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Pressemitteilungen nach Sachgebieten: Umweltstatistische Erhebungen


Mehr Abfälle verbrannt als deponiert in 2010

Pressemitteilung Nr. 027 vom 25.01.2012  Im Jahr 2010 wurden 41,7 Millionen Tonnen Abfälle in Feuerungsanlagen und thermischen Abfallbehandlungsanlagen verbrannt und 34,6 Millionen Tonnen auf Deponien abgelagert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag somit das zweite Jahr in Folge die verbrannte Abfallmenge über der deponierten Abfallmenge. Damit setzt sich der Trend fort, Abfälle weiter zu behandeln oder zu verbrennen, statt sie zu lagern.


2009: 27,3 Milliarden Euro Umsatz mit Klimaschutzgütern

Pressemitteilung Nr. 466 vom 14.12.2011  Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereiches in Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2009 einen Umsatz von rund 44,6 Milliarden Euro mit Gütern für den Umweltschutz. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entfielen mit 27,3 Milliarden Euro mehr als 60 % dieser Umsätze auf Waren, Bauleistungen und Dienstleistungen für den Klimaschutz.


Pro-Kopf-Aufkommen an Haushaltsabfällen 2010 leicht rückläufig

Pressemitteilung Nr. 465 vom 13.12.2011  Das durchschnittliche Pro-Kopf-Aufkommen an Haushaltsabfällen sank im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 5 Kilogramm auf 450 Kilogramm. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben weiter mitteilt, wurden insgesamt 36,8 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Das waren 0,4 Millionen Tonnen weniger als 2009.


Umweltschutzinvestitionen des Produzierenden Gewerbes 2009 bei 5,6 Milliarden Euro

Pressemitteilung Nr. 461 vom 12.12.2011  Im Jahr 2009 investierten Unternehmen des Produzierenden Gewerbes 5,6 Milliarden Euro in Sachanlagen für den Umweltschutz. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Umweltschutzinvestitionen damit im Vergleich zu 2008 um 6,9 % gesunken. Da infolge der Wirtschaftskrise 2009 die Gesamtinvestitionen noch stärker zurückgegangen waren, ist der Anteil der Investitionen für den Umweltschutz an den Gesamtinvestitionen im gleichen Zeitraum jedoch von 7,9 % auf 8,8 % gestiegen.


2010 verwendeten Unternehmen wieder mehr fluorierte Treibhausgase

Pressemitteilung Nr. 452 vom 08.12.2011  Fluorierte Treibhausgase tragen als klimawirksame Stoffe zur Klimaveränderung bei. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mit Blick auf die zu Ende gehende UN -Klimakonferenz im südafrikanischen Durban mitteilt, wurden im Jahr 2010 in Deutschland 9 884 Tonnen Fluorkohlenwasserstoffe (FKW, HFKW) in Unternehmen eingesetzt oder verarbeitet. Dies entspricht einer Zunahme um 5,3 % gegenüber 2009.


2010 mehr Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen

Pressemitteilung Nr. 350 vom 22.09.2011  Im Jahr 2010 ereigneten sich 2 460 Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen, das waren 6 % (+ 147 Unfälle) mehr als 2009. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden dabei rund 24 Millionen Liter wassergefährdender Stoffe  freigesetzt – dies entspricht dem Inhalt von 960 Tanklastzügen. 2009 lag das Volumen lediglich bei 7,1 Millionen Litern.


2009: 1,3 Millionen Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Pressemitteilung Nr. 175 vom 05.05.2011  Im Jahr 2009 gab es in Deutschland knapp 1,3 Millionen Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen – dazu zählen beispielsweise Raffinerien, Chemikalienlager, Tankstellen oder Öltanks. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, verfügten diese Anlagen über ein Fassungsvermögen von rund 113 Millionen Kubikmetern. Die Hälfte des gesamten Fassungsvermögens (56,6 Millionen Kubikmeter) entfiel dabei auf nur 2 700 Anlagen (0,2%), die alle der Lagerung von Mineralölprodukten dienten.


