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Pressemitteilung Nr. 144 vom 20.04.2018: Erzeugerpreise März 2018: + 1,9 % gegenüber März 2017

Erzeugerpreise gewerblicher Produkte, März 2018

  • + 0,1 % zum Vormonat
  • + 1,9 % zum Vorjahresmonat

WIESBADEN – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im März 2018 um 1,9 % höher als im März 2017. Im Februar hatte die Jahresveränderungsrate bei + 1,8 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im März gegenüber dem Vormonat geringfügig um 0,1 %. 

Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern wirkte sich im März 2018 am stärksten auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Vorleistungsgüter waren im März 2018 um 2,3 % teurer als im März 2017. Gegenüber dem Vormonat Februar stiegen diese Preise um 0,1 %. Metalle kosteten 4,0 % mehr als im März 2017, gegenüber dem Vormonat blieben diese Preise unverändert. Dabei war Walzstahl im Vorjahresvergleich um 6,4 % teurer (+ 0,5 % gegenüber Februar 2018), Betonstahl verteuerte sich sogar um 17,4 % (+ 0,3 % gegenüber Februar 2018). Chemische Grundstoffe kosteten 1,8 % mehr als ein Jahr zuvor, gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise um 0,2 %. Nur wenige Vorleistungsgüter waren billiger als ein Jahr zuvor. Hierzu gehörten Edelmetalle und deren Halbzeug, die 9,3 % weniger kosteten als im März 2017. 

Energie war im März 2018 um 2,4 % teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber Februar 2018 blieben die Energiepreise unverändert.

Die Erzeugerpreise ohne Berücksichtigung von Energie waren um 1,7 % höher als im März des Vorjahres. Gegenüber Februar 2018 stiegen sie um 0,1 %.

 

Besondere Preisentwicklungen bei Energie im März 2018
 Veränderung in % gegenüber
März 2017Februar 2018
Elektrischer Strom5,50,4
darunter:
für Weiterverteiler11,71,2
für Sondervertragskunden2,80,0
für Haushalte1,30,1
Mineralölerzeugnisse1,3– 1,3
darunter:
Leichtes Heizöl7,41,9
Bitumen aus Erdöl6,7– 1,9
Flugturbinenkraftstoff aus Leuchtöl (Kerosin)6,5– 2,9
Dieselkraftstoff1,9– 0,7
Motorenbenzin– 1,5– 2,1
Flüssiggas als Kraft- oder Brennstoff– 8,3– 9,1
Erdgas (Verteilung)0,20,1
darunter:
für Kraftwerke13,00,6
für die Industrie1,70,4
für Wiederverkäufer– 0,60,0
für Haushalte– 1,4– 0,1


Die Preise für Verbrauchsgüter waren im März 2018 um 1,4 % höher als im März 2017, im Vergleich zum Vormonat Februar stiegen sie um 0,2 %. Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 1,8 % mehr. Gegenüber dem Vormonat Februar stiegen hier die Preise um 0,3 %. Milch kostete 8,3 % mehr als im Vorjahresmonat (– 1,5 % gegenüber Februar 2018). Die Preise für Butter waren 19,4 % höher als im März 2017, sie stiegen gegenüber dem Vormonat Februar um 7,2 %. Fleisch (ohne Geflügel) war 2,1 % teurer als ein Jahr zuvor (+ 2,6 % gegenüber Februar 2018). Zucker war hingegen 23,4 % billiger als im März 2017 (– 2,9 % gegenüber Februar 2018). 

Investitionsgüter waren im März 2018 um 1,2 % teurer als im März 2017 (+ 0,2 % gegenüber Februar 2018), Gebrauchsgüter kosteten 1,3 % mehr als im Vorjahresmonat (+ 0,1 % gegenüber Februar 2018).

  

Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz)
 – Deutschland –
Jahr / Monat2010 = 100Veränderung in % gegenüber
VorjahresmonatVormonat
2017März104,33,10,0
April104,73,40,4
Mai104,52,8– 0,2
Juni104,52,40,0
Juli104,72,30,2
August104,92,60,2
September105,23,10,3
Oktober105,52,70,3
November105,62,50,1
Dezember105,82,30,2
2018Januar106,32,10,5
Februar106,21,8– 0,1
März106,31,90,1
davon:
Vorleistungsgüter106,42,30,1
Investitionsgüter106,91,20,2
Gebrauchsgüter110,91,30,1
Verbrauchsgüter112,61,40,2
Energie101,62,40,0

Methodische Hinweise:
Der Index misst die Entwicklung der Preise für die von dem Bergbau, dem Verarbeitenden Gewerbe sowie der Energie- und Wasserwirtschaft in Deutschland erzeugten und im Inland verkauften Produkte. Er stellt damit die Preisveränderungen in einer frühen Phase des Wirtschaftsprozesses dar. Erhebungsstichtag ist jeweils der 15. des Berichtsmonats.

Detaillierte Informationen bietet die Fachserie 17, Reihe 2 "Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte". Basisdaten und lange Zeitreihen können über die Tabelle Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (61241-0004) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Weitere Auskünfte gibt:
Gerda Gladis-Dörr,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 27 50,
Kontaktformular 

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Ergebnisse und weiterführende Informationen liegen im Themenbereich Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte vor.


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