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Pressemitteilung Nr. 272 vom 29.07.2015: Erwerbstätigkeit älterer Menschen nimmt zu

Im Jahr 2014 gingen in Deutschland 14 % der 65- bis 69-Jährigen einer Erwerbstätigkeit nach. 2005 waren es noch 6 % gewesen. "Die Erwerbstätigen­quote älterer Menschen hat sich in kurzer Zeit mehr als verdoppelt", sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), heute auf der Pressekonferenz "Die Generation 65+ in Deutschland". Mit zunehmendem Alter gewinnt außerdem die Selbstständigkeit als Erwerbsform an Bedeutung. Rund 39 % der 65- bis 69-jährigen Erwerbstätigen waren 2014 selbstständig oder mithelfende Familienangehörige. Bei den 60- bis 64-jährigen Erwerbstätigen lag der Anteil lediglich bei 16 %.

Mehr : Erwerbstätigkeit älterer Menschen nimmt zu …

Pressemitteilung Nr. 270 vom 29.07.2015: 2013: Trinkwasser­gebrauch bleibt konstant

Im Jahr 2013 haben die Menschen in Deutschland täglich rund 121 Liter Frischwasser für Kochen, Waschen, Duschen, Putzen und ähnliches gebraucht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland, ähnlich wie bei der letzten Erhebung im Jahr 2010, rund 3,5 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Kleingewerbe abgegeben. 

Mehr : 2013: Trinkwasser­gebrauch bleibt konstant …

IM FOKUS vom 22.07.2015

Bettenkapazitäten: Balearische Inseln für Spontanurlaub am wenigsten geeignet

In vielen Bundes­ländern haben die Sommer­ferien bereits begonnen. Wer erst jetzt auf die Suche nach einem freien Hotel­zimmer geht, wird im EU-weiten Vergleich der Regionen auf den spanischen Ferien­inseln vermutlich am schwersten fündig: Mallorca, Ibiza und die anderen Balearischen Inseln waren 2013 zu 78 % ausge­bucht, die Kanarischen Inseln zu 72 %. In Deutsch­land waren Hamburg mit 59 % und Berlin mit 57 % am stärksten ausge­lastet.

Am besten für einen spontanen Hotel­urlaub eignet sich hingegen Österreich: Im Burgenland sowie in Nieder­österreich, der Steiermark und Ober­österreich lag die Betten­auslastung 2013 zum Teil deutlich unter 15 %.

In der vorliegenden Auswertung wurden Hotels, Pensionen und Gasthöfe berücksichtigt, aber keine anderen Betriebsarten wie zum Beispiel Camping­plätze oder Ferien­wohnungen. Für das Vereinigte Königreich lagen keine Angaben vor.

IM FOKUS vom 21.07.2015

Urteil zum Betreuungs­geld: Vor allem Auswirkungen auf Westdeutschland

Das Bundes­verfassungs­gericht hat in seinem Urteil vom 21. Juli das Gesetz zum Betreuungs­geld für verfassungs­widrig erklärt. Zuletzt erhielten Eltern monatlich 150 Euro, wenn sie für ihr Kind keine früh­kindliche Betreuung in öffentlich geförderten Tages­einrichtungen oder in öffentlich geförderter Kinder­tages­pflege in An­spruch nahmen.

Im ersten Quartal 2015 wurde das Betreuungs­geld rund 455 000 Mal aus­gezahlt. Eltern in den neuen Ländern und Berlin nahmen dabei die staatliche Leistung anteilig deutlich seltener in Anspruch (29 500 Bezüge) als im früheren Bundes­gebiet (425 900 Bezüge). Auch die voraus­sichtliche Bezugs­dauer fiel in den neuen Ländern mit 15,5 Monaten wesentlich kürzer aus als im früheren Bundes­gebiet (20,0 Monate). Am kürzesten war sie mit 13,3 Monaten in Thüringen, am längsten in Bayern und Baden-Württemberg (20,6 bzw. 20,5 Monate).

Während Eltern in Ost­deutschland relativ selten Betreuungs­geld bezogen, nahmen sie für ihr Kind deutlich häufiger eine Kinder­tages­betreuung in Anspruch als Eltern in West­deutschland: Im März 2014 lag die Betreuungs­quote für Kinder unter drei Jahren in den neuen Ländern bei 52,0 %. Im früheren Bundes­gebiet waren dagegen nur 27,4 % aller Kinder unter drei Jahren in Kinder­tages­betreuung.

Zahl der Woche

Schuhe (einschließlich Schuhreparatur) waren im Jahr 2014 um 0,9 % teurer als im Vorjahr.

Mehr : 0,9 % Preis­anstieg bei Schuhen 2014: Deutsch­land leicht über dem EU-Durch­schnitt …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,6 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Call for Papers

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34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden:
Reichen Sie bitte Ihren Konferenz­beitrag bis zum 31. August 2015 ein.

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