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Einladung zur Pressekonferenz
„Qualität der Arbeit – Geld verdienen und was sonst noch zählt“

In einer Pressekonferenz am 6. September 2017 wird der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Dr. Georg Thiel, unter anderem darüber informieren, wie sich das Qualifikationsniveau der Erwerbstätigen verändert hat, wie häufig Beschäftigte von überlangen Arbeitszeiten betroffen sind und wie viel Zeit durchschnittlich mit dem Pendeln zur Arbeitsstelle verbracht wird. Weitere Themen: Wie hat sich die befristete Beschäftigung entwickelt, wie hoch sind die Befristungsquoten im europäischen Vergleich und in welchen Branchen arbeiten überdurchschnittlich viele Beschäftigte, die sich einem hohen Arbeitstempo und starken Termindruck ausgesetzt fühlen?

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Pressemitteilung Nr. 290 vom 23.08.2017: 2016: 84 200 Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

Im Jahr 2016 führten die Jugendämter in Deutschland 84 200 vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen durch (Inobhutnahmen). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 6 600 Inobhutnahmen mehr als 2015 (+ 8,5 %). Auch wenn das Plus deutlich geringer als im Vorjahr ausfiel (2015 zu 2014: + 61,6 %), hat sich damit die Zahl vorläufiger Schutzmaßnahmen seit 2013 fast verdoppelt (2013: 42 100 Inobhutnahmen). Hauptgrund für das anhaltend hohe Niveau der Inobhutnahmen sind unbegleitete Einreisen aus dem Ausland: 2016 wurden aus diesem Anlass 44 900 Schutzmaßnahmen durchgeführt, 2 600 mehr als 2015 (+ 6,2 %). 

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Pressemitteilung Nr. 291 vom 23.08.2017: Geerbtes und geschenktes Vermögen 2016 auf 108,8 Milliarden Euro gestiegen

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Die von den Finanzverwaltungen veranlagten Vermögensübertragungen aufgrund von Erbschaften und Schenkungen sind im Jahr 2016 auf 108,8 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erreichten sie nach einem Rückgang von 6,2 % im Jahr 2015 wieder den Höchststand des Jahres 2014. Die steuerpflichtigen Erwerbe insgesamt erhöhten sich im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 7,7 % auf 37,7 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahr 2014 betrug der Anstieg sogar 11,7 %. Die Erbschaft- und Schenkungsteuer wurde im Jahr 2016 auf 6,8 Milliarden Euro (+ 24,6 % gegenüber 2015) festgesetzt und stieg damit das vierte Jahr in Folge.

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IM FOKUS vom 17.08.2017

Außenhandel mit Venezuela seit 2011 um 73 % zurückgegangen

Venezuela steckt derzeit in einer schweren politischen und wirt­schaftlichen Krise, die sich auch auf den Außen­handel auswirkt. Für den deutschen Außen­handel spielt das süd­amerikanische Land allerdings nur eine unter­geordnete Rolle: Im Jahr 2016 beliefen sich die Exporte nach Venezuela auf 251 Millionen Euro, die Importe auf 143 Millionen Euro. Damit lag Venezuela in der Rang­folge der Handels­partner deutlich hinter anderen süd­amerikanischen Ländern wie Brasilien oder Argentinien.

In den vergangenen Jahren haben sich sowohl die Exporte nach als auch die Importe aus Venezuela stark rückläufig entwickelt: Im Vergleich zum Jahr 2011 fiel der Außenhandelsumsatz 2016 um 73 % geringer aus. Diese Entwicklung zeigt sich auch bei den häufigsten Handels­waren: Beispielsweise sank der Wert der ausgeführten Maschinen – dem wichtigsten Export­gut – zwischen 2011 und 2016 von 226 Millionen Euro auf 76 Millionen Euro (-66 %).

Bei den Einfuhren aus Venezuela waren mineralische Brenn­stoffe (Erdöl) das wichtigste Importgut: Allerdings ist auch der Wert der importierten Brenn­stoffe in den vergangenen fünf Jahren stark gesunken – von 564 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 96 Millionen Euro im Jahr 2016 (-83 %).

