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Pressemitteilungen nach Sachgebieten: Personen mit Migrationshintergrund, Ausländer, Einbürgerungen, Wanderungen


Zuwanderung nach Deutschland steigt im ersten Halbjahr 2011 um 19 %

Pressemitteilung Nr. 482 vom 22.12.2011  Im ersten Halbjahr 2011 sind nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 435 000 Personen nach Deutschland zugezogen. Das waren 68 000 Zuzüge mehr als im ersten Halbjahr 2010 (+ 19 %). Im selben Zeitraum sind die Fortzüge um 6 000 Personen zurückgegangen. Dadurch ist der Wanderungssaldo von 61 000 auf 135 000 Personen kräftig gestiegen (+ 122 %).


Zahl der Einbürgerungen im Jahr 2010 leicht angestiegen

Pressemitteilung Nr. 255 vom 07.07.2011  Im Verlauf des Jahres 2010 wurden in Deutschland knapp 101 600 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 5 500 Einbürgerungen mehr als 2009 (+ 5,7%) und 7 100 mehr als 2008 (+ 7,5%). Zuvor hatte jedoch die Zahl der Einbürgerungen seit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 tendenziell abgenommen: wurden im Jahr 2000 noch 186 700 Menschen eingebürgert, sank ihre Zahl bis auf 94 500 im Jahr 2008.


Wanderungen 2010: Deutlich mehr Personen nach Deutschland zugezogen

Pressemitteilung Nr. 180 vom 09.05.2011  Im Jahr 2010 sind nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 798 000 Personen nach Deutschland zugezogen. Das waren 77 000 Zuzüge mehr als 2009 (+ 11%). Damit war die Zahl der Zuwanderer deutlich höher als in den letzten fünf Jahren – zuletzt waren jährlich zwischen 660 000 und 720 000 Personen zugewandert. Im langjährigen Vergleich lag allerdings die Zuwanderung im vereinten Deutschland bis 2002 mit jährlich über 800 000 Personen durchgehend höher als im Jahr 2010.


Ausländische Bevölkerung steigt im Jahr 2010 um 58 800 Personen

Pressemitteilung Nr. 132 vom 31.03.2011  Am Jahresende 2010 lebten insgesamt rund 6,75 Millionen Personen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit in Deutschland. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Daten des Ausländerzentralregisters (AZR) mit. Dabei waren Staatsbürger von 188 der insgesamt 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in Deutschland vertreten.


Erstmals mehr als 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland

Pressemitteilung Nr. 248 vom 14.07.2010  Im Jahr 2009 hat die Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Deutschland erstmals den Wert von 16 Millionen überschritten; dies zeigen die vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichten Zahlen aus dem Mikrozensus. Im Jahr 2005 hatte die Zahl noch bei 15,3 Millionen gelegen. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund hat entsprechend von 18,6% auf 19,6% zugenommen. Dieser Anstieg speist sich aus zwei Quellen: Von 2005 bis 2009 ist die Bevölkerung mit Migrationshintergrund durch Zuzug und Geburten um 715 000 angewachsen und die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund ist sterblichkeitsbedingt um 1,3 Millionen zurückgegangen.


Im Jahr 2009 erneut nur wenige Einbürgerungen

Pressemitteilung Nr. 225 vom 29.06.2010  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2009 gut 96 100 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren zwar 1 650 Einbürgerungen mehr als im Vorjahr (+ 1,7%), allerdings deutlich weniger als im Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2007 von jährlich rund 140 000 Fällen. Seit dem Jahr 2000, in dem das neue Staatsangehörigkeitsrecht eingeführt wurde und insgesamt 186 700 Einbürgerungen stattfanden, hat die Zahl tendenziell abgenommen.


Wanderungen 2009: wieder mehr Personen nach Deutschland gezogen

Pressemitteilung Nr. 185 vom 26.05.2010  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Jahr 2009 nach vorläufigen Ergebnissen 721 000 Personen nach Deutschland zugezogen. Dies waren 39 000 Zuzüge mehr als 2008 (+ 6%). Über 700 000 Zuzüge waren zuletzt im Jahr 2005 verzeichnet worden. Zum Vergleich: Anfang des Jahrtausends wanderten jährlich deutlich über 800 000 Personen nach Deutschland zu.


