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Pressemitteilungen im Bereich Mikrozensus

Resultate (2 Seiten).
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Zugewanderte leben im Schnitt seit 21 Jahren in Deutschland

Zahl der Woche Nr. 050 vom 13.12.2011  10,6 Millionen Migrantinnen und Migranten lebten im Jahr 2010 in Deutschland – diese waren im Durchschnitt vor 21 Jahren zugewandert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages der Migranten am 18. Dezember weiter mitteilt, war die Türkei mit 1,5 Millionen Zuwanderern das wichtigste Herkunftsland.


Fast zwei Drittel der jungen Erwachsenen leben noch bei den Eltern

Zahl der Woche Nr. 047 vom 22.11.2011  Im Jahr 2010 wohnten in Deutschland 64 % der 18- bis 24-Jährigen noch mit ihren Eltern in einem Haushalt zusammen. Junge Frauen (57 %) lebten dabei deutlich seltener im elterlichen Haushalt als ihre männlichen Altersgenossen (71 %). Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Ergebnissen des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa, mit.


Deutsch-ausländische Ehepaare: bei 14 % hat ein Partner den türkischen Pass

Zahl der Woche Nr. 043 vom 25.10.2011  In Deutschland waren im Jahr 2010 von insgesamt 18,2 Millionen Ehepaaren gut 1,2 Millionen (7 %) deutsch-ausländische Ehepaare. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, hatte bei 14 % dieser binationalen Paare ein Partner die türkische Staatsangehörigkeit.


Armutsrisiko bei Migranten höher

Pressemitteilung Nr. 385 vom 17.10.2011  2010 waren in Deutschland 26 % der Menschen mit Migrationshintergrund armutsgefährdet. Damit war ihr Armutsrisiko mehr als doppelt so hoch wie das der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (12 %). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober mit. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund umfasst sowohl Deutsche mit Migrationshintergrund als auch Ausländer.


2010: In fast jedem dritten Haushalt leben Senioren

Pressemitteilung Nr. 366 vom 30.09.2011  Im Jahr 2010 lebte in 30 % der 40,3 Millionen Privathaushalte in Deutschland nach aktuellen Ergebnissen des Mikrozensus mindestens eine Person im Seniorenalter ab 65 Jahren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober 2011 weiter mitteilt, betrug der Anteil der Seniorenhaushalte vor rund 20 Jahren (1991) lediglich 26 %.


Ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland hatte 2010 einen Migrationshintergrund

Pressemitteilung Nr. 355 vom 26.09.2011  Im Jahr 2010 stieg die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund wie in den Vorjahren leicht an, sie lag bei gut 15,7 Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Ergebnissen des Mikrozensus 2010 weiter mitteilt, entsprach das einem Anteil von 19,3 % an der Gesamtbevölkerung Deutschlands.


Knapp die Hälfte der Großstadtkinder aus Familien mit Migrationshintergrund

Pressemitteilung Nr. 345 vom 20.09.2011  Im Jahr 2010 lebten rund 31 % der minderjährigen, ledigen Kinder in Deutschland in einer Familie mit Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltkindertag am 20. September 2011 weiter mitteilt, stammte in Großstädten mit mehr als 500 000 Einwohnern sogar fast jedes zweite minderjährige Kind (46 %) aus einer Familie mit Migrationshintergrund.


Zahl der Kinder in Deutschland seit 2000 um 2,1 Millionen gesunken

Pressemitteilung Nr. 285 vom 03.08.2011  K O R R E K T U R :
Nach den Ergebnissen des Mikrozensus lebten im Jahr 2010 rund 13,1 Millionen minderjährige Kinder in Deutschlands Haushalten. Vor zehn Jahren – also im Jahr 2000 – war diese Zahl noch um 2,1 Millionen höher: Damals lag sie bei 15,2 Millionen. Der rückläufige Trend wird sich weiter fortsetzen, so die Ergebnisse der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.


Deutschlandweit rund 23 000 eingetragene Lebenspartnerschaften

Zahl der Woche Nr. 025 vom 21.06.2011  Im Jahr 2010 lebten in Deutschland rund 23 000 gleichgeschlechtliche Paare als eingetragene Lebenspartnerschaft in einem Haushalt zusammen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Ergebnissen des Mikrozensus 2010,  der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa, mit. Das seit 2001 bestehende Lebenspartnerschaftsgesetz ermöglicht zwei Menschen gleichen Geschlechts ihrer Beziehung einen rechtlichen Rahmen zu geben.


