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Methoden

Erläuterungen zu Statistiken

Die statistischen Ämter erstellen rund 390 Bundesstatistiken. Das Angebot bietet Ihnen methodischen Informationen zu einem Großteil dieser Statistiken.

Neben grundlegenden Erläuterungen zu Statistiken werden Hinweise auf Basisjahrumstellungen und Revisionen ebenso präsentiert wie wichtige Aufsätze und methodische Veröffentlichungen zu einzelnen Fachstatistiken.

Zensus

Logo zum Zensus 2011

Im Jahr 2021 führen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder in Deutschland wieder einen Zensus durch – also eine Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung. Damit nimmt Deutschland an der EU-weiten Zensusrunde 2021 teil, die in der EU-Verordnung 712/2017 für alle Mitgliedstaaten verpflichtend festgeschrieben ist. Mit dem Zensus 2021 sollen in Deutschland die amtliche Einwohner­zahl sowie weitere tief gegliederte Daten zur Bevölkerung, Erwerbs­tätigkeit und zum Gebäude- und Wohnungs­bestand gewonnen werden.

Zum der­zeitigen Zeit­punkt sind die Ergeb­nisse des Zensus 2011 auf unseren Internet­seiten in der Bevöl­kerungs­fort­schreibung berück­sichtigt. Alle anderen Statistiken, die künftig auf Zensus­ergebnisse zurück­greifen, werden schritt­weise umgestellt. Wir informieren Sie laufend über weitere Entwicklungen.

Qualität

Die Qualität statistischer Daten hat in der amtlichen Statistik seit jeher eine große Bedeutung. Die statistischen Ämter sind als moderne und kundenfreundliche Behörden anerkannt. Ziel ist es, das erreichte Qualitätsniveau weiterhin zu gewährleisten und auszubauen.

Die Qualitätsstandards geben für alle Phasen der Durchführung amtlicher Statistiken (z. B. Datengewinnung, Aufbereitung, Verbreitung) Methoden und Verfahren der Qualitätssicherung vor, mit denen die Einhaltung der Grundsätze sichergestellt wird. So sehen die Qualitätsstandards unter anderem die verstärkte Nutzung von Daten öffentlicher Verwaltungen sowie die Einhaltung strenger Geheimhaltungsrichtlinien vor.

Demografische & Regionale Standards

Die Demografischen & Regionalen Standards sind gemeinsame Empfehlungen des ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute, der Arbeits­gemeinschaft Sozial­wissen­schaft­licher Institute e. V. (ASI) und des Statistischen Bundesamtes.

Die Demo­grafischen Standards dienen dem Zweck, sozio­strukturelle Erhebungs­merkmale in Bevölkerungs­umfragen (Haushalts- und Personen­befragungen) zu vereinheitlichen, um eine größere Vergleich­barkeit zwischen einzelnen Erhebungen zu ermöglichen. Die Regionalen Standards umfassen Instrumente, mit denen der regionale Kontext von Umfragen auf unter­schied­lichen regionalen Ebenen vergleichend berücksichtigt werden kann.

Da der Mikrozensus oftmals als Referenz­statistik herangezogen wird, werden zusätzlich Sonder­auswertungen des Mikrozensus mit den Merk­malen der Demo­grafischen Standards in der Vorspalte und ausgewählten regionalen Einheiten der Regionalen Standards in der Kopfspalte bereitgestellt.

Klassifikationen

In den letzten Jahren fand eine umfassende Revision verschiedener Klassifikationen auf internationaler und europäischer Ebene statt. Betroffen waren sowohl Wirtschaftsklassifikationen als auch die Internationale Standardklassifikation der Berufe.

Als Konsequenz aus der Revision der internationalen und europäischen Wirtschaftsklassifikationen wurden die nationale Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) und das Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken, Ausgabe 2009 (GP 2009) geschaffen. Das Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken, Ausgabe 2019 (GP 2019) tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Es ersetzt die Ausgabe 2009 (GP 2009).

Die kombinierte Nomenklatur/das Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik wird jährlich aktualisiert. Hierüber werden wir Sie zu gegebener Zeit an dieser Stelle unterrichten.

Rechtsgrundlagen

Das Statistische Bundesamt stellt interessierten Nutzerinnen und Nutzern eine Sammlung der für unsere Aufgaben maßgeblichen Rechtsvorschriften kostenlos zur Verfügung.

Diese finden Sie über die thematisch gegliederte Inhaltsübersicht oder mittels der Suchfunktion unter "Sammlung statistischer Rechtsgrundlagen".

Kolloquien

Das vom Statistischen Bundesamt gemeinsam mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft veranstaltete Kolloquium ist ein Forum für den Dialog zwischen amtlicher Statistik und ihren Nutzergruppen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden.

Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages wird der Gerhard-Fürst-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit engem Bezug zum Arbeitsgebiet der amtlichen Statistik verliehen.

Prof. Dr. Heinz Grohmann verstorben

Mit großer Trauer haben wir die Nachricht vernommen, dass Herr Prof. Dr. Heinz Grohmann, wichtiger Berater und Förderer der amtlichen Statistik in Deutschland, am 6. Dezember 2018 im Alter von 97 Jahren verstorben ist.

Die Verbindung von Statistik, Demografie und Ökonomie prägten das Leben des am 21. Februar 1921 geborenen Dresdners. 2006 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse: Hiermit wurde sein Lebenswerk, sein herausragendes ehrenamtliches Engagement, sein Wirken als Hochschullehrer und seine Verdienste um die amtliche Statistik gewürdigt.

In besonderer Weise gelang Prof. Dr. Grohmann der Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis. Als Professor für Statistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (1970 - 1987) lehrte er die wissenschaftlichen Grundlagen, als Mitglied und zeitweise als Vorsitzender der Deutschen Statistischen Gesellschaft (DStatG) wirkte er aktiv an der Weiterentwicklung der Statistik in Deutschland mit. Der Vorstand der DStatG hatte ihn im Jahr 2011 zu seinem 90. Geburtstag mit der Einführung der Heinz-Grohmann-Vorlesung als wesentlicher Bestandteil der Statistischen Wochen geehrt, die er bis ins hohe Alter regelmäßig und mit großem Interesse mitverfolgt hat.

Viele Jahrzehnte diente Prof. Dr. Grohmann der amtlichen Statistik als engagierter und kritischer Ratgeber – auch in seinem Ruhestand. Schwerpunkte waren hier unter anderem die Themen Mikrozensus und Zensus. Er war einer der ersten, der zu dem Ergebnis kam, dass sich die amtliche Statistik kaum einem Paradigmenwechsel in der Volkszählung – einem registergestützten Zensus – verschließen kann. Im Vorfeld des ersten registergestützten Zensus 2011 war er mit dieser Position einer unserer wichtigen Förderer.

Wir gedenken eines herausragenden Wissenschaftlers, der der amtlichen Statistik, insbesondere als Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats für Mikrozensus und Volkszählung beim Statistischen Bundesamt (1989 - 1991), als Mitglied im Kuratorium des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (1989 - 2005) und als Mitglied des Expertenkreises für Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes (2003 - 2013), eng verbunden war.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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