Ausländische Bevölkerung geht 2009 um 32 800 Personen zurück

Pressemitteilung Nr. 076 vom 04.03.2010  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wies das Ausländerzentralregister (AZR) am Jahresende 2009 insgesamt rund 6,69 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Dabei waren Staatsbürger von 186 der insgesamt 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in Deutschland vertreten.


Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund leicht gestiegen

Pressemitteilung Nr. 033 vom 26.01.2010  Im Jahr 2008 hatten 15,6 Millionen der insgesamt 82,1 Millionen Einwohner Deutschlands einen Migrationshintergrund. Das heißt, 19% der Bevölkerung sind seit 1950 nach Deutschland zugewandert oder Nachkommen von Zugewanderten (2007: 18,7%, 2005: 18,3%). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Zahlen aus dem Mikrozensus mit. Der gestiegene Anteil ist auf zwei Ursachen zurückzuführen: Gegenüber 2007 ist die Bevölkerung mit Migrationshintergrund durch Zuzug und Geburten um 155 000 angewachsen, gleichzeitig ist die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund um 277 000 auf 66,6 Millionen zurückgegangen.


Wanderungssaldo von Ost- nach Westdeutschland ändert sich wenig

Pressemitteilung Nr. 375 vom 01.10.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum "Tag der Deutschen Einheit" mitteilt, zogen 2008 nach vorläufigen Ergebnissen 136 500 Personen aus den neuen Bundesländern in die alten Länder (2007: 138 100), während 85 500 Menschen die umgekehrte Richtung wählten (2007: 83 300). Die neuen Bundesländer verloren also per Saldo rund 51 000 Personen durch Abwanderung (2007: 54 800). Damit schwächte sich die Wanderung von Ost- nach Westdeutschland wieder leicht ab, nachdem in den Jahren 2006 und 2007 ein geringfügiger Anstieg zu verzeichnen war. Berlin bleibt bei dieser Betrachtung unberücksichtigt, weil sich die Umzüge nicht mehr nach Berlin-West und Berlin-Ost trennen lassen.


Zuwanderung nach Deutschland 2008 konstant geblieben

Pressemitteilung Nr. 276 vom 23.07.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sind im Jahr 2008 682 000 Menschen nach Deutschland zugezogen. Damit blieb die Zahl der Zuzüge im Vergleich zum Vorjahr (681 000) nahezu konstant. Zuvor war die Zuwanderung von 2001 bis 2006 kontinuierlich zurückgegangen.


Deutlich weniger Einbürgerungen im Jahr 2008

Pressemitteilung Nr. 223 vom 12.06.2009  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2008 rund 94 500 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren gut 16 800 Einbürgerungen weniger als im Vorjahr (– 15%). Damit fiel die Zahl der Einbürgerungen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Den Höchststand hatten die Einbürgerungen im Jahr 2000 mit der Ein­führung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts erreicht. Damals wurden etwa 186 700 Personen eingebürgert – nahezu doppelt so viele wie 2008.


2008: Bevölkerung mit türkischem Pass um 25 000 zurückgegangen

Pressemitteilung Nr. 110 vom 23.03.2009  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) weist das Ausländerzentralregister (AZR) am Jahresende 2008 insgesamt rund 6,73 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Gegenüber 2007 waren das knapp 0,3% weniger.


Auch Migranten haben 2007 vom Beschäftigungszuwachs profitiert

Pressemitteilung Nr. 447 vom 26.11.2008  Im Jahr 2007 konnte die Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Deutschland erheblich von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitieren. Dies zeigen vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichte Ergebnisse aus dem Mikrozensus. Die Zahl der Erwerbslosen unter ihnen ging im Vergleich zum Vorjahr um 178 000 zurück, die Zahl derjenigen Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund, die nicht nur geringfügig beschäftigt waren, stieg um 221 000 an.


137 000 Migrantenkinder ohne regulären Schulabschluss

Zahl der Woche Nr. 042 vom 21.10.2008  Kinder von Migranten tun sich schwer im deutschen Schulsystem. Das Statistische Bundesamt hat anhand von Zahlen aus dem Jahr 2007 den Schulerfolg von „Menschen mit Migrationshintergrund“ untersucht, die ihre schulische Ausbildung ausschließlich in Deutschland erhalten haben. Dazu mussten diese entweder in Deutschland geboren oder beim Zuzug höchstens fünf Jahre alt gewesen sein.


