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Pressemitteilung Nr. 128 vom 12.04.2017: 1,1 % weniger neue Ausbildungs­verträge im Jahr 2016

WIESBADEN – Im Jahr 2016 haben nach vorläufigen Ergebnissen rund 510 900 Jugendliche in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 5 700 Verträge oder 1,1 % weniger als im Jahr 2015. 

Dieser schon in den Vorjahren rückläufige Trend ist maßgeblich auf die demografische Entwicklung in der für die duale Ausbildung typischen Altersgruppe sowie auf eine höhere Studierneigung bei den Schulabsolventinnen und -absolventen mit Hochschulreife zurückzuführen. 

Im größten Ausbildungsbereich Industrie und Handel, zu dem auch die Ausbildungsberufe von Banken und Versicherungen gehören, wurden im Jahr 2016 insgesamt 2,0 % weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Im kleinsten Ausbildungsbereich – der Hauswirtschaft – und im Ausbildungsbereich Landwirtschaft sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ebenfalls. In den übrigen Ausbildungsbereichen (Handwerk, Freie Berufe und Öffentlicher Dienst) stieg hingegen die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge. 

Insgesamt befanden sich am 31. Dezember 2016 nach vorläufigen Ergebnissen etwa 1,3 Millionen Jugendliche in einer Ausbildung im dualen System. Das waren 1,0 % oder 13 900 weniger als im Jahr 2015.

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und Auszubildende 2016 1 
 Ausbildungsbereich / Länder Neu
abgeschlossene
Ausbildungs-
verträge
Veränderung
gegenüber
dem Vorjahr in %
Auszubildende
am 31.12.
Veränderung
gegenüber
dem Vorjahr in %
AnzahlAnzahl
Abweichungen in den Summen sind rundungsbedingt.
1 Vorläufige Ergebnisse.
2 Die Meldungen liegen teilweise noch nicht vor, es wurden daher Schätzungen verwendet.
3 Die Meldungen liegen teilweise noch nicht vor, es wurden daher Daten des Vorjahres verwendet.
Nach Ausbildungsbereichen
Industrie und Handel302 500– 2,0776 100– 1,8
Handwerk137 500 0,3360 900– 0,2
Landwirtschaft13 200– 1,533 300– 0,7
Öffentlicher Dienst13 200 1,637 300 3,4
Freie Berufe42 300 0,5109 500 0,2
Hauswirtschaft2 100– 4,15 900– 4,2
Insgesamt510 900– 1,11 323 100– 1,0
Nach Ländern
Baden-Württemberg73 700– 0,3189 800– 0,1
Bayern92 300– 0,1240 400 0,1
Berlin 215 700– 1,238 400– 2,5
Brandenburg10 000– 1,925 900– 0,5
Bremen 25 500– 0,314 300– 3,5
Hamburg12 800– 1,131 400– 1,1
Hessen36 000– 2,094 100– 1,7
Mecklenburg-Vorpommern7 700– 1,218 900– 1,7
Niedersachsen 353 900– 1,4141 900– 1,0
Nordrhein-Westfalen 2113 500– 2,1296 300– 2,4
Rheinland-Pfalz25 200– 1,865 900– 1,7
Saarland6 500– 2,416 900– 2,2
Sachsen18 300– 0,348 200 1,6
Sachsen-Anhalt10 400 0,326 800– 1,0
Schleswig-Holstein19 500 0,648 700 0,1
Thüringen9 800– 2,125 400– 1,0
nachrichtlich:
Früheres Bundesgebiet439 100– 1,11 139 600– 1,1
Neue Länder und Berlin71 800– 1,0183 500– 0,7

Weitere Auskünfte gibt:
Dr. Meike Vollmar,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 42 19,
Kontaktformular

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