Pressemitteilungen im Sachgebiet Verdienste und Arbeitskosten
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Arbeitskosten im 4. Quartal 2009: – 0,5% gegenüber Vorquartal
Pressemitteilung
Nr.
093
vom
11.03.2010
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind in Deutschland die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum dritten Quartal 2009 saison - und kalenderbereinigt um 0,5% gesunken. Damit setzte sich der Trend aus dem dritten Quartal 2009 (– 0,2%) fort. Der mit Beginn der Wirtschaftskrise im vierten Quartal 2008 (+ 2,3%) und im ersten Quartal 2009 (+ 1,4%) festgestellte deutliche Anstieg der Arbeitskosten ist gestoppt.
Gender Pay Gap 2008: Deutschland weiterhin eines der Schlusslichter in der EU
Pressemitteilung
Nr.
079
vom
05.03.2010
Der Gender Pay Gap, das heißt der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen, lag in Deutschland mit 23,2% auch im Jahr 2008 deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union (18,0%). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mitteilt, wiesen von den 27 Ländern der europäischen Union lediglich Estland (letzter Wert für 2007: 30,3%), die Tschechische Republik (26,2%), Österreich (25,5%) und die Niederlande (letzter Wert 2007: 23,6%) einen gegenüber Deutschland höheren geschlechtsspezifischen Verdienstabstand auf.
Deutlich niedrigere Tarifabschlüsse im 2. Halbjahr 2009 als im Vorjahr
Pressemitteilung
Nr.
066
vom
26.02.2010
Die im zweiten Halbjahr 2009 in Deutschland neu abgeschlossenen Tariferhöhungen lagen laut Statistischem Bundesamt (Destatis) häufig deutlich niedriger als im Vorjahr: Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise bewegten sich die meisten Tariferhöhungen zwischen 1,0% und 2,0%, während im zweiten Halbjahr 2008 in der Metallindustrie sowie einigen kleineren Branchen noch Tarifsteigerungen von 4% oder mehr abgeschlossen wurden. Allerdings wurden im zweiten Halbjahr 2009 insgesamt nur wenige Neuabschlüsse getätigt.
Tarifverdienste 2009 um 2,8% gestiegen
Pressemitteilung
Nr.
038
vom
29.01.2010
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2009 um 2,8% gegenüber 2008. Da einige Tarifabschlüsse eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit vorsahen, fiel der Anstieg der tariflichen Stundenlöhne mit 2,7% etwas geringer aus. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 0,4%. Allerdings profitierten aufgrund von Kurzarbeit, der Kürzung von Sonderzahlungen, aber auch der vorübergehenden Aussetzung von Tarifsteigerungen durch Öffnungsklauseln nicht alle Tarifbeschäftigten in vollem Umfang von den vereinbarten Tariferhöhungen.
3. Quartal 2009: Höhere Reallöhne durch steigende Verdienste und sinkende Preise
Pressemitteilung
Nr.
496
vom
18.12.2009
Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Reallöhne im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahresquartal um durchschnittlich 0,6% gestiegen. Nach Rückgängen in den beiden Vorquartalen ist dies der erste Anstieg im Jahr 2009. Die Bruttomonatsverdienste lagen im dritten Quartal 2009 um 0,4% höher als im Vorjahresquartal, die Verbraucherpreise sanken im gleichen Zeitraum um 0,2%.
Im dritten Quartal 2009 kein weiterer Anstieg der Arbeitskosten
Pressemitteilung
Nr.
476
vom
09.12.2009
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stiegen die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im dritten Quartal 2009 im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich saison- und kalenderbereinigt nicht weiter an (– 0,0% gegenüber dem zweiten Quartal 2009). Zuvor hatten sie sich im Zuge der Wirtschaftskrise im vierten Quartal 2008 (+ 2,3%) und im ersten Quartal 2009 (+ 1,9%) im Vergleich zum jeweiligen Vorquartal deutlich erhöht, bereits im zweiten Quartal 2009 hatte sich dieser Anstieg abgeschwächt (+ 0,6%).
2008: Verdienstunterschied von Männern und Frauen weiter bei 23%
Pressemitteilung
Nr.
