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Pressemitteilungen nach Sachgebieten: Umweltökonomische Gesamtrechnungen


Private Haushalte verbrauchen weniger Kraftstoffe

Pressemitteilung Nr. 489 vom 16.12.2009  Die privaten Haushalte haben 2008 nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei Pkw-Fahrten 2,3% weniger Kraftstoff verbraucht als 2007. Im Vergleich zum Jahr 2000 betrug der Rückgang 5,6%. Trotz des Verbrauchsrückgangs gaben die Haushalte 2008 mehr für Kraftstoffe aus als im Vorjahr. Grund dafür ist der deutliche Preisanstieg in diesem Zeitraum. Die Kraftstoffpreise erhöhten sich zwischen 2007 und 2008 bei Superbenzin um 4,4%, bei Diesel sogar um 14%. Dadurch stiegen die Ausgaben der Haushalte für Kraftstoffe um 3,0% auf 46,8 Milliarden Euro.


Die Hälfte des weltweiten CO2-Ausstoßes wird von vier Staaten verursacht

Pressemitteilung Nr. 468 vom 04.12.2009  China, die Vereinigten Staaten, Russland und Indien sind für 50% des weltweiten Ausstoßes von CO2 aus energetischer Nutzung verantwortlich. Die Volksrepublik China hat 2007 erstmals die Vereinigten Staaten als größten Emittenten abgelöst; beide Länder zusammen sorgten für über 40% der globalen Emissionen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Klimagipfels von Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember 2009 auf der Grundlage von Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) mit. Demnach sind die globalen Emissionen von 1990 bis 2007 von rund 21 auf 29 Milliarden Tonnen gestiegen, fast die Hälfte des Zuwachses kam aus China.


Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche: 104 Hektar pro Tag

Pressemitteilung Nr. 426 vom 11.11.2009  Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat in den Jahren 2005 bis 2008 insgesamt um 3,3% oder 1 516 Quadratkilometer zugenommen. Das entspricht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rechnerisch einem täglichen Anstieg von 104 Hektar oder etwa 149 Fußballfeldern. Größer geworden ist in dem betreffenden Zeitraum auch die Waldfläche und zwar um 0,8% oder 861 Quadratkilometer. Die Landwirtschaftsfläche nahm dagegen um 0,9% oder 1 679 Quadratkilometer ab.


Anteil der „Umweltsteuern“ am Steueraufkommen sinkt

Pressemitteilung Nr. 244 vom 01.07.2009  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrugen die Einnahmen aus „umweltbezogenen Steuern“ nach Angaben der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen im Jahr 2008 rund 54,4 Milliarden Euro und waren damit gegenüber 2007 nahezu unverändert (+ 0,3%). Die gesamten Steuereinnahmen der öffentlichen Haushalte (561 Milliarden Euro im Jahr 2008) sind dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,3% angestiegen.


Nur leichter Anstieg der Energieproduktivität zwischen 2000 und 2008

Pressemitteilung Nr. 156 vom 23.04.2009  Die gesamtwirtschaftliche Energieproduktivität ist in Deutschland zwischen 2000 und 2008 schwächer gestiegen als zuvor. Das Statistische Bundesamt (Destatis) berechnete für diesen Zeitraum einen Anstieg von durchschnittlich 1,6% pro Jahr. Zwischen 1990 und 2000 war die Energieproduktivität noch um 2,2% im Jahresmittel gewachsen.


Rückläufiger Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen

Pressemitteilung Nr. 055 vom 18.02.2009  Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist seit dem Jahr 2000 in Deutschland deutlich rückläufig: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verringerte sich der Verbrauch an Haushaltsenergie – bereinigt um Temperaturschwankungen und Veränderungen der Lagerbestände bei leichtem Heizöl – zwischen 2000 und 2007 um insgesamt 10,9%. Im Vergleich zum Vorjahr sank der bereinigte Energieverbrauch 2007 um 2,9%.


