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Pressemitteilung Nr. 181 vom 01.06.2017: Hohe Muschelerträge lassen Aquakultur­erzeugung 2016 steigen

WIESBADEN – Im Jahr 2016 erzeugten die rund 3 000 Aquakulturbetriebe in Deutschland etwa 32 400 Tonnen Fische, Muscheln und andere Aquakulturprodukte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiterhin mitteilt, stieg damit die Aquakultur-Gesamterzeugung gegenüber dem Vorjahr um knapp 5 500 Tonnen oder 20,3 %. Der starke Zuwachs basiert vor allem auf hohen Muschelerträgen. Hier wurden mit 13 100 Tonnen rund 5 200 Tonnen mehr erzeugt als 2015 (+ 65,4 %). Aufgrund natürlicher Bedingungen können die Muschelerträge  von Jahr zu Jahr erheblich schwanken. 

Bei der Fischerzeugung gab es einen leichten Anstieg von 1,5 % (+ 284 Tonnen) auf 19 200 Tonnen. Über die Hälfte der Menge stammte aus der Erzeugung in Becken, Fließkanälen und Forellenteichen mit rund 10 600 Tonnen. Die Erzeugung in anderen Teichen kam auf knapp 6 000 Tonnen. 

Die bedeutendsten Fischarten sind die Regenbogenforelle und der Gemeine Karpfen. Vom Gemeinen Karpfen wurden rund 5 200 Tonnen (+ 322 Tonnen) erzeugt, dies entspricht einer Steigerung von 6,5 %. Die erzeugte Menge  an Regenbogenforellen (ohne Lachsforellen) blieb hingegen mit etwa 7 000 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert. Vom Bachsaibling wurden rund 150 Tonnen mehr erzeugt, dies entspricht einem Zuwachs von 35,3 % im Vergleich zu 2015. 

Die Erzeugung von Rogen und Kaviar blieb weitestgehend unverändert im Vergleich zum Vorjahr mit einem Zuwachs von 1,6 % auf 80 Tonnen (+ 1,3 Tonnen). 

 

Erzeugung in Aquakulturbetrieben 2016
 BetriebeMenge
AnzahlTonnen
Erzeugung in Aquakultur insgesamt2 95732 417
und zwar:
Fische2 93519 238
und zwar:
Gemeiner Karpfen1 9555 238
Regenbogenforelle (ohne Lachsforelle)1 1697 039
Bachsaibling171574
Muscheln1113 077
Rogen/Kaviar3880

Methodischer Hinweis:
Ab dem Berichtsjahr 2015 wurden in der Aquakulturstatistik Erfassungsgrenzen eingeführt. Es werden nur noch Betriebe befragt, die über bestimmte Aquakulturanlagen oder gewisse Mindestgrößen ihrer Anlagen verfügen. Durch die damit einhergehende Beschränkung des Berichtskreises werden kleinere Aquakulturbetriebe von der Auskunftspflicht entlastet. Folglich wird eine Vielzahl kleiner Betriebe, die nur in sehr geringem Umfang zur Gesamterzeugung in Aquakultur beitragen, in der Erhebung nicht mehr berücksichtigt. Insbesondere die Zahl der Betriebe ist daher nicht mehr mit Ergebnissen vorangegangener Jahre (vor 2015) vergleichbar. Eine ausführliche Beschreibung befindet sich in der Fachserie 3, Reihe 4.6 – 2015.

Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zur Erhebung über die Erzeugung von Aquakulturbetrieben finden Sie in unserer Datenbank GENESIS-Online.

Weitere Auskünfte gibt:
Julia Heuser,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 83 86
Kontaktformular

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Ergebnisse und weiterführende Informationen liegen im Themenbereich Fischerei vor.


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