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Ombudsperson gegen Korruption

Dieses Foto zeigt Hände bei der Geldübergabe

Korruption in der öffentlichen Verwaltung führt zu hohen materiellen Schäden. So kann es beispiels­weise zu Auftrags­vergaben an Unternehmen kommen, obwohl sie teurere oder qualitativ schlechtere Leistungen erbringen als solche Unter­nehmen, die bei einer objektiven und trans­parenten Beschaffung ausgewählt würden. Die den Amts­trägern gewährten Vorteile werden in der Regel bei der Rechnungsstellung eingerechnet. Die finanziellen Folgen und Lasten hat letztlich der Steuerzahler zu tragen.

Korruption führt aber auch zu enormen immateriellen Schäden. Sie zerstört das Ver­trauen der Bürgerinnen und Bürger in die Integrität und Funktions­fähigkeit der Verwaltung und des Staates.

Eine Ursache für den geringen Aufdeckungs­grad bei Korruptions­delikten liegt in der besonderen, auf Konspiration angelegten Begehungs­weise und auch daran, dass es kein Opfer in der klassischen, greifbaren Form gibt. Um korrupte Handlungen ver­stärkt aufzudecken, ist die öffentliche Ver­waltung daher auf die Mit­wirkung der eigenen Mit­arbeiterinnen und Mit­arbeiter sowie der Bürgerinnen und Bürger, Lieferanten und sonstige Dritte angewiesen.

Da Hinweis­geber häufig mögliche Nachteile für ihre Person bei Weitergabe ihres Wissens fürchten, gehen immer mehr öffentliche Verwaltungen und Unter­nehmen den Weg über die Einrichtung einer Ombuds­person.

Die Ombudsperson

  • erhält Informationen vom Hinweisgeber zum Verdacht auf korrupte Handlungen
  • führt vertrauliche Gespräche mit dem Hinweisgeber
  • kommt der eventuellen Bitte von Hinweisgebern nach Anonymität nach
  • führt im weiteren Verlauf des Vorgangs den Dialog mit dem Hinweisgeber

Seit dem 01.06.2013 haben Sie die Möglichkeit, uns vertrauliche Hinweise auf korruptionsverdächtige Sachverhalte mit Bezug auf unsere Behörde zukommen zu lassen. Die von uns beauftragte Ombudsperson ist kraft Amtes (Rechtsanwalt) und zusätzlich durch vertragliche Regelung zur Verschwiegenheit verpflichtet, so dass zwar der von Ihnen geschilderte Sachverhalt weitergeleitet wird, aber nicht – soweit dies von Ihnen wegen befürchteter Nachteile gewünscht wird – Ihre Identität.


Kontaktdaten und Erreichbarkeit unserer Ombudsperson

Generell ist die Ombuds­person Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 18:00 Uhr telefonisch zu erreichen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Kontaktauf­nahme mittels E-Mail.
Als Ombudspersonen sind benannt:

Kanzlei Görg

  • Büro Berlin

    Rechtsanwalt Clemens Scholz-Remes
    Upper West, Kantstraße 164
    10623 Berlin
    Tel.: 030 884503 151
    Fax: 030 884503 153
    E-Mail: CScholz-Remes@goerg.de

  • Büro Frankfurt a.M.
    Rechtsanwalt Dr. Christian Pabst
    Neue Mainzer Straße 69
    60311 Frankfurt a.M.
    Tel.: 069 170000 220

    Fax: 069 170000 27
    E-Mail: CPabst@goerg.de

  • Büro Köln
    Rechtsanwalt Dr. Volker Schacht
    Kennedyplatz 2
    50679 Köln
    Tel.: 0221 33660 624

    Fax: 0221 33660 625
    E-Mail: VSchacht@goerg.de

Wichtige zusätzliche Hinweise

  • Unsere Ombudsperson nimmt nur Hinweise zu Korruption und ggfs. in unmittelba­rem Zusammenhang stehende Vorkommnisse (z.B. Betrug, Unterschlagung, Un­treue) entgegen. Für Widersprüche, Beschwerden etc. nutzen Sie bitte wie bisher die von unserer Behörde dafür eingerichteten Wege.
  • Ebenso, wie wir an einem korruptionsfreien, integeren Verwaltungshandeln inte­ressiert sind, ist es auf der anderen Seite eine Selbstverständlichkeit der Fürsorge gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass wir im Falle von De­nunziation Maßnahmen zu deren Schutz ergreifen werden. Auf den Straftatbe­stand der Falschen Verdächtigung (§ 164 des Strafgesetzbuches) sei der guten Ordnung halber hingewiesen.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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