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Pressemitteilung Nr. 291 vom 24.08.2016: Ausführliche Ergeb­nisse zur Wirt­schafts­leistung im 2. Quartal 2016

WIESBADEN – Die deutsche Wirtschaft hat ihren Wachstumskurs mit etwas abgeschwächtem Tempo fortgesetzt: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner Schnellmeldung am 12. August 2016 mitgeteilt hatte, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2016 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,4 % höher als im ersten Quartal 2016. Zum Jahresbeginn 2016 hatte es einen kräftigen Anstieg des BIP von 0,7 % gegeben.


 

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
(saison- und kalenderbereinigte Werte nach Census X-12-ARIMA)
Veränderung gegenüber dem Vorquartal in Prozent:
201420152016
1. Vj2. Vj3. Vj4. Vj1. Vj2. Vj3. Vj4. Vj1. Vj2. Vj
0,6–  0,10,30,80,20,50,20,40,70,4

Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts kamen die positiven Impulse im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) vor allem vom Außenbeitrag. Insgesamt wurden vorläufigen Berechnungen zufolge 1,2 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland exportiert als im ersten Quartal 2016. Die Importe gingen im selben Zeitraum um 0,1 % zurück. Dadurch kam vom Außenbeitrag – also der Differenz aus Exporten und Importen – mit + 0,6 Prozentpunkten rechnerisch der größte Impuls zum BIP-Wachstum im Berichtszeitraum. 

Aus dem Inland kamen gemischte Signale. Die privaten Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben geringfügig um 0,2 %, die staatlichen Konsumausgaben waren um 0,6 % höher als im Vorquartal. Dagegen gingen die Investitionen im Vergleich zum ersten Quartal zurück: In Ausrüstungen wurden 2,4 % und in Bauten 1,6 % weniger investiert als im ersten Quartal 2016. Zusätzlich gab es einen leichten Vorratsabbau, der sich ebenfalls negativ auf das BIP-Wachstum auswirkte (– 0,1 Prozentpunkte). Insgesamt sank die inländische Verwendung im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres leicht, wodurch das Wirtschaftswachstum rechnerisch um – 0,2 Prozentpunkte gedämpft wurde. 

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den Vorjahresvergleich: 

Im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum erhöht: Das preisbereinigte BIP stieg im zweiten Quartal 2016 um 3,1 % und damit so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr. Allerdings gab es vor allem aufgrund der Lage der Feiertage im Berichtsquartal drei Arbeitstage mehr als ein Jahr zuvor und dadurch einen außergewöhnlich starken Kalendereffekt. Entsprechend lag die kalenderbereinigte Wachstumsrate des preisbereinigten BIP im zweiten Quartal 2016 mit 1,8 % knapp unter der des ersten Quartals 2016 mit 1,9 % (unbereinigt 1,5 %).

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet (Ursprungswerte)
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent:
201420152016
1. Vj2. Vj3. Vj4. Vj1. Vj2. Vj3. Vj4. Vj1. Vj2. Vj
2,60,91,21,71,31,81,82,11,53,1

Die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2016 wurde von 43,5 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 529 000 Personen oder 1,2 % mehr als ein Jahr zuvor (siehe Pressemitteilung 286/16 vom 18. August 2016). 

Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität der Erwerbstätigen – gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Stunde – ging vorläufigen Berechnungen zufolge gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % zurück, während sie je Erwerbstätigen um 1,9 % anstieg. 

Auch im Vorjahresvergleich kamen im zweiten Quartal 2016 vom Außenhandel Wachstumsimpulse: Es wurden preisbereinigt 4,9 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als vor einem Jahr. Die Importe stiegen im selben Zeitraum mit + 4,5 % nicht ganz so stark. Dadurch ergibt sich für den Außenbeitrag als Saldo zwischen Exporten und Importen im Vergleich zum Vorjahr ein rechnerischer Wachstumsbeitrag zum BIP von + 0,6 Prozentpunkten. 

