Presse Inflationsrate im Dezember 2025 voraussichtlich +1,8 %

Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2025 voraussichtlich +2,2 %

Pressemitteilung Nr. 002 vom 6. Januar 2026

Verbraucherpreisindex, Dezember 2025:
+1,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
0,0 % zum Vormonat (vorläufig)
+2,2 % im Jahresdurchschnitt 2025 gegenüber 2024 (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Dezember 2025:
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufig)
+2,3 % im Jahresdurchschnitt 2025 gegenüber 2024 (vorläufig)

WIESBADEN – Die Inflationsrate in Deutschland wird im Dezember 2025 voraussichtlich +1,8 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, bleiben die Verbraucherpreise gegenüber November 2025 unverändert (0,0 %). Im Jahresdurchschnitt 2025 wird die Inflationsrate voraussichtlich bei +2,2 % liegen. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Dezember 2025 voraussichtlich +2,4 %.

Jährliche Veränderung des Verbraucherpreisindex
und ausgewählter Gütergruppen
Gesamtindex / TeilindexGewichtungSeptember
2025
Oktober
2025
November
2025
Dezember
2025 1
in Promillein %
1: Vorläufige Werte.
2: Sogenannte Kerninflation.
3: Haushaltsenergie und Kraftstoffe.
Gesamtindex1 0002,42,32,31,8
Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie2821,412,82,82,72,4
Dienstleistungen503,363,43,53,53,5
Waren496,641,41,21,10,4
darunter:
Energie373,90-0,7-0,9-0,1-1,3
Nahrungsmittel104,692,11,31,20,8

Inflationsrechner gibt Auskunft über persönliche Inflationsrate:

Mit dem persönlichen Inflationsrechner des Statistischen Bundesamtes können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre monatlichen Konsumausgaben für einzelne Güterbereiche entsprechend des eigenen Verbrauchsverhaltens anpassen und eine persönliche Inflationsrate berechnen.

Methodische Hinweise:

Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) wird im Euroraum zu Zwecken der Geldpolitik verwendet. Der Verbraucherpreisindex (VPI) und der HVPI unterscheiden sich neben der Verwendung zudem im Erfassungsbereich, in der Methodik und der Gewichtung. Diese Unterschiede erklären die Abweichungen zwischen VPI und HVPI für Deutschland. Bei der Berechnung des VPI werden anders als beim HVPI zusätzlich die Ausgaben der privaten Haushalte für selbstgenutztes Wohneigentum, für Glücksspiel und für den Rundfunkbeitrag berücksichtigt. Zudem werden die Gütergewichte des HVPI jährlich aktualisiert. Darüber hinaus sind Erläuterungen sowie ein Methodenpapier im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Weitere Informationen:

Die endgültigen Ergebnisse für Dezember 2025 werden am 16. Januar 2026 veröffentlicht.

Kontaktfür weitere Auskünfte

Verbraucherpreise

Telefon: +49 611 75 4777

Zum Kontaktformular