Mehr als die Hälfte der Paare mit Kindern sind Doppelverdiener

Pressemitteilung Nr. 189 vom 13.05.2011  Im Jahr 2009 waren bei mehr als der Hälfte (52%) der Ehepaare beziehungsweise der nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit mindestens einem minderjährigen Kind beide Partner berufstätig. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum „Internationalen Tag der Familie“ am 15. Mai 2011 mit.


Zum Muttertag: Viele Mütter müssen auch sonntags arbeiten

Pressemitteilung Nr. 176 vom 06.05.2011  Im Jahr 2009 arbeitete mehr als jede vierte erwerbstätige Mutter mit minderjährigen Kindern (26%) zumindest gelegentlich an Sonn- und Feiertagen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag am 8. Mai 2011 mit. Von diesen Müttern suchten 42% ihren Arbeitsplatz regelmäßig und 12% sogar ständig an Sonn- und Feiertagen auf. 46% gingen ihrer Erwerbstätigkeit an diesen Tagen gelegentlich nach. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


Nach 2025 wird Zahl der Privathaushalte leicht abnehmen

Pressemitteilung Nr. 128 vom 30.03.2011  Die Gesamtzahl der Privathaushalte in Deutschland wird bis 2025 voraussichtlich um rund eine Million auf 41 Millionen zunehmen. Danach zeichnet sich eine Trendwende ab. Wie die neue Haushaltsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes bis zum Jahr 2030 zeigt, führt die Tendenz zu mehr Einpersonen- und Zweiper­sonenhaushalten in den kommenden fünfzehn Jahren zunächst dazu, dass die Zahl der Privathaushalte trotz der erwarteten Bevölkerungsschrumpfung weiter steigt. Dann wird jedoch der Punkt erreicht sein, nach dem der Rückgang der Bevölkerung nicht länger durch die „Zersplitterung“ der Haushalte kompensiert wird. Ab Mitte der 2020er-Jahre ist deshalb mit einem leichten Rückgang der Zahl der Privathaushalte um circa 125 000 zu rechnen.


In Deutschland sind mehr als sieben von zehn Müttern erwerbstätig

Pressemitteilung Nr. 090 vom 08.03.2011  Im Jahr 2009 waren in Deutschland 72% der 25- bis 49-jährigen Mütter mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 25 Jahren erwerbstätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2011 mitteilt, lag Deutschland mit dieser Erwerbstätigenquote von Müttern im EU-Vergleich im Mittelfeld.


Schulische und berufliche Qualifikation junger Mütter

Pressemitteilung Nr. 068 vom 18.02.2011  In Deutschland gab es 2009 nach Ergebnissen des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa, knapp 11,6 Millionen Mütter mit mindestens einem im Haushalt lebendem Kind. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren davon 267 000 Mütter unter 25 Jahren – dies entspricht einem Anteil von 2% an allen Müttern. Noch in schulischer oder beruflicher Ausbildung war rund 1% aller Mütter; bei den jungen Müttern bis unter 25 Jahren betrug dieser Anteil 13%


Zum Welttag des Mannes: Fakten zum Leben von Männern

Pressemitteilung Nr. 398 vom 02.11.2010  Im Mittelpunkt des morgigen Welttages des Mannes steht das Thema Männergesundheit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus diesem Anlass mitteilt, waren im Jahr 2009 in Deutschland 60% der erwachsenen Männer übergewichtig. Zum Vergleich: bei Frauen betrug dieser Anteil lediglich 43%.


Geringer Altersunterschied bei Paaren in Deutschland

Zahl der Woche Nr. 041 vom 12.10.2010  Der Altersunterschied zwischen Mann und Frau ist bei den meisten Paaren in Deutschland gering. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der Altersunterschied bei fast jedem zweiten Paar (47%) im Jahr 2009 zwischen einem und drei Jahren. In jeder zehnten Partnerschaft waren Mann und Frau gleich alt. Lediglich 6% aller Paare trennte ein Altersunterschied von mehr als zehn Jahren. Bei knapp drei Viertel (73%) der Beziehungen war der Mann älter als seine Partnerin. Nur bei 17% war die Frau älter.