Aus dem Inland kamen im längerfristigen Vergleich zum Vorjahr ebenfalls positive Impulse: Die privaten Konsumausgaben stiegen um 2,4 %, die staatlichen Konsumausgaben sogar um 3,9 %. Auch die Investitionen legten zu: In Ausrüstungen – darunter fallen hauptsächlich Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – wurde preisbereinigt 4,4 % mehr investiert als im zweiten Quartal 2015. Die Investitionen in Bauten stiegen um 5,1 %, wobei insbesondere in den Wohnungsbau mehr investiert wurde als ein Jahr zuvor. Lediglich der Vorratsabbau bremste das BIP-Wachstum (– 0,4 Prozentpunkte). 

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts war die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Vorjahresvergleich in allen Wirtschaftsbereichen höher als ein Jahr zuvor: Die größten Zuwachsraten gab es im Baugewerbe (+ 5,2 %), im Verarbeitenden Gewerbe (+ 4,6 %) und bei den Unternehmensdienstleistern (+ 4,5 %). Insgesamt war die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche um 3,2 % höher als im zweiten Quartal 2015. 

In jeweiligen Preisen gerechnet war das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2016 um 4,6 % und das Bruttonationaleinkommen um 4,7 % höher als im zweiten Quartal 2015. Das Volkseinkommen nahm insgesamt um 5,3 % zu, wobei die Unternehmens- und Vermögenseinkommen den ersten vorläufigen Berechnungen zufolge mit + 9,8 % sehr viel stärker zulegten als das Arbeitnehmerentgelt (+ 3,4 %). Die Bruttolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer lagen um 3,5 %, die Nettolöhne und -gehälter um 3,7 % über dem Niveau des zweiten Quartals 2015. Im Durchschnitt je Arbeitnehmer stiegen die Löhne und Gehälter weniger stark (brutto um 2,1 % und netto um 2,3 %), da auch die Anzahl der Arbeitnehmer im Vergleich zum Vorjahresquartal zunahm (+ 1,4 %). Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte erhöhte sich um 3,0 % und damit etwas stärker als die privaten Konsumausgaben in jeweiligen Preisen (+ 2,8 %). 

Neben der erstmaligen Berechnung des zweiten Quartals 2016 hat das Statistische Bundesamt die bisher veröffentlichten Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für die letzten vier Jahre (ab 2012) sowie das erste Quartal 2016 – wie jedes Jahr im August – überarbeitet und, soweit erforderlich, revidiert. 

Wie bereits in der Schnellmeldung vom 12. August 2016 berichtet, ergaben sich dabei geringfügige Korrekturen für die Veränderungsraten des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts. In einzelnen Komponenten des BIP kam es aber zum Teil zu deutlichen Änderungen. Darüber hinaus kann es wie üblich bei saison- und kalenderbereinigten Reihen zu geänderten Ergebnissen in der gesamten Zeitreihe ab 1991 kommen.

Bruttoinlandsprodukt
 UrsprungswerteWerte nach Census X-12-ARIMA,
preisbereinigt, verkettet
In jeweiligen PreisenPreisbereinigt, verkettetSaison- und kalenderbereinigtKalenderbereinigt
Mrd. EUR% 12010 = 100% 12010 = 100% 2% 1 3
1 Veränderung gegenüber dem Vorjahr beziehungsweise Vorjahresquartal in %.
2 Veränderung gegenüber dem Vorjahr beziehungsweise Vorquartal in %.
3 Für Jahre sind die kalenderbereinigten Werte gleich den saison- und kalenderbereinigten Werten (ausgenommen Rundungsdifferenzen).
Vj = Vierteljahr
20122 758,26 2,0104,17 0,5104,22 0,7 0,7
20132 826,24 2,5104,68 0,5104,84 0,6 0,6
20142 923,93 3,5106,35 1,6106,51 1,6 1,6
20153 032,82 3,7108,18 1,7108,09 1,5 1,5
20121. Vj682,73 3,0104,40 1,6104,17 0,4 1,1
2. Vj678,15 1,8103,14 0,4104,26 0,1 0,9
3. Vj701,30 1,8105,96 0,2104,47 0,2 0,7
4. Vj696,08 1,6103,19–  0,1103,97–  0,5 0,1
20131. Vj685,46 0,4102,87–  1,5103,79–  0,2–  0,3
2. Vj698,33 3,0104,04 0,9104,74 0,9 0,5
3. Vj723,16 3,1107,19 1,2105,21 0,4 0,7
4. Vj719,29 3,3104,60 1,4105,60 0,4 1,5
20141. Vj716,38 4,5105,55 2,6106,23 0,6 2,4
2. Vj718,53 2,9105,02 0,9106,12–  0,1 1,3
3. Vj744,38 2,9108,43 1,2106,42 0,3 1,1
4. Vj744,64 3,5106,38 1,7107,26 0,8 1,6
20151. Vj739,41 3,2106,89 1,3107,44 0,2 1,2
2. Vj745,99 3,8106,89 1,8108,00 0,5 1,8
3. Vj771,66 3,7110,35 1,8108,26 0,2 1,7
4. Vj775,76 4,2108,59 2,1108,65 0,4 1,3
20161. Vj763,18 3,2108,50 1,5109,42 0,7 1,9
2. Vj780,34 4,6110,22 3,1109,87 0,4 1,8

