mehr Fettsuchtbehandlungen in Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen gegenüber 2004

Zahl der Woche Nr. 012 vom 23.03.2010  In den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland mit mehr als 100 Betten wurden im Jahr 2008 rund 20 900 Fälle von Adipositas (Fettsucht) vollstationär behandelt. Im Vergleich zum Jahr 2004 stieg die Zahl der Behandlungsfälle um 11%. Der Anteil weiblicher Adipositas-Patienten lag dabei mit rund 54% höher als bei den männlichen Patienten (46%).


2008: 76 000 zusätzliche Arbeitsplätze im Gesundheitswesen

Pressemitteilung Nr. 094 vom 11.03.2010  Ende 2008 waren insgesamt 4,6 Millionen Menschen oder etwa jeder neunte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 76 000 Menschen oder 1,7% mehr als ein Jahr zuvor. Seit dem Jahr 2000 ist das Personal im Gesundheitswesen um insgesamt 500 000 Beschäftigte beziehungsweise 12,2% gestiegen.


3,3% weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2009

Pressemitteilung Nr. 096 vom 11.03.2010  Im Jahr 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 110 700 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 3,3% oder 3 800 weniger als 2008.


37 Prozent aller Einweisungen ins Krankenhaus waren im Jahr 2008 Notfälle

Zahl der Woche Nr. 005 vom 02.02.2010  Mehr als ein Drittel aller Krankenhauspatientinnen und -patienten in Deutschland wurden im Jahr 2008 als Notfall eingewiesen (6,3 Millionen). Bei den übrigen vollstationären Aufnahmen handelte es sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entweder um eine reguläre Einweisung durch einen Arzt (9,4 Millionen), um eine Geburt (0,6 Millionen) oder um eine Verlegung aus einem anderen Krankenhaus (0,6 Millionen).


Diagnose Alkoholmissbrauch: Immer mehr junge Krankenhauspatienten

Pressemitteilung Nr. 486 vom 15.12.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2008 rund 25 700 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Dies stellt einen deutlichen Anstieg von 11% gegenüber dem Vorjahr dar. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl sogar um 170% gestiegen, damals wurden rund 9 500 junge Patientinnen und Patienten mit der Diagnose „akute Alkoholintoxikation“ stationär behandelt.


4,3% weniger Schwangerschaftsabbrüche im dritten Quartal 2009

Pressemitteilung Nr. 481 vom 10.12.2009  Im dritten Quartal 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 26 700 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit fast 1 200 weniger als im dritten Quartal 2008 (– 4,3%).


30 Prozent aller Entbindungen durch Kaiserschnitt

Zahl der Woche Nr. 047 vom 24.11.2009  Immer häufiger entbinden Schwangere in Deutschland per Kaiserschnitt: Von bundesweit 663 000 Frauen, die im Jahr 2008 ihr Kind im Krankenhaus zur Welt brachten, wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 200 000 (30,2%) durch Kaiserschnitt entbunden. Seit 1991, dem Beginn der statistischen Erhebungen auf bundeseinheitlicher Rechtsgrundlage, hat sich der Anteil der Kaiserschnittentbindungen nahezu verdoppelt. Damals lag die Rate der Schnittentbindungen mit 126 000 von 823 000 Entbindungen bei 15,3%.


41,8 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren bei stationären Patienten 2008

Pressemitteilung Nr. 443 vom 20.11.2009  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden bei den im Jahr 2008 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patientinnen und Patienten rund 41,8 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren durchgeführt. Das waren 5,2% mehr als im Jahr 2007. Auf einen Krankenhausfall entfielen damit im Durchschnitt 2,5 Maßnahmen dieser Art.


Krankenhauskosten 2008 um 5% auf 72,6 Milliarden Euro gestiegen

Pressemitteilung Nr. 429 vom 12.11.2009  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrugen die Kosten der 2 083 Krankenhäuser in Deutschland im Jahr 2008 insgesamt 72,6 Milliarden Euro. Das waren 3,4 Milliarden Euro oder 5% mehr als im Vorjahr.


Onlinerecherche von Gesundheitsdaten jetzt noch übersichtlicher und komfortabler

Pressemitteilung Nr. 360 vom 23.09.2009  Die Onlinerecherche von Gesundheitsdaten beim Statistischen Bundesamt (Destatis) gestaltet sich ab sofort noch nutzerfreundlicher. Das Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes unter www.gbe-bund.de wurde optisch, technisch sowie inhaltlich modernisiert und den vielfältigen Ansprüchen der zahlreichen Nutzerinnen und Nutzer angepasst . Das Portal enthält die umfangreichste systematische Zusammenstellung von statistischen Daten für das Gesundheitswesen auf Bundesebene.


Herz-/Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache

Pressemitteilung Nr. 344 vom 15.09.2009  Im Jahr 2008 verstarben in Deutschland insgesamt 844 439 Menschen (397 651 Männer und 446 788 Frauen); das waren 2% mehr als im Jahr 2007.  Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage der Ergebnisse der Todesursachen- und Bevölkerungsstatistiken mit.


5,3% weniger Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2009

Pressemitteilung Nr. 338 vom 10.09.2009  Im zweiten Quartal 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 27 800 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit fast 1 600 Abbrüche weniger als im zweiten Quartal 2008 (– 5,3%).




 

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