Rohstoffproduktivität seit 1994 um 35,4% gestiegen

Pressemitteilung Nr. 428 vom 14.11.2008  Die gesamtwirtschaftliche Rohstoffproduktivität in Deutschland war 2007 um 35,4% höher als 1994. Dies ist eines der Ergebnisse des neuen Indikatorenberichtes zur nachhaltigen Entwicklung des Statistischen Bundesamtes (Destatis). In der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland ist angestrebt, dass sich die Rohstoffproduktivität von 1994 bis zum Jahr 2020 verdoppelt. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste sich das Entwicklungstempo des Rohstoffindikators in Zukunft gegenüber den letzten Jahren noch deutlich steigern.


Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche: 113 Hektar/Tag

Pressemitteilung Nr. 419 vom 11.11.2008  Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat in den Jahren 2004 bis 2007 insgesamt um 1 648 km² zugenommen. Das entspricht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rechnerisch einem täglichen Anstieg von 113 Hektar oder etwa 161 Fußballfeldern. Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist es, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar/Tag zu reduzieren.


Energieverbrauch der privaten Haushalte von 1995 bis 2006 leicht gesunken

Pressemitteilung Nr. 411 vom 05.11.2008  In Deutschland ist der direkte Energieverbrauch der privaten Haushalte zwischen 1995 und 2006 trotz stark gestiegener Energiepreise mit – 0,7% nur leicht zurückgegangen. Der direkte Energieverbrauch setzt sich zusammen aus dem Verbrauch von Wohnenergie (Brennstoffe, Fernwärme und Elektrizität), der nahezu unverändert blieb, und dem Verbrauch von Kraftstoffen, der einen leichten Rückgang (– 3,7%) aufweist.


Einnahmen aus „Umweltsteuern“ um 919 Millionen Euro gesunken

Pressemitteilung Nr. 244 vom 08.07.2008  Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrugen die Einnahmen aus „umweltbezogenen Steuern“ nach Angaben der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen im Jahr 2007 rund 54,2 Milliarden Euro und damit 919 Millionen Euro (1,7%) weniger als im Vorjahr. Von den umweltbezogenen Steuereinnahmen entfielen 2007 knapp 39 Milliarden Euro auf die Energiesteuer (die frühere Mineralölsteuer). Das waren 2,4% weniger als im Vorjahr. Die Kraftfahrzeugsteuereinnahmen blieben fast unverändert bei 8,9 Milliarden Euro (– 0,4%), während die Stromsteuer um 1,3% auf 6,4 Milliarden Euro stieg.


Hohe CO2-Emissionen in Deutschland durch Exporte

Pressemitteilung Nr. 455 vom 13.11.2007  In Deutschland fielen 2004 rund 300 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2 ) bei der Herstellung von Exportgütern an. Das sind knapp 43% der gesamten Emissionen der inländischen Produktionsbereiche in Höhe von 700 Millionen Tonnen CO2.
„Gegenüber 1995 hat sich dieser Teil der CO2-Emissionen – trotz erheblicher Effizienz­gewinne beim Energieeinsatz in der Produktion – aufgrund von Exportsteigerungen um 24% erhöht“, so der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Walter Radermacher, heute auf der Pressekonferenz „Umweltökonomische Aspekte der Globalisierung“ in Berlin. Insgesamt sind die CO2-Emissionen der Produktionsbereiche in Deutschland in diesem Zeitraum um 2,5% gesunken.


Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche: 113 Hektar/Tag

Pressemitteilung Nr. 436 vom 31.10.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Siedlungs- und Ver­kehrsfläche in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2006 insgesamt um 1 657 km² oder 113 Hektar pro Tag zugenommen. Dies geht aus den Ergebnissen der Flächenerhebung 2006 hervor. Gegenüber dem Vierjahresdurchschnittswert von 2002 bis 2005 von 114 Hektar/Tag hat sich die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrs­zwecke damit geringfügig verlangsamt. Ziel der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist es, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrs­flächen bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar/Tag zu reduzieren.


