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„Überschuldung privater Personen 2015“

Pressekonferenz - Am 1. Juli 2016 präsentierte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Dieter Sarreither, während einer Pressekonferenz Ergebnisse zur Überschuldung privater Personen. Im Rahmen der freiwilligen Überschuldungsstatistik hat das Statistische Bundesamt anonymisierte Daten zu 113 000 beratenen Personen mit deren Zustimmung ausgewertet. Damit lassen sich umfangreiche strukturelle Aussagen zu den Überschuldeten treffen. Zudem stehen Angaben zu den Auslösern der Überschuldung, zur Schuldenhöhe und zu den Gläubigern zur Verfügung.

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Pressemitteilung Nr. 226 vom 01.07.2016: Überschuldung häufig durch unplan­bare Änderungen der Lebens­umstände

Für fast jede fünfte Person (19 %), die im Jahr 2015 eine Beratung in einer der 1 400 deutschen Schuldnerberatungsstellen begonnen hatte, war der Verlust des Arbeitsplatzes der Hauptauslöser für die Überschuldungssituation. „Es fällt auf, dass in der Regel unplanbare und gravierende Änderungen der Lebensumstände als Hauptauslöser genannt werden, die außerhalb der unmittelbaren Kontrolle der Überschuldeten liegen“, sagte Dieter Sarreither, Präsident des Statistischen Bundesamtes, heute in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Überschuldungsstatistik 2015.

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IM FOKUS vom 28.06.2016

Mindestlohn steigt auf 8,84 Euro

Die Mindest­lohn­kommission hat erstmalig über die Anpassung des gesetzlichen Mindest­lohnes entschieden: Zum 1. Januar 2017 soll dieser in Deutsch­land auf 8,84 Euro pro Stunde steigen.

In ihrer Geschäfts­ordnung hat die Mindestlohn­kommission fest­gelegt, sich bei ihrer Entscheidung an dem monatlichen Index der tariflichen Stunden­verdienste ohne Sonder­zahlungen zu orientieren: Dieser Indikator ist zwischen Dezember 2014 und Juni 2016 um 3,2 % gestiegen. Die Veränderungs­rate spiegelt alle Tarif­abschlüsse beziehungs­weise bereits vorher fest­gelegten Stufen­erhöhungen wider, die von Januar 2015 bis einschließlich Juni 2016 zur Auszahlung gekommen sind.

Zusätzlich hat die Kommission bei ihrer Entscheidung auch den jüngst erfolgten Tarif­abschluss im öffentlichen Dienst berücksichtigt: Dieser gilt rück­wirkend zum 1. März 2016, wird aber erst in der zweiten Jahres­hälfte zahlungs­wirksam. Simulations­rechnungen haben ergeben, dass sich die Veränderungs­rate von + 3,2 % durch den Tarif­abschluss im öffentlichen Dienst auf + 4,0 % erhöht hätte.

Im April 2015 gab es in Deutschland insgesamt 1,9 Millionen Jobs auf Mindestlohn-Basis. Weitere Informationen stehen Ihnen im Bereich Mindestlöhne zur Verfügung.

IM FOKUS vom 24.06.2016

Brexit: Vereinigtes Königreich wichtiger Handelspartner für Deutschland

Am 23. Juni haben Britinnen und Briten in einem Referendum für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Durch diese Entscheidung muss das Verhältnis zwischen der EU und Großbritannien neu verhandelt werden – unter anderem müssen die Handels­beziehungen zur EU neu auf­ge­stellt werden.

Im Jahr 2015 lag das Vereinigte Königreich auf Platz fünf der wichtigsten Handels­partner Deutsch­lands: Nach vorläufigen Ergebnissen wurden zwischen den beiden Staaten insgesamt Waren im Wert von 127,6 Milliarden Euro gehandelt. Von größerer Bedeutung für den deutschen Außen­handel waren nur die Vereinigten Staaten, Frank­reich, die Nieder­lande und die Volks­republik China.

Insgesamt exportierte Deutsch­land 2015 Waren im Wert von 89,3 Milliarden Euro ins Vereinigte König­reich: Wichtigste Export­güter waren Kraft­wagen und Kraft­wagen­teile (29,1 Milliarden Euro) sowie Maschinen (8,8 Milliarden Euro). Die Importe aus dem Vereinigten König­reich beliefen sich auf rund 38,3 Milliarden Euro: Wichtigste Import­güter waren Kraft­wagen und Kraft­wagen­teile (6,0 Milliarden Euro) sowie sonstige Fahrzeuge, wie zum Beispiel Luft- und Raum­fahr­zeuge (4,4 Milliarden Euro).

Weitere Informationen zum Vereinigten Königreich finden Sie auf Europa in Zahlen.

IM FOKUS vom 06.06.2016

UEFA-EM 2016: Vergleich der Teilnehmer­länder auch jenseits der Stadien

Bei der UEFA-Fußball-Europa­meisterschaft der Männer vom 10. Juni bis zum 10. Juli in Frank­reich spielen 24 Teams um den Europa­meister-Titel. Deutsch­land gehört zusammen mit Spanien zu den erfolg­reichsten Teams in der Turnier­geschichte: Beide Mannschaften konnten bislang jeweils drei EM-Titel gewinnen. Gast­geber Frank­reich stand bis jetzt zweimal ganz oben auf dem Sieger­treppchen.

Auf unserer EM 2016-Sonder­seite haben wir interessante Informationen zu allen 24 Teil­nehmer­staaten für Sie zusammen­gestellt. In unserem Länder­vergleich können Sie außerdem je zwei Teams mit Hilfe von ein­schlägigen Indikatoren direkt mit­einander vergleichen – nicht nur im Bereich Fußball und Sport, sondern auch in den Bereichen Bevölkerung, Wirtschaft, Arbeits­markt und Kommunikation.

Zahl der Woche

Im Jahr 2015 wurden 227 000 Tonnen Holzkohle mit einem Wert von 96,8 Millionen Euro importiert.

Mehr : 227 000 Tonnen Holz­kohle zum Grillen im Jahr 2015 importiert …

Auf einen Blick

Bevölkerung30.09.201581,8 Mill.
Erwerbstätige1. Quartal 201643,1 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)1. Quartal 20160,7 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseMai 20160,1 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20150,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Anmeldung IARIW

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Bis zum 18. August 2016 können Sie sich für die 34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden anmelden.

Lernen & Forschen

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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