Wie viele Rentnerinnen und Rentner gibt es? Wann gehen Menschen in Rente? Wie entwickelt sich die Bevölkerung im Rentenalter in Zukunft? Wovon leben Personen im Ruhestand? Aus welchen Gründen arbeiten Rentnerinnen und Rentner? Was gibt der Staat für Renten und Pensionen aus? Zu diesen und weiteren Fragen zum Thema Rente und Alterssicherung bündeln wir seit dem 3. Februar 2026 Daten auf dieser Sonderseite.
Zahl der Rentnerinnen und Rentner steigt, die der Pensionärinnen und Pensionäre ebenfalls
03. Februar 2026 - Es gibt immer mehr Rentnerinnen und Rentner. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung bezogen am 1. Juli 2025 rund 21,5 Millionen Personen eine gesetzliche Rente. Gut 4,1 Millionen von ihnen erhielten dabei sowohl eine eigene als auch eine Hinterbliebenenrente. Das entspricht einem Anstieg der Gesamtzahl um 3,2 % im Vergleich zum 1. Juli 2015. Damals hatte es noch gut 20,8 Millionen Rentenbeziehende gegeben, davon knapp 4,1 Millionen mit eigener und Hinterbliebenenrente.
Insgesamt beziehen deutlich mehr Menschen eine gesetzliche Rente als eine Pension. Am 1. Januar 2025 gab es nach dem deutschen Beamten- und Soldatenversorgungsrecht rund 1,4 Millionen Pensionärinnen und Pensionäre des öffentlichen Dienstes. Zusätzlich bezogen rund 382 100 Hinterbliebene wie Witwen und Witwer oder Waisen Versorgungsleistungen. Das entspricht einem Zuwachs von 17,7 % beziehungsweise 0,1 % zum 1. Januar 2015. Damals waren es noch rund 1,2 Millionen Pensionärinnen und Pensionäre sowie rund 381 800 Hinterbliebene mit Versorgungsleistungen.
Weitere Daten zu Pensionärinnen und Pensionären finden Sie in unserer Datenbank GENESIS-Online in den Tabellen 74211.
Renteneintrittsalter nimmt zu
07. Mai 2026 - Ältere Menschen gehen immer später in Rente. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter (auch Rentenzugangsalter) lag im Jahr 2024 nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung bei Altersrenten für Frauen und Männer bei 64,7 Jahren. 2004 hatte es für Frauen bei 63,0 Jahren und für Männer bei 63,1 Jahren gelegen. Ein Grund für den Anstieg ist die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre. Auch das Auslaufen von zwei Modellen einer vorgezogenen Altersrente, die teilweise schon mit 60 Jahren in Anspruch genommen werden konnten, spielt eine Rolle.
Zwar sind ältere Menschen häufiger erwerbstätig als früher, allerdings gehen nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 nach wie vor viele von ihnen vorzeitig in den Ruhestand. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von gesundheitlichen Einschränkungen über versicherungsrechtliche Besonderheiten wie langjährige Beitragszahlungen oder Frühverrentungsangeboten von Unternehmen bis hin zum Wunsch nach mehr Freizeit.
Die Lebenserwartung steigt aktuell wieder
03. Februar 2026 - Die Lebenserwartung bei Geburt ist in Deutschland über Jahrzehnte hinweg nahezu kontinuierlich angestiegen. Seit etwa 2010 nimmt die Lebenserwartung allerdings weniger stark zu als in den vorangegangenen Jahrzehnten. Im Zuge der Coronapandemie kam es ab 2020 für drei Jahre in Folge zu einem leichten Rückgang. In den Jahren 2023 und 2024 ist die Lebenserwartung wieder deutlich angestiegen. Das Vor-Corona-Niveau wurde dadurch wieder erreicht.
Die Menschen beziehen immer länger Rente
03. Februar 2026 - Der grundsätzliche Anstieg der Lebenserwartung wirkt sich auch auf die Dauer des Rentenbezugs aus. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung lag die durchschnittliche Bezugsdauer von Alters- und Erwerbsminderungsrenten, den sogenannten Versichertenrenten, im Jahr 2024 bei 20,5 Jahren. Frauen bezogen dabei mit durchschnittlich 22,1 Jahren rund drei Jahre länger eine Rente als Männer mit 18,9 Rentenjahren. 2004 hatte die Rentenbezugsdauer noch bei 16,9 Jahren gelegen, mit durchschnittlich 19,5 Rentenjahren für Frauen und 14,3 Rentenjahren für Männer.