Rund drei Viertel der allein lebenden Seniorinnen sind verwitwet

Pressemitteilung Nr. 353 vom 30.09.2010  Im Jahr 2009 waren 73% der allein lebenden Frauen ab 60 Jahren verwitwet. Rund jede siebte allein lebende Seniorin war geschieden (15%) und jede zehnte ledig (10%). Verheiratet, aber vom Partner getrennt lebend waren 2% der Seniorinnen. Diese Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushalt sbefragung in Europa, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober mit.


Jedes vierte minderjährige Kind ist ein Einzelkind

Pressemitteilung Nr. 329 vom 20.09.2010  Im Jahr 2009 lebten 25% der 13,3 Millionen minderjährigen Kinder in Deutschland ohne Geschwister in einem Haushalt. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltkindertag am 20. September mit. Knapp die Hälfte der minderjährigen Kinder (47%) wuchs mit einem weiteren Geschwisterkind im Haushalt auf. 28% hatten zwei oder mehr Geschwister. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Zu den Kindern zählen neben leiblichen auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.


Bei jedem elften Paar hat die Frau den höheren Bildungsabschluss

Pressemitteilung Nr. 307 vom 06.09.2010  Bei 9% der Paare in Deutschland hat die Frau einen höheren Bildungsabschluss als der Mann. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltbildungstag am 8. September 2010 mit. Bei den meisten Paaren (61%) verfügen beide Partner über einen gleichen oder ähnlichen Bildungsabschluss; bei 30% der Paare hat der Mann einen höheren Bildungsabschluss als die Frau. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus 2009, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Analysiert wurden hier Ehepaare und nichteheliche Lebensgemeinschaften, bei denen beide Partner Angaben zu ihrer Bildung machten.


60% der alleinerziehenden Mütter sind erwerbstätig

Pressemitteilung Nr. 268 vom 29.07.2010  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren im Jahr 2009 rund 60% der insgesamt 1,4 Millionen alleinerziehenden Mütter berufstätig. Die insgesamt 6,7 Millionen Mütter in Paarfamilien (Ehepaare und nichteheliche Lebens­gemeinschaften) waren mit 58% fast genau so häufig aktiv erwerbstätig. Deutliche Unterschiede zwischen alleinerziehenden Müttern und Müttern in Paarfamilien zeigen sich beim Umfang der ausgeübten Tätigkeit. Mit 42% arbeiteten erwerbstätige, alleinerziehende Mütter wesentlich häufiger in Vollzeit als erwerbstätige Mütter in Paarfamilien (27%).


Knapp zwei Drittel der allein stehenden Männer sind ledig

Zahl der Woche Nr. 026 vom 29.06.2010  Im Jahr 2008 gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland knapp 7,8 Millionen allein stehende Männer, von denen 63% ledig waren. Bei den 9,2 Millionen allein stehenden Frauen ergab sich ein anderes Bild: nur 37% dieser Frauen waren ledig. Deutlich mehr, nämlich 43% waren verwitwet (Männer: 11%). Hier schlägt sich insbesondere die höhere Lebenserwartung der Frauen nieder.


Junge Männer bleiben länger im elterlichen Haushalt

Pressemitteilung Nr. 197 vom 07.06.2010  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verlassen junge Frauen früher das Elternhaus als ihre männlichen Altersgenossen. So lebten im Jahr 2008 knapp die Hälfte (47%) der 18- bis 26-jährigen Frauen als ledige Kinder im elterlichen Haushalt, bei den gleichaltrigen Männern waren dies fast zwei Drittel (63%). Das ist ein Ergebnis der heute veröffentlichten Broschüre „Frauen und Männer in verschiedenen Lebensphasen“.


Deutschlands Frauen lebten zu 42% von ihrer eigenen Arbeit

Pressemitteilung Nr. 083 vom 08.03.2010  Aktuelle Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa, zeigen dass im Jahr 2008 32,5 Millionen Frauen einen Privathaushalt in Deutschland führten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Frauentag am 8. März mitteilt, finanzierten 42% von den 32,5 Millionen Frauen ihren Lebensunterhalt überwiegend durch ihre eigene Erwerbs- oder Berufstätigkeit. Rund drei von zehn Frauen (29%) bestritten ihren überwiegenden Lebensunterhalt durch Rente oder Pension. Weitere 19% der Frauen waren auf die Einkünfte ihrer Angehörigen angewiesen, 10% hatten andere Quellen des überwiegenden Lebensunterhalts, zum Beispiel Arbeitslosengeld, Leis­tungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV) oder das eigene Vermögen.