IM FOKUS vom 22.08.2017

Pendeln in Deutschland: 68 % nutzen das Auto für den Arbeitsweg

In Deutschland pendeln tagtäglich Millionen Menschen von ihrer Wohnung zur Arbeit. Dabei ist das Auto für sie das wichtigste Beförderungs­mittel: 68 % der Berufs­pendlerinnen und -pendler nutzen 2016 den PKW für den Arbeits­weg. Im Jahr 2000 hatte der Anteil mit 67 % nur gering­fügig niedriger gelegen.

Mit öffentlichen Verkehrs­mitteln fuhren rund 14 % der Erwerbs­tätigen regelmäßig zur Arbeit. Auch dieser Anteil hat sich im Vergleich zum Jahr 2000 um einen Prozent­punkt erhöht.

Der Zeit­aufwand für den täglichen Weg zur Arbeit betrug beim Großteil der Erwerbstätigen weniger als 30 Minuten (70 %). Zwischen 30 und 60 Minuten brauchten 22 % der Pendlerinnen und Pendler. 5 % benötigten eine Stunde und länger für den Weg zur Arbeits­stätte. 3 % der Erwerbstätigen hatten wechselnde Arbeits­stätten und konnten somit keine genauen Angaben zum Zeit­aufwand für den Arbeits­weg machen.

IM FOKUS vom 17.08.2017

Schulkinder im Verkehr: Jungen verunglücken häufiger als Mädchen

In den ersten Bundes­ländern hat die Schule nach den Sommer­ferien wieder begonnen – Auto­fahrer sollten deswegen beim Fahren besonders auf Schul­kinder Rück­sicht nehmen. 2016 verun­glückten in Deutsch­land insgesamt rund 22 400 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren bei Verkehrs­unfällen, 34 von ihnen tödlich. Damit kam aus dieser Alters­gruppe im Durch­schnitt alle 24 Minuten ein Kind im Straßen­verkehr zu Schaden.

6- bis 14-jährige Kinder verun­glückten besonders häufig mit dem Fahrrad (39 % aller Unfälle). Zudem kamen 32 % in einem PKW zu Schaden, 24 % waren zu Fuß unter­wegs. Jungen hatten dabei ein deutlich höheres Unfall­risiko als Mädchen: Von den mit dem Rad verunglückten Kindern waren 67 % Jungen, von den zu Fuß verunglückten 56 %. Die Gründe dafür liegen vermutlich in der stärkeren Verkehrs­beteiligung von Jungen und der größeren Risiko­bereitschaft .

Besonders viele 6- bis 14-Jährige, die auf dem Fahrrad oder als Fuß­gänger unter­wegs waren, verun­glückten 2016 in den Zeiten, in denen sie sich normaler­weise auf dem Weg zur Schule befinden. Gemessen an den Verun­glückten des gesamten Tages wurden 16 % dieser Kinder morgens zwischen 7 und 8 Uhr verletzt oder getötet.

WISTA aktuell: Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche – Vergleich zwischen SOEP und Mikrozensus

Trotz ähnlicher Fragestellung können die Ergebnisse verschiedener Statistiken stark voneinander abweichen. So kommen Auswertungen zu Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünschen aus dem Mikrozensus und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) zu ganz unterschiedlichen Resultaten.

Dr. Martina Rengers, Julia Bringmann und Dr. Elke Holst analysieren in der Ausgabe 4/2017 unseres Wissenschaftsmagazins WISTA die Unterschiede zwischen SOEP und Mikrozensus bezüglich der Erfassung von Arbeitszeiten und Arbeitszeit­wünschen. Dabei überprüfen sie systematisch mögliche Ursachen, Konzepte und Abgrenzungen beider Erhebungen sowie die Auswirkungen der Fragenformulierung.

Zahl der Woche

558 000 Elektrofahrräder mit einer Leistung von bis zu 250 Watt wurden im Jahr 2016 nach Deutschland importiert.

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Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige2. Quartal 201744,2 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)2. Quartal 20170,6 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJuli 20171,7 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20160,8 %
Öffentlicher Schulden­stand201668,3 %

Europa in Zahlen

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Bundestagswahl 2017

Logo: Der Bundeswahlleiter

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag findet am 24. September 2017 statt. Informationen rund um die Wahl finden Sie auf der Webseite des Bundeswahl­leiters.

StatistikCampus

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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