 

Verwendung des Bruttoinlandsprodukts
Ursprungswerte
 20122013201420152016
1. Vj2. Vj
In jeweiligen Preisen
Milliarden Euro
Konsumausgaben2 057,7422 107,8882 155,4142 219,674 547,386 568,428
Private Konsumausgaben1 538,0291 565,6561 594,3611 635,974 398,490 419,047
Konsumausgaben des Staates 519,713 542,232 561,053 583,700 148,896 149,381
Bruttoinvestitionen 532,531 549,961 577,789 583,607 157,283 139,775
Bruttoanlageinvestitionen 554,746 557,119 585,147 603,820 142,066 160,844
Ausrüstungsinvestitionen 183,821 180,489 191,461 200,179 47,159 51,513
Bauinvestitionen 273,006 277,164 288,702 295,021 67,588 81,547
Sonstige Anlagen 97,919 99,466 104,984 108,620 27,319 27,784
Inländische Verwendung2 590,2732 657,8492 733,2032 803,281 704,669 708,203
Exporte1 268,3181 284,7441 334,8331 418,789 347,005 367,178
Importe1 100,3311 116,3531 144,1061 189,250 288,494 295,041
Bruttoinlandsprodukt2 758,2602 826,2402 923,9303 032,820 763,180 780,340
Preisbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
Konsumausgaben 1,3 0,9 1,0 2,2 2,4 2,8
Private Konsumausgaben 1,3 0,7 0,9 2,0 1,7 2,4
Konsumausgaben des Staates 1,1 1,2 1,2 2,7 4,4 3,9
Bruttoinvestitionen–  8,2 1,3 3,2–  0,6 1,1 2,9
Bruttoanlageinvestitionen–  0,7–  1,1 3,4 1,7 2,9 4,4
Ausrüstungsinvestitionen–  3,2–  2,1 5,5 3,7 4,0 4,4
Bauinvestitionen 0,5–  1,1 1,9 0,3 2,4 5,1
Sonstige Anlagen 1,1 0,6 4,0 1,9 2,4 2,7
Inländische Verwendung–  0,8 0,9 1,4 1,6 2,1 2,8
Exporte 2,8 1,9 4,1 5,2 1,6 4,9
Importe–  0,1 3,1 4,0 5,5 3,1 4,5
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,5 0,5 1,6 1,7 1,5 3,1
nachrichtlich:
BIP je Erwerbstätigen–  0,7–  0,1 0,8 0,8 0,2 1,9
BIP je Erwerbstätigenstunde 0,6 0,8 0,4 0,8 1,3–  0,2
Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in %-Punkten
Konsumausgaben 0,9 0,6 0,7 1,6 1,7 2,0
Private Konsumausgaben 0,7 0,4 0,5 1,1 0,9 1,3
Konsumausgaben des Staates 0,2 0,2 0,2 0,5 0,8 0,7
Bruttoinvestitionen–  1,7 0,2 0,6–  0,1 0,2 0,5
Bruttoanlageinvestitionen–  0,1–  0,2 0,7 0,3 0,5 0,9
Ausrüstungsinvestitionen–  0,2–  0,1 0,4 0,2 0,2 0,3
Bauinvestitionen 0,1–  0,1 0,2 0,0 0,2 0,5
Sonstige Anlagen 0,0 0,0 0,1 0,1 0,1 0,1
Vorratsveränderungen und Ähnliches–  1,6 0,5–  0,1–  0,5–  0,3–  0,4
Inländische Verwendung–  0,8 0,9 1,3 1,5 2,0 2,6
Außenbeitrag 1,3–  0,4 0,3 0,2–  0,5 0,6