Modellhaushalt zahlt 441 Euro für Wasser und Abwasser im Jahr 2010

Pressemitteilung Nr. 170 vom 29.04.2011  Für seine Wasser- und Abwasserrechnung zahlte ein Modellhaushalt mit einem jährlichen Wasserverbrauch von 80 Kubikmetern im Jahr 2010 im Bundesdurchschnitt 440,99 Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mit Blick auf die am 2. Mai 2011 beginnende Messe „Wasser Berlin International“ weiter mitteilt, entspricht dies einem Betrag von 1,21 Euro pro Tag. Gegenüber 2009 sind die jährlichen Kosten um 8,78 Euro oder 2% angestiegen.


2010 wieder mehr Treibhausgas Schwefelhexafluorid abgesetzt

Pressemitteilung Nr. 162 vom 27.04.2011  Der Absatz des extrem klimawirksamen Treibhausgases Schwefelhexafluorid (SF6) ist, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 13% auf 1 073 Tonnen angestiegen. Bedingt durch die Wirtschaftskrise waren 2009 nur 951 Tonnen dieses Gases abgesetzt worden. Der Absatz für 2010 liegt dennoch unter dem Wert von 2008, als noch 1 168 Tonnen verkauft wurden.


Energieversorgung nutzt rund 19 Milliarden Kubikmeter Kühlwasser

Zahl der Woche Nr. 012 vom 22.03.2011  Die Vereinten Nationen haben im Juli 2010 den Zugang zu sauberem Wasser und zur Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltwassertages am 22.März 2011 mitteilt, werden in Deutschland mehr als 32 Milliarden Kubikmeter Frischwasser im Jahr für die öffentliche und nichtöffentliche Wasserversorgung gewonnen. Davon verwenden die privaten Haushalte knapp 4 Milliarden Kubikmeter (11%) und die Industrie 27 Milliarden Kubikmeter (82%). Rund 19 Milliarden Kubikmeter und damit der überwiegende Anteil des industriell genutzten Frischwassers (72%) werden von Betrieben der Energieversorgung als Kühlwasser eingesetzt.


455 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Einwohner im Jahr 2009

Pressemitteilung Nr. 050 vom 08.02.2011  Das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Deutschland ist im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2009 insgesamt 37,2 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Das entspricht einem Durchschnitt von 455 Kilogramm je Einwohner. 2008 waren es noch 36,7 Millionen Tonnen Abfälle insgesamt beziehungsweise 448 Kilogramm pro Einwohner gewesen.


Deponierte Abfallmengen im Jahr 2009 auf dem niedrigsten Stand seit 1975

Pressemitteilung Nr. 032 vom 25.01.2011  Im Jahr 2009 wurden 35,4 Millionen Tonnen Abfälle auf Deponien abgelagert, 6 Millionen Tonnen oder 14,8% weniger als im Vorjahr. Das ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) der niedrigste Stand seit dem Beginn der Erhebung der deponierten Abfallmenge im Jahr 1975. Damit setzt sich der Trend fort, Abfälle weiter zu behandeln oder zu verbrennen, statt sie zu lagern.


Einsatz von fluorierten Treibhausgasen sinkt 2009 um 7,6%

Pressemitteilung Nr. 461 vom 10.12.2010  Im Jahr 2009 wurden in Deutschland 10 340 Tonnen fluorierte Treibhausgase (Fluorkohlenwasserstoffe – FKW, HFKW und Schwefelhexafluorid) in den Betrieben eingesetzt oder verarbeitet. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit Blick auf die zu Ende gehende UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancún mit. Gegenüber dem Jahr 2008 entspricht das einem Rückgang von 7,6%.


Mehr als 2 300 Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen im Jahr 2009

Pressemitteilung Nr. 410 vom 11.11.2010  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gab es im Jahr 2009 in Deutschland 2 313 Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen. Dies waren 5% mehr als im Vorjahr (+ 110 Unfälle). Dabei wurden insgesamt 7,1 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe freigesetzt – dies entspricht dem Inhalt von circa 280 Tanklastzügen. Gegenüber dem Jahr 2008 ist das ein Rückgang um 18,5 Millionen Liter. Damals gab es einen einzelnen großen Unfall, bei dem allein etwa 19 Millionen Liter Kalilauge freigesetzt worden waren.


Produzierendes Gewerbe investiert 2008 über 6 Milliarden Euro in den Umweltschutz

Pressemitteilung Nr. 218 vom 21.06.2010  Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) investierten Unternehmen des Produzierenden Gewerbes im Jahr 2008 circa 6,1 Milliarden Euro in Maßnahmen, die dem Umweltschutz dienen. Die größten Anteile der Investitionen entfielen auf die Umweltbereiche Gewässerschutz mit 2,4 Milliarden Euro (circa 39%) und Klimaschutz mit 1,7 Milliarden Euro (circa 28%).


