WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten von den rund 9,3 Millionen Schülerinnen und Schülern des vergangenen Schuljahres (ohne Vorschulen) 80% Fremdsprachenunterricht in Englisch, 19% in Französisch und 9% in Latein. Diese Reihenfolge der Fremdsprachen ist seit Jahren unverändert. Gegenüber dem Schuljahr 2000/2001 ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Englischunterricht um 14,9%, derjenigen am Französischunterricht um 7,8% und derjenigen am Lateinunterricht um 30,7% gestiegen. Die Zunahme bei Englisch und Französisch ist insbesondere auf die zwischenzeitliche Einführung von Fremdsprachenunterricht im Primarbereich zurückzuführen. Latein wird nahezu ausschließlich (rund 95%) in Gymnasien unterrichtet. Im Schuljahr 2006/2007 lernte dort nahezu jeder dritte Schüler diese Fremdsprache, vor sechs Jahren war es noch jeder vierte. Dabei gab es zwischen den Ländern deutliche Unterschiede: Die Spanne des Anteils der Lateinschülerinnen und -schüler in Gymnasien reichte von 13% in Bremen und 15% im Saarland und in Sachsen-Anhalt bis zu 39% in Nordrhein-Westfalen und 47% in Bayern. Weitere Auskünfte gibt: Hanna Lutsch, Telefon: (0611) 75-2443,