Bevölkerung im Rentenalter nimmt zu
03. Februar 2026 - 16,7 Millionen Personen im Rentenalter ab 67 Jahren gab es im Jahr 2024 in Deutschland. Nach der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung wächst diese Zahl – je nach Entwicklung der Lebenserwartung – bis Ende der 2030er-Jahre um weitere vier bis fünf Millionen auf mindestens 20,5 Millionen. Der Anteil der Personen im Rentenalter an der Gesamtbevölkerung wird je nach Berechnungsvariante in diesem Zeitraum von 20 % auf 25 bis 27 % zunehmen. Ein Grund dafür ist der Übergang der Generation der Babyboomer vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Auf sie folgen deutlich kleinere Jahrgänge.
Altenquotient zeigt Verhältnis der Personen im Erwerbs- und Rentenalter an
03. Februar 2026 - Im Jahr 2024 kamen auf 100 Personen im Erwerbsalter zwischen 20 und 66 Jahren 33 Personen im Rentenalter ab 67 Jahren. Dieser sogenannte Altenquotient zeigt, für wie viele potenzielle Rentenempfängerinnen und -empfänger Menschen im Erwerbsalter im weitesten Sinne aufkommen müssen. Das bedeutet finanziell durch Beiträge in den Renten- und Krankenversicherungen, aber auch durch medizinische Versorgung, Pflegeleistungen oder unterstützende Dienstleistungen im Haushalt.
Nach der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung wird der Übergang der stark besetzten Jahrgänge der Babyboomer aus dem Erwerbs- ins Rentenalter in allen Berechnungsvarianten zum Anstieg des Altenquotienten bis mindestens Mitte der 2030er-Jahre führen. Danach wirken sich zunehmend die Unterschiede in den Annahmen zu den demografischen Komponenten auf die Entwicklung des Quotienten aus. Der Altenquotient wird jedoch auch nach 2040 voraussichtlich deutlich höher als heute sein.
Weitere Daten zum Altenquotienten finden Sie in der animierten Alterspyramide und im Statistischen Bericht (Tabelle 12421-b08).
Altenquotient fällt regional unterschiedlich aus
03. Februar 2026 - Der demografische Wandel wirkt sich regional unterschiedlich stark aus: Anfang der 2000er-Jahre lag der Altenquotient in ost- und westdeutschen Flächenländern noch nahezu gleichauf. Seitdem schreitet die Alterung in ostdeutschen Flächenländern schneller voran: Der Altenquotient in westdeutschen Flächenländern ist von 25 im Jahr 2004 auf 32 im Jahr 2024 gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat sich der Wert in ostdeutschen Flächenländern von 26 auf 42 erhöht.
Seit Mitte der 1990er-Jahre ist der Altenquotient in den Stadtstaaten am niedrigsten. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass in urbanen Gebieten aufgrund der Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen, Universitäten und Schulen viele junge Erwachsene, Erwerbstätige und Familien leben. Im Jahr 2024 hatten die Stadtstaaten insgesamt einen Altenquotienten von 26, zwanzig Jahre zuvor lag er bei 22.
Weitere Daten zu regionalen Unterschieden beim Altenquotienten finden Sie in den animierten Bevölkerungspyramiden.
Knapp ein Viertel aller Erwerbstätigen in Deutschland ist zwischen 55 und 64 Jahre alt
29. April 2026 - Deutschland hat die zweitälteste Arbeitsbevölkerung in der Europäischen Union (EU). Nach Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat waren hierzulande im Jahr 2025 von den rund 40,6 Millionen Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren knapp 9,8 Millionen zwischen 55 und 64 Jahre alt. Das entsprach einem Anteil von knapp einem Viertel (24,0 %) – das war der zweithöchste Wert aller EU-Staaten nach Italien (24,1 %). EU-weit machten ältere Erwerbstätige rund ein Fünftel (20,5 %) der Erwerbstätigen aus.
Weitere Daten zu den Erwerbstätigen in den EU-Staaten nach Alter und Geschlecht finden Sie in der Eurostat Datenbank.