Jeder vierte Jugendliche lebt in einer alternativen Familienform

Pressemitteilung Nr. 042 vom 04.02.2010  Immer mehr Jugendliche in Deutschland wachsen in alternativen Familienformen auf. Im Gegensatz zu Ehepaaren mit Kindern werden hierunter Lebensgemeinschaften mit Kindern sowie allein erziehende Mütter oder Väter mit ihren Kindern gezählt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lebten im Jahr 2008 rund 842 000 (25%) der insgesamt 3,4 Millionen Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren bei Alleinerziehenden oder Lebensgemeinschaften. Im Jahr 1996 waren es noch 600 000 oder 17% der damals 3,6 Millionen Jugendlichen gewesen. Nach wie vor wachsen Jugendliche jedoch am häufigsten in traditionellen Familienformen auf: 2008 zogen Ehepaare immer noch 75% (2,6 Millionen) der Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren groß. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


Korrektur:
Die kleinste Gemeinde Deutschlands liegt in Schleswig-Holstein

Zahl der Woche Nr. 003 vom 19.01.2010  K O R R E K T U R :
Mit gerade mal fünf Einwohnern ist Wiedenborstel in Schleswig-Holstein die kleinste Gemeinde Deutschlands. Dabei ist der Frauenanteil in Wiedenborstel hoch: Vier der fünf Einwohner sind laut Statistischem Bundesamt (Destatis) weiblich. Bei einer Fläche von 4,5 Quadratkilometern beträgt die Bevölkerungsdichte von Wiedenborstel somit 1,1 Einwohner je Quadratkilometer.


In 221 000 Haushalten leben drei Generationen unter einem Dach

Zahl der Woche Nr. 050 vom 15.12.2009  Im Jahr 2008 gab es rund 221 000 Haushalte in Deutschland, in denen Großeltern, Eltern und Enkel sowie eventuell Urenkel gemeinsam lebten. Der Anteil dieser Haushalte mit drei und mehr Generationen an allen 40,1 Millionen Haushalten betrug damit nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 0,6%. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


Mütter arbeiten immer häufiger in Teilzeit

Pressemitteilung Nr. 391 vom 14.10.2009  In den vergangenen zehn Jahren ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) der Anteil teilzeitbeschäftigter Mütter in Deutschland stark angestiegen. Im Jahr 2008 gingen 69% der erwerbstätigen Mütter, die minderjährige Kinder im Haushalt betreuten, einer Teilzeittätigkeit nach. 1998 war es erst gut die Hälfte (53%). Die Teilzeitquote erhöhte sich somit in diesem Zeitraum um 16 Prozentpunkte. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


Zahl der binationalen Paare hat sich seit 1996 fast verdoppelt

Zahl der Woche Nr. 038 vom 22.09.2009  Im Jahr 2008 lebten knapp 1,4 Millionen deutsch-ausländische Paare in Deutschland. 1996 gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur 723 000 binationale Paare. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Als Paare zählen hier sowohl Ehepaare als auch nichteheliche Lebensgemeinschaften, die zusammen leben und einen gemeinsamen Haushalt führen.


Kinderlosigkeit nimmt zu

Pressemitteilung Nr. 283 vom 29.07.2009  In Deutschland bleiben immer mehr Frauen ohne Kinder. 2008 hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 21% der 40- bis 44-jährigen Frauen keine Kinder zur Welt gebracht. Dagegen waren unter den zehn Jahre älteren Frauen (Jahrgänge 1954 bis 1958) 16% und unter den zwanzig Jahre älteren (Jahrgänge 1944 bis 1948) nur 12% kinderlos. Von den Frauen zwischen 35 und 39 Jahren hatten 2008  26% noch keine Kinder, allerdings wird sich in dieser Altersgruppe der Anteil der kinderlosen Frauen noch vermindern.