Anteil der „Umweltsteuern“ am Steueraufkommen 2006 gesunken

Pressemitteilung Nr. 291 vom 20.07.2007  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, betrugen die Einnahmen aus "umweltbezogenen Steuern" nach Angaben der Umweltökonomischen Gesamtrech­nungen im Jahr 2006 rund 55 Milliarden Euro und waren damit gegenüber 2005 nahezu unverändert (– 0,2%). Die gesamten Steuereinnahmen der öffentlichen Haushalte (im Jahr 2006 insgesamt 526,3 Milliarden Euro) sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,6% ge­stiegen, wobei ein überdurchschnittlicher Anstieg bei den einkommens­bezogenen Steuern (+ 10,7%), der Gewerbesteuer (+ 19,4%) und der Grunderwerbsteuer (+ 28,0%) zu verzeichnen war. Damit hat sich der Anteil der umweltbezogenen Steuereinnahmen an den Steuer­einnahmen insgesamt um 0,8 Prozent­punkte auf 10,5% vermindert.


Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche: 114 ha/Tag

Pressemitteilung Nr. 492 vom 23.11.2006  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland in den Jahren 2002 bis 2005 insgesamt um 1 670 km² oder 114 ha/Tag zugenommen. Dies geht aus den Ergebnissen der Flächenerhebung 2005 hervor. Gegenüber dem Vierjahresdurchschnittswert von 2001 bis 2004 von 115 ha/Tag hat sich die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke damit geringfügig verlangsamt. Ziel der nationalen Nachhaltigkeits­strategie der Bundesregierung ist es, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf 30 ha/Tag zu reduzieren.


Energieverbrauch der privaten Haushalte trotz Effizienzverbesserungen gestiegen

Pressemitteilung Nr. 477 vom 14.11.2006  Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist im Zeitraum 1995 bis 2005 – bereinigt um die jährlichen Temperaturschwankungen – um 3,5% gestiegen. „Die erheblichen Verbesserungen bei Wärmedämmung, Heizungstechnik und Haushaltsgeräten reichten nicht aus, um den gestiegenen Energieverbrauch der Haushalte auszugleichen, der unter anderem durch eine wachsende Ausstattung mit Elektrogeräten und die zunehmende Wohnfläche verursacht wird“, so der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Walter Radermacher, heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Umweltbundesamt in Berlin.


82% des nutzbaren Holzzuwachses im Wald wurden 2004 eingeschlagen

Pressemitteilung Nr. 268 vom 06.07.2006  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Holzeinschlag in Deutschland im Jahr 2004 durch Zuwachs mehr als ausgeglichen worden. Der Wald wird also auf nachhaltige Weise genutzt: Nach Ergebnissen der Waldgesamtrechnung wurden 82% (35,4 Millionen Tonnen) der Menge des nutzbaren Holzzuwachses des Jahres 2004 eingeschlagen.


Einnahmen aus "Umweltsteuern" erneut gesunken

Pressemitteilung Nr. 225 vom 02.06.2006  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, betrugen die Einnahmen aus "umweltbezogenen Steuern" nach Angaben der Umweltökonomischen Gesamtrech­nungen im Jahr 2005 rund 55 Milliarden Euro. Davon entfielen 40,1 Milliarden Euro auf die Mineralölsteuer, 8,7 Milliarden Euro auf die Kraftfahrzeugsteuer und 6,5 Milliarden Euro auf die Stromsteuer. Gegenüber dem Vorjahr gab es – wie auch im Jahr 2004 – einen leichten Rückgang der Einnahmen um 881 Millionen Euro (– 1,6%). Der Anteil der umweltbezogenen Steuereinnahmen an den gesamten Steuer­einnahmen der öffentlichen Haushalte (im Jahr 2005 insgesamt 489,2 Milliarden Euro) hat sich in diesem Zeitraum geringfügig um 0,4 Prozentpunkte auf 11,3% vermindert.