Erwerbstätigkeit von Rentnerinnen und Rentnern nimmt mit dem Alter ab
07. Mai 2026 - Viele Menschen arbeiten weiter, während sie eine gesetzliche Altersrente beziehen. Im Jahr 2025 waren 13,5 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren hierzulande erwerbstätig. Männer mit einer Altersrente (16,3 %) gingen dabei häufiger einer Arbeit nach als Frauen (11,1 %).
Der Anteil der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner nimmt mit zunehmendem Alter ab.
Die Hälfte der Rentnerinnen und Rentner ist geringfügig beschäftigt
07. Mai 2026 - In der Regel arbeiten Rentnerinnen und Rentner mit reduziertem Stundenumfang. Im Jahr 2025 gab knapp die Hälfte (49,8 %) der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner an, geringfügig beschäftigt zu sein. Sie arbeiteten also beispielsweise in sogenannten Minijobs.
Insgesamt arbeiteten 72,9 % der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner als abhängig Beschäftigte, 27,1 % waren selbstständig tätig.
Ein Drittel der Rentnerinnen und Rentner arbeitet aus finanziellen Gründen
03. Februar 2026 - Es gibt viele unterschiedliche Gründe für eine Erwerbstätigkeit während des Rentenbezugs: Nach Ergebnissen einer Zusatzerhebung der EU-Arbeitskräfteerhebung 2023 arbeitete ein Drittel (33,0 %) der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner aus finanzieller Notwendigkeit. 28,9 % gaben die Freude an der Arbeit als Hauptgrund für ihre Erwerbstätigkeit an. 10,7 % gingen einer Erwerbstätigkeit nach, weil diese finanziell attraktiv war oder die Partnerin oder der Partner ebenfalls noch arbeitete. Die soziale Integration durch den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen war für 8,9 % der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner ausschlaggebend. Sonstige Gründe nannten 18,4 %.
Erwerbsquote im Rentenalter ist umso höher, je höher der Bildungsabschluss ist
07. Mai 2026 - Ein Großteil der Menschen steht dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung, schon bevor er das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht hat. Nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 waren im Alter von 65 Jahren über alle Bildungsniveaus hinweg noch 36,9 % als Erwerbspersonen auf dem Arbeitsmarkt aktiv.
Hatten die 65-Jährigen ein hohes Bildungsniveau, etwa einen (Fach-)Hochschulabschluss, waren noch 49,0 % von ihnen erwerbstätig oder auf Jobsuche. Unter den 65-Jährigen mit mittlerer Bildung, etwa mit einer (Fach-)Hochschulreife oder beruflichen Abschlüssen, traf das auf 31,7 % zu.
Im Alter von 67 Jahren lag die Erwerbsquote über alle Bildungsniveaus hinweg noch bei gut einem Fünftel (20,1 %). Unter den 67-Jährigen mit hohem Bildungsniveau war sie mit 26,0 % deutlich höher als unter den Gleichaltrigen mit mittlerer Bildung (18,1 %).
2 080 Euro im Monat beträgt das mittlere Einkommen für Personen ab 65 Jahren
09. April 2026 - Das mittlere Nettoäquivalenzeinkommen (Median) für Personen ab 65 Jahren lag zuletzt bei 2 080 Euro monatlich – die eine Hälfte von ihnen hatte also weniger zur Verfügung, die andere mehr. Zum Vergleich: Das mittlere Nettoäquivalenzeinkommen der Gesamtbevölkerung lag bei rund 2 410 Euro im Monat.
Einkommen von Rentnerhaushalten besteht überwiegend aus Alterseinkünften
03. Februar 2026 - Rentnerhaushalte erhalten ihr Einkommen überwiegend aus Alterseinkünften, aber auch andere Quellen tragen dazu bei. Bei Haushalten, in denen ausschließlich Personen im Ruhestand ab 65 Jahren lebten, machten Renten und Pensionen nach Ergebnissen der Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2024 durchschnittlich 92 % des Einkommens aus. 5 % des Einkommens stammte aus Einnahmen aus Vermögen, 2 % aus Erwerbstätigkeit und 1 % aus Transferzahlungen wie etwa Grundsicherung im Alter.
