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Einladung zur Pressekonferenz
„Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik der Bundestagswahl 2017“

In einer Pressekonferenz wird der Bundeswahlleiter und Präsident des Statistischen Bundesamtes, Dr. Georg Thiel, am 26. Januar 2018 in Berlin mit Ergebnissen der repräsentativen Wahlstatistik zur Bundestagswahl 2017 eine Analyse des Wahlverhaltens vorstellen.

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Pressemitteilung Nr. 025 vom 22.01.2018: 247 Verkehrstote im November 2017

Bei Straßenverkehrsunfällen Getötete

247 Menschen kamen im November 2017 bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das drei Verkehrstote mehr als im November 2016. Die Zahl der Verletzten dagegen ging um 1,7 % auf circa 31 300 gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. 

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IM FOKUS vom 17.01.2018

Karten zur Bedeutung der Grundsteuereinnahmen für die Gemeindefinanzen

Am 16. Januar 2018 befasste sich das Bundes­verfassungs­gericht mit der Frage, ob die Berechnungs­grundlagen der Grundsteuer in ihrer jetzigen Form gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes verstoßen.

Die Grundsteuer ist eine der wichtigsten Einnahme­quellen der Kommunen. Die Einnahmen daraus beliefen sich im Jahr 2016 auf 12,2 Milliarden Euro (viertel­jährliche Kassen­statistik). Das waren 6,6 % der Ge­samt­einnahmen. Als Differenz der Einnahmen und der Ausgaben ergab sich im Jahr 2016 ein Überschuss von rund 3,0 Milliarden Euro. Wird der Überschuss durch die Ausgaben dividiert zeigt sich, dass die Einnahmen der kreisfreien Städte und kreisangehörigen Gemeinden im Jahr 2016 die Ausgaben um nur 1,6 % überstiegen. Ohne die Grundsteuereinnahmen wären also 5,1 % der Ausgaben nicht durch Einnahmen gedeckt gewesen. Die damit verbundenen kommunalen Leistungen müssten eingespart oder aus anderen Quellen finanziert werden.

Welche Folgen hätte die Abschaffung der Grundsteuern für kreisfreie Städte und kreisangehörige Gemeinden? Die Karten der amtlichen Statistik, erstellt von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder, zeigen die Auswirkungen auf die einzelnen Gemeinden in Deutschland.

IM FOKUS vom 17.01.2018

Mikrozensus 2018 ist gestartet

Wohnen Sie in einem Haushalt mit durchschnittlich 2,01 Personen? Sind Sie eine von 1,4 Millionen alleinerziehenden Müttern mit minder­jährigen Kindern in Deutschland? Sind Sie wie insgesamt 25,6 Millionen andere Menschen in Deutschland in einem Normal­arbeits­verhältnis erwerbstätig? Oder haben Sie wie etwa 23 % der Bevölkerung in Deutschland einen Migrations­hintergrund? Daten wie diese gewinnen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder aus dem Mikrozensus, der größten jährlichen Haushalts­befragung in Deutschland.

Rund 2 000 von den Statistischen Landesämtern beauftragte, ehren­amtliche Interviewerinnen und Interviewer befragen jeden Monat deutschland­weit mehr als 30 000 Haushalte zu ihren Lebens- und Arbeits­bedingungen. Sie kündigen ihren Besuch zuvor schriftlich an und können sich durch einen Ausweis legitimieren. Um Datenschutz und statistische Geheim­haltung zu gewähr­leisten, sind sie zu strikter Verschwiegenheit verpflichtet.

Ist Ihr Haushalt zufällig für die Mikrozensus-Befragung ausgewählt worden? Dann tragen Sie mit Ihren Angaben zu einer besseren Stadt-, Wirtschafts- und Sozialplanung bei!

Zur Grünen Woche in Berlin: Globaler Fleischkonsum auf Rekordniveau

Der globale Fleisch­konsum steigt von Jahr zu Jahr. Im weltweiten Durch­schnitt lag der jährliche pro Kopf-Verbrauch im Jahr 2013 bei 43 Kilogramm. Das waren rund 10 Kilogramm mehr als 1990. Am häufigsten wurden Schweine­fleisch (16 kg), Geflügel (15 kg) und Rind (9 kg) gegessen.

Vor allem Geflügel ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden: Der weltweite pro-Kopf-Verbrauch hat sich zwischen 1990 und 2013 von jährlich 8 auf 15 kg (+ 96 %) nahezu verdoppelt. Auch Schwein­fleisch wurde deutlich mehr gegessen (+23 %). Der Verzehr von Rind dagegen ging im gleichen Zeit­raum um 10 % zurück.

Auch in der zunehmend globalisierten Welt sind deutliche regionale Unterschiede beim Fleisch­konsum weiterhin erkennbar. So aß ein Einwohner der Vereinigten Staaten im Jahr 2013 durchschnittlich 50 kg Geflügel­fleisch, in China 14 kg und in Indien lediglich 2 kg.

Weitere Daten zur globalen Tierhaltung und zum Fleischkonsum finden Sie in dem Faltblatt Tierhaltung 2018. Diese Kurz­veröffentlichung erscheint anlässlich der Internationalen Grünen Woche Berlin und des Global Forum for Food and Agriculture, bei dem das Statistische Bundesamt über Land­wirtschafts­statistiken informiert.

Zahl der Woche

Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel, gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex, lagen in Deutschland im Jahr 2017 um 3,0 % höher als im Vorjahr.

Mehr : 3,0 % höhere Preise für Nahrung­smittel in Deutschland im Jahr 2017 gegenüber Vorjahr …

Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201682,5 Mill.
Erwerbstätige201744,3 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)20172,2 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseDezember 20171,7 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20171,2 %
Öffentlicher Schulden­stand201668,1 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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