Einbürgerungen 2007 wieder zurückgegangen

Pressemitteilung Nr. 239 vom 03.07.2008  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2007 rund 113 000 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren 11 800 Einbürgerungen weniger als im Vorjahr (– 9,5%). Im Jahr 2000 hatten die Einbürgerungen mit der Einführung des neuen Staatsangehörig­keitsrechts den Höchststand von knapp 186 700 Personen erreicht. In den Folgejahren nahm ihre Zahl jeweils ab, lediglich unterbrochen von einer Zunahme um + 6,5% im Jahr 2006.


2007 zogen wieder mehr Personen nach Deutschland

Pressemitteilung Nr. 185 vom 19.05.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Jahr 2007 nach vorläufigen Ergebnissen 683 000 Personen nach Deutschland zugezogen und 635 000 Personen aus Deutschland fortgezogen. Daraus ergibt sich ein Wanderungs­überschuss von 48 000 Personen. Dies waren 21 000 Zuzüge mehr und 4 000 Fortzüge weniger als 2006. Dadurch hat sich der Wanderungsüberschuss gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt, nachdem er von 2005 auf 2006 um 71% gesunken war.


Leichter Anstieg der Bevölkerung mit Migrationshintergrund

Pressemitteilung Nr. 105 vom 11.03.2008  Das Statistische Bundesamt (Destatis) stellt zum zweiten Mal detaillierte Zahlen zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Deutschland vor. Sie basieren auf den Angaben des Mikrozensus 2006. Mit diesen Zahlen lassen sich erstmals Aussagen dazu machen, wie sich die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund insgesamt und in ihrer Zusammensetzung im Vorjahresvergleich verändert hat.


Ausländerzahl in Deutschland geringfügig zurückgegangen

Pressemitteilung Nr. 059 vom 18.02.2008  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) weist das Ausländerzentralregister (AZR) am Jahresende 2007 insgesamt rund 6,74 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Ihre Zahl ist gegenüber 2006 um etwas mehr als 6 100 Personen (– 0,1%) zurückgegangen.


56% der deutschen Auswanderer sind Männer

Zahl der Woche Nr. 43 vom 30.10.2007  Wie das Statistische Bundesamt zum Weltmännertag am 3. November mitteilt, wurden im Jahr 2006  155 300 Fortzüge deutscher Staatsangehöriger (Frauen und Männer zusammen) aus Deutschland registriert; das ist die höchste Zahl deutscher Auswanderer seit dem Jahr 1954. Von den ausgewanderten Deutschen insgesamt waren deutlich mehr als die Hälfte Männer (56%).


Einbürgerungen 2006 zum ersten Mal seit 2001 wieder gestiegen

Pressemitteilung Nr. 292 vom 23.07.2007  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2006 rund 124.830 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren etwa 7.590 (+ 6,5%) Einbürgerungen mehr als im Vorjahr. Mit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 hatten die Einbürgerungen den Höchst­stand von knapp 186.700 Personen erreicht. In den Folgejahren nahm ihre Zahl jeweils ab und hatte 2005 den niedrigsten Stand erreicht. Allerdings hat sich der Rückgang 2005 (– 7,8% gegenüber 2004) gegenüber den Vorjahren erheblich abgeschwächt; in 2006 ist zum ersten Mal seit 2001 wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen.


2006 zogen wieder viele Westdeutsche ins Ausland; viele Ostdeutsche nach Westen

Pressemitteilung Nr. 220 vom 30.05.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind im Jahr 2006 nach vor­läufigen Ergebnissen 662.000 Personen nach Deutschland zugezogen und 639.000 Personen fortgezogen. Daraus ergibt sich ein Wanderungsüberschuss von 23.000 Personen. Dies waren 46.000 Zuzüge weniger und 11.000 Fortzüge mehr als 2005. Dadurch ging der Wanderungsüberschuss gegenüber dem Vorjahr stark zurück (– 71%), nachdem er von 2004 auf 2005 nur um 4% gesunken war.


Neue Daten zur Migration in Deutschland verfügbar

Pressemitteilung Nr. 183 vom 04.05.2007  Das Statistische Bundesamt hat jetzt weitere Daten aus dem Mikrozensus 2005 zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Zugewanderte und ihre Nachkommen) in Deutschland ausgewertet. Danach lebten 2005 von den 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund 14,7 Millionen oder 96% im früheren Bundesgebiet und in Berlin. Am höchsten ist ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Großstädten, vor allem in Stuttgart mit 40%, in Frankfurt am Main mit 39,5% und in Nürnberg mit 37%.