40 % der Steuerpflichtigen mit Renteneinkünften zahlen Einkommensteuer
Aufgrund der langen Fristen zur Steuerveranlagung sind die aktuellsten Daten zur Rentenbesteuerung aus dem Jahr 2021.
03. Februar 2026 - Im Jahr 2021 mussten 40,4 % der Steuerpflichtigen mit Renteneinkünften in Deutschland Einkommensteuer zahlen. Die Höhe der Einkommensteuer lag im Schnitt bei 3 048 Euro im Jahr. Bei vielen Rentnerinnen und Rentnern liegt der steuerpflichtige Teil ihrer Renten nach relevanten Abzügen unterhalb des jährlichen Grundfreibetrags. Daher bleiben viele Rentenzahlungen steuerfrei, wenn keine weiteren Einkünfte vorliegen.
Bei rund 80,7 % der steuerbelasteten Rentenempfängerinnen und -empfänger – hierzu zählen auch hinterbliebene Ehegatten und Kinder – lagen neben Renten noch andere Einkünfte wie Versorgungsbezüge, Arbeitseinkommen oder Mieteinnahmen vor. Bei zusammen veranlagten Ehepaaren können das auch Einkünfte der Partnerin oder des Partners sein, die für die Besteuerung zusammengerechnet werden.
Weitere Daten zur Lohn- und Einkommensteuer finden Sie in den Tabellen 73111.
Gender Pension Gap: Alterseinkünfte von Frauen 24 % niedriger als von Männern
09. April 2026 - Frauen haben im Schnitt deutlich geringere Alterseinkünfte als Männer. Frauen ab 65 Jahren, die eine Rente oder Pension bezogen, erhielten nach Endergebnissen der Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 im Schnitt brutto rund 1 820 Euro Alterseinkünfte pro Monat. Bei Männern waren es rund 2 400 Euro. Die Alterseinkünfte von Frauen waren damit durchschnittlich knapp ein Viertel niedriger als die von Männern: Der sogenannte Gender Pension Gap betrug 24,2 %. Ein Grund für die geschlechtsspezifische Rentenlücke ist die geringere Erwerbstätigkeit von Frauen. Zu den Alterseinkünften zählen Altersrenten und -pensionen, Hinterbliebenenrenten und -pensionen sowie Renten aus individueller privater Vorsorge.
Da Hinterbliebenenrenten und -pensionen von der Erwerbstätigkeit des Ehepartners beziehungsweise der Ehepartnerin abhängen, handelt es sich bei diesen Einkünften um sogenannte abgeleitete Ansprüche. Werden diese bei der Betrachtung ausgeklammert, ergibt sich ein noch höherer Gender Pension Gap von 36,0 %.
Weitere Daten zum Gender Pension Gap finden Sie in dieser Tabelle.
Armutsgefährdung von älteren Menschen überdurchschnittlich hoch
09. April 2026 - Ältere Menschen sind besonders stark von Armut bedroht. Nach Endergebnissen der Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 lag die Armutsgefährdungsquote für Personen ab 65 Jahren bei 19,5 %. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch für Personen ab 75 Jahren, deren Armutsgefährdungsquote bei 19,1 % lag. Über alle Altersgruppen hinweg waren 16,1 % der Bevölkerung von Armut bedroht.
Frauen (16,7 %) sind stärker armutsgefährdet als Männer (15,6 %). Mit zunehmendem Alter wird der Unterschied größer. In der Altersgruppe 65+ hatten Frauen eine Armutsgefährdungsquote von 21,3 %, bei Männern derselben Altersgruppe lag diese bei 17,3 %. Seniorinnen ab 75 Jahren waren zu 21,3 % armutsgefährdet, während bei den Senioren dieser Altersgruppe die Quote 15,8 % betrug.
Weitere Daten zur Armutsgefährdung finden Sie auf unserer Themenseite.
Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter steigt
Vor dem Jahr 1947 geborene Personen erreichten die Altersgrenze mit 65 Jahren; für 1947 und später Geborene wird die Altersgrenze seit dem Jahr 2012 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Im Dezember 2025 lag die Altersgrenze daher bei 66 Jahren und 2 Monaten.