Im Osten ziehen Paare ohne Trauschein häufiger Kinder groß

Zahl der Woche Nr. 027 vom 07.07.2009  Im Jahr 2008 zogen rund 41% der ostdeutschen Paare ohne Trauschein minderjährige Kinder groß. In West­deutsch­land waren es 23%. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Damit hat sich in den vergangenen zehn Jahren der Anteil der nicht­ehelichen Lebensgemeinschaften mit Kindern in Ostdeutschland kaum verändert (April 1998: 42%), während er in Westdeutschland leicht anstieg (April 1998: 19%).


Söhne wohnen länger als Töchter im „Hotel Mama“

Zahl der Woche Nr. 013 vom 31.03.2009  Junge Männer verlassen den elterlichen Haushalt später als ihre weiblichen Altersgenossinnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lebte im Jahr 2007 immer noch fast die Hälfte (46%) aller 24jährigen Männer im Elternhaus. Mit 30 Jahren wohnten 14% und mit 40 Jahren immerhin noch 4% der Männer als „lediges Kind“ bei den Eltern. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.



2007: 1,61 minderjährige Kinder je Familie

Pressemitteilung Nr. 120 vom 26.03.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gab es im Jahr 2007 in Deutschland 8,6 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern. In diesen Familien lebten insgesamt 13,8 Millionen Kinder unter 18 Jahren, im Durchschnitt also 1,61 Kinder je Familie. Zehn Jahre zuvor (April 1997) waren es durchschnittlich noch 1,65 Kinder. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


Männer häufiger ohne Krankenversicherungsschutz

Pressemitteilung Nr. 477 vom 11.12.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Jahr 2007 in Deutschland durchschnittlich 196 000 Personen nicht krankenversichert und besaßen auch keinen sonstigen Anspruch auf Krankenversorgung. Damit waren 0,2% der Gesamtbevölkerung ohne Krankenversicherungsschutz. Zum größten Teil handelte es sich dabei um Männer (68%). Dies zeigen die Ergebnisse des alle vier Jahre erhobenen Zusatzprogramms „Angaben zur Krankenversicherung“ im Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


Neue Daten zu Kinderlosigkeit und Geburten

Pressemitteilung Nr. 470 vom 09.12.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gaben 87% der 50- bis 75-jährige Frauen an, Kinder geboren zu haben. Entsprechend waren 13% der Frauen dieser Altersgruppe kinderlos geblieben. Das zeigen die vorläufigen Ergebnisse des Mikrozensus für das Jahr 2008 (ersten drei Quartale), der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Bei Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren (Frauenjahrgänge 1933 bis 1958) ist davon auszugehen, dass sie keine eigenen Kinder mehr bekommen werden.


Wie leben Männer in Deutschland?

Pressemitteilung Nr. 409 vom 31.10.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welttag des Mannes mitteilt, lebten 2007 bundesweit 40 Millionen Jungen und Männer in Privathaushalten. Davon waren 11,0 Millionen ledige Söhne, die im elterlichen Haushalt wohnten. Von den 29 Millionen Männern waren knapp zwei Drittel (64%) Ehemänner, 26% Alleinstehende, 9% Partner in einer Lebensgemeinschaft und knapp 1% alleinerziehende Väter. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


68 000 gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in Deutschland

Zahl der Woche Nr. 037 vom 16.09.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gaben im Jahr 2007 rund 68 000 Paare an, als gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in einem Haushalt zusammenzuleben. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. 1996 machten deutschlandweit 38 000 Paare eine entsprechende Angabe. Die Beantwortung der Frage nach einem Lebenspartner im Haushalt ist freiwillig. Im Zeitvergleich ist deshalb zu berücksichtigen, dass sich die Antwortbereitschaft in der Bevölkerung verändert haben kann.


Bei sechs von zehn Paaren haben beide Partner gleichen Abschluss

Zahl der Woche Nr. 035 vom 02.09.2008  Bei den meisten Paaren in Deutschland verfügen beide Partner über einen gleichen oder ähnlichen Bildungsabschluss. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltbildungstag am 8. September 2008 mitteilt, war dies im Jahr 2007 bei 61% der Paare der Fall. Bei drei von zehn Paaren (30%) hatte der Mann einen höheren Bildungsabschluss als die Frau. Bei 9% der Paare war es umgekehrt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus 2007, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Analysiert wurden hier Ehepaare und nichteheliche Lebensgemeinschaften, bei denen beide Partner Angaben zu ihrer Bildung machten.


