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Pressemitteilung Nr. 440 vom 09.12.2016: Deutsche Exporte im Oktober 2016: – 4,1 % zum Oktober 2015

Im Oktober 2016 wurden von Deutschland Waren im Wert von 101,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 82,2 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Oktober 2016 um 4,1 % niedriger als im Oktober 2015, die Importe sanken um 2,2 %. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat September 2016 um 0,5 % zu, die Importe stiegen um 1,3 %. 

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Pressemitteilung Nr. 441 vom 09.12.2016: Arbeitskosten im 3. Quartal 2016 um 2,5 % höher als im 3. Quartal 2015

Arbeitskosten je geleistete Stunde

In Deutschland sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im Zeitraum vom dritten Quartal 2015 bis zum dritten Quartal 2016 kalenderbereinigt um 2,5 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,8 %. 

Mehr : Arbeitskosten im 3. Quartal 2016 um 2,5 % höher als im 3. Quartal 2015 …

Pressemitteilung Nr. 442 vom 09.12.2016: Januar bis September 2016: 5,2 % weniger Unternehmens­insolvenzen

In den Monaten Januar bis September 2016 meldeten die deutschen Amtsgerichte 16 480 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 5,2 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag im Zeitraum Januar bis September 2016 mit 58 619 Fällen um 1,9 % niedriger als in den ersten neun Monaten 2015. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen betrug die Gesamtzahl der Insolvenzen 93 052 Fälle, das waren 2,4 % weniger als in den Monaten Januar bis September 2015.  

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Pressemitteilung Nr. 443 vom 09.12.2016: 61 % der Unternehmen in Deutschland ermöglichen mobiles Arbeiten

Dieses Foto zeigt einen Mann im Zugabteil mit einem Laptop (© Federico Rostagno - Fotolia.com)

Im Jahr 2016 ermöglichen 61 % der Unternehmen in Deutschland mobiles Arbeiten, indem sie einen Teil der Beschäftigten mit einem mobilen Internetzugang über ein tragbares Gerät (zum Beispiel Smartphone oder Tablet) ausstatten. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. In 80 % der Unternehmen, die tragbare Geräte ausgeben, können Beschäftigte auf das unternehmenseigene E-Mail-System zugreifen. Der mobile Zugang und die Abänderung von Unternehmensdokumenten sind in 44 % dieser Unternehmen möglich. In 36 % der Unternehmen mit der Möglichkeit des mobilen Arbeitens können die Beschäftigten räumlich flexibel firmeninterne Geschäftssoftware nutzen. 

Mehr : 61 % der Unternehmen in Deutschland ermöglichen mobiles Arbeiten …

IM FOKUS vom 01.12.2016

G20-Präsidentschaft: Deutschland viertgrößte Handelsnation unter den G20-Staaten

Am 1. Dezember 2016 hat Deutschland offiziell die G20-Präsidentschaft von China übernommen. Einen Schwerpunkt der Präsidentschaft sollen globale Heraus­forderungen wie die Umsetzung der Agenda 2030 der UN oder der Umgang mit Flucht und Migration darstellen. Es sollen aber auch traditionelle G20-Themen wie die Welt­wirtschaft oder der Welt­handel aufgegriffen werden.

Betrachtet man den welt­weiten Außen­handel, war Deutschland im Jahr 2015 unter den G20-Staaten die viertgrößte Handels­nation: Laut Daten der UN und der Welt­handels­organisation WTO beliefen sich die deutschen Exporte und Importe von Gütern auf rund 2,4 Billionen US-Dollar. Das wichtigste Abnehmer­land deutscher Waren stellten die Vereinigten Staaten dar (Exporte: 127 Milliarden US-Dollar). Wichtigstes Lieferland war China (Importe: 103 Milliarden US-Dollar).

Die insgesamt größte Handels­nation unter den G20-Staaten war China: Im Jahr 2015 lag der Wert der Exporte und Importe bei knapp 4 Billionen US-Dollar. Danach folgten die EU, die als Staaten­verbund Mitglied der G20 ist, (3,9 Billionen US-Dollar, ohne Intra­handel der Mitglied­staaten) und die Vereinigten Staaten (3,8 Billionen US-Dollar).

Zu allen G20-Staaten können Sie ein statistisches Länder­profil mit umfassenden Informationen herunter­laden.

IM FOKUS vom 29.11.2016

Altersarmut: Frauen besonders von Grundsicherung im Alter betroffen

In der aktuellen Debatte um die gesetzliche Rente steht das Thema Alters­armut im Mittel­punkt. Im Juni 2016 erhielten in Deutsch­land insgesamt rund 1 035 000 Personen Grund­sicherung im Alter und bei Erwerbs­minderung vom Staat. 532 000 von ihnen hatten die Grenze zum Renten­alter erreicht bzw. über­schritten und bezogen somit Grund­sicherung im Alter (51 %).

Mit der Grund­sicherung im Alter unterstützt der Staat Personen, deren Rente zusammen mit eventuell weiteren Einkünften nicht ausreicht, um den Lebens­unterhalt zu bestreiten. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger dieser Leistung deutlich zugenommen: So bezogen zum Jahresende 2006 rund 371 000 Personen Grund­sicherung im Alter. Die Zahl der Grundsicherungs­empfängerinnen und -empfänger insgesamt lag bei 682 000.

Frauen benötigen im Rentenalter deutlich häufiger Unter­stützung vom Staat als Männer: Im Juni 2016 waren rund 59 % der Personen, die Grund­sicherung im Alter bezogen, Frauen. Betrachtet man alle Empfängerinnen und Empfänger von Grund­sicherung, war das Verhältnis zwischen den Geschlechtern dagegen nahezu ausge­glichen (Frauen: 52 %; Männer: 48 %).

25. Wissenschaftliches Kolloquium: Das Produktivitäts-Paradoxon

Wie lässt sich eine abgeschwächte Produktivitäts­entwicklung trotz technologischer und digitaler Innovationen erklären?

Erfahrene Expertinnen und Experten haben beim 25. Wissenschaftlichen Kolloquium über Aspekte der Produktivitäts­messung, ihre ökonomische Analyse sowie Erklärungsansätze für auffällige Entwicklungen diskutiert. Das Kolloquium wurde vom Statistischen Bundesamt gemeinsam mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 24. und 25. November 2016 im Museum Wiesbaden veranstaltet. Es bietet ein exzellentes Forum für den intensiven Dialog zwischen amtlicher Statistik und ihren Nutzer­gruppen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden.

Das Produktivitäts­paradoxon tangiert auch die Preisstatistik, deren tief gegliederte Ergebnisse in den Volkswirtschaftlichen Gesamt­rechnungen zur Deflationierung und somit zur Berechnung des preisbereinigten Bruttoinlands­produkts herangezogen werden. Der Aufsatz "Auswirkungen der Digitalisierung auf die Preisstatistik" zeigt, wie die Digitalisierung in der Preisstatistik berücksichtigt wird.

Zahl der Woche

Im Jahr 2015 lebten in Deutschland fast 4,2 Millionen Kinder im Alter unter 6 Jahren.

Mehr : Zum Nikolaustag: Mehr als 4 Millionen Kinder unter 6 Jahren …

Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige3. Quartal 201643,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)3. Quartal 20160,2 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseOktober 20160,8 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20150,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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