453 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Einwohner im Jahr 2008

Pressemitteilung Nr. 041 vom 02.02.2010  Das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Deutschland ist im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2008 insgesamt 37,2 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Das entspricht rein rechnerisch 453 Kilogramm je Einwohner. 2007 waren es noch 37,4 Millionen Tonnen oder 454 Kilogramm pro Einwohner gewesen.


Verwendung fluorierter Treibhausgase 2008 um 3,4% gestiegen

Pressemitteilung Nr. 462 vom 01.12.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben deutsche Unternehmen im Jahr 2008 insgesamt 10 030 Tonnen fluorierte Treibhausgase verwendet. Dies entspricht einer Steigerung von 3,4% im Vergleich zum Vorjahr. Ursache hierfür war vor allem die gestiegene Verwendung von Kältemitteln in Klimaanlagen, die sich aufgrund zunehmender Produktionszahlen in der Autobranche um 5% erhöhte.


Betriebliche Wassergewinnung 2007: 27,2 Milliarden Kubikmeter

Pressemitteilung Nr. 414 vom 30.10.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2007 in Deutschland von Betrieben außerhalb der öffentlichen Wasserversorgung insgesamt 27,2 Milliarden Kubikmeter Frischwasser selbst gewonnen. Davon stammten 91,7% aus Oberflächenwasser und Uferfiltrat, der Anteil des Grund- und Quellwassers lag bei 8,3%.


Pro-Kopf-Wasserverbrauch 2007 auf 122 Liter je Tag gesunken

Pressemitteilung Nr. 377 vom 02.10.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2007 die Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland 3,6 Milliarden Kubikmeter Trink­wasser an Haushalte und Kleingewerbe abgegeben. Diese Menge entspricht einem durch­schnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 122 Litern pro Tag. Damit setzte sich der lang­­jährige Trend zur Reduzierung des Wasserverbrauchs weiter fort. Im Jahr 2004 ver­brauchte jeder Einwohner in Deutschland noch durchschnittlich 4 Liter pro Tag mehr. Im Vergleich zum Jahr 1991 hat sich der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch um 22 Liter reduziert. Ins­gesamt waren 99,2% der Bevölkerung im Jahr 2007 an die öffentliche Trinkwasser­versorgung angeschlossen.


2008: 25,6 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe bei Unfällen freigesetzt

Pressemitteilung Nr. 371 vom 29.09.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, registrierten die zuständigen Behörden im Jahr 2008 in Deutschland 2 203 Unfälle beim Umgang und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen. Die Anzahl der Unfälle nahm im Vergleich zum Vorjahr geringfügig ab (– 8 Unfälle). Die freigesetzte Menge wassergefährdender Substanzen stieg gleichzeitig auf insgesamt 25,6 Millionen Liter. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 18,7 Millionen Liter. Der Grund hierfür war ein einzelner großer Unfall, bei dem allein etwa 19 Millionen Liter Kalilauge freigesetzt wurden.


Deponierung von Abfällen nimmt 2007 wieder zu

Pressemitteilung Nr. 208 vom 04.06.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Tages der Umwelt mitteilt, wurden im Jahr 2007 in Deutschland 43,2 Millionen Tonnen Abfälle deponiert. Das entspricht einem Anstieg von 11,4% im Vergleich zum Vorjahr (2006: 38,7 Millionen Tonnen).


2007: Zwei-Personen-Haushalt zahlt 230 Euro für Abwasser

Pressemitteilung Nr. 109 vom 20.03.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Abwasserrechnung im Jahr 2007 für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Wasserverbrauch von 80 Kubikmetern im Bundesdurchschnitt bei 229,50 Euro. Gegenüber 2006 ist dies eine Kostensteigerung um 4,33 Euro oder 1,9%.