2,4 Millionen nichteheliche Lebensgemeinschaften in Deutschland

Pressemitteilung Nr. 307 vom 25.08.2008  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gab es im Jahr 2007 gut 2,4 Millionen nichteheliche Lebensgemeinschaften in Deutschland, in denen Frau und Mann zusammenlebten. Seit 1996 ist ihre Anzahl um rund ein Drittel (+ 34%) gestiegen. Damals lebten und wirtschafteten 1,8 Millionen gemischtgeschlechtliche Paare ohne Trauschein gemeinsam in einem Haushalt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus 2007, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


Zwei Drittel der 18- bis 64-Jährigen leben von Erwerbstätigkeit

Pressemitteilung Nr. 295 vom 15.08.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt, bezogen im Jahr 2007 rund zwei Drittel (65%) der Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland ihren Lebensunterhalt hauptsächlich aus Erwerbstätigkeit; von den 51,7 Millionen Personen in diesem Alter waren das 33,8 Millionen. Unterschiedlich hoch sind die Anteile bei Männern und Frauen: 74% der Männer zwischen 18 und 64 Jahren lebten überwiegend von Erwerbstätigkeit; bei den Frauen der gleichen Altersgruppe waren es nur 57%. 5,5 Millionen aller 18- bis 64-Jährigen (11% dieser Altersgruppe) lebten hauptsächlich von öffentlichen Leistungen (ohne Renten und Pensionen). 8% der Männer und 25% der Frauen dieser Altersgruppe nannten als Haupteinkommensquelle den Unterhalt durch Angehörige.


Jede vierte Familie in Deutschland hat einen Migrationshintergrund

Pressemitteilung Nr. 281 vom 05.08.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatte im Jahr 2007 in Deutschland von den insgesamt knapp 8,6 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern im Haushalt gut jede vierte Familie (27%) einen Migrationshintergrund. Dieser Anteil war im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) mit 30% mehr als doppelt so hoch wie in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) mit 14%.


Bei rund der Hälfte der Paare mit Kindern arbeiten beide Partner

Pressemitteilung Nr. 264 vom 22.07.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gingen im Jahr 2007 deutschlandweit bei rund der Hälfte (51%) der Familien mit zwei Elternteilen Mutter und Vater aktiv einer Erwerbstätigkeit nach. Nach der „klassischen“ Rollenverteilung, bei der ausschließlich der Vater arbeitet, gestalteten 35% der Paare mit Kindern ihr Erwerbsleben. Zu den Paaren zählen Ehepaare und Lebensgemeinschaften mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 15 Jahren. Beide Elternteile sind zudem im erwerbsfähigen Alter.
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Alleinstehende Frauen sind oft älter als 65, alleinstehende Männer seltener

Zahl der Woche Nr. 010 vom 11.03.2008  Alleinstehende Frauen und Männer in Deutschland unterscheiden sich in ihrer Altersstruktur und nach ihrem Familienstand grundlegend: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, handelt es sich bei alleinstehenden Frauen zum Großteil um Frauen im Seniorenalter, während nur ein kleiner Teil der alleinstehenden Männer Senioren sind. Im Jahr 2006 waren 50% der knapp 9,0 Millionen alleinstehenden Frauen 65 Jahre und älter, während der Anteil der Senioren an den rund 7,5 Millionen alleinstehenden Männern lediglich bei 17% lag.


Wohnungen im Osten immer noch kleiner als im Westen

Pressemitteilung Nr. 089 vom 03.03.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, unterscheiden sich die Wohnverhältnisse im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) und in den neuen Ländern (mit Berlin) nach wie vor deutlich. So verfügte 2006 im Westen jede Person durch­schnittlich über 44,0 Quadratmeter Wohnraum, im Osten über 38,6 Quadratmeter. Die Wohnungen hatten insgesamt eine durchschnittliche Wohnfläche von 93,9 Quadratmetern im Westen und 76,5 Quadratmetern im Osten. Dies zeigen aktuell ausgewertete Ergebnisse aus der mit dem Mikrozensus 2006 durchgeführten Zusatzerhebung über die Wohnsituation in Deutschland.


