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Pressemitteilung Nr. 289 vom 22.08.2017: 1. Halbjahr 2017: 6,2 % mehr Verkehrstote im Straßenverkehr

Bei Straßenverkehrsunfällen Getötete

1 536 Menschen kamen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das waren nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 90 Personen oder 6,2 % mehr als im ersten Halbjahr 2016. Dagegen ging die Zahl der Verletzten um 0,2 % auf etwa 183 900 Personen zurück. 

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IM FOKUS vom 17.08.2017

Außenhandel mit Venezuela seit 2011 um 73 % zurückgegangen

Venezuela steckt derzeit in einer schweren politischen und wirt­schaftlichen Krise, die sich auch auf den Außen­handel auswirkt. Für den deutschen Außen­handel spielt das süd­amerikanische Land allerdings nur eine unter­geordnete Rolle: Im Jahr 2016 beliefen sich die Exporte nach Venezuela auf 251 Millionen Euro, die Importe auf 143 Millionen Euro. Damit lag Venezuela in der Rang­folge der Handels­partner deutlich hinter anderen süd­amerikanischen Ländern wie Brasilien oder Argentinien.

In den vergangenen Jahren haben sich sowohl die Exporte nach als auch die Importe aus Venezuela stark rückläufig entwickelt: Im Vergleich zum Jahr 2011 fiel der Außenhandelsumsatz 2016 um 73 % geringer aus. Diese Entwicklung zeigt sich auch bei den häufigsten Handels­waren: Beispielsweise sank der Wert der ausgeführten Maschinen – dem wichtigsten Export­gut – zwischen 2011 und 2016 von 226 Millionen Euro auf 76 Millionen Euro (-66 %).

Bei den Einfuhren aus Venezuela waren mineralische Brenn­stoffe (Erdöl) das wichtigste Importgut: Allerdings ist auch der Wert der importierten Brenn­stoffe in den vergangenen fünf Jahren stark gesunken – von 564 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 96 Millionen Euro im Jahr 2016 (-83 %).

IM FOKUS vom 22.08.2017

Pendeln in Deutschland: 68 % nutzen das Auto für den Arbeitsweg

In Deutschland pendeln tagtäglich Millionen Menschen von ihrer Wohnung zur Arbeit. Dabei ist das Auto für sie das wichtigste Beförderungs­mittel: 68 % der Berufs­pendlerinnen und -pendler nutzen 2016 den PKW für den Arbeits­weg. Im Jahr 2000 hatte der Anteil mit 67 % nur gering­fügig niedriger gelegen.

Mit öffentlichen Verkehrs­mitteln fuhren rund 14 % der Erwerbs­tätigen regelmäßig zur Arbeit. Auch dieser Anteil hat sich im Vergleich zum Jahr 2000 um einen Prozent­punkt erhöht.

Der Zeit­aufwand für den täglichen Weg zur Arbeit betrug beim Großteil der Erwerbstätigen weniger als 30 Minuten (70 %). Zwischen 30 und 60 Minuten brauchten 22 % der Pendlerinnen und Pendler. 5 % benötigten eine Stunde und länger für den Weg zur Arbeits­stätte. 3 % der Erwerbstätigen hatten wechselnde Arbeits­stätten und konnten somit keine genauen Angaben zum Zeit­aufwand für den Arbeits­weg machen.

IM FOKUS vom 17.08.2017

Schulkinder im Verkehr: Jungen verunglücken häufiger als Mädchen

In den ersten Bundes­ländern hat die Schule nach den Sommer­ferien wieder begonnen – Auto­fahrer sollten deswegen beim Fahren besonders auf Schul­kinder Rück­sicht nehmen. 2016 verun­glückten in Deutsch­land insgesamt rund 22 400 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren bei Verkehrs­unfällen, 34 von ihnen tödlich. Damit kam aus dieser Alters­gruppe im Durch­schnitt alle 24 Minuten ein Kind im Straßen­verkehr zu Schaden.

6- bis 14-jährige Kinder verun­glückten besonders häufig mit dem Fahrrad (39 % aller Unfälle). Zudem kamen 32 % in einem PKW zu Schaden, 24 % waren zu Fuß unter­wegs. Jungen hatten dabei ein deutlich höheres Unfall­risiko als Mädchen: Von den mit dem Rad verunglückten Kindern waren 67 % Jungen, von den zu Fuß verunglückten 56 %. Die Gründe dafür liegen vermutlich in der stärkeren Verkehrs­beteiligung von Jungen und der größeren Risiko­bereitschaft .

Besonders viele 6- bis 14-Jährige, die auf dem Fahrrad oder als Fuß­gänger unter­wegs waren, verun­glückten 2016 in den Zeiten, in denen sie sich normaler­weise auf dem Weg zur Schule befinden. Gemessen an den Verun­glückten des gesamten Tages wurden 16 % dieser Kinder morgens zwischen 7 und 8 Uhr verletzt oder getötet.

WISTA aktuell: Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche – Vergleich zwischen SOEP und Mikrozensus

Trotz ähnlicher Fragestellung können die Ergebnisse verschiedener Statistiken stark voneinander abweichen. So kommen Auswertungen zu Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünschen aus dem Mikrozensus und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) zu ganz unterschiedlichen Resultaten.

Dr. Martina Rengers, Julia Bringmann und Dr. Elke Holst analysieren in der Ausgabe 4/2017 unseres Wissenschaftsmagazins WISTA die Unterschiede zwischen SOEP und Mikrozensus bezüglich der Erfassung von Arbeitszeiten und Arbeitszeit­wünschen. Dabei überprüfen sie systematisch mögliche Ursachen, Konzepte und Abgrenzungen beider Erhebungen sowie die Auswirkungen der Fragenformulierung.

Zahl der Woche

Pauschalreisen kosteten im Juli 2017 durchschnittlich 14,7 % mehr als im Vormonat Juni.

Mehr : 14,7 % Preisanstieg bei Pauschalreisen zu Ferienbeginn …

Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige2. Quartal 201744,2 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)2. Quartal 20170,6 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJuli 20171,7 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20160,8 %
Öffentlicher Schulden­stand201668,3 %

Europa in Zahlen

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Bundestagswahl 2017

Logo: Der Bundeswahlleiter

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag findet am 24. September 2017 statt. Informationen rund um die Wahl finden Sie auf der Webseite des Bundeswahl­leiters.

StatistikCampus

Dieses Foto zeigt das Logo "StatistikCampus"

Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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