Ein Durchschnittshaushalt gibt 12 Euro im Monat für Bücher aus
WIESBADEN – Private Haushalte in Deutschland geben im Durchschnitt monatlich 12 Euro für den Kauf von Büchern aus. Dies teilt das Statistische Bundesamt zur Frankfurter Buchmesse anhand der Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe vom ersten Halbjahr 2003 mit. Die 12 Euro monatlich für Bücher stellen 0,6% der gesamten Konsumausgaben eines Durchschnittshaushaltes dar. Im früheren Bundesgebiet wurden je Haushalt 13 Euro für Bücher ausgegeben, in den neuen Ländern und Berlin-Ost 10 Euro.
Haushalte mit weniger als 900 Euro Monatsnettoeinkommen geben im Bundesdurchschnitt 5 Euro für Bücher aus, bei Haushalten mit Einkommen zwischen 2 000 und 2 600 Euro monatlich sind es 11 Euro. Haushalte mit einem Nettoeinkommen ab 5 000 Euro verwenden 25 Euro im Monat für den Bücherkauf.
Nahezu doppelt so viel wie der Durchschnittshaushalt wenden Beamtenhaushalte für den Kauf von Büchern auf. Im ersten Halbjahr 2003 waren es 23 Euro im Monat. Ihnen am nächsten kamen Haushalte von Selbstständigen mit 21 Euro im Monat. Am niedrigsten waren die Werte bei Haushalten von Arbeitern und Rentnern – je 9 Euro im Monat – sowie bei Arbeitslosenhaushalten (7 Euro monatlich).
Die Ausgabenposition „Bücher“ der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe umfasst alle Arten von Büchern (Romane, Sach-, Kinder-, Lehrbücher und Musikalien, jedoch keine Zeitungen und Zeitschriften).
Weitere Auskünfte erteilt: Zweigstelle Bonn, Auskunftsdienst Wirtschaftsrechnungen und Zeitbudgets Telefon: (01888) 644–8880 E-Mail: viiid-info@destatis.de