2007: Zwei-Personen-Haushalt zahlt 190 Euro für Trinkwasser

Pressemitteilung Nr. 494 vom 18.12.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Wasserrechnung für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Trinkwasserverbrauch von 80 Kubikmetern im Jahr 2007 im Bundesdurchschnitt bei knapp 190 Euro. Dies war 1,64 Euro mehr als 2006. Die Wasserrechnung enthält neben dem Kubikmeterpreis als verbrauchabhängigem Entgelt auch die von den meisten Wasserversorgern berechnete Grundgebühr sowie die Mehrwertsteuer. Nach den aktuellen Ergebnissen der Verbraucherpreisstatistik lag der Preisindex für die Wasserversorgung aller privaten Haushalte im November 2008 um 0,7% höher als im November 2007.


Verwendung fluorierter Treibhausgase 2007 um 4,8% gestiegen

Pressemitteilung Nr. 489 vom 17.12.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben deutsche Unternehmen im Jahr 2007  9 702 Tonnen fluorierte Treibhausgase verwendet. Dies entspricht einer Steigerung von 4,8% im Vergleich zum Vorjahr.


2007: Gut 2 Millionen Tonnen Klärschlamm entsorgt

Pressemitteilung Nr. 480 vom 12.12.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2007 gut zwei Millionen Tonnen Klärschlamm aus der biologischen Abwasserbehandlung von kommunalen Kläranlagen in Deutschland entsorgt. Dabei handelt es sich um die Trocken­masse des Klärschlamms, das heißt die Masse des Klärschlamms ohne Wasser­anteil. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Menge des entsorgten Klärschlamms geringfügig um 0,4% gestiegen.


454 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Einwohner im Jahr 2007

Pressemitteilung Nr. 434 vom 19.11.2008  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Jahr 2007 insgesamt 37,4 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Das entspricht rein rechnerisch 454 Kilogramm je Einwohner. Damit ist das Abfallaufkommen pro Einwohner gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben. Es setzt sich zusammen aus 200 Kilogramm Haus- und Sperrmüll, 146 Kilogramm Wertstoffe und 107 Kilogramm Bioabfälle je Einwohner. Die sonstigen Abfälle machen mit 2 Kilogramm je Einwohner nur einen unbedeutenden Anteil aus.


2007: 6,9 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe bei Unfällen freigesetzt

Pressemitteilung Nr. 366 vom 25.09.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, registrierten die zuständigen Behörden im Jahr 2007 in Deutschland 2 211 Unfälle mit wassergefähr­denden Stoffen. Insgesamt wurden dabei 6,9 Millionen Liter wassergefährdende Substanzen freigesetzt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang von 2,6 Millionen Litern (27,4%) – das entspricht etwa 200 gefüllten Tanklastern. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr leicht an (1,7%). Zu berücksichtigen ist jedoch dabei die Zufälligkeit des Unfallgeschehens und die damit freigesetzte Stoff­menge, die in den einzelnen Berichtsjahren stark schwankt.


Getrennte Verpackungsabfälle in 2006 leicht gestiegen

Pressemitteilung Nr. 120 vom 18.03.2008  Nach aktuellen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2006 in Deutschland 10,5 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle getrennt eingesammelt. Dies sind 1% mehr als im Jahr 2005. Von den 10,5 Millionen Tonnen stammen über die Hälfte (rund 6,0 Millionen Tonnen) von privaten Haushalten und rund 4,6 Milli­onen Tonnen aus der Industrie und dem Gewerbe.


2006: 9,5 Millionen Liter wasserge­fährdende Stoffe bei Unfällen freigesetzt

Pressemitteilung Nr. 052 vom 12.02.2008  Im Jahr 2006 ereigneten sich nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 2 175 Unfälle beim Umgang mit und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen. Dabei gelangten rund 9,5 Millionen Liter wassergefährdende Substanzen in die Umwelt – das entspricht etwa 730 befüllten Tanklastern. Während die Zahl der Unfälle gegenüber dem Vorjahr leicht zurückging (– 5,1%), stieg 2006 die freigesetzte Stoffmenge um 32,3%. Zu berücksichtigen ist dabei jedoch die Zufälligkeit des Unfallge­schehens und die damit freigesetzte Stoffmenge, die in den einzelnen Berichtsjahren stark schwankt.


Gut 8 700 Tonnen klimawirksame Stoffe im Jahr 2006 eingesetzt

Pressemitteilung Nr. 036 vom 29.01.2008  Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden von deutschen Unternehmen im Jahr 2006  8 711 Tonnen klimawirksame Stoffe verwendet.
Bei diesen Stoffen handelt es sich überwiegend um Kältemittel, die meist für Kühl-, Gefrier- und Klimaanlagen eingesetzt werden. Weiterhin werden sie auch als Treibmittel in Spraydosen und in Schäumen verwendet.


