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Pressemitteilung Nr. 221 vom 20.06.2018: Erzeugerpreise Mai 2018: + 2,7 % gegenüber Mai 2017

Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte

Erzeugerpreise gewerblicher Produkte, Mai 2018

  • + 0,5 % zum Vormonat
  • + 2,7 % zum Vorjahresmonat

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Mai 2018 um 2,7 % höher als im Mai 2017. Im April 2018 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 2,0 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im Mai gegenüber dem Vormonat um 0,5 % und damit ebenso stark wie im April 2018. 

Mehr : Erzeugerpreise Mai 2018: + 2,7 % gegenüber Mai 2017 …

Auffällige Preisveränderungen im Mai

Verbraucherpreise von ausgewählten Waren und DienstleistungenBild vergrößern

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die auffälligsten Preisveränderungen ausgewählter Waren und Dienstleistungen.

Die Preisentwicklung häufig gekaufter Produkte können Sie auch in unserem Preismonitor beobachten.

Wenn Sie wissen möchten, wie sich die Preise für alle Gütergruppen entwickelt haben, schauen Sie in unser Preis-Kaleidoskop.

Wenn Sie wissen möchten, wie sehr Ihre persönliche Teuerungsrate von der amtlichen abweicht, testen Sie unseren "Persönlichen Inflationsrechner".

IM FOKUS vom 14.06.2018

Fußball-Weltmeisterschaft 2018: Die Teilnehmer in Zahlen

Am 14. Juni startet in Russland die Fußball­weltmeister­schaft der Männer. 32 Mannschaften spielen in den kommenden vier Wochen um den Titel. Kleinstes Teil­nehmer­land der WM ist Island mit gut 330 000 Einwohner­innen und Einwohnern. Das größte ist Brasilien mit mehr als 207 Millionen Menschen.

Betrachtet man die Zahl der Männer im „besten Fußball­alter“ zwischen 15 und 34 Jahren, hat Brasilien die besten Karten: 2017 gab es rund 35 Millionen junge Brasilianer in dieser Alters­gruppe. In Deutschland waren es 2017 nur 9,7 Millionen Männer zwischen 15 und 34 Jahren. Bislang gewann Brasilien fünf Mal den WM-Titel, Deutschland vier Mal. Aber natürlich zeigen frühere Weltmeister­schaften, dass der Erfolg nur sehr bedingt von der Bevölkerungszahl abhängt: So gewann 2010 Spanien das Turnier; die Altersgruppe der 15- bis 34-Jährigen umfasst dort nur 4,8 Millionen Männer.

Auf unserer WM 2018-Sonderseite vergleichen wir alle Teilnehmerstaaten in Bezug auf Wirtschaft, Bevölkerung, Sport, Arbeits­markt und Kommunikation. Die Daten fördern manche Überraschung zutage: So liegt Costa Rica bei der Zahl der Mobilfunk­verträge je Einwohner unter allen Staaten weit vorn. Den meisten Platz zum Fußball­spielen haben Australier und Isländer: Dort leben im Durch­schnitt 3 Menschen auf einem Quadrat­kilometer, in Südkorea sind es 526. In einem Länder­vergleich können Sie jeweils zwei Match­gegner direkt einander gegen­überstellen.

IM FOKUS vom 06.06.2018

Stickoxid­emissionen im Straßen­verkehr trotz Rück­gang noch zu hoch

Die EU-Kommission verklagt Deutsch­land und fünf weitere Länder vor dem Europä­ischen Gerichts­hof (EuGH) wegen zu hoher Schad­stoff­belastung in vielen Städten und Regionen. Deutsch­land fällt hier vor allem durch zu hohe Stickoxid­werte auf: Auch wenn die Belastung durch den Straßen­verkehr von 2005 bis 2016 nach vorläufigen Berech­nungen um 42,4 % zurück­gegangen ist, werden die EU-Grenz­werte nach wie vor über­schritten.

Wenn man sich die Stickoxid-Emis­sionen der Fahr­zeuge der privaten Haus­halte gesondert anschaut, so gingen diese etwas weniger zurück als die Gesamt­entwicklung, nämlich um 40 %. Anders sieht es bei den Feinstaub­werten aus: Die Fahr­zeuge der privaten Haushalte haben ihren Ausstoß hier um 42,7 % reduziert, im gesamten Straßen­verkehr sind es dagegen nur – 37,2 %. Außer­dem haben die privaten Haus­halte eine bessere CO2-Bilanz mit einer Reduktion um 7,4 %, während insgesamt die CO2-Werte sogar um 3 % anstiegen (ohne Bio­kraftstoffe).

Vor dem Hintergrund des Diesel­skandals lohnt ein Blick auf den Schadstoff­ausstoß der privaten Diesel­fahrzeuge: Sie waren 2016 für 39,8 % der CO2-Emissionen der privaten Haus­halte im Straßen­verkehr verant­wortlich, außerdem für 77 % der Stickoxid-Emis­sionen und für 18,7 % des Feinstaub­ausstoßes. Detaillierte Ergeb­nisse zum Schadstoff­ausstoß im Straßen­verkehr werden im vierten Quartal dieses Jahres veröffentlicht.

WISTA aktuell: Deutsche Agrarimporte belegen Flächen im Ausland

Mit deutschen Importen von Agrarprodukten sind Flächen­belegungen der jeweiligen Rohstoffe im Ausland verbunden. Für die Globalisierungs­debatte von besonderem Interesse sind hierbei Informationen zu den Anbauländern, in denen die Anbauflächen liegen, sowie darüber, wie groß diese Anbauflächen von Agrar­rohstoffen sind. Allerdings handelt es sich bei dem Land, das die Agrar­produkte nach Deutschland liefert, nicht immer auch um das Anbauland.

Marc-Dominic Schuh stellt in seinem Beitrag Flächenbelegung durch Importe pflanzlicher Erzeugnisse in der Ausgabe 3/2018 unseres Wissenschafts­magazins WISTA zwei Varianten einer Simulations­rechnung vor, die Aussagen über die Höhe dieser Flächenbelegung liefert – mit und ohne Zurück­verfolgung von Lieferketten. Es zeigt sich, dass die Lieferketten insbesondere für europäische Länder, die hohe Importe an Agrar­rohstoffen aufweisen und Agrar­erzeugnisse nach Deutschland exportieren, berücksichtigt werden müssen.

Zahl der Woche

Auf einen Blick

Bevölkerung30.09.201782,7 Mill.
Erwerbstätige1. Quartal 201844,3 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)1. Quartal 20180,3 %
Inflations­rate Verbraucher­preise (VPI)Mai 20182,2 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20171,2 %
Öffentlicher Schulden­stand201764,1 %

Europäische Statistik

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Fussball-WM 2018

Dieses Bild zeigt

Unsere Sonderseite zur Fußball-WM 2018 zeigt Wirtschaft, Bevölkerung, Sport, Arbeits­markt und Kommunikation der Teilnehmer­länder im Vergleich.

interaktiv & anschaulich

Dieses Logo zeigt die Migrationskarte von Deutschland

Die interaktive Karte bietet einen Über­blick über die regionale Verteilung der aus­ländischen Bevölkerung und der Schutz­suchenden in Deutsch­land.

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