Deutschlands Waldfläche wächst weiter

Zahl der Woche Nr. 11 vom 14.03.2006  Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März mitteilt, ist die Waldfläche in Deutschland zwischen 1992 und 2004 pro Jahr durchschnittlich um 160 Quadratkilometer gewachsen; dies entspricht der Fläche der Stadt Aachen.


Steigerung der Rohstoffproduktivität durch geringeren Einsatz von Baurohstoffen

Pressemitteilung Nr. 461 vom 02.11.2005  „Gemessen an den Zielen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sind noch verstärkte Anstrengungen zur Erreichung der Vorgaben bei der Rohstoff- und Energieproduktivität erforderlich“ – so der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen , heute auf einer Pressekonferenz zu den Umweltökonomischen Gesamtrechnun­gen (UGR) in Berlin.


Einnahmen aus "Umweltsteuern" auf 56 Milliarden Euro gesunken

Pressemitteilung Nr. 284 vom 06.07.2005  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, betrugen die Einnahmen aus "umweltbezogenen Steuern" nach Angaben der Umweltökonomischen Gesamtrech­nungen (UGR) im Jahr 2004 rund 56 Milliarden Euro. Davon entfielen 41,8 Milliarden Euro auf die Mineralölsteuer,  7,7 Milliarden Euro auf die Kraftfahrzeugsteuer und 6,6 Milliarden Euro auf die Stromsteuer. Gegenüber dem Vorjahr ist – erstmals seit 1997 – ein leichter Rückgang der Einnahmen um 937 Millionen Euro (– 1,6%) zu verzeichnen. Der Anteil der umweltbezogenen Steuereinnahmen an den gesamten Steuereinnahmen der öffentlichen Haushalte (im Jahr 2004 insgesamt 479,5 Milliarden Euro) hat sich in diesem Zeitraum entsprechend um 0,2 Prozentpunkte auf 11,7% vermindert.


Zunahme der Siedlungs-und Verkehrsfläche : 93 Hektar pro Tag

Pressemitteilung Nr. 466 vom 08.11.2004  Die Siedlungs- und Verkehrsfläche hat in Deutschland im Jahr 2003 insgesamt um 341 Quadratkilometer oder 93 Hektar pro Tag zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, verlangsamte sich der Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsfläche, der im Jahr 2001 noch bei 117 Hektar pro Tag und im Jahr 2002 bei 105 Hektar pro Tag gelegen hatte, damit zum dritten Mal in Folge. Zwischen 1993 und 2000 hatte sich die Zunahme noch von 120 Hektar pro Tag auf 131 Hektar pro Tag beschleunigt.


Energieverbrauch und Kohlendioxidausstoß des Güterverkehrs deutlich gestiegen

Pressemitteilung Nr. 460 vom 02.11.2004  Gemessen an den Zielen derNachhaltigkeitsstrategie der Bundesregie­rung ist eine Umkehr derEntwicklungstendenzen bei den Verkehrsindikatoren „Güterbe­förderungsintensität“und „Anteil der Binnenschifffahrt an der Güterbeförderungsleistung“erforderlich.


57 Milliarden Euro Einnahmen aus "Umweltsteuern" im Jahr 2003

Pressemitteilung Nr. 252 vom 03.06.2004  Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, betrugen die Einnahmen aus "umweltbezogenen Steuern" nach Angaben der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen im Jahr 2003 rund 57 Milliarden Euro. Davon entfielen 43,2 Milliarden Euro auf die Mineralölsteuer, 7,3 Milliarden Euro auf die Kraftfahrzeugsteuer und 6,5 Milliarden Euro auf die Stromsteuer. Im Vergleich zum Jahr 1991 haben sich die Einnahmen aus den umweltbezogenen Steuern damit fast verdoppelt (+ 91%). Der Anteil dieser Einnahmen an den gesamten Steuereinnahmen der öffentlichen Haushalte (im Jahr 2003 insgesamt 479,6 Milliarden Euro) hat sich in diesem Zeitraum von 8,8% auf 11,9% erhöht.



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Version: 2.25.5 / 20.10.2008