01. April 2026 - Eine wachsende Zahl von älteren Menschen ist auf staatliche Unterstützung angewiesen. Knapp 764 100 Menschen erhielten zum Jahresende 2025 Grundsicherung im Alter nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Das heißt, sie hatten die Altersgrenze erreicht oder überschritten und konnten ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen bestreiten.
Die Zahl dieser Menschen ist in den letzten Jahren gestiegen: Ende 2025 erhielten 3,4 % mehr Menschen Grundsicherung im Alter als ein Jahr zuvor (gut 738 800). Ein Grund dafür ist die gestiegene Zahl leistungsberechtigter Ukrainerinnen und Ukrainer. Im Zehn-Jahres-Vergleich nahm die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter um 42,5 % zu (2015: gut 536 100).
Weitere Daten zur Grundsicherung im Alter finden Sie in den Tabellen 22151.
18 % der Staatsausgaben für die gesetzliche Rentenversicherung
03. Februar 2026 - Für die Geldleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung gab der Staat im Jahr 2024 knapp 394,7 Milliarden Euro aus. Das waren 51,1 % mehr als zehn Jahre zuvor. Im Jahr 2014 hatte der Staat noch gut 261,2 Milliarden Euro für diese Geldleistungen aufgewendet. Die Staatsausgaben insgesamt sind im selben Zeitraum jedoch stärker gestiegen (+61,1 %). Daher ist der Anteil der Geldleistungen für die gesetzliche Rentenversicherung an den Staatsausgaben insgesamt von 19,7 % im Jahr 2014 auf zuletzt 18,4 % gesunken.
Staat gibt 1,5 % des BIP für Pensionen aus
03. Februar 2026 - Die Ausgaben des Staates für Pensionen von ehemaligen Staatsbediensteten beliefen sich im Jahr 2024 auf 56,9 Milliarden Euro. Zusammen mit der Hinterbliebenenversorgung von Witwen und Witwern sowie Waisen in Höhe von 9,0 Milliarden Euro entsprach das rund 1,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Binnen zehn Jahren sind die Ausgaben für Pensionen um 46,0 % gestiegen. Im Jahr 2014 hatte der Staat hierfür 39,0 Milliarden Euro aufgewendet. Die Ausgaben für die Hinterbliebenenversorgung nahmen im selben Zeitraum um 28,0 % zu (2014: 6,9 Milliarden Euro). Gemessen am BIP blieben die Ausgaben für Pensionen und Hinterbliebenenversorgung stabil. Sie machten auch 2014 rund 1,5 % des BIP aus, welches zwischen 2014 und 2024 um 45,0 % gestiegen ist.
Durchschnittliches Ruhegehalt bei 3 416 Euro
03. Februar 2026 - Pensionärinnen und Pensionäre erhielten im Januar 2025 als sogenanntes Ruhegehalt durchschnittlich 3 416 Euro brutto im Monat. Das waren 5,4 % mehr als im Januar 2024. Zehn Jahre zuvor hatte dieser Wert bei 2 730 Euro gelegen. Das ergibt eine durchschnittliche jährliche Steigerung um rund 2,3 % seit 2015.
Weitere Daten zu Pensionen finden Sie in den Tabellen 74211.
70 % der Rentenleistungen sind steuerpflichtig
03. Februar 2026 - Renten sind grundsätzlich steuerpflichtig. Im Jahr 2024 haben in Deutschland 22,3 Millionen Personen Leistungen in Höhe von rund 402,5 Milliarden Euro aus gesetzlicher, privater oder betrieblicher Rente erhalten. 70,2 % dieser Leistungen zählten zu den steuerpflichtigen Einkünften (282,6 Milliarden Euro). Der durchschnittliche Besteuerungsanteil ist in den vergangenen Jahren gestiegen.
Die Ursache für den Anstieg ist die Neuregelung der Besteuerung von Alterseinkünften im Alterseinkünftegesetz von 2005. Kernelement der Neuregelung ist der Übergang von einer vorgelagerten zu einer nachgelagerten Besteuerung der Leistungen aus der gesetzlichen Rente. In der Übergangsphase wurden die Rentenbeiträge in der Ansparphase schrittweise steuerfrei gestellt und erst die Leistungen in der Auszahlungsphase steuerlich belastet.
Weitere Daten zur Besteuerung von Rentenleistungen finden Sie in dieser Tabelle.