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Pressemitteilung Nr. 039 vom 06.02.2014: Fleischproduktion im Jahr 2013 leicht gestiegen

K O R R E K T U R in der Tabelle unter Tierart: Bullen

WIESBADEN – Knapp 8,1 Millionen Tonnen Fleisch wurden im Jahr 2013 in den gewerblichen Schlachtbetrieben Deutschlands produziert. Im Vergleich mit dem Vorjahr war dies ein Zuwachs um 0,4 % (+ 35 900 Tonnen). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist der Anstieg in der gewerblichen Fleischproduktion vor allem auf den Zuwachs im Geflügel- sowie im Schweinefleischsektor zurückzuführen.

Die Anzahl der geschlachteten Schweine stieg um 0,7 % (+ 411 500 Tiere) auf 58,6 Millionen Schweine. Die aus gewerblichen Schlachtungen erzeugte Schweinefleischmenge von knapp 5,5 Millionen Tonnen übertraf das Vorjahresergebnis um 0,6 % (+ 34 900 Tonnen), erreichte aber nicht den Höchstwert aus dem Jahr 2011 (5,6 Millionen Tonnen; 59,6 Millionen Schweine).

Im Jahr 2013 stieg die Geflügelfleischerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 28 700 Tonnen (+ 2,0 %) auf knapp 1,5 Millionen Tonnen. Dabei entfielen auf Jungmasthühnerfleisch 910 200 Tonnen. Hier lag der Produktionszuwachs bei 5,4 % oder 46 700 Tonnen. Seit über 20 Jahren wächst die Geflügelfleischerzeugung nahezu stetig. Einzige Ausnahme war das Jahr 2006, als aufgrund der Geflügelgrippe die Geflügelfleischerzeugung geringer ausfiel als 2005. Seit 1991 hat sich die Produktion fast verdreifacht.

Das Aufkommen an Schlachtrindern lag im Jahr 2013 mit 3,5 Millionen Tieren deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (– 3,4 %; – 122 100 Tiere). Da das durchschnittliche Schlachtgewicht der Rinder im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Kilogramm je Rind höher lag, fiel der Rückgang der Rindfleischproduktion geringer aus. Produziert wurde eine Schlachtmenge von 1,1 Millionen Tonnen Rindfleisch (– 2,4 %; – 26 800 Tonnen).

Im vergangenen Jahr wurden knapp 20 000 Tonnen Schaf- und Lammfleisch gewerblich erzeugt, 2,5 % weniger als im Vorjahr. Die Produzenten von Ziegen- und Pferdefleisch erzielten eine Schlachtmenge von knapp 3 100 Tonnen (– 12,9 %).

Gewerbliche Schlachtungen im Jahr 2013 – vorläufige Ergebnisse
TierartEinheit201220131

Veränderung gegenüber Vorjahr

in %

 1vorläufige Ergebnisse.
2Angabe der Tiere nicht sinnvoll.
Schweine1 000 Tiere58 213,158 624,60,7
1 000 t5 459,65 494,40,6
Rinder insgesamt1 000 Tiere3 617,03 494,9– 3,4
1 000 t1 135,41 108,6– 2,4
davon: 
Kälber1 000 Tiere339,9314,9– 7,4
1 000 t46,544,3– 4,9
Jungrinder1 000 Tiere64,760,0– 21,3
1 000 t10,28,1– 20,7
Färsen1 000 Tiere485,8472,0– 2,8
1 000 t143,0139,3– 2,6
Kühe1 000 Tiere1 281,41 220,5– 4,8
1 000 t387,5367,7– 5,1
Ochsen1 000 Tiere24,023,3– 2,6
1 000 t8,07,7– 3,0
Bullen1 000 Tiere1 421,21 413,3– 0,6
1 000 t540,2541,60,3
Schafe insgesamt1 000 Tiere1 021,61 001,2– 2,0
1 000 t20,520,0– 2,5
davon: 
Lämmer1 000 Tiere890,4884,3– 0,7
1 000 t16,516,4– 0,8
Übrige Schafe1 000 Tiere131,3116,9– 10,9
1 000 t4,03,6– 9,7
Ziegen1 000 Tiere24,621,3– 13,6
1 000 t0,40,4– 13,6
Pferde1 000 Tiere11,810,3– 12,8
1 000 t3,12,7– 12,8
Zusammen11 000 t6 618,9 6 626,10,1
Geflügel1 000 Tiere691 627,2701 802,01,5
1 000 t1 427,71 456,52,0
  darunter: 
     Jungmasthühner1 000 Tiere596 050,7613 370,22,9
1 000 t863,5910,25,4
     Enten1 000 Tiere25 456,219 759,2– 22,4
1 000 t57,644,8– 22,2

     Truthühner

     

1 000 Tiere37 692,036 689,3– 2,7
1 000 t464,2458,1– 1,3
Insgesamt21 000 t8 046,78 082,60,4

Eine ausführliche Analyse finden Sie im Themenbereich „Tierische Erzeugung". Zeitreihen über die Schlachtungs- und Schlachtgewichtsstatistik können über die Tabellen Geschlachtete Tiere, Schlachtmenge (41331-0004) und Schlachtmenge in Geflügelschlachtereien (41322-0002) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Weitere Auskünfte gibt:
Marco Stoffels,
Telefon: +49 611 75 8605,
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