428
vom
12.11.2009
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben Frauen in Deutschland im Jahr 2008 mit durchschnittlich 14,51 Euro pro Stunde 4,39 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen verdient. Damit lag der Gender Pay Gap, das heißt der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern, wie bereits in den Vorjahren konstant bei 23%.
Tarifverdienste Juli 2009: + 3,0% gegenüber Vorjahresmonat
Pressemitteilung
Nr.
406
vom
28.10.2009
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zwischen Juli 2008 und Juli 2009 um durchschnittlich 3,0%. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise sanken im selben Zeitraum um 0,5%. Allerdings profitieren aufgrund von Kurzarbeit, der Kürzung von Sonderzahlungen, aber auch der vorübergehenden Aussetzung von Tarifsteigerungen durch Öffnungsklauseln nicht alle Tarifbeschäftigten in vollem Umfang von den vereinbarten Tariferhöhungen.
2. Quartal 2009: Kurzarbeit und geringere Sonderzahlungen führen zu sinkenden Nominal- und Reallöhnen
Pressemitteilung
Nr.
354
vom
21.09.2009
Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren die Reallöhne im zweiten Quartal 2009 um durchschnittlich 1,2% niedriger als im Vorjahresquartal. Das Sinken der Reallöhne resultiert hauptsächlich aus dem Rückgang der nominalen Bruttomonatsverdienste (– 1,0%). Die Verbraucherpreise stiegen im gleichen Zeitraum um 0,3%. Ursache für den Verdienstrückgang waren vor allem die im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 um 9,2% niedrigeren Sonderzahlungen. Die Grundvergütung, das heißt die Bruttomonatsverdienste ohne Sonderzahlungen, stieg im gleichen Zeitraum um 0,9%.
2. Quartal 2009: Arbeitskosten je Stunde steigen um 4,8% an
- Korrektur der Pressemitteilung vom 8.September 2009 (Text und Tabelle) -
Pressemitteilung
Nr.
347
vom
15.09.2009
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zahlten Arbeitgeber im zweiten Quartal 2009 im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt 4,8% mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als im zweiten Quartal 2008. Dies ist nach dem 1. Quartal 2009 (+ 5,7%) der zweithöchste Anstieg im Jahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe des Arbeitskostenindex im Jahr 1997. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt jedoch lediglich um 0,3% und damit deutlich langsamer als im vierten Quartal 2008 (+ 2,4%) beziehungsweise im ersten Quartal 2009 (+ 1,6%).
Frauen verdienen im öffentlichen Bereich 7% weniger als Männer
Pressemitteilung
Nr.
331
vom
08.09.2009
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verdienten Frauen im öffentlichen Bereich im 4. Quartal 2008 rund 7% weniger als Männer. Der Verdienstabstand in der Privatwirtschaft war etwa dreimal so hoch (23%). Durchschnittlich lag der Bruttostundenverdienst von Frauen im öffentlichen Bereich bei 17,57 Euro (Privatwirtschaft: 15,08 Euro); der Durchschnittsverdienst der Männer betrug hingegen 18,89 Euro (Privatwirtschaft: 19,50 Euro). Dies lässt sich unter anderem auf Unterschiede in der Qualifikationsstruktur der Beschäftigten zurückführen: Während in der privaten Wirtschaft Frauen in leitenden Positionen gegenüber Männern eher unterrepräsentiert sind, entspricht der Anteil der weiblichen Führungskräfte an allen erwerbstätigen Frauen im öffentlichen Bereich annähernd dem der Männer.
2. Quartal 2009: Arbeitskosten je Stunde steigen um 5,2% an
Pressemitteilung
Nr.
330
vom
08.09.2009
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zahlten Arbeitgeber im zweiten Quartal 2009 im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt 5,2% mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als im zweiten Quartal 2008. Dies ist nach dem 1. Quartal 2009 (+ 5,7%) der zweithöchste Anstieg im Jahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe des Arbeitskostenindex im Jahr 1997. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt jedoch lediglich um 0,3% und damit deutlich langsamer als im vierten Quartal 2008 (+ 2,4%) beziehungsweise im ersten Quartal 2009 (+ 1,6%).
Tarifrunde 1. Halbjahr 2009: Reale Zuwächse und lange Laufzeiten
Pressemitteilung
Nr.