1. Quartal 2007: Mehr als 200 000 Menschen waren nicht krankenversichert

Pressemitteilung Nr. 045 vom 07.02.2008  Wie das Statistischen Bundesamtes (Destatis) mitteilt, waren im ersten Quartal 2007  211 000 Menschen in Deutschland nicht krankenversichert und besaßen auch keinen sonstigen Anspruch auf Krankenversorgung. Dies zeigen die Ergebnisse des alle vier Jahre erhobenen Zusatzprogramms „Angaben zur Krankenversicherung“ im Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Ausgehend von den Ergebnissen der Befragten des Mikrozensus, die Angaben zur Krankenversicherung gemacht haben, hatten damit knapp 0,3% der Gesamtbevölkerung in Deutschland keinen Krankenversicherungsschutz, ein im Vergleich zu April 1999 mit knapp 0,2% sowie zum Mai 2003 mit etwas über 0,2% leicht erhöhter Anteil.


Mehr als 4 Millionen Kinder unter 6 Jahren warten auf den Nikolaus

Zahl der Woche Nr. 48 vom 04.12.2007  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes warteten im Jahr 2006 4,2 Millionen Kinder unter 6 Jahren (Kleinkind- und Vorschulalter) auf den Nikolaus – im April 1996 waren es noch 4,8 Millionen Kinder. Gut drei Viertel der Kinder dieser Altersgruppe lebten im Jahr 2006 bei Ehepaaren (77%), bei allein erziehenden Elternteilen wurden 13% und bei Lebensgemeinschaften 10% dieser Kinder groß.


Im Osten ist der Anteil alternativer Familienformen höher als im Westen

Pressemitteilung Nr. 481 vom 28.11.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben 2006 in den neuen Ländern alternative Familienformen einen Anteil von 42% an den Familien insgesamt erreicht. Zu den alternativen Familienformen zählen Alleinerziehende und Lebensge­meinschaften mit Kindern. Im früheren Bundesgebiet lag deren Anteil nur bei 22%, bundesweit betrug er 26%.


Immer weniger Mütter mit Kleinkindern

Pressemitteilung Nr. 197 vom 11.05.2007  Wie das Statistische Bundesamt zum Muttertag am 13. Mai mitteilt, zogen in Deutschland im Jahr 2005 rund 1,9 Millionen 15- bis 64-jährige Mütter Kleinkinder von unter drei Jahren im Haushalt groß. Das sind rund 154.000 Mütter weniger als im April 1996. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten Haushaltsbefragung in Europa. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.


In 29% der Haushalte leben Senioren

Zahl der Woche Nr. 39 vom 26.09.2006  Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober mitteilt, lebte im Jahr 2005 in 29% der 39,2 Millionen Privathaushalte in Deutschland mindestens eine Person im Seniorenalter ab 65 Jahren. In 71% der Haushalte wohnten somit ausschließlich Personen unter 65 Jahren. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


Zwei von drei Kindern werden mit Geschwistern groß

Pressemitteilung Nr. 388 vom 19.09.2006  Wie das Statistische Bundesamt zum Weltkindertag am 20. September mitteilt, haben im Jahr 2005 rund zwei Drittel (69%) der 20,7 Millionen Kinder in Deutschland mit mindestens einem minder- oder volljährigen Geschwisterkind gemeinsam in einem Haushalt gelebt. Rund jedes dritte Kind (31%) wuchs dementsprechend ohne Geschwister im Haushalt auf. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.


23% der Jugendlichen wachsen in alternativen Familienformen auf

Pressemitteilung Nr. 320 vom 09.08.2006  Wie das Statistische Bundesamt zum Weltjugendtag am 12. August mitteilt, wachsen immer mehr 14- bis 17-jährige Kinder in alternativen Familienformen auf. Im Jahr 2005 lebten 880 000 (23%) dieser 3,8 Millionen Jugendlichen bei Alleiner­ziehenden und Lebensgemeinschaften, im April 1996 waren es noch 600 000 oder 17% der 3,6 Millionen Jugendlichen gewesen. Nach wie vor wachsen Jugendliche jedoch am häufigsten in traditionellen Familienformen auf: 2005 zogen Ehepaare immer noch 77% oder 2,9 Millionen der in Familien lebenden 14- bis 17-jährigen Kinder groß. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten Haushaltsbefragung in Europa.




 

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Version: 2.25.5 / 20.10.2008