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Pressemitteilung Nr. 429 vom 02.12.2016: Wärmeversorgung 2015: Abgegebene Wärme­menge um 4,7 % gestiegen

Im Jahr 2015 wurden rund 157 Terawattstunden (TWh) Wärme von den Netzbetreibern zur Verfügung gestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 4,7 % mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ging im Wesentlichen auf die gegenüber dem sehr milden Vorjahr etwas kühlere Witterung und den damit verbundenen höheren Wärmebedarf insbesondere bei den privaten Haushalten zurück. 

Mehr : Wärmeversorgung 2015: Abgegebene Wärme­menge um 4,7 % gestiegen …

IM FOKUS vom 01.12.2016

G20-Präsidentschaft: Deutschland viertgrößte Handelsnation unter den G20-Staaten

Am 1. Dezember 2016 übernimmt Deutschland offiziell die G20-Präsidentschaft von China. Einen Schwerpunkt der Präsidentschaft sollen globale Heraus­forderungen wie die Umsetzung der Agenda 2030 der UN oder der Umgang mit Flucht und Migration darstellen. Es sollen aber auch traditionelle G20-Themen wie die Welt­wirtschaft oder der Welt­handel aufgegriffen werden.

Betrachtet man den welt­weiten Außen­handel, war Deutschland im Jahr 2015 unter den G20-Staaten die viertgrößte Handels­nation: Laut Daten der UN und der Welt­handels­organisation WTO beliefen sich die deutschen Exporte und Importe von Gütern auf rund 2,4 Billionen US-Dollar. Das wichtigste Abnehmer­land deutscher Waren stellten die Vereinigten Staaten dar (Exporte: 127 Milliarden US-Dollar). Wichtigstes Lieferland war China (Importe: 103 Milliarden US-Dollar).

Die insgesamt größte Handels­nation unter den G20-Staaten war China: Im Jahr 2015 lag der Wert der Exporte und Importe bei knapp 4 Billionen US-Dollar. Danach folgten die EU, die als Staaten­verbund Mitglied der G20 ist, (3,9 Billionen US-Dollar, ohne Intra­handel der Mitglied­staaten) und die Vereinigten Staaten (3,8 Billionen US-Dollar).

Zu allen G20-Staaten können Sie ein statistisches Länder­profil mit umfassenden Informationen herunter­laden.

IM FOKUS vom 29.11.2016

Altersarmut: Frauen besonders von Grundsicherung im Alter betroffen

In der aktuellen Debatte um die gesetzliche Rente steht das Thema Alters­armut im Mittel­punkt. Im Juni 2016 erhielten in Deutsch­land insgesamt rund 1 035 000 Personen Grund­sicherung im Alter und bei Erwerbs­minderung vom Staat. 532 000 von ihnen hatten die Grenze zum Renten­alter erreicht bzw. über­schritten und bezogen somit Grund­sicherung im Alter (51 %).

Mit der Grund­sicherung im Alter unterstützt der Staat Personen, deren Rente zusammen mit eventuell weiteren Einkünften nicht ausreicht, um den Lebens­unterhalt zu bestreiten. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger dieser Leistung deutlich zugenommen: So bezogen zum Jahresende 2006 rund 371 000 Personen Grund­sicherung im Alter. Die Zahl der Grundsicherungs­empfängerinnen und -empfänger insgesamt lag bei 682 000.

Frauen benötigen im Rentenalter deutlich häufiger Unter­stützung vom Staat als Männer: Im Juni 2016 waren rund 59 % der Personen, die Grund­sicherung im Alter bezogen, Frauen. Betrachtet man alle Empfängerinnen und Empfänger von Grund­sicherung, war das Verhältnis zwischen den Geschlechtern dagegen nahezu ausge­glichen (Frauen: 52 %; Männer: 48 %).

25. Wissenschaftliches Kolloquium: Das Produktivitäts-Paradoxon

Wie lässt sich eine abgeschwächte Produktivitäts­entwicklung trotz technologischer und digitaler Innovationen erklären?

Erfahrene Expertinnen und Experten haben beim 25. Wissenschaftlichen Kolloquium über Aspekte der Produktivitäts­messung, ihre ökonomische Analyse sowie Erklärungsansätze für auffällige Entwicklungen diskutiert. Das Kolloquium wurde vom Statistischen Bundesamt gemeinsam mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 24. und 25. November 2016 im Museum Wiesbaden veranstaltet. Es bietet ein exzellentes Forum für den intensiven Dialog zwischen amtlicher Statistik und ihren Nutzer­gruppen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden.

Das Produktivitäts­paradoxon tangiert auch die Preisstatistik, deren tief gegliederte Ergebnisse in den Volkswirtschaftlichen Gesamt­rechnungen zur Deflationierung und somit zur Berechnung des preisbereinigten Bruttoinlands­produkts herangezogen werden. Der Aufsatz "Auswirkungen der Digitalisierung auf die Preisstatistik" zeigt, wie die Digitalisierung in der Preisstatistik berücksichtigt wird.

Zahl der Woche

Im Jahr 2015 reisten 1 Million Flugpassagiere von München nach Berlin-Tegel. Damit ist diese Strecke die aufkommensstärkste Flugroute im innerdeutschen Luftverkehr.

Mehr : 1 Million Flugpassagiere von München nach Berlin im Jahr 2015 …

Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige3. Quartal 201643,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)3. Quartal 20160,2 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseOktober 20160,8 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20150,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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