Zur Hauptnavigation springen (Accesskey n) Zum Inhalt springen (Accesskey c)
Inhalt maximieren (Accesskey 3)

Pressemitteilungen nach Sachgebieten: Bevölkerungsvorausberechnungen


Bevölkerung im Osten Deutschlands wird besonders schnell zurückgehen und altern

Pressemitteilung Nr. 060 vom 23.02.2010  Der Osten Deutschlands wird bis zum Jahr 2060 in viel stärkerem Maße vom Rückgang und der Alterung der Bevölkerung betroffen sein als der Westen: In den neuen Bundesländern (ohne Berlin) werden 2060 rund 37% weniger Menschen als im Jahr 2008 leben und 36% von ihnen werden 65 Jahre und älter sein. Besonders schnell wird diese Entwicklung in den kommenden zwei Jahrzehnten voranschreiten: Bereits um 2030 wird die Bevölkerungszahl in den neuen Ländern um 15% niedriger sein als heute und jeder dritte Einwohner wird 65 Jahre oder älter sein. Dies zeigt eine der beiden Varianten der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung nach Ländern, die das Statistische Bundesamt (Destatis) jetzt in Ergänzung der am 18. November 2009 veröffentlichten Bundesergebnisse vorgelegt hat. Die zwischen den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung liefert vergleichbare Ergebnisse für alle Bundesländer.


Im Jahr 2020 voraussichtlich weniger Kinder aber mehr Betreuungsbedarf bei Kleinkindern

Pressemitteilung Nr. 032 vom 27.01.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zeigen die gemein­samen Berechnungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, dass im Jahr 2020 die Zahl der Kinder unter drei Jahren in öffentlich geförderter Kindertagesbetreuung um rund 400 000 höher liegen könnte als im Jahr 2007 (+ 124%). Dieser Zuwachs tritt ein, wenn in den alten Ländern die Betreuungsquote auf 35% der unter Dreijährigen und in den neuen Ländern auf über 50% ansteigt.


Jahr 2030: Alterung führt zu mehr Pflegebedürftigen und Krankenhauspatienten

Pressemitteilung Nr. 121 vom 19.03.2008  Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann der absehbare demografische Wandel in Deutschland zu etwa 58% mehr Pflegebedürftigen und 12% mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2030 im Vergleich zu heute führen. Die Zahl der Pflegebedürftigen dürfte von 2,1 Millionen auf 3,4 Millionen und die in Krankenhäusern behandelten Fälle von 17 auf 19 Millionen steigen.


Durchschnittliche Haushaltsgröße sinkt auch zukünftig

Pressemitteilung Nr. 518 vom 20.12.2007  Die Entwicklung hin zu kleineren Haushalten geht auch in den nächsten Jahren weiter und vollzieht sich in sämtlichen Bundesländern. Dies zeigt die Haushaltsvorausberechnung 2007 des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die Ergebnisse für die Bundesländer bis zum Jahr 2020 umfasst. In den westlichen Flächenländern sinkt die durchschnittliche Haushaltsgröße von 2007 bis 2020 voraussichtlich von 2,13 auf 2,02, in den neuen Ländern von 2,00 auf 1,90 und in den Stadtstaaten von 1,80 auf 1,72 Personen je Haushalt.


Bis 2025 mehr Privathaushalte trotz Bevölkerungsrückgang

Pressemitteilung Nr. 402 vom 05.10.2007  Die Zahl der Privathaushalte in Deutschland wird bis zum Jahr 2025 – trotz sinkender Bevölkerungszahl – von aktuell rund 39,5 Millionen auf 40,5 Millionen und somit um knapp 3% zunehmen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, liegt die Ursache dieser Entwicklung vor allem in einem Trend zu kleineren Haushalten, der seit Ende der 1950er Jahre beobachtet und sich wahrscheinlich künftig fortsetzen wird. Von dieser Annahme geht die neue Haushaltsvorausberechnung des Statistischen Bundes­amtes aus. Sie beruht auf den Ergebnissen der 11. koordinierten Bevölkerungsvoraus­berechnung und reicht bis zum Jahr 2025.


