Presse KORREKTUR: 1,2 % weniger Fisch aus Aquakulturen im Jahr 2025

Korrektur: Die am 05.06.2026 verbreitete Pressemitteilung muss aufgrund eines Fehlers in der Überschrift korrigiert werden. Die ursprüngliche Überschrift lautete: "1,2 % mehr Fisch aus Aquakulturen im Jahr 2025."

Pressemitteilung Nr. 188 vom 5. Juni 2026

  • Betriebe erzeugen rund 16 600 Tonnen Fisch - deutliche Anstiege bei Lachsforellen und Elsässer Saibling
  • Zuwachs bei der Muschelproduktion um 42,1 % zum Vorjahr auf 22 600 Tonnen

WIESBADEN – Im Jahr 2025 haben die Aquakulturbetriebe in Deutschland rund 16 600 Tonnen Fisch erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die Fischerzeugung damit gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,2 % oder 200 Tonnen. Die Muschelproduktion lag 2025 bei rund 22 600 Tonnen, das waren 42,1 % oder 6 700 Tonnen mehr als 2024. Veränderungen in diesem Ausmaß sind bei Muscheln nicht ungewöhnlich, da die Muschelernte aufgrund natürlicher Bedingungen von Jahr zu Jahr stark schwanken kann. Fische und Muscheln machten zusammen 99,6 % der gesamten Aquakulturproduktion von 39 300 Tonnen im Jahr 2025 aus. Der Rest entfiel auf Rogen und Kaviar mit 113 Tonnen, Krebstiere mit rund 29 Tonnen und Algen sowie sonstige aquatische Organismen mit 22 Tonnen, die somit bislang nur Nischenprodukte in der deutschen Aquakulturerzeugung sind.

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Etwas mehr Forellen als im Vorjahr, aber Rückgang bei Karpfen

Forellen, Saiblinge und andere forellenartige Fische machten mit 9 800 Tonnen mehr als die Hälfte (59,5 %) der gesamten Fischerzeugung im Jahr 2025 aus. Deren Produktion stieg gegenüber 2024 leicht um 0,8 % oder rund 70 Tonnen. Wichtigste Vertreter waren hier erneut die Regenbogenforelle mit 5 200 Tonnen, die Lachsforelle mit 2 200 Tonnen und der Elsässer Saibling mit 1 600 Tonnen. Im Vorjahresvergleich ging die Produktion von Regenbogenforellen um 230 Tonnen (-4,3 %) zurück, wohingegen die Produktion von Lachsforellen um 240 Tonnen (+12,4 %) und von Elsässer Saibling um 120 Tonnen (+8,2 %) deutlich stieg. Lachsforelle ist dabei keine eigene Art, sondern eine Handelsbezeichnung. Es handelt sich zumeist um besonders große, rotfleischige Regenbogenforellen. Daher ist ein Teil des Rückgangs in der Regenbogenforellen-Produktion auf den Zuwachs bei den Lachsforellen zurückzuführen.

Ein weiteres gutes Viertel der Fischerzeugung (27,6 %) entfiel mit rund 4 600 Tonnen auf Karpfen, Schleie und andere karpfenartige Fische, deren Produktion damit gegenüber dem Vorjahr um 4,2 % oder 200 Tonnen sank. Mit 4 200 Tonnen machte der Gemeine Karpfen 91,8 % davon aus, dessen produzierte Menge nach einem Anstieg im Vorjahr nun um 3,3 % oder 140 Tonnen zurückging. Auch der Europäische Aal ist in der Fischproduktion mit 1 200 Tonnen im Jahr 2025 und einem Anteil von 7,1 % an der gesamten Fischerzeugung bedeutend. Die Produktion sank bei dieser Art im Vorjahresvergleich um 1,2 % oder 14 Tonnen.

Weitere Informationen:

Weitere Ergebnisse bietet die Themenseite "Fischerei" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.

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