Müllablagerung auf Deponien stark rückläufig

Pressemitteilung Nr. 032 vom 24.01.2008  Die Ablagerung von Abfällen auf Deponien nimmt weiterhin deutlich ab. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2006 in Deutschland 38,8 Millionen Tonnen Abfälle deponiert. Das waren 15% weniger als 2005 (45,7 Millionen Tonnen). Seit 1997 hat sich die deponierte Abfallmenge sogar um 43% verringert. Die Anzahl der Deponien ist auf 1 725 Anlagen gesunken (2005: 1 948 Anlagen). Deponiert wurden 2006 vor allem Bau- und Abbruchabfälle (58%) und Abfälle aus thermischen Prozessen (21%). Der Anteil der deponierten Siedlungsabfälle ist weiterhin stark rückläufig: 2006 lag er bei weniger als 1% (0,3 Millionen Tonnen), 2005 waren es noch 9% (3,9 Millionen Tonnen).


Produzierendes Gewerbe: Rund 1,2 Milliarden Euro Umweltschutzinvestitionen

Pressemitteilung Nr. 520 vom 20.12.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, investierten im Jahr 2005 in Deutschland Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe, Energie- und Wasserwirtschaft) rund 1,2 Milliarden Euro für den Umweltschutz. Davon flossen 810 Millionen Euro (65%) in additive beziehungsweise nachsorgende Umweltschutz­maßnahmen, die bei der Produktion entstandene Emissionen nachträglich verringern, und rund 431 Millionen Euro in integrierte Technologien, die Emissionen schon während der Produktion vermeiden. Im Berichtsjahr 2004 wurden noch insgesamt 1,4 Milliarden Euro investiert, damit setzt sich der rückläufige Trend von Umweltschutzinvestitionen seit 2001 fort.


Die meisten Haushaltsabfälle werden getrennt gesammelt

Pressemitteilung Nr. 512 vom 18.12.2007  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Jahr 2006 insgesamt 37,3 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Der größte Teil (55%) davon waren mit insgesamt 20,5 Millionen Tonnen die getrennt erfassten organischen Abfälle und die getrennt gesammelten Wertstoffe. Der Anteil des Haus- und Sperrmülls am gesamten Abfallaufkommen betrug mit 16,7 Millionen Tonnen 45%.


Im Jahr 2005 deponierte Siedlungsabfälle halbiert

Pressemitteilung Nr. 352 vom 04.09.2007  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Jahr 2005 rund 45,7 Millionen Tonnen Abfälle auf 1 948 Deponien abgelagert. Im Jahr 2004 war die deponierte Abfallmenge mit 56,7 Millionen Tonnen noch 11 Millionen Tonnen höher gewesen. Der Rückgang um 19% kann unter anderem auf die seit Juni 2005 geltende Anforderung der Abfallablagerungsverordnung zurückgeführt werden, nach der keine biologisch abbaubaren Siedlungsabfälle mehr unbehandelt deponiert werden dürfen. Im Jahr 2005 wurden 3,9 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle deponiert, was einem Rückgang um 54% zum Vorjahr entspricht.


2005: Umsatz mit Umweltschutzgütern um 5% gestiegen

Pressemitteilung Nr. 226 vom 04.06.2007  Zum Tag der Umwelt am 5. Juni 2007 teilt das Statistische Bundesamt mit, dass der Gesamtumsatz mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz in Deutschland im Jahr 2005 rund 12,3 Milliarden Euro betrug. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 541 Millionen Euro oder 5% mehr.
Rund 9,3 Milliarden Euro oder 76% des Gesamtumsatzes wurden im Inland erwirtschaftet. Auf den Export von Umweltschutzgütern entfielen 3 Milliarden Euro, was einem Anteil von 24% am Gesamtumsatz entspricht. Das sind Ergebnisse aus einer Stichprobenerhebung, bei der circa 5.000 Betriebe, Körperschaften und sonstige Einrichtungen des Produzierenden Gewerbes sowie des Dienstleistungsbereichs in Deutschland befragt wurden.