Zunehmende Kluft in der Bevölkerungsentwicklung zwischen den neuen und alten Ländern

Pressemitteilung Nr. 210 vom 22.05.2007  Ergänzend zu den Bundesergebnissen der zwischen den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder koordinierten 11. Bevölkerungsvorausberechnung vom November 2006 liegen nun entsprechende Daten nach Ländern vor: Die Unterschiede in der Bevölkerungsent­wicklung zwischen den alten und den neuen Ländern werden sich danach weiter vergrößern. Während in den alten Ländern im Zeitraum von 2006 bis 2050 ein Bevölkerungsrückgang von 14% zu erwarten ist, wird die Bevölkerung der neuen Länder um 31% sinken.


Im Jahr 2050 doppelt so viele 60-Jährige wie Neugeborene

Pressemitteilung Nr. 464 vom 07.11.2006  Derzeit hat Deutschland 82,4 Millionen Einwohner. 2050 werden es noch knapp 69 Millionen bis 74 Millionen sein. Dann wird die Bevölkerungszahl unter dem Niveau des Jahres 1963 (gut 75 Millionen Einwohner) liegen. Dies zeigen diejenigen Varianten der neuen 11. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes, die eine Fortsetzung der aktuellen demografischen Entwicklung annehmen. Sie unterscheiden sich nur in der Höhe der Zuwanderung.


Zur Vorbereitung der neuen Bevölkerungsvorausberechnung

Pressemitteilung Nr. 346 vom 28.08.2006  Das Statistische Bundesamt bereitet turnusgemäß die nächste Bevölkerungsvorausberechnung – es ist die 11., die mit den Statistischen Ämtern der Länder koordiniert wird – vor. Sie wird auf dem Bevölkerungsstand Ende 2005 basieren und wie die 10. Bevölkerungsvorausberechnung vom Juni 2003 bis zum Jahr 2050 reichen. Für die zur Zeit laufenden Berechnungen sind Annahmen zur Entwicklung der Geburtenhäufigkeit, der Lebenserwartung und der Wanderungen erforderlich, die im Expertenkreis „Bevölkerungsvorausberechnungen“ beraten wurden.


Weltbevölkerung 2050: Weniger junge, mehr alte Menschen

Pressemitteilung Nr. 292 vom 08.07.2005  Im Jahr 2000 waren 30% und damit fast ein Drittel der Menschheit jünger als 15 Jahre. Nach Vorausschätzungen der Vereinten Nationen wird dieser Anteil durch allgemein rückläufige Geburtenraten bis zum Jahr 2050 auf 20% sinken. Zugleich bewir­ken eine bessere Gesundheitsversorgung und damit verbunden eine höhere Lebenser­wartung, dass sich der Anteil der Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und mehr in diesem Zeitraum mehr als verdoppeln wird, nämlich von 7% auf über 16%. Diese und weitere Fakten hat das Statistische Bundesamt zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli zusammengetragen.


Bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 2 Millionen junge Menschen weniger

Zahl der Woche Nr. 32 vom 10.08.2004  Übermorgen (12. August) ist der "Internationale Tag der Jugend". In Deutschland gab es zum Jahresbeginn 15,1 Millionen junge Menschen unter 18 Jahren. Bis Ende 2010 werden es voraussichtlich noch 13,7 Millionen sein, bis 2020 noch 13 Millionen. Diese Werte hat das Statistische Bundesamt in seiner 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung (Variante 5) ermittelt. Dass es in Deutschland voraussichtlich immer weniger Menschen unter 18 Jahren geben wird, liegt an den insgesamt sinkenden Geburtenzahlen.



Inhalt maximieren (Accesskey 3)

Version: 2.25.5 / 20.10.2008