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Pressemitteilung Nr. 427 vom 28.11.2017: Zahl der Studierenden steigt im Wintersemester 2017/2018 erneut an

WIESBADEN – Im Wintersemester 2017/2018 sind so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren 2 847 800 Studentinnen und Studenten im aktuellen Wintersemester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2016/2017 um 40 800 (+ 1,5 %). 

1 785 300 (62,7 %) Studierende waren an Universitäten einschließlich Pädagogischen und Theologischen Hochschulen eingeschrieben. Fachhochschulen ohne Verwaltungsfachhochschulen hatten mit 982 400 Studierenden einen Anteil von 34,5 %. An Verwaltungsfachhochschulen studierten im Wintersemester 2017/2018 rund 43 700 Studentinnen und Studenten (1,5 %), 36 500 (1,3 %) an den Kunsthochschulen. 

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Studienjahr 2017 (Sommersemester 2017und Wintersemester 2017/18) erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, ist gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 % auf 509 400 gesunken. Dabei lag der Rückgang an den Universitäten bei 1,6 % und an den Kunsthochschulen bei 1,2 %. Demgegenüber gab es an Fachhochschulen (+ 0,6 %) und Verwaltungsfachhochschulen (+ 24,9 %) einen Zuwachs. 

Bisher liegen für vier ausgewählte technisch orientierte Studienbereiche Informationen über die Zahl der Erstsemester im Studienjahr 2017 vor. Mit 37 400 Studierenden im ersten Hochschulsemester begannen 4,1 % weniger Personen ein Studium im Studienbereich Informatik als im Vorjahr. 34 700 Studierende schrieben sich in ihrem ersten Hochschulsemester in Maschinenbau/Verfahrenstechnik ein (– 4,7 %), 16 800 in Elektrotechnik und Informationstechnik (– 0,0 %) sowie 11 200 im Bereich Bauingenieurwesen (– 1,8 %).

Studierende an deutschen Hochschulen nach Ländern
LandWintersemester 2017/20181Wintersemester 2016/2017Veränderung in %
insgesamtweiblichinsgesamtweiblichinsgesamtweiblich
1Erstes vorläufiges Ergebnis.
Baden-Württemberg363 572174 509362 339171 7230,31,6
Bayern391 511192 077378 320184 0793,54,3
Berlin187 10793 473180 23589 9653,83,9
Brandenburg49 26925 38849 20525 4210,1– 0,1
Bremen37 58418 37536 33417 2993,46,2
Hamburg107 34553 222101 06949 8886,26,7
Hessen260 184124 555250 450119 1673,94,5
Mecklenburg-Vorpommern39 13719 38338 14318 6072,64,2
Niedersachsen209 680102 221204 89599 1292,33,1
Nordrhein-Westfalen769 748367 259776 130368 826– 0,8– 0,4
Rheinland-Pfalz123 21163 109122 23062 2340,81,4
Saarland31 68216 02731 09315 2931,94,8
Sachsen111 55051 196111 49951 0240,00,3
Sachsen-Anhalt54 21226 85654 62927 001– 0,8– 0,5
Schleswig-Holstein62 24330 30259 91928 9263,94,8
Thüringen49 78624 56550 52024 803– 1,5– 1,0
Deutschland2 847 8211 382 5172 807 0101 353 3851,52,2

Weitere Ergebnisse zu Studierenden an deutschen Hochschulen sind unter Publikationen abrufbar.

Weitere Auskünfte gibt:
Olga Morlock,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 41 40,
Kontaktformular

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Ergebnisse und weiterführende Informationen liegen im Themenbereich Hochschulen vor.


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