Umweltschutzinvestitionen im Produzierenden Gewerbe gestiegen

Pressemitteilung Nr. 238 vom 12.06.2006  Im Jahr 2004 hat das Produzierende Gewerbe in Deutschland rund 1,7 Milliarden Euro in Umweltschutzmaßnahmen investiert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind damit im Vergleich zum Jahr 2003 die Umweltschutz­investitionen in diesem Bereich um 4,7% gestiegen.


Industrieller Frischwassereinsatz weiter rückläufig

Pressemitteilung Nr. 172 vom 20.04.2006  Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes haben die Betriebe der Industrie im Jahr 2004 den Wasserhaushalt durch den sparsamen Umgang mit Frischwasser weiter entlastet. Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden entnahmen 7,7 Milliarden Kubik­meter Wasser im Jahr 2004 durch Eigengewinnung aus den Ressourcen. Dies ist gegenüber 2001 ein Rückgang um circa 52 Millionen Kubikmeter und gegenüber 1998 um circa 790 Millionen Kubikmeter. Befragt wurden Betriebe, die Wasser selbst gewinnen, Abwasser in ein Gewässer einleiten oder eine Wassermenge von mehr als 10 000 Kubikmeter von anderen Betrieben oder aus dem öffentlichen Netz beziehen.


Wasserverbrauch weiter leicht rückläufig 

Pressemitteilung Nr. 031 vom 20.01.2006  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2004 durch Wasserversorgungsunternehmen insgesamt rund 3,8 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Kleingewerbe abgegeben. Bezogen auf die versorgte Bevölkerung ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Trinkwasserverbrauch von 126 Litern je Einwohner und Tag. Damit hat sich der Wasser­verbrauch gegenüber 2001 mit 127 Litern nochmals leicht reduziert. Der durchschnitt­liche Wasserverbrauch der privaten Haushalte variiert sehr stark zwischen den einzelnen Bundesländern. Er liegt zwischen 90 Litern in Thüringen und 143 Litern in Schleswig-Holstein.


Erste Zahlen zum vorbeugenden Umweltschutz in der Industrie

Pressemitteilung Nr. 150 vom 30.03.2005  Erstmals legt das Statistische Bundesamt Zahlen über die Investitionen der Industrie in vorbeugende Umweltschutzmaßnahmen vor. Danach flossen im Jahr 2003 424 Millionen Euro, ein Drittel der gesamten Umweltschutzinvestitionen des Verarbeitenden Gewerbes, in den vorbeugenden (integrierten) Umweltschutz. Das sind vor allem Produktionstechniken, die Schadstoffe gar nicht erst entstehen lassen. Dazu zählen in der Luftreinhaltung Vakuumpumpen und Brenner mit niedrigen Stickstoffoxid-Werten. Zwei Drittel der Umweltschutzinvestitionen (863 Millionen Euro) flossen in nachsorgende (additive) Maßnahmen, die umweltschädliche Stoffe erst nach ihrer Entstehung mindern – etwa Entschwefelungs­anlagen oder Staubfilter in industriellen Verbrennungsanlagen.


Trotz Rückgang ozonschichtschädigender Stoffe mögliche Gefahr höher

Pressemitteilung Nr. 388 vom 15.09.2004  Zum „Internationalen Tag zum Schutz der Ozonschicht“ am 16. Sep­tember 2004 teilt das Statistische Bundesamt mit, dass im Jahr 2002 in Deutschland 2 562 Tonnen ozonschichtschädigende Stoffe verwendet wurden. Das waren 8,1% weniger als 2001. Diese Stoffe werden überwiegend als Kältemittel in Klimaanlagen, als Treibmittel in Aerosolen sowie in Schäumen eingesetzt.


Knapp 1 Milliarden Euro Umsatz mit Produkten für den Lärmschutz

Pressemitteilung Nr. 184 vom 26.04.2004  Am 28. April findet bundesweit zum siebten Mal der "Tag gegen Lärm" statt. Hierzu teilt das Statistische Bundesamt mit, dass der Umsatz auf dem Umweltmarkt mit Produkten für den Lärmschutz im Jahr 2002 rund 975 Millionen Euro betrug. Das waren 8% des Umsatzes für den Umweltschutz insgesamt, der sich auf die sechs Bereiche Abfallwirtschaft, Gewässerschutz, Lärmbekämpfung, Luftreinhaltung, Naturschutz und Landschaftspflege sowie Bodensanierung aufteilt.



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Version: 2.25.5 / 20.10.2008