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Pressemitteilung Nr. 196 vom 13.06.2017: Abfallaufkommen in Deutschland stagniert

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WIESBADEN – Das Abfallaufkommen in Deutschland betrug im Jahr 2015 nach vorläufigen Ergebnissen 402,2 Millionen Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiterhin mitteilt, blieb die Abfallmenge mit einem Anstieg von 0,3 % gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant (2014: 401,0 Millionen Tonnen). 

Mit 52,0 % (209,0 Millionen Tonnen) bildeten die Bau- und Abbruchabfälle etwa die Hälfte des Gesamtaufkommens, gefolgt von den übrigen Abfällen (insbesondere aus Produktion und Gewerbe) mit 14,7 % (59,2 Millionen Tonnen) und den Siedlungsabfällen mit 12,8 % (51,6 Millionen Tonnen). Auf Sekundärabfälle, die schon einmal in einer Anlage behandelt wurden, entfielen 12,7 % (51,0 Millionen Tonnen). 7,8 % (31,4 Millionen Tonnen) machten Abfälle aus der Gewinnung und Behandlung von Bodenschätzen aus. 

317,7 Millionen Tonnen aller Abfälle wurden im Jahr 2015 verwertet, das entspricht einer Verwertungsquote von 79,0 %. Die meisten Abfälle davon (274,6 Millionen Tonnen) wurden recycelt, also stofflich verwertet. Nur ein geringer Anteil des Abfalls wurde auf Deponien entsorgt – die Ablagerungsquote betrug 17,8 %. Am geringsten ist diese Rate bei den Siedlungsabfällen mit 0,2 %.

Weitere Auskünfte gibt:
Dr. Isabella Mehlin,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 85 17,
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Ergebnisse und weiterführende Informationen liegen im Themenbereich Abfallwirtschaft vor.


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