 

Verwendung des Bruttoinlandsprodukts
Saison- und kalenderbereinigte Werte nach Census-X-12 ARIMA 
  20152016
1. Vj2. Vj3. Vj4. Vj1. Vj2. Vj
1 Nur saisonbereinigt.
In jeweiligen Preisen
Milliarden Euro
Konsumausgaben 547,492 553,510 557,292 561,922 565,300 568,954
Private Konsumausgaben 404,632 408,338 410,742 412,803 413,851 415,942
Konsumausgaben des Staates 142,860 145,172 146,550 149,119 151,449 153,012
Bruttoinvestitionen 145,249 142,767 144,519 149,021 149,083 147,306
Bruttoanlageinvestitionen 149,128 149,619 150,248 153,372 156,378 154,706
Ausrüstungsinvestitionen 48,655 49,637 49,973 51,099 51,762 50,571
Bauinvestitionen 73,648 72,958 73,000 74,777 76,782 76,017
Sonstige Anlagen 26,825 27,024 27,275 27,496 27,834 28,118
Inländische Verwendung 692,741 696,277 701,811 710,943 714,383 716,260
Exporte 348,900 357,639 356,320 352,562 355,407 358,474
Importe 293,954 297,982 298,534 296,599 295,512 294,707
Bruttoinlandsprodukt 747,687 755,934 759,597 766,906 774,278 780,027
Preisbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorquartal in %
Konsumausgaben 0,4 0,6 0,6 0,6 0,6 0,3
Private Konsumausgaben 0,4 0,4 0,6 0,4 0,3 0,2
Konsumausgaben des Staates 0,4 1,0 0,7 1,2 1,3 0,6
Bruttoinvestitionen–  0,0–  2,5 1,4 2,5 0,1–  2,1
Bruttoanlageinvestitionen 0,5 0,1 0,1 1,7 1,7–  1,5
Ausrüstungsinvestitionen–  0,1 1,8 0,4 1,8 1,2–  2,4
Bauinvestitionen 0,9–  1,3–  0,3 2,0 2,3–  1,6
Sonstige Anlagen 0,8 0,4 0,6 0,4 0,9 0,7
Inländische Verwendung 0,3–  0,0 0,8 1,0 0,5–  0,2
Exporte 1,0 1,6–  0,0–  0,7 1,6 1,2
Importe 1,4 0,4 1,1 0,6 1,3–  0,1
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,2 0,5 0,2 0,4 0,7 0,4
nachrichtlich:
BIP je Erwerbstätigen –  0,1 0,2–  0,0 0,0 0,4 0,1
BIP je Erwerbstätigenstunde 1 0,1 0,4 0,1–  0,3 1,1–  1,1
Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in %-Punkten
Konsumausgaben 0,3 0,4 0,4 0,4 0,4 0,2
Private Konsumausgaben 0,2 0,2 0,3 0,2 0,2 0,1
Konsumausgaben des Staates 0,1 0,2 0,1 0,2 0,3 0,1
Bruttoinvestitionen 0,0–  0,5 0,3 0,5 0,0–  0,4
Bruttoanlageinvestitionen 0,1 0,0 0,0 0,3 0,3–  0,3
Ausrüstungsinvestitionen 0,0 0,1 0,0 0,1 0,1–  0,2
Bauinvestitionen 0,1–  0,1 0,0 0,2 0,2–  0,2
Sonstige Anlagen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorratsveränderungen und Ähnliches–  0,1–  0,5 0,3 0,1–  0,3–  0,1
Inländische Verwendung 0,3 0,0 0,7 0,9 0,5–  0,2
Außenbeitrag–  0,1 0,6–  0,5–  0,6 0,3 0,6

  

Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen
 20122013201420152016
1. Vj2. Vj
In jeweiligen Preisen
Milliarden Euro
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 19,388 24,005 20,436 17,351 4,267 4,534
Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe 650,111 654,188 685,143 707,459 177,198 184,481
darunter:
Verarbeitendes Gewerbe 563,279 572,186 604,487 622,608 154,320 164,190
Baugewerbe 110,962 113,247 118,196 124,755 26,547 34,288
Handel, Verkehr, Gastgewerbe 386,919 395,395 413,879 430,167 102,888 113,488
Information und Kommunikation 116,418 120,539 125,372 131,632 34,256 33,318
Finanz- und Versicherungsdienstleister 108,418 109,293 109,951 110,930 27,529 27,688
Grundstücks- und Wohnungswesen 278,631 286,891 285,979 297,278 77,017 76,367
Unternehmensdienstleister 264,606 276,838 289,623 303,258 78,704 76,863
Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit 442,779 459,011 476,643 497,154 128,340 125,865
Sonstige Dienstleister 100,364 103,221 106,046 109,678 28,115 27,659
Bruttowertschöpfung insgesamt2 478,5962 542,6282 631,2682 729,662 684,861 704,551
Preisbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei–  0,8 4,0–  12,5–  3,2 1,2 1,4
Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe–  0,3–  0,4 5,0 1,6 0,9 3,9
darunter: 
Verarbeitendes Gewerbe–  2,2 0,1 5,5 1,3 1,1 4,6
Baugewerbe–  1,1–  2,3 1,4–  0,2 1,0 5,2
Handel, Verkehr, Gastgewerbe 2,9–  0,7 0,4 1,9 1,2 3,8
Information und Kommunikation 4,2 3,8 4,8 2,5 2,4 2,9
Finanz- und Versicherungsdienstleister 0,9 9,7–  4,8 0,7 1,5 1,8
Grundstücks- und Wohnungswesen–  1,9 1,7–  1,5 0,9 0,5 0,8
Unternehmensdienstleister 1,2 0,5 2,4 2,3 2,3 4,5
Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit 0,7 0,1 0,7 2,0 1,6 2,4
Sonstige Dienstleister–  0,5–  1,7–  0,5 0,3 0,2 2,1
Bruttowertschöpfung insgesamt 0,6 0,5 1,5 1,6 1,2 3,2

 

Verteilung des Bruttonationaleinkommens
 20122013201420152016
1. Vj2. Vj
In jeweiligen Preisen
Milliarden Euro
Bruttonationaleinkommen2 822,9472 893,9302 988,9433 098,834 783,431 783,932
Volkseinkommen2 054,5482 107,7672 179,5382 263,202 570,065 571,136
Arbeitnehmerentgelt1 391,2041 430,0401 485,4501 539,852 373,125 390,048
Unternehmens- und Vermögenseinkommen 663,344 677,727 694,088 723,350 196,940 181,088
Bruttolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer1 133,0201 167,5191 212,9861 260,618 304,988 319,416
Nettolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer 756,840 778,429 807,118 836,563 201,837 207,551
nachrichtlich:
Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte1 647,6771 672,4781 710,1491 763,082 446,066 450,511
Sparquote (in %) 9,3 9,0 9,4 9,7 13,0 9,4
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
Bruttonationaleinkommen 1,9 2,5 3,3 3,7 3,4 4,7
Volkseinkommen 1,3 2,6 3,4 3,8 3,3 5,3
Arbeitnehmerentgelt 3,8 2,8 3,9 3,7 4,1 3,4
Unternehmens- und Vermögenseinkommen–  3,6 2,2 2,4 4,2 1,9 9,8
Bruttolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer 4,1 3,0 3,9 3,9 4,4 3,5
Nettolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer 3,8 2,9 3,7 3,6 4,2 3,7
nachrichtlich:
Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte 2,4 1,5 2,3 3,1 2,3 3,0

Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen können auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamts abgerufen werden. In der Fachserie 18 „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen“, Reihe 1.2 "Vierteljahresergebnisse" sowie Reihe 1.3 "Saisonbereinigte Vierteljahresergebnisse nach Census X-12-ARIMA und BV 4.1" stehen tiefer gegliederte Ergebnisse zur Verfügung. Diese und weitere Veröffentlichungen sowie ein ausführlicher Qualitätsbericht für die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen sind im Bereich Publikationen erhältlich.

Basisdaten und lange Zeitreihen können unter den Tabellen Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen des Bundes (81000) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Weitere Auskünfte gibt:
VGR-Infoteam,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 26 26,
Kontaktformular 

Weiteres

Ergebnisse und weiterführende Informationen liegen im Themenbereich Volkwirtschaftliche Gesamtrechnungen vor.


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