318
vom
28.08.2009
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lagen viele der in Deutschland im ersten Halbjahr 2009 wirksam gewordenen Tariferhöhungen zwischen 2,0% und 3,0%. Die Erhöhungen waren damit deutlich größer als der Anstieg der Verbraucherpreise, der im ersten Halbjahr 2009 zwischen 1,0% (Februar) und 0,0% (Mai) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat lag.
Tarifverdienste stiegen im April 2009 erneut stärker als Verbraucherpreise
Pressemitteilung
Nr.
282
vom
29.07.2009
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zwischen April 2008 und April 2009 um durchschnittlich 2,8%. Da einige Tarifabschlüsse eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit vorsahen, fiel der Anstieg der tariflichen Stundenlöhne mit 2,6% etwas geringer aus. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Verbraucherpreise im selben Zeitraum lediglich um 0,7% erhöhten, erzielten die Tarifbeschäftigten – sofern sie von den vereinbarten Tarifentgelterhöhungen in vollem Umfang profitierten – erneut einen deutlichen Kaufkraftzuwachs.
Tarifverdienste wachsen in Frankreich seit fünf Jahren stärker als in Deutschland
Pressemitteilung
Nr.
237
vom
26.06.2009
Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stiegen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr in Deutschland durchschnittlich um 2,8% und in Frankreich um 3,1%. Damit lagen die durchschnittlichen Tariferhöhungen in Deutschland das fünfte Jahr in Folge unter denen in Frankreich. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex erhöhte sich im Jahr 2008 sowohl in Deutschland als auch in Frankreich um 2,8%.
1. Quartal 2009: Reallöhne sinken um 0,4%
Pressemitteilung
Nr.
231
vom
23.06.2009
Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sanken die Reallöhne im ersten Quartal 2009 um 0,4% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dies ist das Ergebnis des erstmalig berechneten Reallohnindex, bei dem die Entwicklung der Verdienste der Preisentwicklung gegenüber gestellt wird. Das Sinken der Reallöhne resultiert hauptsächlich aus dem schwachen Anstieg der Verdienste (+ 0,4%). Ursache dafür war vor allem der Rückgang der Sonderzahlungen, die im Vergleich zum ersten Quartal 2008 um 7,9% abnahmen. Die Grundvergütung, das heißt die Bruttomonatsverdienste ohne Sonderzahlungen, stieg im gleichen Zeitraum um 1,5%.
1. Quartal 2009: Sonderzahlungen in Banken um ein Drittel niedriger
Pressemitteilung
Nr.
219
vom
10.06.2009
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Sonderzahlungen an vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Banken im ersten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal um durchschnittlich 1 506 Euro oder 36,4% gesunken. Der gesamte durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der Bankbeschäftigten ist inklusive Sonderzahlungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,2% zurückgegangen.
1. Quartal 2009: Eine Arbeitsstunde kostet 5,8% mehr
Pressemitteilung
Nr.
216
vom
09.06.2009
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zahlten Arbeitgeber im ersten Quartal 2009 im Produzierenden Gewerbe und im gesamten Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt 5,8% mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als im ersten Quartal 2008. Dies ist der höchste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe des Arbeitskostenindex im Jahr 1997. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt um 1,7%.
2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich
Pressemitteilung
Nr.
179
vom
13.05.2009
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im Jahr 2008 durchschnittlich 41 509 Euro brutto. Das waren 2,8% mehr als 2007. In den neuen Ländern stiegen die Verdienste mit 3,0% auf 30 151 Euro geringfügig stärker als im früheren Bundesgebiet (2,8% auf 43 310 Euro). Damit erreichten Arbeitnehmer in Ostdeutschland 70% des Verdienstniveaus in Westdeutschland.
Tarifverdienste im Januar 2009 2,4% höher als im Vorjahr
Pressemitteilung
Nr.
162
vom
29.04.2009
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten sich die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zwischen Januar 2008 und Januar 2009 um durchschnittlich 2,4%. Da einige Tarifabschlüsse auch eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit vorsahen, fiel der Anstieg der tariflichen Stundenverdienste mit 2,2% etwas geringer aus. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Januar 2009 um 0,9% über dem Vorjahreswert.