Ausländerzahl in Deutschland fast unverändert

Pressemitteilung Nr. 94 vom 07.03.2007  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes weist das Ausländer­zentralregister (AZR) am Jahresende 2006 insgesamt rund 6,75 Millionen Personen in Deutsch­land nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Ihre Zahl ist gegenüber 2005 um etwas mehr als 4.800 Personen (– 0,1%) zurück­gegangen.


Wanderung von Ost- nach West­deutschland schwächt sich weiter ab

Pressemitteilung Nr. 414 vom 29.09.2006  Wie das Statistische Bundesamt zum "Tag der Deutschen Einheit" mitteilt, zogen im Jahr 2005 aus den neuen Bundesländern 137 200 Personen in die alten Länder (2004: 146 400), während 88 200 Menschen die umgekehrte Richtung wählten (2004: 94 700). Die neuen Bundesländer verloren also per Saldo rund 49 000 Personen durch Abwanderung (2004: 51 700). Damit schwächt sich die Wanderung von Ost- nach Westdeutschland – allerdings nur leicht – weiter ab. Berlin bleibt bei dieser Betrachtung unberücksichtigt, weil sich die Umzüge nicht mehr nach Berlin-West und Berlin-Ost trennen lassen. Zudem sind die Umzüge zwischen Berlin und Brandenburg stärker von der Stadt-Umland-Beziehung als von der Ost-West-Wanderung geprägt.


Einbürgerungen 2005 weiter rückläufig

Pressemitteilung Nr. 295 vom 20.07.2006  Im Verlauf des Jahres 2005 wurden in Deutschland rund 117 240 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa 10 000 (– 7,8%) Einbürgerungen weniger als 2004. Damit ist die Zahl der Einbürgerungen auf den niedrigsten Stand seit 1998 gefallen; damals waren knapp 106 800 Ausländer eingebürgert worden. Mit der Einführung des neuen Staatsan­gehörigkeitsrechts im Jahr 2000 hatten die Einbürgerungen mit 186 700 eingebürgerten Personen ihren höchsten Stand erreicht. Seither sind die Zahlen jährlich zurückge­gangen. Allerdings hat sich der Rückgang 2005 (– 7,8%) gegenüber den Vorjahren deutlich abgeschwächt; in 2002 hatte er noch – 13,2%, im Jahr 2004 noch – 9,6% betragen.


Erstmals seit 1990 weniger als 600 000 Ausländer zugezogen

Pressemitteilung Nr. 269 vom 06.07.2006  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind 2005 nach vorläufigen Ergebnissen 707 000 Personen nach Deutschland zugezogen und 628 000 Personen fortgezogen. Daraus ergibt sich ein Wanderungsüberschuss von 79 000 Personen. Dieser Überschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verringert (– 4%), nachdem er von 2003 auf 2004 noch um 42% zurückgegangen war. Allerdings hat sich das Wanderungsgeschehen für die ausländische und für die deutsche Bevölkerung unterschiedlich entwickelt.


WM-Achtelfinale: 16 700 Schweden leben in Deutschland

Pressemitteilung Nr. 250 vom 23.06.2006  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lebten Ende 2005 nach Auswer­tung des Ausländerzentralregisters insgesamt rund 16 700 Schweden in Deutschland, darunter rund 9 200 Frauen (55%).


Zahl der Ausländer in Deutschland nahezu unverändert

Pressemitteilung Nr. 134 vom 28.03.2006  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes weist das Ausländer­zentralregister (AZR) am Jahresende 2005 insgesamt rund 6,76 Millionen Personen in Deutschland nach, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Ihre Zahl hat gegenüber 2004 um etwas mehr als 38 000 Personen (+ 0,5%) zugenommen.


