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Pressemitteilung Nr. 060 vom 21.02.2017: Öffentlicher Personenverkehr 2016: Neuer Höchst­stand bei Fahr- und Fluggästen

Im Jahr 2016 wurde der öffentliche Personenverkehr in Deutschland stärker als jemals zuvor genutzt: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stiegen die Fahrgastzahlen bei Bussen und Bahnen um 1,8 % und die Fluggastzahlen im Luftverkehr um 3,5 % gegenüber 2015. 

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Pressemitteilung Nr. 061 vom 21.02.2017: Gesundheitsausgaben im Jahr 2015 um 4,5 % gestiegen

Gesundheitsausgaben nach Ausgabenträgern

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland beliefen sich im Jahr 2015 auf 344,2 Milliarden Euro oder 4 213 Euro je Einwohner. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 11,3 % des Bruttoinlandproduktes. Mehr als jeder neunte Euro wurde somit für Gesundheit ausgegeben. Im Vergleich zu 2014 stiegen die Gesundheitsausgaben um 15,0 Milliarden Euro oder 4,5 %. Damit nahmen die Gesundheitsausgaben das vierte Jahr in Folge stärker zu als das Bruttoinlandsprodukt. Für das Jahr 2016 prognostiziert das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 359,1 Milliarden Euro.

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IM FOKUS vom 16.02.2017

Steuererklärung: Durchschnittliche Rückerstattung lag bei 901 Euro

Bis zum 31. Mai jeden Jahres müssen Steuer­pflichtige, die für das Vor­jahr eine Steuer­erklärung abgeben müssen, diese an das zuständige Finanz­amt über­mitteln. 2012 gab es in Deutsch­land rund 13,1 Millionen unbeschränkt Steuer­pflichtige, die aus­schließlich Einnahmen aus nicht­selbständiger Arbeit und eventuell Kapital­einkünfte erzielten.

11,4 Millionen dieser Steuer­pflichtigen erhielten im Rahmen der Einkommen­steuer­veranlagung eine Steuer­erstattung. Diese lag im Durch­schnitt bei 901 Euro. Besonders häufig waren Rück­erstattungen zwischen 100 und 1 000 Euro (61 %). Bei rund 10 % der Betroffenen fiel die Rück­zahlung geringer als 100 Euro aus. Beträge über 5 000 Euro erstatteten die Finanz­ämter in 1 % der Fälle.

Eine Nach­zahlung an das Finanz­amt mussten 1,5 Millionen Steuer­pflichtige leisten – der durch­schnittliche Betrag lag bei 965 Euro. Die Nach­zahlungen bewegten sich ebenso wie die Erstattungen besonders häufig im Bereich zwischen 100 und 1 000 Euro (59 %). Kleinere Beträge unter 100 Euro mussten 22 % der Steuer­pflichtigen zahlen. Hohe Summen über 5 000 Euro betrafen dagegen lediglich 3 % der Steuer­pflichtigen.

IM FOKUS vom 13.02.2017

Zahl der Schülerinnen und Schüler an Privatschulen steigt stetig

Vom 14. bis 18. Februar 2017 fand die Bildungsmesse didacta in Stuttgart statt. Betrachtet man das Bildungs­wesen in Deutschland, fällt unter anderem auf, dass die Zahl der Schülerin­nen und Schüler an Privat­schulen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist: Im Schul­jahr 2015/16 besuchte von den gut 8,3 Millionen Schü­lerin­nen und Schülern an allgemein­bildenden Schulen rund 9 % eine Privat­schule. Im Schul­jahr 2005/06 waren es noch 7 %.

Der Besuch von Privatschulen wird häufig mit güns­tigeren Unterrichts­bedingungen in Verbindung gebracht. Ein wichtiger Indikator hierzu ist die Klassen­größe: An Grund­schulen, Gymnasien und Förder­schulen waren im Schuljahr 2015/16 die Klassen in Privat­schulen jeweils um eine Schülerin oder einen Schüler kleiner als in öffentlichen Schulen.

Neben der Klassen­größe sind auch die wöchentlich erteilten Unterrichts­stunden je Schülerin bzw. Schüler eine wichtige Kenn­zahl zur Beurteilung der Unterrichts­bedingungen. In den ausgewählten Schul­arten wurden im Schuljahr 2015/16 pro Schülerin bzw. Schüler in Privatschulen durchschnittlich 2,0 Unterrichts­stunden erteilt – an öffentlichen Schulen waren es 1,6 Stunden.

WISTA aktuell: Agrarstatistiken sind Grundlage für die europäische Agrarpolitik

Zu den wichtigsten Aufgaben­feldern der EU gehörte von Anfang an eine gemeinsame Agrar­politik: Rund 40 % des Haushalts der Europäischen Union fließen in die Förderung von Land­wirten und in die ländlichen Regionen. Deutschland erhält dafür bis 2020 jährlich rund 6,2 Milliarden Euro Subventionen. Um die land­wirtschaftliche Produktion zu steuern und weiterzu­entwickeln, bedarf es aktueller Daten darüber, welche Agrar­produkte von wem, an welchem Ort und mit welchen Produktions­methoden erzeugt werden.

In der Ausgabe 1/2017 unseres Wissen­schafts­magazins WISTA stellen Dr. Wolfgang Hauschild, Tim Weber und Hermann Seewald das statistische Berichtssystem der Agrarstatistiken in Deutschland vor. Sie zeigen, wie die vielen Einzel­statistiken zeitlich, räumlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt und durch das zentrale Betriebs­register Land­wirtschaft gesteuert werden.

Zahl der Woche

Knapp 1 Milliarde Rosen für 234 Millionen Euro hat Deutschland von Januar bis November 2016 aus den Niederlanden importiert.

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Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige4. Quartal 201643,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)4. Quartal 20160,4 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJanuar 20171,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20160,6 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

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