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Pressemitteilung Nr. 311 vom 22.08.2018: 61 400 Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2017

Vorläufige Schutzmaßnahmen nach Anregenden der Maßnahme

Im Jahr 2017 führten die Jugendämter in Deutschland rund 61 400 vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen (Inobhutnahmen) durch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden die Inobhutnahmen überwiegend von sozialen Diensten und Jugendämtern (58 %) angeregt. In 17% aller Fälle hatten Kinder und Jugendliche selbst Hilfe beim Jugendamt gesucht. Bei weiteren 14 % der Inobhutnahmen machten Polizei oder Ordnungsbehörden auf die Problemsituation aufmerksam, in 6 % die Eltern(teile) der betroffenen Minderjährigen. Die übrigen Schutzmaßnahmen (5 %) erfolgten aufgrund von Hinweisen Anderer, zum Beispiel von Ärztinnen oder Ärzten, Lehrpersonal oder Verwandten.

Mehr : 61 400 Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2017 …

IM FOKUS vom 25.07.2018

Riesling: der Deutschen liebster Wein

In vielen deutschen Weinregionen laufen die traditionellen jährlichen Weinfeste an. Bei allen regionalen Unterschieden wird ein Gast vermutlich überall vertreten sein: der weiße Riesling.

Dieser ist nach wie vor die am häufigsten angebaute Rebsorte in Deutschland. Im Jahr 2017 nahm er mit knapp 23 800 Hektar fast ein Viertel (23 %) der gesamten bestockten Rebfläche ein. Das größte An­bau­gebiet des Rieslings war die Pfalz (5 900 Hektar), gefolgt von der Mosel (5 400 Hektar) und Rheinhessen (4 600 Hektar).

Auf Platz zwei der beliebtesten Weinsorten in Deutschland lag Müller-Thurgau mit einer Anbaufläche von 12 400 Hektar. Sein Anbau ist allerdings rückläufig (– 226 Hektar seit 2016), während der Riesling gegenüber dem Jahr 2016 um 109 Hektar zugelegt hat.

Mehr zu Wein­anbau und Wein­bestand erfahren Sie in der Rubrik Wein.

WISTA aktuell: Erstmals bereinigter Gender Pay Gap nach Bundesländern berechnet

Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen werden in Deutschland in der Regel mit zwei Indikatoren gemessen: Der unbereinigte Gender Pay Gap vergleicht den Durch­schnitts­verdienst aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer miteinander.

Der bereinigte Gender Pay Gap hingegen misst den Verdienst­abstand von Männern und Frauen mit vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbs­biografien. Martin Beck legt in seinem Beitrag Verdienst­unterschiede zwischen Männern und Frauen nach Bundesländern in der Ausgabe 4/2018 unseres Wissenschafts­magazins WISTA erstmals nach Bundes­ländern differenzierte Ergebnisse zum bereinigten Gender Pay Gap vor. Er erläutert zudem die Vorgehensweise bei deren Ermittlung. Es zeigt sich, dass die Länder­ergebnisse für den bereinigten Gender Pay Gap 2014 zwischen 4,4 % in Schleswig-Holstein und 9,3 % in Brandenburg liegen. Sie sind somit deutlich niedriger und streuen erheblich weniger als die unbereinigten Verdienst­unterschiede.

Zahl der Woche

Im Jahr 2017 stieg die Zahl der Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen im Vergleich zum Vorjahr um 2 % auf 31,1 Millionen.

Mehr : 31,1 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen im Jahr 2017 …

Auf einen Blick

Bevölkerung30.09.201782,7 Mill.
Erwerbstätige2. Quartal 201844,8 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)2. Quartal 20180,5 %
Inflations­rate Verbraucher­preise (VPI)Juli 20182,0 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20171,2 %
Öffentlicher Schulden­stand201764,1 %

Europäische Statistik

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

interaktiv & anschaulich

Dieses Logo zeigt die Migrationskarte von Deutschland

Die interaktive Karte bietet einen Über­blick über die regionale Verteilung der aus­ländischen Bevölkerung und der Schutz­suchenden in Deutsch­land.

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