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Pressemitteilung Nr. 272 vom 11.08.2017: Verbraucherpreise Juli 2017: + 1,7 % gegenüber Juli 2016

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Juli 2017 um 1,7 % höher als im Juli 2016. Damit zog die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex – den zweiten Monat in Folge leicht an. Eine etwas höhere Rate als im Juli 2017 hatte es zuletzt im April mit + 2,0 % gegeben. Im Vergleich zum Juni 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im Juli 2017 um 0,4 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt somit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 28. Juli 2017

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Auffällige Preisveränderungen im Juli

Verbraucherpreise von ausgewählten Waren und DienstleistungenBild vergrößern

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die auffälligsten Preisveränderungen ausgewählter Waren und Dienstleistungen.

Die Preisentwicklung häufig gekaufter Produkte können Sie auch in unserem Preismonitor beobachten.

Wenn Sie wissen möchten, wie sich die Preise für alle Gütergruppen entwickelt haben, schauen Sie in unser Preis-Kaleidoskop.

Wenn Sie wissen möchten, wie sehr Ihre persönliche Teuerungsrate von der amtlichen abweicht, testen Sie unseren "Persönlichen Inflationsrechner".

Pressemitteilung Nr. 273 vom 11.08.2017: Großhandelspreise im Juli 2017: + 2,2 % gegenüber Juli 2016

Indizes der Großhandelsverkaufspreise

Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im Juli 2017 um 2,2 % höher als im Juli 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Jahresveränderungsrate im Juni 2017 bei + 2,5 % und im Mai 2017 bei + 3,1 % gelegen. Im Vormonatsvergleich fielen die Preise für die auf Großhandelsebene verkauften Waren im Juli 2017 geringfügig um 0,1 %. 

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Pressemitteilung Nr. 274 vom 11.08.2017: 1 450 Gigawattstunden Strom aus Klärgas im Jahr 2016 erzeugt

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 1 450 Gigawattstunden Strom aus Klärgas in Kläranlagen erzeugt. Gegenüber 2015 war das ein Plus von 3,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte das Klärgas im Jahr 2016 einen Anteil von rund 1 % an der gesamten Strombereitstellung aus erneuerbaren Energien. Mit dieser Strommenge könnte bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Stromverbrauch von rund 1 900 Kilowattstunden eine Großstadt wie Frankfurt am Main ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. In den Kläranlagen wurden 92 % des erzeugten Stroms selbst verbraucht und 8 % in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist. 

Mehr : 1 450 Gigawattstunden Strom aus Klärgas im Jahr 2016 erzeugt …

Pressemitteilung Nr. 275 vom 11.08.2017: Längere Bildungszeiten von Jugendlichen

Jugendliche im Alter zwischen 15 und 24 Jahren, die noch als ledige Kinder im elterlichen Haushalt leben, waren im Jahr 2016 häufiger im Bildungssystem als noch vor 20 Jahren. Nach Ergebnissen des Mikrozensus besuchten im vergangenen Jahr 84 % der Jugendlichen eine Schule oder Hochschule, im Jahr 1996 waren es noch 10 Prozentpunkte weniger (74 %). Der höhere Anteil ergibt sich unter anderem durch verlängerte Bildungszeiten, etwa durch gestiegene Studierendenzahlen. So zeigt sich im Vergleich der Altersjahrgänge, dass im Jahr 2016 von den 24-jährigen im Elternhaus lebenden Kindern etwas mehr als die Hälfte eine Schule oder Hochschule besuchten (52 %, darunter 36 % in Hochschulen), während dieser Anteil vor 20 Jahren noch bei etwas über einem Drittel lag (35 %, darunter 28 % in Hochschulen). 

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IM FOKUS vom 08.08.2017

2016 wurden rund 5 Milliarden Eier aus den Niederlanden importiert

In Deutsch­land sind Millionen mit dem Insektizid Fipronil verunreinigte Eier in den Handel gelangt. Der Großteil der Eier stammte aus Ställen in den Nieder­landen und Belgien. Vereinzelt waren auch Betriebe in Deutsch­land betroffen.

In Deutsch­land wurden im Jahr 2016 insgesamt rund 12 Milliarden Eier produziert. Der Großteil der Eier wurde von Hennen in Boden­haltung (63 %) gelegt. Von den übrigen Eiern stammten 18 % aus Freiland­haltung, 8 % aus Klein­gruppen­haltung und 10 % aus ökolo­gischer Erzeugung.