Abwanderung von Ost- nach Westdeutschland schwächt sich weiter ab

Pressemitteilung Nr. 409 vom 28.09.2005  Wie das Statistische Bundesamt zum "Tag der Deutschen Einheit" mitteilt, zogen im Jahr 2004 146 400 Personen aus den neuen Bundesländern in das frühere Bundesgebiet (2003: 155 400), während 94 700 Menschen die umgekehrte Richtung wählten (2003: 97 000). Damit verloren die neuen Bundesländer per Saldo 51 700 Personen durch Abwanderung (2003: 58 400). Berlin bleibt bei dieser Betrachtung unbe­rücksichtigt, weil sich ab dem Jahr 2001 die Wanderungen nicht mehr nach Berlin-West und Berlin-Ost trennen lassen. Zudem sind die Wanderungen zwischen Berlin und Brandenburg stärker von der Stadt-Umland-Beziehung als von der Ost-West-Wanderung geprägt.


Einbürgerungen im Jahr 2004

Pressemitteilung Nr. 304 vom 20.07.2005  Rund 127 150 Ausländerinnen und Ausländer wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2004 eingebürgert. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa 13 600 (– 9,6%) Einbürgerungen weniger als im Vorjahr. Mit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 hatten die Einbürge­rungen den Höchststand von knapp 186 700 Personen erreicht. In den Folgejahren nahm ihre Zahl jeweils ab. Der Rückgang im Jahr 2004 war deutlich schwächer als im Jahr 2002 (– 13,2%), jedoch etwas stärker als in 2003 (– 8,9%).


Über 30% der Ausländer stammen aus der EU

Pressemitteilung Nr. 205 vom 02.05.2005  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, weist das Ausländer­zentral­register am Jahresende 2004 rund 6,7 Millionen ausländische Personen in Deutsch­land nach. Diese Zahl hat sich gegenüber 2003 (7,3 Millionen) um 618 000 Personen oder um 8,4% verringert. Die Abnahme ist im Wesentlichen auf eine Registerbereinigung des Aus­länderzentralregisters zurückzu­führen. Die Zahlen von 2004 sind daher nicht mit den Zahlen von 2003 vergleichbar. Nicht enthalten sind Personen, die neben ihrer aus­ländischen auch eine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.


Abwanderung von Ost- nach Westdeutschland schwächt sich weiter ab

Pressemitteilung Nr. 420 vom 01.10.2004  Wie das Statistische Bundesamt zum "Tag der Deutschen Einheit" mitteilt, zogen im Jahr 2003 155 400 Personen aus den neuen Bundesländern in das frühere Bundesgebiet (2002: 176 700), während 97 000 Menschen die umgekehrte Richtung wählten (2002: 95 900). Damit verloren die neuen Länder per Saldo rund 58 400 Personen durch Abwanderung, 2002 waren es noch 80 800. Berlin bleibt bei dieser Betrachtung unbe­rücksichtigt, weil sich zum einen ab dem Jahr 2001 die Wanderungen von und nach Berlin nicht mehr nach Berlin-West und Berlin-Ost trennen lassen und zum andern die Wanderungen zwischen Berlin und Brandenburg mehr von der Stadt-Umland-Bewegung als von der Ost-West-Wanderung geprägt werden.


Einbürgerungen 2003 rückläufig

Pressemitteilung Nr. 234 vom 24.05.2004  Rund 140 700 Ausländerinnen und Ausländer wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2003 eingebürgert. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa 13 800 (– 8,9%) Einbürgerungen weniger als im Vorjahr. Mit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 hatten die Einbürgerungen den Höchststand von knapp 186 700 Personen erreicht. In den Folgejahren 2001 und 2002 nahm ihre Zahl jeweils (auf 178 100 bzw. 154 500) ab. Der Rückgang im Jahr 2003 fiel allerdings geringer aus als in 2002 (– 13,2% gegenüber 2001).


Zahl der ausländischen Personen blieb 2003 fast unverändert

Pressemitteilung Nr. 171 vom 19.04.2004  Am Jahresende 2003 lebten rund 7,33 Millionen ausländische Personen in Deutschland. Diese Zahl hat sich gegenüber 2002 (7,34 Millionen) kaum verändert. Der Frauenanteil lag bei 46,9%. Die Angaben beruhen auf einer Auswertung des vom Bundesverwaltungsamt Köln geführten Ausländerzentralregisters durch das Statistische Bundesamt. Nicht enthalten sind Personen, die neben ihrer ausländischen auch eine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, betrug der Anteil der ausländischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung (rund 82,51 Millionen) Ende 2003 8,9%. Er ist somit seit 1998 gleich geblieben.



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Version: 2.25.5 / 20.10.2008