Zahl der Woche 19,1 % der Menschen ab 15 Jahren rauchen

Raucherquote im Vergleich zu 2021 nahezu unverändert

Zahl der Woche Nr. 22 vom 26. Mai 2026

WIESBADEN – In Deutschland raucht weiterhin knapp ein Fünftel der Bevölkerung. 19,1 % der Menschen ab 15 Jahren haben im Jahr 2025 zumindest gelegentlich geraucht, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt. Der Anteil der Raucherinnen und Raucher ist damit im Vergleich zum Jahr 2021 nahezu unverändert: Damals betrug er 18,9 %. Im Jahr 2017 wurde mit einem Anteil von 22,4 % noch etwas mehr geraucht.

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78,5 % der Raucherinnen und Raucher rauchten überwiegend Zigaretten, 9,2 % bevorzugten die E-Zigarette. Der Rest verteilte sich unter anderem auf Zigarren, Zigarillos, Pfeifen und Shisha.

Jüngere rauchen nach Rückgang wieder etwas häufiger

Unter jüngeren Menschen ist Rauchen wieder etwas mehr verbreitet als vor einigen Jahren. Im Jahr 2025 rauchten 15,6 % der 15- bis 24-Jährigen zumindest gelegentlich. Vier Jahre zuvor lag der Anteil bei 14,5 %. Im Jahr 2017 hatten 18,3 % in dieser Altersgruppe angegeben, dass sie zumindest gelegentlich rauchen.

Unter den 40- bis 44-Jährigen gibt es die meisten Raucherinnen und Raucher

Rauchen ist unter Menschen im mittleren Alter am stärksten verbreitet. Am höchsten war der Anteil der Raucherinnen und Raucher 2025 unter den 40- bis 44-Jährigen mit 26,0 %, unter den 45- bis 49-Jährigen mit 25,5 % und unter den 35- bis 39-Jährigen mit 23,8 %. Die wenigsten Rauchenden gab es unter den 15-bis 17-Jährigen mit 5,0 %, unter den mindestens 75-Jährigen mit 5,5 % sowie unter den 70- bis 74-Jährigen mit 13,3 %.

Männer rauchen häufiger als Frauen

Unter Männern ist der Raucheranteil deutlich höher als unter Frauen: Während 22,4 % der Männer 2025 zumindest gelegentlich rauchten, waren es bei den Frauen 15,8 %. Zudem gaben weitere 25,1 % der Männer an, Raucher gewesen zu sein. Bei den Frauen war der Anteil der früheren Raucherinnen mit 19,0 % ebenfalls niedriger. 

Methodische Hinweise:

Es handelt sich um Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik, bei der rund 1 % der Bevölkerung zu seinen Lebensbedingungen befragt wird. Alle Angaben beruhen auf Selbstauskünften der Befragten.

Im Abstand von vier Jahren werden Fragen zur Gesundheit gestellt. Die Beantwortung der Gesundheitsfragen ist freiwillig. 61 % der Befragten haben Angaben zum Rauchverhalten gemacht. Bei den Angaben zum Jahr 2025 handelt es sich um Erstergebnisse.

Durch die Neureglung des Mikrozensus ab 2020 sind Vergleiche mit den Ergebnissen aus früheren Jahren nur sehr eingeschränkt möglich. Einen Überblick über die Auswirkungen auf die Ergebnisse durch die Neuregelung des Mikrozensus ab 2020 und die Umstellung auf den Zensus 2022 bietet eine Sonderseite im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.

Weitere Informationen:

Weitere Ergebnisse zum Rauchverhalten gibt es im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes sowie im Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

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