Um den täglichen Bedarf an Eiern zu decken, importierte Deutsch­land im Jahr 2016 rund 7 Milliarden Eier – 2,2 Milliarden Eier wurden exportiert. Die Nieder­lande waren mit rund 5 Milliarden Eiern das mit Abstand wichtigste Lieferland. Aus Belgien importierte Deutschland rund 225 Millionen Eier.

IM FOKUS vom 07.08.2017

Zahl der ABC-Schützen um 2,4 % gestiegen

In den ersten Bundes­ländern hat nach den Sommer­ferien wieder die Schule begonnen. Bis Mitte September werden hundert­tausende Erst­klässler ihren ersten Schultag erleben.

Im zurück­liegenden Schul­jahr 2016/2017 kamen nach vorläufigen Ergebnissen in Deutsch­land insgesamt rund 722 000 Kinder in die Schule. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der ABC-Schützen damit um 2,4 % zu. Die größten Anstiege gab es im Saarland (+8,0 %) und in Branden­burg (+5,4 %).

Mehr Einschulungen als im zurück­liegenden Schuljahr gab es zuletzt 2009/2010 mit rund 726 000 ABC-Schützen. Die höchste Zahl an Neu­einschulungen nach der Jahr­tausend­wende wurde mit 844 000 eingeschulten Kindern im Schuljahr 2003/2004 erreicht, der niedrigste Wert mit 688 000 Einschulungen im Schuljahr 2012/2013 .

IM FOKUS vom 27.07.2017

Automobilindustrie: 407 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016

In der deutschen Auto­mobil­industrie sorgt derzeit der Kartell­verdacht gegen führende deutsche Fahr­zeug­hersteller für Aufsehen. Deutsch­land gehört zu den größten Kraft­fahrzeug­produzenten der Welt – dem­entsprechend hoch ist die Bedeutung der Branche für die deutsche Wirtschaft.

Im Jahr 2016 gab es in Deutsch­land 1 327 Betriebe von Unter­nehmen mit 20 und mehr tätigen Personen, die Kraft­wagen und Kraft­wagen­teile produzierten. Hier arbeiteten rund 828 000 Personen – das entsprach 14 % der insgesamt in den Betrieben des Verar­beitenden Gewerbes Beschäftigten. Sie erwirtschafteten einen Umsatz von 407 Milliarden Euro.

Der hohe Umsatz ist auch auf die starke Nachfrage aus dem Ausland zurück­zuführen: 63 % des 2016 erzielten Umsatzes (257 Millarden Euro) wurden im Ausland erwirtschaftet.

Jahresbericht 2016 erschienen

Haben Zahlen im postfaktischen Zeitalter eine besondere Bedeutung? Über dieses Thema spricht Professor Klaus Töpfer, Bundesminister a. D. und Experte für Nachhaltigkeit, im Jahresbericht 2016. Im Interview "Nachhaltige Kommunikation" gibt er wichtige Impulse, wie man Menschen mit Fakten effektiver erreichen kann.

Uta Meier-Gräwe, Professorin für Hauswirtschaft und Dienstleistungs­wissenschaften, gibt im Jahresbericht einen Einblick in das Thema Zeitverwendungs­studien. Im Mittelpunkt des Interviews steht die im Haushalt geleistete unbezahlte Arbeit.

Weitere Themen des Jahresberichts 2016 sind neue digitale Daten, Registernutzung und die Entwicklung georeferenzierter Angebote in der amtlichen Statistik. Außerdem erfahren Sie, wie unser Haus aufgestellt ist – personell, bei den Haushaltsmitteln und bei der Qualifizierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Zahl der Woche

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland täglich durchschnittlich 121 Millionen Liter Dieselkraftstoff abgesetzt.

Mehr : Täglich werden 121 Millionen Liter Diesel verbraucht …

Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige1. Quartal 201743,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)1. Quartal 20170,6 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJuni 20171,6 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20160,8 %
Öffentlicher Schulden­stand201668,3 %

Europa in Zahlen

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Bundestagswahl 2017

Logo: Der Bundeswahlleiter

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag findet am 24. September 2017 statt. Informationen rund um die Wahl finden Sie auf der Webseite des Bundeswahl­leiters.

StatistikCampus

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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